Minkorrekt Folge 136 “Jahresrückblick 2018”

Folge 136 vom 22.01.2019

Wir sind auf Tour und haben gerade Station in Leipzig und Hannover gemacht. Dazwischen hatten wir ein paar Stunden im Hotel und dachten uns wir könnten ja mal den Jahresrückblick aufnehmen. Haben wir gemacht, sind mehr als fünf Stunden geworden. Bei der Jahresübersicht haben wir uns am dem Wikipediaartikel “2018 in Science” orientiert.

Nicolas hat die Wasserflasche getestet die uns mal bei einer unserer Show überreicht wurde. Das Ergebnis ist….sagen wir mal diskussionswürdig.

Nachdem wir lange über das Aufräumen, Ausmisten und die neue Netflixserie mit Marie Kondo geredet haben beginnen wir mit dem Reigen der Wissenschaft des vergangenen Jahres.

Januar:

15. Januar: “KI liest besser als Mensch

17. Januar: “Atomristor

18. Januar: “Klima

Februar:

5. Februar: “Neue Form von Wasser entdeckt

6. Februar: “Die Falcon Heavy startet erfolgreich

16. Februar: “Eine neue Form von Licht”

März:

5. März: “Googles Quantencomputer

26. März: “Penistransplantation8

April:

2. April: “Tiangong1 verglüht in der Erdatmosphäre

18. April: “Ein Roboter baut einen Ikea-Stuhl zusammen

27. April: “Hawkings letztes Paper wird veröffentlicht

Mai:  

10. Mai: “Treibhausgas Monitor eingestampft

11. Mai: “Marshelikopter

30. Mai: “3d gedruckte Hornhaut

Hier das Video des Druckprozesses.

Juni:  

16. Juni: “AT2018cow erscheint am Nachthimmel

20. Juni: “PRRS resistente Schweine

26. Juni: “künstliche T-Zellen

Experiment der Woche: Die selbstkühlenden Bierbecher

Musik:Morse Code Music… The Rhythm of the Code -Alpha” schuld ist Jochen

Chinagadget der Woche: Haare weg schmirgeln

Juli:

12. Juli: “Neutrinoastronomie

12. Juli: “Expansionsrate des Universums

23. Juli: “Selbstmord durch Sommer

August:

1. August: “Lunge aus dem Labor

9. August: “Neuer Rekord bei organischen Solarzellen

16. August: “Das Wiszengenom ist entschlüsselt

September:

10. September: “Emmy für NASA” das Video findet ihr hier.

16. September: “Sauna des Universums

21. September: “Hayabusa2 Landung

Oktober:

Die Nobelpreise werden verliehen. Hört hierfür die Nobelpreisfolge 2018.

5. Oktober: “Hubble meldet einen Fehler

11. Oktober: “Schnellste Kamera der Welt

30. Oktober: “Kepler geht der Sprit aus

November:

20. November: “latest Greenhouse Gas Bulletin

25. November: “Genetisch veränderte Zwillinge

26. November: “InSight Landung und Windgeräusche” in diesem Video könnt ihr reinhören

Dezember:

8. Dezember: “China schickt eine Raumsonde zum Mond

19. Dezember: “Der Insight-Lander platziert ein Seismometer auf dem Mars”

24. Dezember: “50 Jahre Earthrise”

Termine: Es gibt neue Tourtermine \o/

Rausschmeißer:#EntdummDich von Tommy Krappweis” schuld ist Tommy

Mit dem Kauf von Tommys großartigem Lied unterstütz ihr das “Deutsche Kinderhilfswerk e.V.” alle Einnahmen gehen direkt dorthin! Also ab zu iTunes oder Amazon.

Intro war “Marie Kondo”

Vielen Dank für euere Spenden 🙂

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64 Gedanken zu „Minkorrekt Folge 136 “Jahresrückblick 2018”

  1. Hallo ihr beiden zum Thema Falcon Heavy und Technik die wir heute nicht mehr herstellen können empfehle Ich den Systemfehler Podcast Folge „Der erste letzte Ton“ https://viertausendhertz.de/sf26/ Es geht um eine Orgel aus der DDR die Töne sollten mit Elektronischen Bauteilen erzeugt werden und ohne Pfeifen auskommen, ziemlich am Ende beschreibet ein Techniker warum diese Orgel nie wieder richtig klingen wird da gibt es anscheinend Parallelen zum Mondlande Programm..

