Mi174 – “Wie viel Calmund hat das?”

Die liebe Mai hat uns empfohlen \o/ an dieser Stelle Glückwunsch zu 1 Mio. Abonnenten!

Auf Telegramm gibt es nur Verschwörungen? Stimmt, und seit dem letzten Livestream haben wir wohl auch eine Gruppe dort.

Nicolas war zu gast bei den Ferngesprächen zum Thema “Science Fiction? Science Facts?”. Die Videos dazu findet ihr hier und hier.

Reinhard war letztes Wochenende an der Saarschleife und bei einem Bürgerworkshop in Edigheim.

Thema 1:Diskette, CD-ROM, DNA” – Die Zukunft der Datenspeicherung liegt in der DNA! -zumindest wenn es um die pure Masse an Informationen geht.

Thema 2:Florian….du Sau!” – Manchmal ist es erstaunlich wo wir Menschen überall CO2 produzieren. Die Astronomisch Community hat sich das mal selbstkritisch angesehen. Dabei gab es sogar eine ganze Reihe von Papern.

Experiment der Woche: „Stahlwolle“ – Wir haben gelernt, dass man selbst für einfache versuche immer noch ordentliches Equipment braucht 😉

Musik:Theorien of everything” schuld ist Nicolas. Den erwähnten Vortrag findet ihr hier.

Thema 3:Mit Grönland fängt das kippen an” – Was sind eigentlich Kipppunkte und was bedeuten diese? Zu diesem Thema haben wir uns Marie-Elena Vorrath eingeladen. Marie war schon im Ewigen Eis unterwegs und erzählt uns ein wenig von ihrer Forschung. Folgt Marie gern auch auf Twitter.

Schwurbel der Woche: Die Kliniken Heidenheim

Die Kliniken Heidenheim haben eine tatsächlich eine Abteilung für Homöotherapie…darüber mussten wir uns dringend mal mit Experten unterhalten. Wir hatten die große Freude hier mal ein wenig mit Natalie Grams und Christian Nobman zu plaudern. Hört unbedingt mal in Ihren Podcast “Grams Sprechstunde” rein.

Hausmeisterei: Der nächste Minkorrekt-Lifestream ist am Montag den 21.09.20 um 20:00 auf Twitch. Diesmal schauen wir uns die Verleihung der IG-Nobelpreise an.

Tourtermine:

Auch unsere Veranstaltungen sind leider von der aktuellen Pandemie nicht verschont geblieben und aktuell sieht es so aus, dass dieses Jahr keine Shows stattfinden können. Wir hoffen, dass es zu Beginn des nächsten Jahres besser wird.

Tickets für die Veranstaltungen im nächsten Jahr findet ihr ebenfalls im Ticketshop:

Wissenschaft live!

Die ersten verschobenen Termine sind jetzt online

Wie die Abwicklung bei eventuell verschobenen Terminen genau abläuft, können wir euch zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen, da dies in der Hand der örtlichen Veranstalter liegt.

Rausschmeißer:ANTISCHWURBLER – Jack Pott feat.The Aluhut-Verschwörungschor” schuld ist Nicolas.

Vielen Dank für eure Unterstützung! Support your Podcast! 🙂

(bei allen Links zu Amazon handelt es sich um Affiliate-Links)

Intro war: Knock Knock

43 Gedanken zu „Mi174 – “Wie viel Calmund hat das?”

  1. Hi Leute,
    Zu dem Thema Datenspeicherung ist es vielleicht interessant sich MRAM an zu gucken. Dort wird die Idee von aktueller RAM-Technologie mit den guten alten Magnetspeichern verbunden und so auch die Haltbarkeit von Daten sehr hoch gehalten. Problem: Man muss extrem genau sein, da es extrem fehleranfällig ist.
    Mehr als gefährliches Halbwissen und Wikipedia habe ich dazu aber nicht😅

  2. Das Interview mit Marie-Elena war echt top. Super interessant und keinesfalls zu lang geraten!
    Gerne, wie “angedroht”, bei passender Gelegenheit wieder.

