Mi187 – „Freundschaft endet am Napfrand“

Im Intro begrüßen wir euch diesmal mit den Fahrgeräuschen der der aktuellen Marsmission.

Reinhard erzählt ein wenig von seinen Basteleien an alten Spielekonsolen und seinem Leid mit der Lehre.

Auch wenn ihr es schon lange vermutet habt wird in dieser Studie nochmal bestätigt, dass euer Wohlergehen eurer Katze vollkommen egal ist.

An der UDE beginnt bald die Ringvorlesung zum Thema Klima und ihr könnt live dabei sein!

Thema 1:Phosphorsuppe“ – Für Leben auf der Erde braucht es unter anderem Phosphor, aber wo kam das Zeug eigentlich her? Meteoriten waren da ein heißer Kandidat, aber es könnten vielleicht auch einfach Blitze gewesen sein.

Thema 2:Brüderlich teilen“ – Messtechnik ist unglaublich wichtig und manchmal kratzen wir Experimentalphysiker sogar an den Modellen der Theoretiker. Diesmal gehts um die Gravitation.

Experiment der Woche: „Die gestürzte Flasche“ – Ein Klassiker der in letzter Zeit auf Tik Tok viral ging. Ihr braucht eine Flasche mit Wasser und ein Taschentuch.

Musik:Die Shantykörper – Als die Welle kam (Wellerman Cover)” schuld ist Nicolas

Interview mit Misha Lemesshko: Hier findet ihr seinen Youtubekanal.

Thema 3:Egoistische Alphas“ – Die Chemie in unserem Körper hat mehr Einfluss auf unser handeln als wir denken. Mehr Testosteron macht uns zum Beispiel im Schnitt egoistischer.

Das angesprochene Spiel zum Gefangenendilemma haben wir letztens auch in unserem Stream gespielt.

Thema 4:Die Folgen der Klopapierkriege“ – Die Pandemie hat viele Folgen, eine davon ist eine Änderung unseres Konsumverhaltens. Das hat unmittelbare Folgen für die Menge an Müll die wir produzieren.

Schwurbel der Woche: Good News everyone! Ein Schwurbelwasserfilter wurde verboten.

Hausmeisterei: Der nächste Minkorrekt-Lifestream ist am Montag den 29.03.21 um 20:00 auf Twitch. Youtube erscheint jetzt 24h nach dem Stream.

Unseren Discord findet ihr unter: https://discord.gg/PZ3cTUdMNx

Merch gibt es hier: http://www.modisch-inkorrekt.de

Tourtermine:

Aktuelle Tourtermine und Links zum Ticketshop findet ihr oben unter Minkorrekt! LIVE

Wie die Abwicklung bei eventuell verschobenen Terminen genau abläuft, können wir euch zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen, da dies in der Hand der örtlichen Veranstalter liegt.

Rausschmeißer:Totally Fixed Where We Are“ – „Total Eclipse of the Heart“ adapted by the Marsh Family” schuld ist Nicolas

Vielen Dank für eure Unterstützung! Support your Podcast! 🙂

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Intro war: Mars Fahrgeräusche

47 Gedanken zu „Mi187 – „Freundschaft endet am Napfrand“

  1. An dem Tag, an dem es Reinhard nicht mehr schafft, während der Vorstellung eines seiner Themen wenigstens EINMAL 60‘Sekunden ohne Unterbrechung durch Nicolas zu reden, schmeiß ich den Podcast aus dem Podcatcher und verbrenne die Karten für Eure Liveshow.
    Wenn einer was vorstellt, hält der andere einfach mal den Sabbel. Ist das denn so schwer? Die Unterbrechungen sind fast länger wie das Thema selbst und wenn man was Lernen will, dann nervt das maximal!
    Das hat nichts mit dem Rahmenprogramm zu tun, aber bei den Themen ist das wirklich grausam.

    • Ich finde es interessant und abwechslungsreich, wie sich die beiden gegenseitig die Bälle zu spielen.
      Monologe fänd ich total langweilig.
      Der Podcast ist ja nicht nur zum Lernen da, sondern auch bzw. vor allem zur Unterhaltung.
      „Alles andere ist primär“.

