Mi213 – „Braco Cosplay“

Inhalt

00:00:00 Intro
00:01:11 Begrüßung
00:02:47 Coronapaper
00:11:13 Weleda Paper
00:14:27 Zurückgezogene Paper
00:24:03 Klimaringvorlesung
00:25:38 Barcamps
00:34:59 Reini auf Tour
00:58:11 Pomodoro
01:02:34 Unterstützerinnen
01:03:42 Themen der Woche
01:04:15 Thema 1: “Boooooring!”
01:25:12 Thema 2: „Knochensalat“
01:42:45 Experiment der Woche
01:49:38 Thema 3: “Bauern sind die besseren Taxifahrer”
02:07:55 Thema 4: „Neue Geschäftsfelder“
02:27:10 Zusammenfassung
02:29:27 Schwurbel der Woche
02:46:02 Hausmeisterei
02:49:44 Rausschmeißer
02:52:34 Jennifer Religionsunterricht
02:56:40 Sebastian Doomsday clock
03:01:12 Gerrit Jagdmunition

Folge 213 vom 07.04.2022

Attraktivität und Covid: Wie das Immunsystem mit der Wahrnehmung von Schönheit zusammenhängt.

The point of (no) return – über das zurückgezogene Paper „The Negative Association between Religiousness and Children’s Altruism across the World„, über das wir schon in Folge 62 gesprochen haben!

Die Klimaringvorlesung „Das Ruhrgebiet 2030 – Strukturwandel in Zeiten des Klimawandels“ geht in die nächste Runde! Hier könnt ihr euch das Programm ansehen und euch anmelden. Los geht es am Donnerstag 28.04.2022 (online)!

Barcamps: Fortbildungen im Freestyle

Reini auf Tour für einen guten Zweck: Reinhard, Sontka und Claus starten in der Round 2 der Baltic Sea Circle Rallye 2022 und sammeln für die Amadeu Antoni Stiftung und die Tafeln Deutschland.

Pomodoro-Technik mit der flowapp: konzentrierter Arbeiten mit Zeitabschnitten und Pausen.

Braco bei Google Steetview:

Thema 1:Boooooring!“ – anhand von Kategorien wie Beruf, Hobby und persönlichen Eigenschaften werden stereotype Merkmale von langweiligen Menschen untersucht. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Stereotypisierung als „Langweiler“ mit erheblichen negativen zwischenmenschlichen Konsequenzen verbunden sein kann.

Thema 2:Knochensalat“ – im Weltraum angebauter Salat könnte Astronauten helfen, Knochenschwund zu vermeiden.

Experiment: Das Boot im Wasserglas – ihr benötigt ein Glas mit Wasser, ein paar Cent-Münzen, eine kleine schwimmende Schale (z. B. das gelbe Ding aus dem Ü-Ei) 🙂

Thema 3:Bauern sind die besseren Taxifahrer” – Wissenschaftler:innen haben untersucht, wie und warum die Umwelt (Stadt oder Land) einen Einfluss auf die menschliche Kognition hat – und das hat auch Auswirkungen auf die Stadtgestaltung.

Thema 4:Neue Geschäftsfelder“ – nachhaltiges Leder, Garn und Papier aus Brot fressenden Pilzen.

Schwurbel der Woche: Computergestützte High-Tech Homöopathie: Bei der sogenannten Holopathie wird der Mensch und all seine Beschwerden als Ganzes betrachtet und so der Grund für seine Erkrankung gefunden: wir schauen uns mal diesen Schwurbel als Ganzes an.

Hausmeisterei:
Am 26.04. startet die Tour in Berlin und wir haben die letzten Tage fleißig an der Show gebastelt!

Berlin am 26.04.2022 ist bereits AUSVERKAUFT
Hier gibt es die Tickets für Leipzig am 27.04.2022

Auf Instagram sind wir aktiver gerworden: Hier gibt es regelmäßig News über die anstehende Tour, Beiträge zu unseren (wissenschaftlichen) Themen und zu Experimenten und vielleicht auch mal ein paar Blicke hinter die Minkorrekt!-Kulissen!

Audiokommentar von Sebastian – Doomsday Clock: Wie weit ist die Welt vom Untergang entfernt?