  3. Baumwipfepfad, oh mein Gott! Ich habe auch mal den Fehler gemacht, einen solchen zu besuchen. Im Steigerwald, im Jahr der Eröffnung. Und ich kann als Ausrede vorbringen: die Kinder waren noch klein und wir haben uns dort mit Freunden auf halben Weg getroffen. Schon beim Ankommen wurden wir uns dieses Fehlers gewiss. Äcker umgewandelt zu Parkplätzen. Eine Prozession an Menschen in den Wald hinein. Dort: Anstehen am Kassenhäuschen, Eintritt zahlen (für den Wald!), im Gatter herumlaufen, immer den anderen Familien hinterher. Mit Aufmerksamkeit die Bäume oder pädagogische Tafeln betrachten war da nicht drin. Der unvermeidliche Aussichtsturm war natürlich auch dabei. Incl. Herumgeschiebe. Wir waren froh, als wir den Ausgang erahnt haben und hofften auf die Möglichkeit einer gemütlichen Einkehr. Leider Fehlanzeige, denn auch die anderen hatten diese Idee – und die Gegend war auf einen solchen Ansturm noch nicht eingerichtet.
    Baumwipfelpfade braucht es nicht. Der Steigerwald ist >1.000 km² groß, da kann man auch ohne die Vermarktung genug schöne Flecken entdecken.

  4. Zwei Kommentare :
    1: Den Baumwipfelpfad auf Rügen fand ich sehr schön.
    2: die Tropfsteine:
    Ohne dass ich davon großartig Ahnung hätte (könnte also auch daneben liegen und sollte vielleicht lieber die…)
    Meine Vermutung wäre, dass die hohen Temperaturen hohe Verdunstung das Experiment negativ beeinflussen. Tropfsteinhöhlen sind ja auch meistens kühl und feucht. Man könnte versuchen der Verdunstung entgegenzuwirken, indem man das Experiment in einem geschlossenen Behältnis durchführt.

  5. Ich wohne nun zum Glück nicht mehr in Heidenheim. Aber damals war die Walldorf ”Schule” bei den Angestellten der Klinik sehr beliebt, also wundert es mich kaum das die jetzt solchen Schwurbel machen.

    Aber was erwartet man von einer Stadt die ein Denkmal für Rommel hat und stolz auf diesen Sohn der Stadt ist.

  6. Zu Euren “Einleitung-Erlebnissen” mal eine Anmerkung eines großstadtgeschulten Dorfbewohners.
    Rehe seht Ihr in den Morgen- und Abendstunden auf den Feldern und an den Rändern von Knicks.
    Wenn Ihr also Euren Kindern “Natur” in Gestalt von Rehen zeigen wollt (laßt diesen Zusammenhang mal nicht den Jäger hören 😉 ), dann ist der Wald der letzte Ort, wo es klappen kann.
    Rehe sind Steppen- und Graslandbewohner (besetzen in etwa die ökologische Nische der Antilopen).
    In den Wald haben die sich nur verdrückt, weil sie von den Menschen aus der Graslandschaft vertrieben wurden (lange vor Erfindung des Mähdreschers).
    Wald ist prima…aber da mal lieber auf die “kleinen” Dinge achten (Pflanzen, Insekten, Pilze).
    Und…das dürfte alles für umsonst zu haben sein…selbst im Ruhrgebiet.
    Rehe, Bären und Wölfe sind schlau genug, sich beim ersten Schrittgeräusch zu verpieseln.
    Waidmanns Hail und weiter so! 😉
    Stefan “@Giebisch”

  7. Zu “Mit Grünland fängt das kippen an”: Sollte das nicht Grönland statt Grünland heißen? (Auf Englisch “Greenland”, also liegt der Fehler nahe ;))

  8. Zum Thema Breakout-Rooms in Webex:
    Reinhard, schau mal nach, ob ihr auch eine Lizenz für Webex-Trainings habt. In Webex-Meetings funktioniert das nicht, glaube ich. Aber Trainings hat das Feature auf jeden Fall. Is allerdings aus meiner Sicht auch etwas shady, weil man sich dafür ne Browser-Extension installieren muss, die dann eine Desktop-App startet. =/