    • Wenn der Podcast so wäre, wie du es dir gewünscht hast, würde _ich_ ihn hingegen nicht mehr (so gerne) hören wollen. Wenn ich sterile Vorträge hören will, kann ich mich auch in eine Vorlesung setzen.

  2. Eine kurze Anmerkung zum Testosteron: Testosteron ist selbstverständlich auch in Frauenkörpern vorhanden und wird von uns produziert – nur halt in geringerer Menge als bei Männern.
    Insofern denke ich nicht, dass das es da grundsätzliche Probleme geben wird – die Frage ist eher, welche Dosis angemessen und sicher wäre (was aber natürlich genauso für Männer gilt)…

    • Wollte ich auch gerade anmerken, prinzipiell hat jeder Mensch Testosteron. Und wenn man kein Künstliches zuführen möchte, könnte man sich in einer ähnlichen Studie mit Frauen auch die zyklischen Schwankungen im Hormonhaushalt zu Nutze machen: einfach zwei Wochen später die gleichen Probandinnen nochmal einladen.

      • Genau diese Schwankungen innerhalb eines Zyklusses sind ja auch ein Grund, weshalb Frauen in Medikamentenstudien häufig nicht berücksichtigt/ zugelassen werden. Die Auswertung ist einfach viel schwieriger.
        Bei der personalisierten Medizin muss genau das auch berücksichtigt werden.

    • Ich bin auf HRT und der Urologe sagt, bei Frauen reicht schon relativ wenig Testosteron zusätzlich, um körperlich Dinge zu verändern, daher muss ich immer aufpassen, solange das Gel nicht eingezogen ist, damit meiner Frau kein Schnurrbart wächst. Flapsig formuliert natürlich, aber laut Arzt ist das schon etwas, was man im Kopf haben sollte.

  3. Das mit dem verlorengegangenen Wissen sieht man auch besonders bei Onlinediensten. Ich beschäftige mich zum Beispiel mit BTX und betreibe da auch einen der wenigen Bildschirmtextdienste. Es ist wirklich so, dass da nur extrem wenig archiviert wurde. Allerdings ist das Auslesen der Medien und das dekodieren kein so großes Problem.

    Hier ist zum Beispiel eine kleine Dekodierung von einem Band das mal durch Twitter durch ging. Da war auf der einen Spur der Sprecher, während auf der anderen Spur die Prestel (Britisches Bildschirmtext) Daten drauf waren.
    https://www.youtube.com/watch?v=Lz2jyPByaoE
    Ja, da sind ein paar Dekodierungsfehler drin die daher kommen, dass das Band nicht mehr in sehr gutem Zustand war und vermutlich das Tapedeck nicht unbedingt sehr hochwertig war.

  4. Hi ihr beiden, ich freue mich immer über eure Podcast folgen, es macht immer sehr viel Spaß zuzuhören. Und ich freue mich auch schon auf die Ringvorlesungen.

    Macht weiter so!
    Grüße aus Rostock

  5. Brüderlich teilen 1:40:35:
    Die kleinste Messheinheit ist ein Homöopoid, ähnlich homeopolar:
    https://www.duden.de/rechtschreibung/homoeopolar
    Ein homöopoid ist das gleiche 0,0001 Charisma bei einer entfernung von 12 hoch 7 lichtjahren. Läst sich noch verdünnen und erst dann bekommt es sein charakteristisches Geschmackserlebnis
    (müssted ihr doch wissen) .. gravitron.?..
    Gravitron war das nicht die Erleichterung ?…
    Im Zusammenhang mit dem Stoffwechsel?
    😉

  6. Der Ton, den das Mikrofon vom Mars da aufnimmt, ist leider zum Großteil Körperschall. Das hört man sehr deutlich. Vielleicht hätten sie das Mikrofon besser entkoppeln sollen. ^^
    Wenn man also dort daneben stünde, würde es bei weitem nicht so blechern klingen.

  7. Ich sollte länger hören, bevor ich kommentiere…
    Thema Fotos statt Video.
    Vergleicht mal die Bildqualität eurer GoPro im Foto- und im Videomodus.
    Der Helikopter auf dem Mars dient ja hauptsächlich zur Aufklärung der Umgebung und dafür möchten die Forscher sicherlich die maximal mögliche Bildqualität. Da würden Videos sich Videos dann negativ auswirken. Deswegen machen die Hauptkameras des Rovers ja auch keine Videos.
    Die Landung im Video festhalten, macht für die Forscher wieder in sofern sinn, dass man dort Bewegungsabläufe nachvollziehen kann. Wenn der Rover ein mal steht, beschränken sich die Bewegungsabläufe ja auf das, was der Servomotor macht.

