Minkorrekt Folge 78 „Minkorrekt-Fitness-Challenge“

Folge vom 19.07.16
Nicolas hat freestyle-physics mitbetreut und es war ein riesen Spaß! Er war in der Villa Hügel und hat etwas über das Absinken von Schiffen gelernt.
Reinhard erzählt von seiner neuen Arbeit und der Umgebung seines neuen Arbeitsplatzes. Dann war er mit einer ominösen Frau beim Lasertag und Escapegame und hat nach langer Zeit mal wieder einen Scienceslam in Halle gewonnen.

padlock_closedThema 1: „Ray of Light!“ – Halb Rochen halb Roboter. Wissenschaftler entwickeln einen interessanten Hybriden aus Mäusemuskelzellen. Auf der Science Webseite gibt es dazu auch schöne Videos.
padlock_openThema 2: „Nicht normal ey“ – Wasser ist ein ganz besonderer Stoff den wir immernoch nicht ganz verstanden haben. Glücklicherweise wissen wir jetzt, dass Van-der-Waals Kräfte eine wichtige Rolle für die Dichteanomalie des Wassers spielen.
Experiment der Woche „Rauschen in der Muschel“ – Vorgeschlagen von Moritz. Wie kommt das Rauschen in die Muschel? Wir Experimentieren mit einem Frequenzanalyzer iAnalyzer Light.

Musik: “Ph.Diddy is on the scene – Animation of life in the biotech lab” Vorgeschlagen von Steffen.

Chinagadget der Woche: Fussball Glückskekse
padlock_openThema 3: „Schau mir nicht lang in die Augen, Kleines“ – Wie lange soll man seinem Gegenüber beim Gespräch in die Augen sehen?
padlock_closedThema 4: „Reich mir deine Hand“ – Wenn ihr aus dieser Folge irgendwas mitnehmt, dann dass ihr eure PIN besser mit der Hand eintippt an der ihr nicht die Smartwatch oder den Fitnesstracker tragt!
Wir haben eine Fitbit Gruppe aufgemacht mit dem Namen “minkorrekt challenge”.
Amazon Kauf der Woche: “Topeak RideCase Mount TC1021
Nebenbei sprechen wir von den Apps Strava und Komoot.
Rausschmeißer: “Scientific Method” von Have Fun Teaching

53 Gedanken zu „Minkorrekt Folge 78 „Minkorrekt-Fitness-Challenge“

  1. Hallo ihr Zwei,
    scheinbar hat sich etwas beim Rochen geändert… weder das Video noch das Paper ist zu finden.

    Gruß
    Christopher

  2. Nach 3 Wochen Abstinenz geht es nun endlich weiter, endlich! 🙂

    In eurer Beschreibung ist mir ein Fehler aufgefallen, letzter Absatz zu Thema 4:

    “…mitnehmt, dass dass…” sollte wohl “…mitnehmt, dann dass…”

    So, jetzt genieße ich die Folge!

    Gruß

  3. Heißt das wirklich Mu-Metall? Ich kenn das aus der Uni nur als µ-Metall oder Permalloy. Und wenn es so heißt, wie das wirklich Mu ausgesprochen? Ich dachte immer das muss µ sein, weil der Buchstabe ja auch für magnetische Permeabilität steht.

  4. Ich finde ja die Dichteanomalie des Wassers ist auch in der Küche wichtig, denn: Alles was in den Kühlschrank gehört besteht hauptsächlich aus Wasser. Damit gilt die Dichteanomalie auch für Paprika, Butter, Wurst, Bier, … (und auch für Menschen).
    In logischer Konsequenz sind die Lebensmittel also bei 4°C am Dichtesten und benötigen somit am wenigsten Platz im Kühlschrank. Und deshalb sollte der Kühlschrank auf genau 4°C eingestellt sein, weil dann passt am meisten Inhalt rein und man kann maximal viel gekühltes Bier/Schokolade/Saft/… haben!