Wichtige Adressen:

Unseren Discord findet ihr unter: https://discord.gg/PZ3cTUdMNx

Merch gibt es hier: http://www.modisch-inkorrekt.de

Minkorrekt ohne Werbung bekommt ihr bei Steady.

Alle Werbepartner findet Ihr in diesem Linktree!

30 Gedanken zu „Mi213 – „Braco Cosplay“

  1. Zum Thema Schönheit in der Familie Wöhrl

    1.) Schönheit liegt (angeblich) im Auge des Betrachters – Viren haben keine Augen.
    2.) Wahrscheinlich hat Nicolas neulich einfach zu viel auf der p-Hacking Seite herumgespielt und gelernt, wie er seine wöhrlsche Ein-Mann-Studie pushen kann.
    😁

    Abgesehen davon, hoffe ich, dass Frau und Kinder nichts von dieser Studie mitbekommen. #Haussegen 😂

    • Irgendwo ein Kriminologe hat doch mal Verbrecherportraits miteinander gemorpht um das prototypischen Verbrecherportrait zu generieren. Raus kamen dann komischerweise nur Bilder von schönen Menschen. Wäre also so das der Schönheitswert dann hoch ist wenn in dem Exemplar viele verschiedene genetische Einflüsse vermischt sind. Und dann wäre möglicherweise auch ein Immunsystem in dem Exemplar Mensch drin das mit vielen verschiedenen Variationen gut auf alle möglichen Krankheitserreger vorbereitet ist …..

  2. Hallo Jungs,

    euer Verpuffungs-Experiment habe ich vor Dekaden während meines Physikstudiums im Zuge des Chemie-Anfägrepraktikums durchgeführt – allerdings mit ein paar Unterschieden. Statt Wasserstoff habe ich Methan verwendet, weil es thematisch auch um die Gefahren beim Kohlebergbau ging – Stichwort: Ruhrpott. Ein weiterer Unterschied war, eine lange Glasröhre, die als eine Art Verzögerungszündschnur betrachtet werden kann. Aber bevor ich mir hier den Mund fusslig „schreibe“, schaut euch einfach diesen Netzfund an.

    👉 https://www.youtube.com/watch?v=oCsp8Fiu1Jk.

    Wär doch was für Optisch inkorrekt! 😙

    • Kann man den Gaseinstrom über die Lochgröße steuern? Rein theoretisch kann man (also nicht ich) doch auch ausrechnen wieviel Gasgemisch welche Explosion mit welchem Schalldruck erzeugt, oder ?

  3. Ich hab noch nicht fertig gehört, aber natürlich gibt es Planstädte (-stadtteile) in Deutschland — z.B. Eisenhüttenstadt, Ha-Neu und Hoyerswerda. Deutschland /= Westdeutschland 😉

  4. Gibt es eigentlich eine Folge von minkorrekt die das Foto vom schwarzen Loch behandelt? (google hilft mir da gerade nicht)
    Dieses Foto vom schwarzen Loch hat mich wieder etwas versöhnlicher mit der Grundlagenforschung werden lassen.
    Ich kannte bis dahin zu viele Chemiker die blinde Grundlagenforschung betrieben haben und dann immer gesagt haben, „könnte ja auch ein Katalysator sein“.
    Das Foto vom schwarzen Loch hat aber so viele Sachen erfordert (also dieses ganze Earth Horizon Telescope mit all den Sachen wie genaue Zeitmessung, Zurückrechnen von Daten auf ein „Foto“ (und dazu hat Katie Bouman einen netten Vortrag gehalten, wo sie ihre Methoden mit einem Schneemann validieren (https://youtu.be/UGL_OL3OrCE?t=1461).

    Falls ich das nur nicht finde: Wie plöd.
    Falls das noch nicht in minkorrekt vorkam: Halleluja, das gehört aber irgendwie in minkorrekt.

    Danke für euer Werk!

    • Durch Omikron kenne ich nun auch viele Familien, wo sich alle bis auf 1 Person angesteckt hat. Das scheint relativ häufig vorzukommen.

      Vielleicht sollte man genau diese Möglichkeit mal näher untersuchen, und alle(TM) diese Leute sammeln und die Gemeinsamkeiten finden.
      Vielleicht lernen wir dann nochmal etwas um 3 Klassen besseres für unser Immunsystem.