  2. Hm, also die Behauptung, dass heutzutage die Theorie das experimentelle Ergebnis häufiger vorhersagt, als umgekehrt, finde ich ohne Zahlen erst mal dahingestellt. Das mag für die ‘harten’ Wissenschaften (ekelhaftiges Wort!) z.B. eher gelten, als für die Lebenswissenschaften genauso wie für populäre Entdeckungen stärker als für weniger populäre, aber allg. kommt es auch heute noch häufig vor, dass zunächst nicht erklärbare Ergebnisse erhalten werden.
    Die ganze Wahrnehmung könnte u.a. auch dadurch beeinflusst werden, wie wir nicht erklärte experimentelle Ergebnisse gegenüber Ergebnissen mit einer schlüssigen Interpretation kommunizieren und welche Anerkennung sie jeweils bekommen.
    Mit einem Paper à la “Habe gemessen, kann es aber noch nicht erklären.” kann man eben keinen Blumentopf gewinnen, solange die Ergebnisse nicht diametral allen vergleichbaren, bereits interpretierten Ergebnissen entgegenstehen.
    Soll jetzt kein Plädoyer für diese Art von Forschung sein, aber es gibt sie.

  3. die Folge noch gar nicht gehört, aber eben festgestellt, dass es wieder Karten für Hamburg gibt! Jetzt stehe ich nicht mehr so doof da (weil ich’s verpeilt hatte), sondern kann mich endlich wieder freuen 🙂 😉

    Super Sache! & Jippie

  4. Das Problem bei der Heimarbeit bei Bürojobs ist, wenn nicht ausreichend viel Arbeit/Mittel da sind. Dann sitzt man nämlich rum. Sitzt man im Büro rum, ist das weniger ethisch problematisch als wenn man daheim herum sitzt und trotzdem Geld bekommt.

    Es gibt nun mal Firmen die am Material und der Ausstattung sparen und somit die Mitarbeiter nicht tun können.

    • Eine Freundin von mir hatte einen Bürojob mit 40h pro Woche und wechselte ins Home Office, die gleiche Arbeit schafft sie ohne die vielen Ablenkungen/Unterbrechungen, die ein Büro so mit sich bringt, jetzt in 10 Stunden pro Woche. Wenn es ein Modell gibt, wo man ein Teil der frei gewordenen Zeit für Ideen aufwenden kann, dann gewinnt auch der Arbeitgeber.

      • “Wenn es ein Modell gibt, wo man ein Teil der frei gewordenen Zeit für Ideen aufwenden kann, dann gewinnt auch der Arbeitgeber.”

        Das verstehe ich nicht. Was ist, wenn der Arbeitgeber (wie die meisten Arbeitgeber) Ideen seiner Belegschaft ablehnt? Das führt doch nur dazu, dass die Belegschaft nachdenkt was Unruhe in die Firma bringt.

  5. hallo jungs,

    danke für euer cooles format.
    heut ist mir ein halbsatz aufgefallen,den nicolas wahrscheinlich einfach nur dahingesagt hat, ohne weiter drüber nach zu denken. beim thema balon auf dem camp sagst du so was wie “immer nur wiederholen ist ja auch langweilig” doch genau das wird viel zu wenig getan, weil dabei tragischer weise weniger “ruhm” zu ernten ist, als mit neuen studien. dabei ist gerade reproduzierbarkeit besonders wichtig. es gibt fälle, in denen sich ganze disziplinen jahrzehnte lang auf die aussagen einer studie verlassen haben, ohne diese zu evaluieren.

    vielleich reiße ich deine aussage ja zu sehr aus dem kontext aber an der verbreitung dieser einstellung sollte man vielleich trotzdem arbeiten;) mir ist es vor allem aufgefallen, weil ich zufällig heute einen beitrag zu reproduktionsstudien im dlf forschungsmagazin, den es übrigens auch als podcast gibt, gehört habe. es gibt jetzt nämlich einen neuen fördertopf, der sich ausschließlich an reproduktionsstudien richtet: http://podcast-mp3.dradio.de/podcast/2019/01/18/dasselbe_nochmal_bitte_ein_foerdertopf_fuer_die_dlf_20190118_1648_e5ca064e.mp3
    hoffen wir, dass der gut genutzt wird.

    liebe grüße,
    martin.

  6. Lügner! Ihr hattet schonmal geschnitten als ihr dann im Auto weiter aufnehmen musstet! 😀 Aber ich verzeihe euch weil das mal wieder eine tolle Folge geworden ist, vor allem die Idee mit dem Jahresrückblick gefällt mir sehr! 🙂

  7. Zum Pups unter der Dusche:
    Könnte nicht auch noch der relativ kleine, zur allen Seiten fast abgedichtete Raum der Duschkabine seinen Anteil leisten? In diesem kann sich das Gas wesentlich weniger schnell verteilen, und bleibt so stärker komprimiert “in der Nähe” des Duschenden.
    Einen ähnlichen Effekt kann man wahrnehmen, wenn man unter der Decke pupst 😀

  8. Was ich eigentlich an der Schließung des Klimamessprojektes besonders bedenklich finde ist, dass das nicht andere Leute übernehmen. Die paar Millionen könnten wir uns locker leisten und einfach mal die ganzen Teams einfliegen.