  5. Hallo ihr Beiden,
    Erstmal großes Lob an euren Podcast. Inzwischen hab ich alle alt-Folgen nachgehört und muss nun geduldig auf neu Folgen warten =)
    Zu den Ständen bei der DPG-Tagung. Man kann Webseiten einfach überwachen lassen und sobald sich etwas ändert erhält man eine E-mail. Eine online Anwendung die sowas macht findet man zum Beispiel hier:
    https://visualping.io/
    Ich studiere derzeit in Dresden und vielleicht sieht man sich ja auf einem Hörertreffen zur DPG-Tagung 2017.
    Bis vielleicht dahin. Macht weiter so.
    Grüße,
    Benny

  6. Nur mal kurz 2 Punkte zum Lasertag:
    1. Wir (Jahrgänge ’80 – ’85) haben einmal mit einer Gruppe 10 Jähriger gespielt… Es war ein Gemetzel! Die wiederholte Ausnutzung von (IMHO) Bugs im Spielsystem lies sich nur durch die Androhung physischer Gewalt unterbinden ;-P

    2. Reinhard… Wolltest du wirklich sagen, dass der Soldat aus der nähe von München kommt? Oder Münster..? Ramstein!! Das is Kaiserslautern.

    Unabhängig davon. Bitte weitermachen, ich liebe diesen PodCast (Ich bin auch jemand, der spät dazu gestoßen ist und sich alle Folgen im Forcefeeding reingezogen hat. Jetzt fehlt meinem Leben irgendwie was… :'(

  7. Neurale Netze? Neural? Der richtige, deutsche Begriff ist neuronal. Neural ist englisch, also neural networks oder neuronale Netz(werk)e. Sonst wie immer top, soweit ich die Folge bisher hören konnte. Die drei Wochen Pause waren ganz schön lang.

    • Für den Begriff aus den Neurowissenschaften mag das gelten, es ging dabei aber um das Machine Learning Verfahren “Neural network” und es wäre extrem inkonsequent, diesen einen Begriff ins deutsche zu transferieren (natürlich muss man es dann auch englisch aussprech) wärend man von Kernel Matrix, Support Vector Machine und Gradient Descent spricht. Bei den NN u.a noch Backpropagation, Multibatch learning, softmax function. Das geht nicht, manchen Fachbegriff übersetzt man besser nicht.

  8. Viele Dank für euren Podcast.
    Es ist mir eigentlich zu lang, aber ich hör ihn mir dann trotzdem an.

    Kleine Korrektur:
    Max Merkel war ein Fussballtrainer, Meistermacher mit 1.FC Nürnberg, und nicht Schiedsrichter

    Große Korrektur:
    Euer Japan-China Gadget, die Glückskekse, sind wahrscheinlich
    Deutsch-Kraichgau-Gadgets
    Die meisten Glückskekse in Deutschland kommen von “Sweet & Lucky”.
    Der Backbetrieb ist in Bretten-Neibsheim, Im Tal 15.
    Das riecht man eindeutig wenn man mit dem Fahrrad vorbeifährt.

    Grüße aus dem Badischen sendet euch

    Martin

  9. Hi ihr zwei,
    danke für euren Podcast. Ich höre euch immer gerne und da ich aus Bochum komme und auch dort promoviere, interessiert es mich natürlich noch mehr was an der Nachbaruni so “abgeht”.

    Ich habe eine Korrektur was die Einleitung zum “Nicht normal ey”-Thema angeht. Erstens passen in die “Valenzschale” natürlich nicht immer nur 8 Elektronen. Wasserstoff will ja eh nur 2 und wenn die Nebengruppenmetalle dazukommen sind es natürlich 18. Witzig eigentlich, denn ich hatte immer gedacht, dass ich mich in solchen Sachen als Chemiker schlechter auskennen müsste, als ihr Physiker.
    Außerdem war die Erklärung zu den Wasserstoffbrücken recht schwammig. Auf genau die gleiche Art und Weise kann man nämlich auch die Van-der-Waals-Kräft erklären. Das war etwas widersprüchlich, vor allem weil der Begriff Aufenthaltswahrscheinlichkeit drin vorkam.