  9. Zum Thema Datenspeicherung:
    In meiner Kindheit/frühen Jugend habe ich häufiger die “gute” P.M. gelesen, weil das Heft immer in der Bücherei rumlag in der Meine Mutter gearbeitet hat. Das ist nun schon auch schon über 25, ja vielleicht 30 Jahre her. Da gab es aber damals auch einen Artikel mit dem Aufhänger “Beamen bald möglich” und die Essenz ging in die Richtung “Um einen Menschen zu digitalisieren, bräuchte man einen Festplattenstapel von hier bis zum Mond (jetzt sind es schon 40 Lichtjahre, sieh mal einer an). Forscher aus XY haben jetzt aber eine Methode entwickelt auf handelsüblichen Tesafilm Daten zu speichern. Und durch die viel höhere Datendichte, könnte beamen bald möglich sein.” Als Kind hat mich die Idee ja dann sehr begeistert und schien mir auch logisch. Mein alter C64 hatte ja auch noch eine Datasetten-Laufwerk. Warum also nicht Daten auf einer Rolle Tesa speichern können 🙂

    Und zum älter werden:
    Nicolas ich muss leider feststellen, dass du sehr alt geworden zu sein scheinst. Denn du hast das Wort “frech” benutzt. Kenne ich sonst eher nur von Müttern jenseits der 50 in Sätzen wie “Der/Die Kleine sieht mit dem T-Shirt/Haarschnitt/… ja richtig frech aus” (und ähnliche Abwandlungen)

  10. Vielen Dank für den ziemlich unterhaltsamen Podcast.

    Ein Gedanke zum heftigen Thema mit den Kippunkten:
    Es ist natürlich eine (sehr wichtige) Sache sich darauf zu konzentrieren, das 2° Ziel einzuhalten. Natürlich fliege ich weniger, esse weniger Fleisch und fahre mit dem Fahrrad. Leider ist es aber eine sehr menschliche Eigenart sich weiter dem kurzfristigen Gewinnstreben hinzugeben, der fast immer auch mit klimaschädlich ist.
    Ein anderer, für mich fast noch wichtigerer Punkt ist es zu überlegen, wie wir mit den Szenarien in 20 – 30 – 50 Jahren leben können, da diese ja bereits umumkehrbar auftreten und sich weiter verschärfen (wurde, meine ich, nur am Rande angesprochen):
    Wie versorgen wir die Menschen mit Essen (gentechnisch verändertes Saatgut?) & Wasser, wie schützen wir die Menschen vor Hochwasser etc.?
    Ich hoffe nicht, dass wir wie im Film Snowpiercer Kältemittel in die Atmosphäre blasen:-)
    Kennt jemand hierzu wissenschaftlich fundierte Überlegungen?
    P.S.: @ Team MinKorrekt: Macht weiter so

    • Hallo MG,

      meines Wissens wird sich damit bereits auseinander gesetzt. Zum Beispiel wird daran geforscht, welche Baumarten das Klima der Zukunft am Besten überstehen können. Sie müssen im Winter dem Frost, und im Sommer extremer Trockenheit und Hitze standhalten können. Da man aber auch noch nicht so ganz genau weiß, wohin sich das Klima genau entwickeln wird, setzt man bei Baumpflanzungen auf eine große Vielfalt, so dass zumindest einige der Individuen die nächsten Jahrzehnte und Jahrhunderte überdauern können.

      Zum Thema Nahrungsversorgung: Da gibt es natürlich auch Arten, die die Wetterextreme besser abkönnen als andere. Generell ist zu sagen, dass unsere “konventionelle” Landwirtschaft mit ihren großflächigen Monokulturen überhaupt nicht zukunftstauglich ist. Dadurch wird der Boden ausgelaugt, viele nützliche Tiere (Insekten z.b.) verlieren ihren Lebensraum und sterben, die Feuchtigkeit verdunstet wesentlich schneller, und so weiter. Es fehlt an Strukturen, wie z.b. Sträuchern, die den Wind abbremsen und den Boden dadurch vor der Erosion schützen. Durch die Verdunstung und Verschattung haben sie zudem einen kühlenden Effekt. Viel nachhaltiger sind beim Lebensmittelanbau kleinteiligere Strukturen. Außerdem bin ich dafür, die Stoffkreisläufe besser zu nutzen. Also zum Beispiel: Ich habe eine Apfelbaumplantage, unter dieser lasse ich Kräuter und Gräser wachsen, damit der Boden schön locker feinkrümelig bleibt und nicht austrocknet. Diese wiederum werden von Schafen gefressen, die durch ihre Ausscheidungen wieder den Boden düngen. Und am Ende habe ich Äpfel und Schafsfleisch und Leder und so weiter.