  9. Moin, ebenfalls zum Thema der “verlorenen” Ingenieurskunst empfehle ich das folgende Video
    https://youtu.be/ovD0aLdRUs0
    Es bezieht sich speziell auf das “Rocketdyne F1” Triebwerk, welches in der Saturn V zum Einsatz kam. Das Problem liegt nicht etwa bei verloren gegangenen Entwürfen sondern bei
    nicht-Verschriftlichung aufwändigster manueller Prozesse. Zeitdruck führte mitunter dazu, dass Ingenieure sich kleine Notizen machten, um schneller und effizienter zu arbeiten, jene wurden dann weggeworfen und so verschwand dieses Wissen größtenteils, auch sind die meisten Ingenieure von damals nicht mehr bei der NASA tätig und teils verstorben.
    Mit freundlichen Grüßen,
    ein neuer, begeisterter Hörer

  10. “Ist die (Falcon Heavy) stärker als die Saturn V?” Die Antwort auf die Frage steckt in Reinhards Satz davor: Die stärkste rakete _seit dem Shuttle_. Das Shuttle war nach der Saturn V. Insofern: Nein, Falcon Heavy ist genau wie das Space Transportation System (STS, umgangssprachlich: Shuttle) in der Schubleistung schwächer als Saturn V. Wie sich die Leistung vom nächsten großen SpaceX-Launcher im Verhältnis darstellt, ist unklar, da sind noch zu wenige Details öffentlich bekannt.

    • Einer Saturn 5 mit rescue System würde ich deutlich mehr vertrauen, als einem “schönen” Space Shuttle ohne nennenswerte Rettungssysteme.

      Zwischen Saturn 5 und Falcon Heavy, passt noch die russische Energia.

      Aber NACH dem Space Shuttle waren wirklich nicht mehr viel Schwerlastträger im Einsatz – gibt halt keine Anwendungen.

      Dann warten wir mal auf die BFR.

      • Auf dem Kanal von Lesch/Gassner gab es neulich einen Vortrag zum Programm der ESA, wo die Wirtschaftlichkeit der Ariane erwähnt wurde – dadurch, dass Fernsehen zunehmend über Kabel ausgestrahlt wird, ist das Geschäftsmodell Fernsehsatelliten weggebrochen, das einen Großteil der Einnahmen ausmachte.

  11. Ich hab die Folge noch nicht gehört,und mein Kommentar hat daher auch nichts mit ihr zu tun, aber er muss trotzdem raus sonst platzt mir der Kopf:

    In Leipzig hat Doktor – ja, Doktor – Wöhrl meinen Pulli mit “cooler Pulli” kommentiert. Ich bin jetzt Prominenz!

    Spass beiseite, danke für den schönen Abend! An alle: kauft Karten, geht hin. Lohnt sich

  12. Hi,

    Reinhards Vorschlag mit Neutrinos zu kommunizieren hat mich an den Roman “Die Stimme des Herrn” vom SciFi Autor Stanisław Lem erinnert. Da wird eine komplexe Neutrino Signalabfolge entdeckt die sich immer wieder wiederholt, was auf ein künstliches Signal hindeutet. Da man aber den Kontext der Nachricht nicht versteht, erweist sich die Entschlüsselung der Nachricht als praktisch unmöglich.

    Cooles Buch, kann ich empfehlen.

    https://amzn.to/2FM1ZW2

    Und dieser Vortrag über Neutrinos ist auch sehr gut. In Teil 3 geht es dann auch um die Möglichkeit Neutrinos zur intergalaktischen Kommunikation zu nutzen.

    Neutrinos – Geheimschrift des Kosmos
    Teil 1 https://youtu.be/hbRryPNVU7A
    Teil 2 https://youtu.be/KbhQMagCdVU
    Teil 3 https://youtu.be/BOm0chtqFJM

  13. Ballonprojekt
    Ihr sucht ein sinnvolles Ballonprojekt fürs Camp. Wie wäre es mit der Untersuchung der Ablenkung eines Ballons, die Nicolas nach seinem Ballonflug so beschäftigt hat.
    Ich stelle mir das so vor, dass Ihr einen größeren Heliumballon (natürlich mit großem minkorrekt-Schriftzug) Mittels eines Seilzuges hochfliegen lasst und wieder runter zieht. Dabei messt Ihr die Stärke und Richtung der Ablenkung und protokolliert zusätzlich alle relevanten Umwelteinflüsse von der Windrichtung bis zur Mondphase. Mal sehen ob sich da ein Zusammenhang erkennen lässt!
    Ist dann zwar nicht so spektakulär wie ein hochfliegender Wetterballon mit Forschungsnutzlast, aber dafür mehrmals am Tag über die Dauer des Camps durchführbar und der Ballon ist dabei weithin sichtbar.