  8. Mein grenzenloser Optimismus zum wasserschwurbelverbot:
    Ich hab mal bei der BNetzA gearbeitet und meiner Erfahrung nach sind Amateurfunker da echt auf zack diese Störungen zu finden und zu melden. Und vielleicht hilfts den Leuten ja raus aus diesem schwurbelsumpf wenn sie die Strahlung abschirmen müssen. Da hilft ihnen ja doch nur die richtige Physik

  9. Das Ding mit „Evolution of Trust“ ist ja, dass, wenn man es wirklich als parallele zur Realität sieht, eine unangenehme Wahrheit gezeigt wird: Wenn du immer ehrlich und fair bist, verlierst du auf lange Sicht gegen die, die immer bescheißen und keine Moral haben.

    Du hast also in der echten Welt die Wahl zwischen Moral und Gewinnen. Ich bin gerne Team Moral, aber damit wird man nunmal kein Milliardär.

  10. Zum Thema Reinhards Vorlesungen:

    Ich finde es schade, dass mal wieder der übliche Schluss gezogen wird. „Studenten haben keinen Bock, ich komme ihnen ja schon entgegen, was soll ich noch machen“

    Ganz abgesehen von der Coronasituation, die das Leben vieler Studenten gerade unheimlich schwer macht:
    Was man machen sollte ist da die Systemfrage zu stellen. Was bringen diese Einführungsveranstaltungen ganz am Anfang des Studiums? Motivieren wir Studenten hier oder schrecken wir sie nur vom Rest des Studiums ab? Was bringt eine Vorlesung im Jahre 2021 überhaupt noch? Soll hier nur selektiert werden oder wollen wir wirklich mehr Studenten für die Fachhochschule begeistern?
    Denkt euch zurück an eure Zeit als Abiturient. Wusstet ihr da wirklich was ihr machen wollt? wirklich?! Was kennt man denn schon als Schüler? Schule, Lehrer und Klassenzimmer. Gerade der Anfang des Studiums ist eine Selbstfindungsphase, in der Motivationen entdeckt werden müssen. Und dann kommt mir bitte nicht mit „Da sollte sich ein erwachsener Mensch ja bitte vorher drüber Gedanken gemacht haben“. Ja wie denn? Wo bekommt man denn als Schüler ernst gemeinte Möglichkeiten, diverse Berufsfelder zu erkunden und das eigene Interesse zu schüren? In einem Schulsystem, das auf Gleichschaltung basiert? In einem 2 Wochen Bogy Praktikum? Viele junge Erwachsene haben ja nicht einmal den Ansatz einer Ahnung, wie das spätere Berufsleben realistisch aussehen wird, geschweige denn ein echtes Gefühl dafür, wo ihre beruflichen Interessen liegen könnten.
    Die kommen aus 13 Jahren Schulbank drücken, in denen Persönlichkeitsentwicklung und Bildung nicht wirklich im Vordergrund standen.
    Gerade an einer FH sollte man da versuchen kreativere Wege einschlagen. Vielleicht mal das erste Semester mit einem multidisziplinären aber simplen Projekt beginnen. vielleicht mal Leute aus der Industrie reinholen und zeigen, was mit sonem Wirtschaftsinginieur so alles möglich ist. Vielleicht auch einfach mal Zeit lassen um rein zu kommen.

    • Hi Drune,
      genau das was du schreibst berücksichtigen wir. Wir halten keine normalen Vorlesungen sondern bringen den Studenten von Anfang an bei Projektorientiert und selbstverantwortlich zu arbeiten. Wir sind schon sehr weit weg von der klassischen Frontalvorlesung und machen was möglich ist. Wir holen sogar Leute aus der Wirtschaft, zeigen was man im Job später macht und bieten reichlich Zusatzaktivitäten und Unterstützung zum Studienstart. Und genau deshalb ist es ja so verdammt frustrierend, wenn die Leute die sich für ein Ing. Studium entschieden haben, nach dem ersten Semester teilweise nichtmal eine einfach Formel umstellen können….ich habe für eine Orientierungsphase und die schwierige Situation vollstes Verständnis und habe selbst im dritten Semester mein Fach gewechselt, aber wenn die Studierenden es nichtmal probieren, dann bin ich mit meinem Verständnis auch am Ende.