      Gentechnisch verändertes Saatgut kann auch ein Ansatz sein. Allerdings bin ich hier der Ansicht, dass man hier noch viel Forschung betreiben muss, bevor man dieses großflächig ausbringt, da man nicht absehen kann, wie es sich auf das Ökosystem auswirkt. Im schlimmsten Fall würde man damit einen negativen Effekt erzielen, indem es sich dann von selbst in wilde Arten einkreuzt, diese dann resistent gegen Insekten werden denen keine Nahrung mehr liefern, und so weiter …

      Auch Hochwasserschutz kann man eigentlich – meiner Meinung nach – am besten nach dem Prinzip “back to the roots” betreiben. Natürliche Landschafts- und Gewässerstrukturen sind der beste Hochwasserschutz. Denn diese verlangsamen den Fluss des Wassers (vgl. geschwungenes Flussbett vs. geradliniger Kanal). Außerdem kann in natürlichen Strukturen das Wasser besser versickern. Versickertes Wasser kann logischerweise unsere Städte nicht mehr überschwemmen. Im Moment geht der Trend aber in eine andere Richtung, jeden Tag wird mehr und mehr Fläche bebaut und versiegelt, was das Versickern erschwert.

      Im Städtebau ist es wichtig, auf das Mikroklima zu achten. Hier muss man auf ausreichend Beschattung und Abkühlung achten (kann z.b. durch Straßenbäume geschehen oder Sonnensegel oder Brunnen). Was ich toll finde sind Dach- und Fassadenbegrünungen. Die sind leider meist sehr teuer und werden deshalb selten umgesetzt, haben aber viele Vorteile. Sie kühlen die Gebäude im Sommer und dämmen sie im Winter. Außerdem binden sie Schadstoffe und produzieren Frischluft. Ganz nebenbei sieht es auch besser aus, insbesondere wenn der Bauherr da ein bisschen mehr Geld in die Hand genommen hat und es auch ordentlich gepflegt wird.

      Das ist so das, was ich zu dem Thema weiß und denke, bestimmt kann man das auch noch aus anderen Perspektiven betrachten.

      MFG
      Maria

  11. Hallo
    Es war wieder einmal eine super interessante Folge, vielen Dank dafür.

    Mich hat gewundert, dass Reinhard meint die Homöopathie wäre im Medizinstudium „unglaublich verbreitet“. Und dass den Studenten so etwas mit Credit Points schmackhaft gemacht werde.
    Da muss ich vehement widersprechen.
    Ich bin kurz vor Ende des Studiums und habe hier an der JLU in Gießen genau das Gegenteil erfahren (für andere Unis kann ich natürlich nicht sprechen).
    Das Thema wird zwar angesprochen und diskutiert aber letztendlich genau so naturwissenschaftlich bewertet wie es sein soll: Nämlich dass es alles großer Humbug ist und es sogar eine Gefahr darstellt.

    Beste Grüße
    Christoph

    • Hi Christoph,
      danke für die Info 🙂 Ich habe es bisher leider nur anders herum erlebt, aber vielleicht waren die Unis an denen ich das mitbekommen habe auch nicht repräsentativ.

      Lieben Gruß
      Reinhard

  12. Hallo ihr Lieben, danke für die tolle Folge. Die Gäste waren super!!!

    Könntet ihr aus gegebenem Anlass vllt ausnahmsweise doch die Interviews separat veröffentlichen? Gerade den Schwurbelteil würde ich gern Leuten zeigen, die sonst eher keine Podcasts hören (soll es geben).
    Aber auch die Kipppunktthematik ist (leider für einen schwurbeldisparates Publikum) sehr interessant zusammengefasst.

    Danke

    • Hey Ihr Beiden, zu Eurer Diskussion zu Zukunftsperspektiven von Konferenzen ist mir ein Konzept eingefallen was ich mal ansatzweise auf Twitter gesehen (https://twitter.com/thecsp/status/1301812607490416641?s=19) und dann im Kopf ausgeschmückt hatte: nämlich dass es eine Art Basis PC-“Spiel” gibt mit einem oder verschiedenen Messegeländen (als Messeveranstalter), in das dann die Aussteller ihre Stände hochladen können … Mit Infomaterial oder ggf. 3D Modellen (im besten Fall animiert oder interaktiv). Vorträge und Kongressbeiträge werden dann im “Zoomformat” gestreamt. In den Pausen kann man sich als Avatar mit Kollegen unterhalten (Bei MMORPGS ist es ja auch möglich sich nur mit denen in der Umgebung zu unterhalten) oder auf dem Gelände bewegen und die Stände anschauen. Natürlich lässt sich das auch in einem weniger verspielten Format umsetzten und es wäre wohl auch ein relativ hoher Aufwand für die Ausstellet, aber vielleicht ist es irgendwann weitere Option für die Zukunft … So als Gedankenexperiment 😁 Beste Grüße Gunnar