  14. wuerde an einer verlosung zur trinkflasche wohl teilnehmen 😀

    rinke manchmal nur morgens ein glas saft, vll treibt das zum mehr trinken an :S

    • Bier ist historisch gesehen so wertvoll wie Brot. Es wird aber von der Flasche aufgrund seines CO2 Gehaltes diskriminiert. Der Dr. mag das ignorieren, der baldige Dr. sollte aber hier mehr Engagement zeigen. Er hat einen Ruf zu verteidigen !!

  15. Tolle Sendung wieder, danke 🙂

    Reinhard, ich fuehle dich.
    7 Umzuege in 13 Jahren, selbst da behaelt man kaum mehr was und legt sehr wenig Wert auf Dinge ansammeln.

    Gruesse,
    Matze

  16. Hi Leute

    Also dass sich alte Technik nicht so einfach wiederherstellen lässt, betrifft definitiv nicht nur die Raumfahrt zum Mond. Damit befasst man sich in der Entwicklung bei (großen) Firmen eigentlich ständig (sog. “Obsoleszenzmanagement”). Hierbei befasst man sich damit, wie man ein altes Produkt, welches z.B. 10 Jahre guten Dienst geleistet hat (und damit vor so 15 Jahren entwickelt wurde), heute weiterentwickelt – und dabei z.T. auch nur Kleinigkeiten updaten will. Dabei treten so Probleme auf, wie ob es die Bauteile der Elektronik noch gibt, oder ob man andere findet, die aber im Zweifel eine anderen Charakteristik (Temperatur-, Spannungsbereiche, etc.) haben. Oder gibt es die Programme, Tools und Bibiliothenen, mit denen man damals unter Windows 95 den Prozessor programmiert hat, heute auch auf Windows 10? Oder laufen die alten Tools heute noch – von Tools und Libraries von externen Firmen und deren Lizenzen mal ganz zu schweigen? Ach – und den Mitarbeitern, die schon gekündigt haben oder in Rente sind.
    Man behilft sich dann notdürftigerweise damit, dass man die Entwicklungs-Software in einer virtuellen Maschine kapselt und archiviert. Oder man mottet damalige Entwicklungs-Computer ein und stellt ihn in den Schrank, mit der Aussicht, das Mainboard immer mal wieder auf ausgelaufendes Elektrolyt oder leere BIOS-Batterien zu prüfen.
    Das ist also ein wirklich heißes Thema. Nur das, was man wirklich übers Jahr aktiv weiterentwickelt, bleibt auf Stand und versinkt nicht in der Obsoleszenz. Aber das kostet Geld, was als Firma im Zweifel gegen Risiko abzuwägen ist. Im schlimmsten Fall steht halt eine Neuentwicklung der entsprechenden Technologie inkl. nochmaligem Kowhow-Aufbau an.

    Gruß
    Marco

  17. Hey ihr zwei! Immer wieder ein geniales Programm. Danke und weiter so!
    Zum Begriff für das Thema Fitness bzw. wie man das nennt, wenn am Anfang des Jahres alle ins Fitnessstudio rennen: Ich kenne dazu den Begriff Sägezahneffekt, aber im Zusammenhang mit der Zertifizierung. Erst kurz vor der Zertifizierung wird das installierte System wieder häufiger genutz, also zum Beispiel gehäuft Qualitätsmeldungen abgegeben und nach dem externen Audit flacht das dann wieder ab 😉
    Beste Grüße!
    Alex

  18. Zur Konsumkritik am Anfang der Sendung. Hier sehe ich einen Widerspruch zwischen Eurer geäußerten Einstellung und dem Zelebrieren nutzloser Chinagadgets. Die Werbung, die Ihr regelmäßig für Amazon macht, spricht meiner Meinung nach auch eine andere Sprache.
    Konkret würde ich es gut finden, wenn Ihr Euch von Amazon distanziert. Zumindest ich würde gerne dazu beitragen, die finanziellen Mindereinnahmen durch Spenden auszugleichen.

  19. Hallo,
    ohne Euch zu nahe treten zu wollen, beim Thema Raumfahrt wurde es die letzten beiden Folgen ganz schön dunkel…Spätestens bei der Bezeichnung “Luna” hätte es eigentlich klick machen müssen.