    Also, ich versuche es mal (soweit mein Chemikerwissen, dass aus dem Bachelorstudium noch übrig geblieben ist, das zulässt):
    Wasserstoffbrücken: Sauerstoff und Wasserstoff haben sehr unterschiedliche Elektronegativitäten, was ein relatives Maß für die Affinität eines Atoms für Elektronen ist. Ist der Unterschied der Elektronegativitäten zwischen dem Wasserstoff und dem anderen Atom groß genug (was vor allem bei Stickstoff, Sauerstoff und Fluor der Fall ist), bildet sich ein Dipol aus, d. h. die Elektronen vom Wasserstoff sind “eher” beim Sauerstoff, aber es gibt sie nicht komplett ab, wie das bei einem Salz der Fall wäre. Dann haben wir eine positive Teilladung am Wasserstoff und eine negative Teilladung am Sauerstoff. Die Teilladungen verschiedener Moleküle können dann wechselwirken und sich anziehen. Also der Wasserstoff des einen Wassermoleküls (positive Teilladung) wechselwirkt mit dem Sauerstoffatom des anderen Wassermoleküls (negative Teilladung). Das geht aber eben nur bei polaren Molekülen. Die Aufenthaltswahrscheinlichkeit spielt hier nur in dem Sinne eine Rolle, weil sich die Elektronen natürlich trotzdem noch in dem Bereich ihrer Aufenthaltswahrscheinlichkeit befinden.
    Van-der-Waals-Kräfte: Das Prinzip ist so ähnlich wie bei H-Brücken, aber sie sind wesentlich schwächer und bilden sich auch bei unpolaren Molekülen aus. Meist meint man mit vdW-Kräften die Londondispersionskräfte. So jetzt kommen wir hier auch zur Aufenthaltswahrscheinlichkeit. Haben wir jetzt mehrere Elektronen bei einem Atom (wie z. B. beim Sauerstoff, klassisches Beispiel wäre aber ein Kohlenstoff, um zu veranschaulichen das es auch beim unpolaren geht), die einen gewissen Raum haben in dem sie sich aufhalten können, dann gibt es auch einen Ort an dem sich die Elektronen (nur die des Kohlenstoffs) relativ nah sind und es gibt auch eine gewisse Wahrscheinlichkeit mit der sie sich da alle befinden können. Wenn das nun passiert bildet sich spontan eine negative Ladung dort aus. Das kann dazu führen, dass in dem gebundenen Atom (z. B. Wasserstoff) ausgelöst wird, dass das eine Elektron (des Wasserstoffs) sich möglichst weit weg von der negativen Ladung bewegt (innerhalb seiner Aufenthaltswahrscheinlichkeit) oder sich einfach durch Zufall gerade dort befindet. Das nennt man dann spontane Polarisation. Und hier haben wir dann wieder positive und negative Ladungen, die sich anziehen und abstoßen können. Laut Wikipedia ist das der Grund warum unpolare Stoffe überhaupt flüssig oder gasförmig sein können. Also z.B. Hexan. Interessant, da hatte ich noch nicht drüber nachgedacht, aber macht natürlich irgendwie Sinn.
    Okay, das ist jetzt wirklich sehr lang geworden. Ich hoffe man versteht es und ihr wolltet es überhaupt so genau wissen ;o) Ich promoviere in der Bioanorganik, deswegen liegt mein geballtest Wissen jetzt nicht unbedingt bei vdW-Kräften und H-Brücken…

    Macht weiter so, ich freu mich immer, wenn wieder neuer Hörstoff von euch eintrudelt!