  13. völlig off topic:
    seit Beginn der Pandemie denke ich immer, wenn ich an einen Schaufenster oder einer Abteilung mit BHs vorbei gehe: Ach schau an: Päärchenmasken.
    Hab jetzt auf die Seite mit den Ig nobel prize Gewinnern geschaut und weiss jetzt entlich, wo der Gedanke herkommt, siehe Foto:
    https://www.improbable.com/ig-about/winners/
    Freue mich schon auf Eure Folge zu diesem Event.
    Lg

  14. Hallo Ihr Beiden – zum Thema “Stahlwolle” und “Wiegen”: Wenn man auf der Suche nach einer “Briefwaage” nicht in irgendeine Ecke gestellt werden möchte, (Gibt es eigentlich etwas friedlicheres, als einen kiffenden Menschen?) bleibt neben teuren Laborwaagen noch eine Alternative: Die Waagen, mit denen Wiederlader (das sind die Leute, die sich Ihre Munition für die Sportwaffen selber zusammen basteln), das Pulver einwiegen. Diese Dinger sind einigermaßen erschwinglich und erstaunlich genau. Liegt ja auch nahe – wer möchte schon, dass das Gewehr wegen falsch bemessenem Pulver auseinander fliegt… einfach mal “Lee Powder Scale” oder, wenn Ihr etwas besseres wollt “Hornady Pulverwaage G2-1500” googlen. (Soll hier keine Werbung sein). Die Dinger sind handlich, günstig und nicht nur für Pulver geeignet…
    Es grüßt Euch euer treuer Hörer Alfred,
    (a.k.a. der alte Sack…. )

    • Feinwagen kann man sonst auch, ganz altmodisch und klandestin, im Laden kaufen. 🙂 Bei Conrad habe ich ich sie schon gesehen, Geschäfte mit ähnlichem Sortiment dürfen sie sicher auf führen.

  15. Holographische Speicher gab es übrigens schon in den 1960gern. RCA hat ein solches “Holotape”-System schon 1969 vorgestellt:
    http://www.cedmagic.com/history/holotape.html
    Das Problem ist, dass solche Systeme keine großen Vorteile in der Informationsdichte bringt. Ob man jetzt die Daten direkt oder als Interferenzmuster speichert ist fast egal.

    Übrigens sind immer höhere Videoauflösungen kein wirklicher Treiber für höhere Speicherkapazitäten und Bandbreiten. Ein 4k Video hat zwar die doppelte Auflösung und somit die 4-fache Pixelanzahl als ein 2k Video, jedoch enthält es nicht unbedingt 4 mal so viele Informationen. Das sieht man zum Beispiel auch beim Fernsehen. Ein SD-Sender wird typischerweise mit 4-10 MBit pro Sekunde ausgestrahlt. Ein HD-Sender läuft hingegen meistens mit ca 12 MBit pro Sekunde. Der 4k Kanal der NASA läuft zum Beispiel mit 15 MBit pro Sekunde.

    Beim Videoschnitt sieht das ein wenig anders aus. Da will man ja gerne die Verluste durch die Rekodierung möglichst klein halten. Deshalb wählt man die Bitrate eher höher als notwendig. Gleichzeitig haben Hardwareencoder meistens nicht die Möglichkeit besonders gut zu komprimieren. Im professionellen Bereich arbeitet man da sogar teilweise mit unkomprimierten oder verlustfrei komprimierten Formaten, aber selbst diese können bei höheren Auflösung häufig stärker komprimieren als bei niedrigeren.

  16. Vielleicht kann man sagen, dass es einfach in Deutschland mehr oder weniger konstant 10% Spinner unterschiedlichster Art gibt.