      • Freut mich, dass es bei euch Bemühungen in die Richtung gibt.
        Ich denke bis sich die Schule grundlegend ändert, wird gerade der Anfang des Studiums eine schwere Umerziehungs- und Trainingsphase für junge Studierende bleiben, an der viele unnötig scheitern.
        Einige der genannten Probleme liegen sicherlich auch in der schlicht unpassenden Wahl des Studiums. Nicht umsonst liegt die Abbrecher und Wechselquote bei über 30%. Das wäre auch ein sehr wichtiger Ansatzpunkt für Schulen und Universitäten. Denn mal eben in ein Fach reinschnuppern gibt es heute mehr. Und der extreme Zeitdruck dank Bafög und Bologna Reform macht den Spaß auch nicht gerade experimentierfreundlich.

      • Wie ich schon irgendwann (lange ist es her) auf einen Tweet von Nicholas (da natürlich kürzer) geantwortet habe: Mir fehlten sowohl in der Schule als auch an der Uni oftmals die praktischen Bezüge.

        Es wird schlichtweg gesagt „dass muss man halt wissen bzw. „das müsst ihr jetzt halt lernen, da müsst ihr durch“.

        Wenn ich jetzt an meine Schul-/Uni-Zeit zurückdenke, dann waren da doch sehr viele Sachen dabei die ich kein Bisschen mehr benötigt habe. Und so ist es mir auch oft sehr schwer gefallen, mich zu irgendwas zu motivieren, oder einfach meinem Hirn zu vermitteln „ey das ist wichtig, behalt den Kram gefälligst“. Ich habe oft tage-/wochenlang gerade für Mathe u. Physik (hab technische Informatik studiert) gelernt und am Ende war es doch durchgefallen oder 4 gewinnt. Ich habe in Gruppen gelernt und diverse Formeln etc anderen erläutern können. Aber dann in der Klausur: Blackout, alles weg und alles andere war gerade im Kopf wichtiger.

        Bei den Vorlesung/Themen die Spaß gemacht haben und wo sofort klar war, wofür man das braucht, sah es ganz anders aus. Beispiel Mathe: Lineare Algebra, da war ich gut drin. Denn der Prof hatte den Ansatz „hier wenn sie da in ihrem Spiel den Dinosaurier bewegen wollen, dann müssen Polygone berechnet werden und das gucken wir uns jetzt mal an“. Dann Analysis, worin ich saumäßig war: „wir machen jetzt Integrale, weil jeder Mensch muss mit n+1 klar kommen und beweisen können.“ Und ich kann nicht mal sagen, dass der Prof schlecht war. Im Gegenteil, eigentlich war er total begeistert und voll dabei. Nur eben so sehr in seiner Welt, dass er es für Menschen die nicht 80% ihrer Zeit mit Analysis verbringen (wollen) rüberbringen kann. Ebenso Physik mit einem großartigen Prof. Überhaupt alle meine Physiklehrer waren immer super und die ganzen Experimente waren interessant, toll zu beobachten usw. Aber wenn es tief in Mathe rein ging, war es einfach zu schnell und es war eben ein „gut das Experiment war cool, aber was hilft mir das im Alltag/Leben/Beruf?“ Es ging mehr in Richtung „unnützes Wissen für eine Party“ (klar wenn man Physik studiert ist das anders, aber bei mir war es 1 Semester Nebenfach mit Klausur).