    Viele Grüße,
    Kathrin

  10. Hi ihr beiden,
    kleiner Nachtrag zum Thema 4. Starbug hat auf dem diesjärigen Easterhack einen Vortrag gehalten in dem unter anderem auch vorkam wie man mit dem Sensoren des Handys (Kamera aber auch Bewegungssensorsen) die Pin / Passworteingabe mitschneiden kann und mit den gewonnen Daten auf das Passwort zu schließen.

    https://media.ccc.de/v/eh16-65-passwort_karte_oder_gesicht
    Ab Min 00:09:45 erstmal mit Kamera und Refektion im Auge
    ab Min 00:17:00 mit Erkennung der Bewegung über die Kamera
    ab Min 00:19:30 mit Erkennung der Bewegung über die Sensoren

    • Laut Anleitung soll man den Tracker am “inaktiven” Arm tragen. Damit scheitert eine Erkennung der PIN. Bei Passwörtern, die über eine Tastatur eingegeben werden, fehlt die Hälfte. Somit können sie bei eine PIN-Eingabe höchstens auslesen, wie oft ich einen auf Jogi Löw mache #Eierkraulen

      Ansonsten alles super, Geplapper am Anfang kann ruhig ne weile gehen 🙂

      Tschau

  11. Hallo ihr Beiden,

    kurz zur Fitbit Challenge: Kann man euch auch per Mail finden? Wenn ja, welche denn jeweils?
    (Frage relevant für Menschen die nicht bei Facebook angemeldet sind ✌️)

    Beste Grüße,
    Florian

  12. Gibt es einen Link zu den Scienceslams von der lange Nacht der Wissenschaften in Halle? Ich finde leider nichts. Weder in den Shownotes, noch bei Google. Würde mich freuen wenn das einer nachreichen kann. ^.^’
    Sonst wie immer: Tolle Show 😀

  13. Die Telefonnummer von der NASA kann garnicht 9876… sein, weil der “Area Code” 321 ist. Es gibt da sogar jemanden der 321-LIFTOFF hat. 🙂

    Das mit den Normen in Firmen ist so schlimm, dass manche sogar einen Beauftragten dafür haben der aufpasst, dass da auch ja niemand was illegal druckt oder speichert.

    Das mit der Resonanz kann so eigentlich nicht sein. Eine Resonanz ist ja immer was schmalbandiges. Sprich man müsste es Pfeifen hören. Ich vermute eher, dass es sich dabei um eine Impedanzwandlung handelt, wie sie auch, zum Beispiel, beim Trichter eines Grammophons auftritt.

    Das mit den Fitnesstrackern zeigt eigentlich sehr schön, warum wir Freie Software auch in diesem Bereich brauchen. Was die Betreiber der Cloudsysteme machen ist unklar. Es kann durchaus sein, dass einer der Anbieter dazu gezwungen werden kann, die Bewegungsdaten entsprechend mit zu schreiben. Inzwischen gibts ja auch die Vorratsdatenspeicherung. Malware ist da wahrscheinlich das kleinere Problem als der Anbieter.

    • Zum Thema DIN bzw Normen bei Beuth:
      Selbst habe ich noch keine lesen oder kaufen dürfen, meine bessere Hälfte ließ mich aber wissen, dass man für nicht viel mehr Geld auch beim Verlag erkaufen kann, dass man die Normen an mehreren PCs lesen darf und es gibt auch 8er Packs, die je nach Norm günstiger sind als im Einzelabruf…

  14. Hallo, danke für den netten Podcast 🙂
    Damit mein Ingenieurherz nicht weiter bluten muss: DIN steht für das “Deutsche Institut für Normung” und nicht für die “deutsche Industrienorm”
    Glückauf und weiter so.
    VG
    Bernat

    • “Deutsches Institut für Normung e. V.”

      aber vor langer Zeit stand es auch mal für “Deutsche Industrienorm” – glaub ich.