    Hier mal ein Beispiel aus der Mitte der 1990ger:
    https://www.youtube.com/watch?v=t63RLClYOXw

    In dem Video sieht man Leute von der “Autofahrerpartei Deutschlands”. Einfach mal anhören, das kommt sehr nahe an einige Leute im Heise.de-Forum.

  17. Zum Thema Datenspeicher

    Eine Datensicherung ist kein einmaliges Ereignis, sie ist ein fortlaufender Prozess.

    Alle Materialien unterliegen einem Verfall. Die Idee einen Datenspeicher zu haben, der hunderte Jahre überdauert, ist ein Grenzfall für Extremszenarios, wie der Untergang ganzer Zivilisationen, oder vielleicht in Zukunft die Raumfahrt.

    Tipps für den Alltag:

    Egal wo und wie man Daten speichert, man muss sie pflegen. Digitale Daten werden durch regelmäßiges Umkopieren “frisch” gehalten. Was bei alten, analogen Magnetspeichern genau nicht galt.

    Durch immer höhere Datendichten werden die Nullen und Einsen in immer weniger Atomen gespeichert, die z.B. in Magnetspeichern entsprechend angeordnet / ausgerichtet werden. Durch die thermische Bewegung allein verwischt diese Anordnung mit der Zeit. Nach Jahren kann ein Datenverlust eintreten (trotz technischer Interventionen, die davor schützen sollen).

    Auch gebrannte Disks, egal welcher Art, halten nicht ewig. Der Farbstoff, der die Daten speichert, verblasst mit der Zeit.

    Als Faustregel gilt: Daten einmal pro Jahr umkopieren. Minimal sollten 2 parallele Backups auf getrennten Datenträgern haben. Backup A und Backup B spiegeln die gleichen Daten. Während des Umkopierens muss sichergestellt sein, dass die Daten immer mind. 2 mal auf getrennten Datenträgern vorliegen (Datensicherheit).

    Backup A kann auf eine dritte Festplatte kopiert werden. Die Festplatte von Backup A bekommt nun die Daten von Backup B draufkopiert, fertig. Die Daten wurden bewegt und neu geschrieben, damit ist der Verfall wieder auf 0 gesetzt.

    Das ist der einfachste Fall. Etwas komplexer sichere ich auf die Art meine Daten, und das bis jetzt ohne Datenverlust seit 1997.
    Wichtig dafür ist auch eine virtuelle Pipeline, welche die Daten von den Geräten der Datenerzeugung hin zu einem geordneten Archiv fließen lässt, das dann auf die beschriebene Art die Daten sicher vorhält. Das kann das händische Vorsortieren der Daten auf den Geräten in einen Ordner sein, der wöchentlich ins Archiv wandert etc. Gefahren wie Verschlüsselungstrojaner und physischer Ablageort der Datenträger (Feuer / Einbruch) kann man ebenfalls mit kalkulieren. Je nach dem wie das eigene Paranoialevel ausgeprägt ist.
    Aber generell kann man sich über Datensicherung schon mal vor einem defekten Device Gedanken machen.

  18. Kurz gesagt ich finde den Laberteil am Anfang gut so und finde ihr solltet das so lassen. Verteiltes Gelaber macht es nur schwerer es zu finden oder zu überspringen je nach dem wonach einem ist.
    Eine Idee wäre noch ein Zeitlimit damit ihr euch nicht müde quatscht und dann am Ende nochmal weiterlabern wenn Bedarf besteht. Das kann dann auch ausfransen. Aber so ist es jetzt ja eigentlich schon bis auf das Zeitlimit.

  19. Noch nie darüber nachgedacht:
    Würde beim beamen nicht eine Kopie angefertigt und während des “Ausdrückens” das Original umgebracht? 🤔🤷‍♂️😋

  20. Es gibt auch noch in Bad Harzburg einen Baumwipfelpfad, der kostet “nur” 8€. Is alles in allem OK, aber so anders sieht der Wald weiter oben auch nicht aus. Eindruckvoll fand ich lediglich mal an so großen Bäumen zu wackeln. Deutlich kürzer, kostenlos und eigentlich spannender fand ich einen Teil unten am Boden, wo man nämlich unter Bäumen durchgehen kann.
    Wildgehe gibt es übrigens dort auch, sogar kostenlos. Unbedingt trockenes Brot zum Füttern mitnehmen!