        Mit dem Thema lernen habe ich mich am Rand auch in meiner Diplomarbeit beschäftigt und bin dabei über eine schöne Erläuterung in den „Head First“ Büchern gestolpert. Da wird die These aufgestellt, dass unser Hirn bestimmte Dinge instinktiv weiß (Beispiel: man sitzt in der Bibliothek, ein Tiger springt rein, Hirn sagt „Gefahr“ und der Körper will wegrennen) und man muss beim lernen eben dahinkommen, dem Hirn klar zu machen, dass irgendein Stoff jetzt ebenso essentiell ist, wie der Tiger. Es muss eben „in Fleisch und Blut übergehen (jetzt mal kurz zusammengefasst). Ob das nun immer stimmen mag, sei mal dahingestellt. Aber auf mich trifft das doch schon zu. Wenn man mir nicht klar vermitteln kann, wozu ich etwas brauche, dann tue ich mich extrem schwer mit der Lernerei.

        Aber genau das wollen viele Lehrende halt einfach nicht einsehen/wahrhaben. Mein Vater war Lehrer und da gab es sehr häufig Diskussionen „du musst nicht immer alles so hinterfragen, einige Sachen muss man einfach wissen und die Grundlagen lernen, auch wenn nicht immer sofort klar ist wofür“. Was ja auch manchmal stimmt. Ich war saumäßig in Latein und der Begriff „tote Sprache“ kommt ja nicht von ungefähr, dennoch hilft mir hier und da mein großes Latinum doch noch mal (was man auch an Beispielen hätte im Unterricht vermitteln können, aber da musste man ja Caesar lesen…).

        Von daher lange Rede kurzer Sinn:
        Ich kann natürlich schwer beurteilen wie ihr die Lehre aufzieht und grundlegend klingt die Gruppenarbeit mit Projekten ja schon ganz gut. Nur womöglich sind auch da eben Inhalte dabei, wo es mehr darum geht, dass die Stunden das jetzt halt einfach machen müssen, ohne klar zu vermitteln was der tiefere Sinn dahinter ist, außer Formeln auswendig zu lernen und in der Klausur anzuwenden.
        Vielleicht sollten wir auch mal viel eher zu Spezialisierungen gehen und nicht erst mal 4 Semester Grundlagen vermitteln, von denen man dann nachher och nur 25% braucht und der Rest sich dann eben wie unnützes Wissen/vertane Zeit anfühlt.

  11. Beim Thema Phosphor kann man sich ergänzend mal mit dem Phosphorkreislauf beschäftigen – üblicher Einstieg wäre da mal wieder Wikipedia:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Phosphorkreislauf

    Darin sind zumindest Schätzungen enthalten wie viel Phosphor jährlich biologisch umgesetzt wird. Vllt. sollte der Wiki-Artikel ergänzt werden, denn darin geht es auch um den Ursprung des Phosphors. Der Kreislauf ist übrigens auch mal wieder einer in den die Menschheit gehörig eingegriffen hat, dazu findet man auch einige Dokus.

  12. Thema „Phosphorsuppe“
    Vielleicht hat Nikolas das irgendwo auch genauer erwähnt, aber immer wieder spricht er darüber, wie das Phosphor auf die Erde kam. Und mir ist nicht ganz klar, ob das chemische Element Phosphor gemeint ist oder „nur“ irgendwelche wichtigen Phosphor-Verbindungen.
    Mit Blitzen kann man ja viel machen, es können sicher auch Protonen aus dem Atomkern „gehämmert“ werden, die dann wieder auf andere Atome kennen. Also aus welchen Ausgangselementen ist der Phosphor entsanden – durch Kernspaltung oder Kernfusion?

  13. „Hexagonales Wasser“
    Wieso Schwurbel? Ich bin Überzeugt. Ich melde mich jetzt als Amateurfunker an und stelle das Funkgerät direkt neben meinen Br*-Wasserfilter oder Soda*-Wassersprudler.
    Und dann werde ich nie wieder krank – So!

  14. Hallo Nicolas, hi Rheinhard,
    wieder eine Klasse Sendung, vielen Dank. Erst habe ich mich gewundert, dass ihr über die Querlenker und Wirrwuzzies am letzten Wochenende nichts gesagt habt, oder ging das an mir vorbei. Und wenn, wäre ich sogar froh drum. Es war gar nicht so schlecht, dass ihr dem in einer Sendung auch mal keinen Platz eingeräumt habt?.
    Aber ich muss trotzdem mit euch schimpfen. Hey, glaubt ihr tatsächlich, dass 50+ Bergdoktor schaut?. Ich muss es wissen, denn ich gehöre zu der Spezies?. Und da gibt es ein ganz klares „Nein“.?
    Ich kenne nicht mal jemand der nächsten Generation, die so ein Format schauen. Aber gut. Was auf jeden Fall in den nächsten Jahren in Altersheimen sich ändern wird, wenn so die alt 68er Generation dahin kommt. Altes „Volksliedgut“ wirds dann (Gott sei Danke) nicht mehr geben. Dann ziehen Klänge der Stones, Beatles, The Who usw. durch die Gänge ?
    Übrigens das Rausschmeisserlied war super. Die Familie hat noch mehr sehenswerten Content auf Youtube.
    Viele Grüße b