    Bei der Auflistung der “stärksten” Raketen habt ihr die sowjetische “Energija” (https://de.wikipedia.org/wiki/Energija) komplett ausgeblendet. 2x geflogen, entwickelt Ende 70er/Anfang 80er, Nutzlast max. 96 t und mit 35 MN liegt der Startschub über dem der Saturn V (34 MN), dem STS (30 MN) und der Falcon (25 MN). Die geringere Nutzlast erklärt sich zum Teil aus dem wesentlich weiter nördlich gelegenen Startort Baikonur, den “nur” 2 Stufen und etwas anderen Konstruktionsprinzipien.

    Das schon diskutierte Obsoleszenzthema ist in Luft- und Raumfahrt tatsächlich vor allem ein Elektronik-/Softwareproblem in Verbindung mit zulassungsrechtlichen Randbedingungen. Man kann/will an so einem komplexen System halt nicht einfach ein Bauelement rauslöten und durch eins ersetzen das “eine vergleichbare Funktionalität” hat. Gerüchteweise hat die NASA in den letzten Jahren des Shuttle-Betriebs schon angefangen Medizintechnik aus den 70ern auf Flohmärkten zu kaufen, weil nur dort drin noch bestimmte Chips verbaut waren die zum Betrieb der Startrampe erforderlich waren.
    Ansonsten, weiter so!
    KS

  20. Ich hab vor etlichen Jahren mal eine Wiederholung der Livesendungen zu Apollo gesehen. Die Bänder sind natürlich noch gut. Das kann man, besonders auf einer Großleinwand in großen Abstand, gut sehen.

  21. Ich bin versucht dieses Mal die Folge nicht zu Ende zu hören da sie extrem ingenieurs”wissenschaftlich” geprägt ist. (Vor jemand motzt, Ausrufezeichen mit Ingenieursdiplom in der Schublade geschrieben). Dazu zähle ich auch die ganzen Weltraumthemen. Mich würden bei den ganzen gestarteten Missionen sehr viel mehr die Instumente und die damit geplanten Experimente an Bord und was sie besonders macht interessieren und weniger was die größte Rakete ist und welchen PR-Coup Elon Musk wieder gelandet hat.

  22. Zu “We Are The Champions”

    Wenn man, wie ich, weder Queen (ja das gibt’s) noch Tina Turner mag, ist man bei Siegerehrungen meist doppelt gestraft. Bei gefühlt 90% aller Siegerehrungen kommt nämlich nach “We are the Champions” gleich im Anschluss “Simply The Best”.
    Ich habe deswegen schon lange keine Siegerehrung mehr durchgehalten. (Vor Finalspielen ist das obligatorische “The Final Countdown” natürlich genauso nervig!)

  23. … also das mit der “Dauersamenspende” (Reinhard) geht mir schon gar nicht mehr aus dem Kopf.
    Da berichtet ihr über ein Besuchsrecht der Ehefrau des Spenders für eine Hand. Nun, dann ist es doch sehr naheliegend, sich auch gleich noch vorzustellen, die Ehefrau des Spenders des Fortpflanzungsorgans hätte sich ebenfalls ein Besuchsrecht ausbedungen ;))
    Da wäre aus meiner Sicht das moralische Dilemma mit den Hoden fast schon das geringere Übel!
    Sorry – aber ihr habt diesen Gedankenschritt geradezu herausgefordert… und ich stelle mir dauern den Sontagnachmittag mit Kaffeekränzchen vor … “ich hatte so Sehnsucht nach dem kleinen Freund meines verstorbenen Mannes”

    • Genau daran musste ich beim Hören auch auch Denken 🙂

      Aber wahrscheinlich geht es eher um Erbrecht gegenüber den ursprünglichen Hoden-Besitzer bzw.dessen Erben. Dass kann sehr kompliziert werden.

  24. Karte für Mainz zu verschenken…

    Ich habe noch eine Karte zu einem von mir aus näheren Veranstaltungsort erstanden. Das freut mich sehr und ich kann vielleicht jemanden mit meiner Mainzer-Karte ebenso erfreuen. Wer also Lust hat, am 2. Februar die Rockstars der Wissenschaft im Frankfurter Hof zu erleben – bitte melden. Bin leider nicht bei Twitter oder ähnlichem, deshalb habe ich eine eMail-Adresse für die erste Kontaktaufnahme eingerichtet: minmainz(at)vodafonemail.de

  25. Das übliche an R. R.

    “16. August: “Das Wiszengenom ist entschlüsselt“”

    Das entschlüsselt sich so etwas umständlicher. Bitte korrigieren, und dann diesen Kommentar löschen .

  26. Viele Dinge dürfen heute auch nicht mehr so gemacht werden wie in den 60′.
    Da wären bleihaltiges Lötzinn, oder Schaltkontakte mit Cadmium.