  15. Thermo Fisher sind elendige Spammer – gerade lag eine Mail von denen zu einem Gewinnspiel in meinem Postfach und da ich mit dem Laden bislang keinen Kontakt hatte, müssen die die Adresse irgendwo abgeschlürft haben. Schade eigentlich, dass eindeutig rückverfolgbare Mailadressen auf Papern schlechter Stil sind.

  16. Hallo ihr beiden!

    Da ich selber bei der Wasserwacht Boot fahre und wir an unserem See tatsächlich einen Kanal haben, kenne ich den Effekt mit dem Sog. Ich frage mich allerdings, ob der Antrieb für das Absacken und Wasser nach hinten drücken nicht auch mitverantwortlich ist ^^

    Und noch was: dass so ein Effekt wegen ein “paar” Zentimeter genutzt wird, kann ich mir irgendwie dann doch vorstellen. Zumindest in speziellen Situationen. Von Einheimischen ^^. Wenn ich z. B. in voller Gleitfahrt in Flachwasserbereiche fahre, bzw über eine Untiefe, habe ich so weniger Tiefgang als in Verdrängerfahrt (wenn ich also langsam fahre). Man sollte natürlich über den Wasserstand und den Unterschied im Tiefgang bescheid wissen 😀 In meinem Fall geht es weniger um das Auflaufen, als darum nicht so viel Schlamm vom Grund in die Wasserkühlung des Motors zu ziehen… eher Anwandulungen von Perfektionismus. Obwohl mir wirklich mal ein Ministeinchen durch den Kühlkreislauf geflitzt ist und dann kurz vor dem Ablass stecken geblieben ist^^

  17. Hallo,

    euer Experiment der Woche ist bei uns ein regulärer Versuch “Akustische – Hohlraumschwingung”. Ein kurzer Blick in mein Protokollbuch des 3. Semester zeigt, dass ich den Versuch selber auch durchgeführt habe, sogar mit einem “+” bewertet :D. Da ich nun auch selber physikalisches Grundpraktikum betreue zeige ich den Studenten auch immer diesen Versuch wenn noch ein bisschen zeit ist. Bis jetzt ist von jedem Studenten auf die Frage was man denn da hört gewessen:” Na des Blutrauschen”;D

    Schönes Wochenende!

  18. Hi,

    habt ihr noch die Links zu den Science-Slam-Taks, von denen ihr geredet habt? Glaube neuronale Netze und E-Autos.

    Viele Grüße

  19. Super Folge wie immer, aber in Statistik hat Nikolas offensichtlich nicht aufgepasst und macht die selben Fehler die zu so mancher Pseudowissenschaft führen: “Absence of evidence” != “Evidence of absence”. Nur weil Sie bei “Schau mir in die Augen Kleines” keinen Unterschied messen konnte heißt das noch lange nicht das es keinen gibt, nur dass sie bis zu einer gewissen Größe keinen messen konnten. Gehört leider zu den Top 10 der statistischen Todsünden (zusammen mit, “wenn ich genug messe werde ich schon was Signifikantes finden”).

  20. Letztens wurde ich von einem lautlos an mir vorbeifahrenden E-Auto der Feldjäger erschreckt. Da dachte ich mir auch nur: Oh je. Die armen Fahnenflüchtigen.