    • An der Stelle mit dem Bergdoktor bin ich (60+) auch hängengeblieben und war not amused. Tatsächlich wundere ich mich so manches Mal darüber, wie simpel das Weltbild meiner beiden Lieblingsphysiker gestrickt ist, sobald sie sich aus dem Bereich der Wissenschaft herauswagen.

  15. Die sympathischsten Krisenprofiteure sind die, die es weder beabsichtigen noch merken!

    Bin mal gespannt, ob mich jemand versteht… 🙂

    Ausserdem meine Anmerkung zu Wörlit und Remfortium: Bei mir war das Element vorher da. Ist auch nicht immer leicht aufm Schulhof….

  16. Ein Verbesserungswunsch drängt sich mir beim Anhören gerade auf: Das Interview versteckt sich im Kapitel mit dem Namen ‚Musik‘. Nachdem ich die Musik für meine geistige Gesundheit lieber nicht höre, hätte ich es verpasst, wenn ich mich nicht gewundert hätte, warum das so eine lange Musik sein sollte. Da wären bei zukünftigen Folgen zusätzliche Kapitel hilfreich.

    Emm Eff Geh,
    Andre

    • Das war mein Fehler. Normalerweise hätte ich dem Interview ein zusätzliches Kapitel gegeben aber habe es am Abend dann vergessen. Sorry!

      Nicolas

  17. Zu eurem Anfangsgespräch mit Elektronik reparieren heute.

    Es gibt mind 2 Smartphone-Hersteller die reparabel Herstellen.

    Fairphone und Shiftphone.
    Ja da kann man keinen einzelnen Kondensator mehr wechseln dafür aber die verschiedenen Baugruppen leicht wechseln.

    Danke für eine Top Folge

  18. Hallo zusammen,
    Zum Thema “Phosphorsuppe”:
    Letztes Jahr gab es auf der Erde 1.896.242.615 gemessene Blitze. Darin sind aber sowohl Wolke-Wolke- als auch Wolke-Erde-Blitze enthalten. Tendenziell werden es noch etwas mehr Blitze gewesen sein, da die Messsystemen nicht alle Blitze messen.
    Viele Grüße,
    Steffen

  19. Es gibts sogar Menschen die zum Originaldrehwohnort des Bergdoktors fahren, um zu fragen, ob der Herr Doktor da wäre…. – und die meinten das ernst und hatten echte Schmerzen….

    Und als nächstes Barbara Salesch in juristischen Belangen konsultieren…

  20. Bzgl. Testosteron und der Anmerkung bzgl. freien Willen: Find’s ja noch immer sehr überraschend, dass man überhaupt glaubt, dass wir einen freien Willen haben. Am Ende ist alles durch physikalische/chemische Prozesse gesteuert. Wo soll denn da ein freier Willen sein? Was soll denn das sein, was irgendwie zwischen Variante A und B frei entscheiden kann?

    Glaub, das Konzept freier Willen kommt immer noch aus der Annahme, dass wir uns als die Krone der Schöpfung sehen und als solche natürlich frei sind in dem, was wir tun. Auch irgendwie ein sehr menschlich arrogantes Konzept: Das ganze Universum funktioniert nach gewissen Gesetzmässigkeiten, aber wir kleine Kohlenstoffhaufen können den Lauf des Universums frei beeinflussen 😉

    Auch interessant: Der freie Wille müsste ja evolutionär entstanden sein (wenn man mal davon ausgeht, dass mindestens mal die ersten Kleinstlebewesen keinen hatten). Gab es da mal eine zufällige Genmutation und plötzlich war der freie Wille da? Oder was wären sinnvolle Zwischenschritte, die dann zum freien Willen geführt haben?