    Wenn man dann noch das übliche Regelwerk ansetzt, würden wir nie wieder einen Menschen zum Mond bringen.

  27. Hallo erstmal!

    Zum Thema des Marsocopters:
    “Dann sagt man: fliegt 100m nach Norden” Der Mars hat doch keine magnetischen Pole, oder? GPS gibt’s auch nicht. Wie wird mit den ganzen Robotern auf dem Mars navigiert? Wie bei den Programmierlernumgebungen, 2 Schritte vor, dann 90° Drehung nach Rechts?

    Gruß,
    Marc

    • Da wird es dann sicherlich eigene Referenzpunkte geben.. das Startpunkt ist ja bekannt und von da aus kann dann ein Koordinatensystem aufgebaut werden.
      Und beim Flug wird man dann eben mit “Höhe über Grund” oder “Höhe im Bezug zum Startplatz” arbeiten… aber das sind alles nur meine Spekulationen 😉

  28. Zu Hubble:
    In Los Angeles gibt’s im California Science ein IMAX Kino mit einer Doku (in 2012 zumindest) über die Reparatur des Hubble Teleskops (ich meine mit der neuen Optik, wie es im Podcast erwähnt wurde). Die Doku kann man auch selbst kaufen.
    https://www.amazon.de/Imax-Hubble-Blu-ray-Import/dp/B005NFJB2A/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1548699711&sr=8-1&keywords=HUbble+imax
    Darin ist auch ein Shuttle Start enthalten, der einen wirklich umhaut (auch dank des IMAX Kinos). Noch atemberaubender war dann im Anschluss die Endeavour in Realität im Science Center zu bestaunen! Also klare Empfehlung abseits von Hollywood und Universal Studios in Los Angeles! 😉

    Gruß von einem Doktoranden in der Schreibphase :/
    Pascal

  29. Beim Hawking-Paper habt ihr die kosmische Inflation mit der “normalen” Expansion verwechselt. Unmittelbar nach dem Urknall hat sich das Universum für zehn hoch minus irgendwas Sekunden unvorstellbar schnell ausgedehnt. Diese Inflation ist dann in die vergleichsweise langsame Expansion übergegangen, die wir bis heute beobachten.

    Mit dem inflationmodell erklärt man, warum das Universum flach und in großem Maßstab homogen ist. Die meisten Quantenfluktuationen des Urknalls sind demnach durch die Inflation geglättet worden.

    Beim Modell der ewigen Inflation geht es um ein Multiversum, im dem die Inflation nur in lokalen Regionen stoppt. Man erhält so viele Paralleluniversen, die in ein sich immer weiter ausdehnende Inflationsgebilde (wie auch immer man sich das vorstellen oder auch nur benennen soll) eingebettet sind. In jedem Universum gelten dabei andere Naturgesetze, z.B. Teilchenmassen, Stärke der Grundkräfte, Anzahl der Raumdimensionen. So hab ich es zuminest verstanden.

  30. Zum Experiment mit den kühlenden Bechern.
    Bei meinen laienhaften Recherchen zum Thema Taupunkt bin ich auch über die Feuchtkugeltemperatur gestolpert und glaube, dass die da maßgeblich sein wird. Wenn ich das richtig sehe, kann so ein Becher maximal auf Taupunkttemperatur gekühlt werden, weil unterhalb dieser Temperatur das Wasser wieder kondensieren würde.

    https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%BChlgrenztemperatur

  31. Hi,

    ich habe heute einen Bericht von Frontal 21 über die aktuelle Debatte, ob die Stickoxidgrenzwerte wissenschaftlich gerechtfertigt sind, gesehen. Dort wird auch einmal überprüft, ob der Lungenfacharzt Prof. Dieter Köhler, der ja momentan sehr präsent in den Medien ist und immer wieder die Wissenschaft auf seiner Seite sieht, selber überhaupt wissenschaftlich arbeitet.
    https://www.zdf.de/politik/frontal-21/streit-um-abgaswerte-100.html

    Viele Grüße
    Stefan

  32. Zwei Freikarten für Aachen.

    Kann leider nicht nicht zur Liveshow am 09.02.2019 nach Aachen kommen, und habe deshalb zwei Karten zu verschenken.
    Bei Interesse bitte hier melden – sollte nur schnell gehen, die Post braucht ja auch noch Zeit.

  33. Grundsätzlich ist “besser im Klettern wird man durchs klettern” richtig.
    Es gibt aber durchaus auch sinnvolle Übungen.