  5. Zum Thema „Bauern sind die besseren Taxifahrer“:
    Das passt total zu meinen persönlichen Erfahrungen! Ich bin im Rheintal in einem Dorf aufgewachsen, wo alles parallel ist: der Rhein, die großen Straßen und die Bahntrasse. Außerhalb von diesem System habe ich eine ganz schlechte Orientierung. Vor allem, wenn Straßen nicht rechtwinklig zueinander verlaufen, habe ich ein Problem. Und es hat sich bei mir festgesetzt „vom Rhein weg/bergauf ist Norden“. Lustigerweise stimmt das nur auf den paar Kilometern vom Rhein wo ich herkomme.
    Diese Orientierungsprobleme haben mehrere in meiner Familie, die dort aufgewachsen sind.

    Zum Thema „Knochensalat“:
    Als Reini von einer „Alternative“ gesprochen hat, musste ich sofort an Homöopathie denken. Also die Ursache für den Knochenschwund ist ja das Weltall. Könnte man dann nicht ein bisschen Weltall, d.h. Vakuum nehmen, oft genug potenzieren und Kügelchen draus machen? Eure Schwurbler reden doch immer von Astromedizin…?

  6. Beim Boring-Paper habt ihr von Wissenschaftler*innen gesprochen, ist das im Original „scientist“? Dann ist das ja eher mit Naturwissenschaftlerin zu übersetzen, das ist im englischen Sprachgebrauch ja enger gefasst als wenn wir von Wissenschaft (science and academia) sprechen.

  7. Hier mal ein Hinweis in sprachlicher Sache, etwas, das mit schon mehrmals aufgefallen ist: Das Wort „Parameter“ wird auf dem zweiten a betont, nicht auf dem ersten e. Also etwa „parAAmeter“. Mit einem Längemaß hat dies meines Wissens nichts zu tun. #klugscheissermodus

  8. Wenn es euch um den Knallgaseffekt geht, könnt ihr auch Elektrolyse zeigen und die Dose unter Wasser lassen dann wird der Knall deutlich gedämpft und es gibt eine riesige Sauerei 😀. Wenn Ihr Tipps für die Elektrolyse braucht einfach mal melden.

  9. Wenn man die Autobahnen als Navigationshilfe benutzen möchte, ist es hilfreich zu wissen, dass die Autobahnen mit einer ungeraden Ziffer in Nord-Süd Richtung verlaufen und die Autobahnen mit einer geraden Ziffer dagegen in Ost-West Richtung.

  10. Ein Wassereimer wird schwerer, wenn er auf einen Stuhl gestellt wird? Er ist dann aber gleichzeitig weiter vom Erdmittelpunkt entfernt, so dass die Gravitationskraft geringer ist.
    Mein erster Gedanke war, dass sich das rauskürzt und sich einfach gar nichts ändert – meine Herren, wäre das elegant!
    Andererseits: Wie schafft man es, Raketen aus dem Schwerefeld der Erde zu bekommen, wenn sie doch durch zugeführte Energie immer schwerer werden. Ich bin ratlos…
    Gruß
    Uwe

  11. Hi,
    „Swoboda“ ist ein aus den slawischen Sprachen kommender Name und bedeutet „Freiheit“. In Ostösterreich kommt der Name wirklich häufig vor, daher kommt er dir wahrscheinlich bekannt vor.
    Achtung: Die photodynamische Therapie (PDT) an und für sich ist KEIN Schwurbel, auch wenn dieser „Arzt“ ansonsten mit diesen Angeboten eine Schande für unseren Berufsstand ist. Siehe dazu z.B. hier: https://www.uniklinik-duesseldorf.de/patienten-besucher/klinikeninstitutezentren/klinik-fuer-dermatologie/ich-bin-patient/spezialgebiete/photodynamische-therapie oder hier: https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/hautklinik-zentrum/hautklinik/behandlungsspektrum/photodynamische-therapie
    Allerdings nicht „alle“ Krebszellen und nur für bestimmte Indikationen.