    Insofern, ich hab mich nicht entschieden, eure Sendung zu hören, ich kann einfach nicht anders 😉

  21. Die Ringvorlesung klingt nach einer guten Idee, wollte eigentlich auch mal reinschauen was die Nachbaruni da so veranstaltet, aber bin Donnerstag leider länger im Zug ohne stabile Internetverbindung. Wird also nichts, schade! Wünsch allen Beteiligten trotzdem viel Spaß und Grüße von den angehenden Umweltingenieuren der RUB 🙂

  22. Ich sehe mich als Zweitsemester Student in der Pflicht einen Kommentar zur Einführung von Reinhi zu geben!
    Grade im vergangenen Semester, wo an vielen Unis die Fehlversuchsregelung ausgesetzt war, war die Quote von Studis, welche sich, ohne sich vorzubereiten, zur Klausur angemeldet haben und mit Pauken und Trompeten durchgefallen sind noch höher als sonst.
    Ich sehe das Problem jedoch viel ehr bei der Schulbildung, die wir in diesem Land genießen, keiner wird in seien wirklichen Stärken oder in dem woran er oder sie Interesse hat gefördert, sondern nur für seine Schwächen bestraft.
    Außerdem ist es heut zu Tage Standard ein Abitur zu machen, um danach des studieren wegens zu studieren. Somit sitzen erst recht in den ersten Semestern sehr viele Studis dabei, welche das absolut falsche Fach gewählt haben oder insgesamt noch nicht den Ablauf an der Uni verstanden haben, schließlich sitzt man dort freiwillig und muss sich selbst organisieren.
    In der Schule wird man ja einfach so mitgeschleppt ohne wirklich Verantwortung für sich übernehmen zu müssen oder einen Gedanken an seine Zukunft verschwenden zu müssen.

    Fazit an Reinhi: Somit kann ich dich nur bitten dich von solchen Ergebnissen nicht runter ziehen zu lassen und mehr Energie aus den guten Prüfungsergebnissen zu ziehen.
    Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, das ein Dozent, dem man anmerkt, dass er für sein Fach brennt, das motivierenste für einen interessierten Studi ist!
    Also verlier bitte nicht die Freude an deinem Fach und versuch weiterhin so vielen wie möglich die Schöheit der Physik oder der Wissenschaft im allgemeinen näher zu bringen sei es als Dozent an der Uni oder mit Hilfe eines Podcasts.

    Insgesamt möchte ich an dieser Stelle euch beiden für viele Stunden links- grün-versifften Politik-Podcast danken und hoffe ihr macht noch lange so weiter!

    PS: freuen mich auf die Ringvorlesung

    MfG
    Nico aus dem Pott

  23. Zum Experiment:
    Es ist beeindruckend, wie es mit Küchenpapier funtioniert, aber das Wasser bleibt auch bei einem daruntergehaltenen Teesieb (Der Metallsieb und keine Filtertüte) in der Flasche.

    Danke. Nun habe ich ein weiteres Experiment für meine Neffen.

  24. Thema Testosteron: Ich bekomme Testosteron verschrieben, um auf ein normales Level zu kommen.

    Es gibt einen merklichen Effekt auf die Leistungsfähigkeit und die Stimmung, wenn man von einem zu niedrigen Niveau kommt und in den Normalbereich zurück kommt.

    Wir reden hier jetzt aber von Dosen, die im physiologischen Bereich liegen, also, was ein „gesunder“ Mann in meinem Alter hätte.

    Das sind halt noch bei weitem keine Dopingdosen, es schrumpft nix und ob der Bart dichter wird, kann ich nicht sagen, der war vorher schon dicht 🙂

  25. Zum Thema Verbreitung von Fake-News in Social Media.

    Twitter mittlerweile eine kleine Hürde eingebaut. Wenn man einen Artikel retweeten will, den man noch nicht gelesen hat kommt folgende Meldung über der Retweet/Tweet zitieren Auswahl: „Möchtest du den Artikel zunächst lesen?“

    Das wäre im Grunde ja ein Beispiel, wie im Thema 4 von Reini dargestellt wurde. Vielleicht lesen ein paar Leute dann die Artikel und überlegen sich dann ob sie den Artikel retweeten oder nicht.

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