    Wenn es euch einmal nach Nürnberg verschlägt, stehe ich gerne für Personal Training für Kletter-/Bouldertechnik sowie kletterspezifisches Kraft- und Ausgleichstraining zur Verfügung.
    Oder einfach nur für ein paar entspannte Boulder 😉

  34. Jo Thema ganz anderes.
    wir haben in unserer arbeitsgruppe ein Open source paper eingereicht. Und kriegen jetzt hardcore spam von irgendwelchen predatory publishern. Ich hab nochmal dolle gecheckt das open source journal wo wir veröffentlicht haben nicht auch so ein verein ist. Ist er nicht. Aber da steht halt unsere Email in HTML und XML form.

    Irgendwann ises mir ein bischen aufn kecks gegangen und ich wollte die schon bei zig newslettern anmelden, halt so zurückspammen. Also irgendwas will ich ja davon haben Sekunden meines Lebens in die Verifikation eines Journals als Predatory gesteckt zu haben.
    Ich habe dann sp@mlooper gefunden.
    https://www.tripwire.com/state-of-security/security-data-protection/cyber-security/meet-spmlooper-the-bot-that-will-spam-spammers-back-for-you/

    man leitet einfach die mail an sp@mlooper.de weiter und der antwortet dann mit einem von 10 Standart-Antworten auf den Spam, wenn der Spammer darauf antwortet antwortet der looper wieder usw. bis der spammer aufgibt. Also zeit verschwendung für den Spammer.

    Ich hab dann versucht mich selbst als spammer einzutragen um zu checken ob da was passiert oder ob der nur meine Email einsammelt. Bei mir kam nichts an.

    Es gibt dann nochmal sowas ähnliches von rescam.

    Im Grunde hätte ich aber gerne einen Variablen Bot wo ich die Standart-Sätze selber eintragen kann und mich gelgentlich auch informieren kann wie die Spammer den so zappeln.

    Ich denke es wäre super eine variable Software zu haben, die für Wissenschaftler zugeschnitten ist und wo jeder der einmal erkannt hat das es ein Predatory Publischer ist zumindest dennen ein bischen Zeit klauen kann. Würde jeder wissenschaftler sich 10 sätze ausdenken, und mit ein paar klicks den Spammern arbeit machen. Wären die bald am Ende.

    Jetzt meine Frage: gibt es sowas schon? Möglicherweise mit exchange 🙂
    oder irgendwie anders?

    hab das gesehen. da muss man aber vermutlich für azure zahlen.
    https://docs.microsoft.com/en-us/azure/bot-service/bot-service-channel-connect-email?view=azure-bot-service-4.0

  35. Moin,
    in der Sendung waren mal wieder einige Astronomie-Themen dabei und mir ist wieder eine Frage in den Sinn gekommen, die sich mir bereits früher einmal stellte:

    Besitzt die Menschheit (bereits) die Technologie um auf dem Mond (Mars) einen Weltraumlift zu bauen?

    Mir ist bekannt, dass die Erde größer ist und es visionen gibt “wenn graphen dann endlich mal einsatzbereit ist … blah”.

    Ist sowas beim Mond (weniger Anziehungskraft etc.) ungleich leichter, können wir das schon? Gibt es eine “Weltraumlift-formel”? 😛

    Ich meine, wenn Kupfer reicht, dann können wir doch jetzt ganz schnell mal Glasfaser verbauen und uns als Kupferkabel-Exportweltmeister feiern. xP

    Lg Dominik

  36. Hallo Jungs,
    nachdem ich in den letzten 2 Jahren 135 Folgen Minkorrektnachgehört habe und alle Vidoes (erinnere mich nur zu gern an den Auftritt mit dem Heiratsantrag) gesehen hab, freue ich mich, euch am Samstag live in Mainz zu sehen!

    Falls ihr, wie in Folge 136 angekündigt, noch einen guten Einsatzzweck für die Smarte Trinkflasche sucht, würde ich sie gern an meiner Mutter ausprobieren.
    Mit ihren 83 Lenzen vergisst sie leider viel zu oft, regelmäßig zu trinken.
    Über den Erfolg, was die smarte Trinkflasche bewirken kann, würde ich natürlich ausführlich berichten.

    Viele Grüße
    Olaf

  37. bzgl Hubble: das Teleskop war Kurzsichtig der Legende nach basierte das urspüngliche Design auf einem 3m Spiegel wurde aber aufgrund
    guter Verfügbarkeit auf einen 2,4m Spiegel umgestellt.

    Die KeyHole 11 Spionage Satelliten https://en.wikipedia.org/wiki/KH-11_Kennen hatte nämlich genau einen solchen Spiegel.
    Einfach mal Tante Google bemühen und sich KH11 und KH12 ansehen, die sehen schon ziemlich nach Hubble aus.