  21. Moin,
    es ist zwar nun einge Folgen her (vllt. schon 1-2 jahre) aber deshalb ist mir die Frage umso spannender:
    Wie läuft es eig. mit der Zeiterfassung der Arbeitszeit?

    Kontext:
    Ich höre euch ~seit Anfang des Bachelors und nun steht die Masterarbeit an – ich zeichne meine Arbeitszeit bereits für eine Werkstudentenstelle auf (homeoffice etc.)
    Meine favorisierte App bietet allerdings keine Möglichkeit an 2 Projekten, “Werkstudie & Masterarbeit” zu unterscheiden.
    Mein Must-have (Killer-Feature) für eine App ist ein “Widget auf dem Homescreen”.

    Hattet ihr da nicht eine Lösung für?
    Ich erinnere mich an einen Würfel, der mit der entsprechenden Seite auf den Schreibtisch gelegt wird – ist das noch aktuell? Hat er sich bewährt? Gibt es bereits eine andere Lösung?

    LG

  22. Hallo,
    Ergänzung für Eure Terminliste:
    neuer Termin (laut Email von Eventim) als Ersatz für Sa. 28.11.2020 – Alsdorf Energeticon ist der 22.10.2021 um 20:00.

  23. Zum Thema eins mit der Datenspeicherung habe ich die Aussage vermisst, wie viel Gramm DNA denn nun zum Speichern der Information eines Menschen benötigt würde als Vergleich mit dem 40 Lichtjahre hohem Stapel 1-TB-Festplatten?

  24. Hallo!

    Ich habe mir gerade euer drittes Thema über Grönland und den Klimawandel angehört, und mir sind dabei eine ganze Menge Gedanken gekommen. Ich beschäftige mich ja schon seit vielen Jahren damit, wie man nachhaltiger leben kann. Und was mir dabei immer wieder auffällt ist, dass einem ein nachhaltiger Lebensstil in dieser Gesellschaft unglaublich schwer gemacht wird. Zum Beispiel versuche ich, Produkte so gut wie möglich gebraucht zu beziehen. Denn vieles gibt es schon so oft (Kleidung, Bücher, Möbel, Küchenutensilien …), da muss man eigentlich nicht noch einmal erneut Energie und Ressourcen reinstecken. Doch leider kann man in dem allergrößten Teil der Geschäfte nur Neuware kaufen (während sie am anderen Ende der Kette weggeworfen werden, weil an einer Ecke die Farbe abgeplatzt ist …). Genau diese Läden bezeichnen sich dann traurigerweise auch noch als Nachhaltig. Gleichzeitig investiere ich unglaublich viel Zeit, um auf ebay-Kleinanzeigen oder auf Trödelmärkten die Waren in gebrauchter Form zu bekommen. Oder um zum Unverpacktladen zu fahren, den es leider nicht um die Ecke gibt und der noch dazu sauteuer ist. Ich würde mir wünschen, dass es viel, viel mehr Gebrauchtwarenläden gäbe!! Und die Leute mehr in solchen einkaufen würden.

    Der Zweite Punkt, den ich gerne kommentieren wollte ist, dass ihr in eurem Podcast die Frage gestellt habt, wie man dieses Umwelt-Thema gut rüberbringt, ohne diejenigen abzuschrecken, die man ja eigentlich erreichen möchte. Ich finde das auch schwierig. Aber ich denke, man sollte immer sachlich und bei den Fakten bleiben, so blöd die auch sein mögen. Ein Gedanke, der mir dazu aber noch kam ist, dass es hilfreich sein kann, das Ganze trotzdem von einer positiven Seite zu betrachten. Indem man zum Beispiel Handlungsmöglichkeiten aufzeigt oder sogar positive Seiten betrachtet. Minimalismus kann z.b. sehr befreiend sein. Oder ich selbst habe z.b. einfach Freude daran, im Gemeinschaftsgarten mitzumachen oder mich damit auseinander zu setzen, wie ich Lebensmittel haltbar machen kann, usw. … man spart (meistens) Geld, es ist gesünder.

    Aber nachhaltig zu handeln ist natürlich nur eine Seite der Medaille, die andere sind die Unternehmen, die nur Ramsch für wenig Geld produzieren. Naja, das ist ein weites Thema, ich habe hier erstmal gesagt, was ich sagen wollte. Ich freue mich auf eure nächste Folge!

    Viele Grüße von Maria

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