  12. Thema Vorträge:
    Sozialwissenschaften und Geisteswissenschaften sind nicht dasselbe; Soziologie ist eine Sozialwissenschaft. In geisteswissenschaftlichen Studiengängen sind Refarate neben Hausarbeiten die Hauptprüfungsleistung (Klausuren sind selten). Wer ein geisteswissenschaftliches Studium beendet hat zu dem Zeitpunkt so 15-20 Referate gehalten. Geisteswissenschaften sind weniger Stoff und stärker Methoden orientiert. Daher hat man am Anfang des Studiums auch Kurse, in denen man lernt, Vorträge zu halten. Warum der Mensch in Nicolas‘ Beispiel abgelesen hat, weiß ich nicht. Aber der war ja auch Soziologe… 🙂 In den Geiseswissenschaften ist das NICHT üblich. (Ist mir im ganzen Studium nur einmal untergekommen – Bei einem Gastbortrag von einem emeritierten Prof.)

  13. Ich kann mich erinnern, dass unser Chemielehrer auch mal die Dose mit Wasserstoff gezeigt hat. Das war aber alles so ein bisschen sketchy und gefühlt mehr Unterhaltung als alles andere, also ich bezweifle mal, dass das im Curriculum stand.

  14. Was hätten wir mit dem Pilz aus unserem Topf im WG-Keller alles erreichen können, Reini? Mindestens die Weltherrschaft – oder aber Pilzledermäntel für die ganze Menschheit!
    Coole Folge!

  15. „Potientielle Energie“ macht schwerer: Ähmm Leute, denkt mal an so was wie Bezugssysteme (Gesamtsystem Erde-Stuhl). Ein Stuhl, der an Masse gewinnt, wenn er hoch gehoben wird? Wenn ich einen Stuhl auf eine höhere Position bringe, verläßt jener „ein Stück weit“ das Gravitationsfeld der Erde (nicht der Waage) nach außen. Damit dürfte er doch zunächst leichter werden (Masse bleibt erstmal gleich).

    Ein elektronisch angeregtes Atom „weiß“ von dem Anstieg der inneren Energie. Daher die Frage an die beiden Experten: Wo ist die „Gravitationsenergie“ z. B. in einem Speichersee (Alpen: Wasserspeicherkraftwerk) genau versteckt (Gesamtsystem Erde-Stuhl in Eurem Beispiel)? Als Teilsystem des Systems Erde könnte die Energie in der Erde ja auch im Erdkern oder in Reinhards Hauskater zu einem Masseanstieg führen.

    Die Gesamtenergie des Systems bleibt beim Hochheben konstant (wir sind ja in einem geschlossenen System Erde-Stuhl bzw. Erde-Wasserspeicherkraftwerk). Das kann ich nachvollziehen. Aber der Rest?

    Könntet Ihr Gurus mein (Euer?) Dilemma für mich bitte aufdröseln.

  16. Also wegen dem Knallgasexperiment. Da hätte ich einen Hinweis, wie man die Sache etwas mehr unter Kontrolle bringen könnte. Vor ewigen Zeiten war ich mal als Galvaniseur tätig. Da kam es immer mal wieder vor, dass jemand zu viele Tenside ins Eloxalbad gegeben hatte. Dann hat es dort so richtig zu schäumen begonnen. Wenn der Schaum soweit anstieg, bis die Kontaktstellen für die Aluteile erreicht war, kam es regelmäßig zu einem richtigen Buuuummmms.
    Mein Tipp also. Gebt ein paar Tenside (z.B. Spülmittel) in euren Elektrolyten und versucht dann den mit Wasserstoff gefüllten Schaum über der Kathode abzuknallen. Den könnte man auch vorher abheben, bevor man ihn anzündet – also quasi portionieren. Aber bitte darauf achten, dass eurer Elektrotyt nicht in irgendwelche Augen spritzt sollte er ätzend sein.
    Natürlich alles bitte auf eigene Gefahr.

  17. If you base medicine on sirens you kill people
    If you base the design of plays on sirens they fly
    If you base the design of rocks on sirens they reach the mood
    It works (itches!)

    In dem Sinne: Wir sehen uns in Berlin 😀

  18. Solltet ihr den Song am Ende von MI213 nicht als Auftrittsmusik zum nächsten C3-event nehmen (findet ja hoffentlich mal wieder statt), dann komme ich persönlich vorbei und boxe euch.

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