    Der Hersteller soll angeblich die Spiegel-Testdaten vom KH11 für den Hubble Spiegel übernommen haben, war ja schon getestet und hatte auch nachweislich funktioniert. Dummerweise schaust du mit einem Spionage Satellit “nur” die 400km Richtung Erde und da biste genau im Fokusbereich wenn dein Teleskop Kurzsichtig ist.

    Sprich mit dem Hubble konnte man zu Anfangs sicher tolle Erdbeobachtungen machen 🙂 Aber das alles sind natürlich nur Gerüchte.

    Im Übrigen hatte 2012 das Militär noch zwei advanced KH11/12 Satelliten übrig, die sie der Nasa vermachen wollten als Ersatzt für das Hubble bis das James Web Teleskop kommt.

    https://www.washingtonpost.com/national/health-science/nasa-gets-military-spy-telescopes-for-astronomy/2012/06/04/gJQAsT6UDV_story.html
    da hatten sie einen 3. Spiegel verbaut, mit dem sich der Fokuspunkt einstellen lies.

    Solong
    K

  38. Mir brennt folgendes Thema unter seit Tagen den Nägeln, vielleicht könnt ihr mir weiterhelfen?:

    Wieso sollte man Mikrofasertücher zur Reinigung von Brillen verwenden, aber keinesfalls damit die hochglanzpolierte Küchenfront abwischen?

    Beides sind sehr kratzempfindliche Oberflächen, beide mehr oder weniger aus Kunststoff (zumindest bei rahmenlosen Brillen). Mein Optiker sagt, dass Mikrofasertuch hat “eine große Oberfläche”, so dass der Schmutz in das Tuch gelangt und nicht vor dem Tuch hergeschoben wird. So kommt es zu keinen Kratzern.
    Aber dasselbe Prinzip müsste doch für die Küchenfront auch gelten. Hier steht aber in den Pflegeanleitungen vieler Hersteller, dass man keine Mikrofasertücher verwenden sollte.

    Würde mich freuen, wenn ihr dieses Mysterium aufklären könntet.

    Beste Grüße
    Mark

  39. Zum Ballon:
    Wie wäre es mit dem Camp Elevator mit Cargo Bay. Ihr(oder Team Ballon) konzipiert den Ballon, der anzeit, wo das Camp ist und durch eine Leine mit M!- ground control verbunden ist. An dieser Leine können Experimente, deren Gewicht und Maße passen, nach oben geschickt werden. ZB Windrichtung und -geschwindigkeit in verschiedenen Höhen, Wärmeemisson vom Camp, usw.

  40. Mondlandung:

    Vor 10 oder so Jahren kam die original live Sendung der Mondlandung die ganze Nacht im deutschen Fernsehen. Inklusive Schauspielern, die am Modell vorführten, was jetzt gerade am Lunarmodule statt findet. Ich fand die Sendung langweilig, gezwungen, mit Fremdschäm-potenzial, öffentlich-rechtlich halt. Aber 1969, ohne unser heutiges Vorwissen und mit den damaligen technischen Möglichkeiten hätte mich das sicher an den Fernseher gefesselt.

    Schaut euch Mal “Kubrick, Nixon und der Mann im mond” an. Ich bin da zufällig reingestolpert, und bei Arte gibt’s doch keine Fakenews, oder? 😉😆

  41. Zum Thema Ballon:
    Unsere Azubis bauen gerade Geigerzähler. Man könnte also damit auf dem Ballon die Kosmische Strahlung messen. Aber einfach nur auf Messwerte zu schauen ist auch nicht sexy (Höhe steigt -> Strahlung steigt). Dann vielleicht ein anderes Messprinzip, aus einem Experiment der Woche: Der Nebelkammer und einer Kamera. Die Idee dabei ist, die Kälte ist bei Ballon-Experimenten ein Problem aber für die Nebelkammer benötigt man Kälte. Bin mir aber nicht sicher ob es sich so einfach realisieren lässt. Eine andere Idee ist, mit einem CCD und einem Prisma ein Spektrometer bauen und schauen wie sich die UV-Strahlung verhält.
    Danke für die Show in Mainz

  42. Moin, ihr kommt leidet zu früh nach “Hamburch”. Das Programm “Planeten Tour 3D” startet erst am 12. Februar.
    Das ist doch nun wirklich ärgerlich.

  43. Zu dem Punkt Fairydust2Space: Ihr habt in Folge 132 ein Paper vorgestellt indem es um die Tragfähigkeit des Löwenzahn-“Fallschirms” ging.
    Wäre das nicht auch eine gute Payload für den Wetterballon?
    Bei mehreren Starts könnten auch verschiedene Imitationen getestet werden.

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