  21. Moin Jungs,
    dies war meine erste Folge MinKorrekt. Hat mir sehr gut gefallen! Glückwunsch zum Format!
    Zum Thema “Sport-Sensoren” am Rad: Ich habe mir vor gut einem Jahr ein wahoo RFLKT gekauft. Das ist ein kleines knopfzellenbetriebenes Dot-Matrix-LCD-Display was über BT-LE mit dem iOS oder Android Smartphone verbunden wird (hält ewig, wenn man die Beleuchtung aus läßt). Vorteil: Handy bleibt in der Trikot- oder Fahrradtasche und zieht keinen Strom für’s Display (nur GPS-tracking) und das Display ist frei konfigurierbar (zumindest in der wahoo Fitness App). So können z. B. aktuelle & Durchschnittsgeschwindigkeit, gefahren km, aktuelle und Durchschnitts-Herzfrequenz etc. auf einen Screen geholt werden. Sogar laufende Musiktracks vom Telefon können angezeigt werden. Es können auch eine Vielzahl weiterer Sensoren eingebunden werden, so habe ich z. B. ein MIO Link Herzfrequenzmesser-Armband zusätzlich angekoppelt. Das Spiel kann man beliebig fortführen mit Tacho (etwas genauer als die Info über GPS, insbesondere beim Beschleunigen), Trittfrequenzsensor und wer sich’s leisten kann sogar Tretkurbeln mit eingebautem DMS zur Leistungsmessung. Das Ding gibt’s auch in einer Bridge-Ausführung für ANT+ so dass man alte vorhandene Sensoren, die nur ANT+ können über BT-LE ans Handy koppeln kann.
    Da ich aber auch ab und zu querfeldein fahre, habe ich mir eine günstige regendichte Handyhalterung von Biologic für das iPhone 6/6s für ca. 35 € gekauft. Wenn das Display im Kartenmodus navigiert zieht das zwar stark den Akku leer aber mein Trekking-Rad hat im Ahead-Vorbau in den ich eine Plug III Stromversorgung https://www.cinq5.de/stromversorgung/the-plug-iii/ die gebaut habe, die einigermaßen taugt (aber erst so ab ca. 15 km/h beim iPhone 6).

    Zu Thermo Fisher: Die haben eigentlich nicht so einen schlechten Ruf. Ist ein grundsolides Bremer Unternehmen welches Massenspektrometer herstellt.

  22. Um dem Kanon der Meinungen über das Vorgespräch noch eine weitere Stimme hinzuzufügen: Ich wollte unlängst meiner Freundin euren Podcast mal zeigen (Reinhard begegneten wir mal vor zwei Jahren im Hamburg beim Science Slam, wo wir an den Kameras standen, daher hat sie zumindest 50% eures Teams auf dem Sender). Als das Vorgespräch nach über 25 Minuten immer noch nicht vorbei war, äußerte sie als Nichthörerin, dass das für Außenstehende ja alles ziemlich uninteressant sei – was ich irgendwie nachvollziehen kann. Ich bin im Moment noch nicht weiter als bei dieser Folge, gehe aufgrund der Gesamtheit der letzten Folgen davon aus, dass sich das nicht grundlegend geändert hat.
    Will sagen: Gewiss wollt ihr ein solch etabliertes Schema wie das eure nicht vollständig umschmeißen, nur um eventuell ein paar potentielle neue Hörende weniger zu verscheuchen. Vielleicht lassen sich ein paar persönliche Themen vom Anfang der Sendung aber doch ans Ende schieben, wo seit längerem ja z.B. auch die Hoaxillas ihre Hausmeistereien unterbringen. Dass man das Vorgespräch vermittels Kapitelmarken auch einfach überspringen könnte ist nett, aber erstens unterwegs wenig praktikabel, wenn ich z.B. die Aufmerksamkeit vom Lenkrad/Lenker auf mein Telefon schwenken muss, und zweitens habe ich eigentlich auch keine Lust, größere Teile eurer Geschichten zu verpassen. 🙂
    Am Ende der Folgen ist man aber halt “drin”, und auch Ersthörende hätten einen Bezug zu euch als Personen gewonnen.
    Entscheiden müsst ihr das, aber ich kann mir vorstellen, dass euch das ein paar zusätzliche Downloads bescheren würde.

    Oh, und den Aspekt mit dem Absinken des Wasserspiegels während der Passage eines Schiffes kenne ich als am Elbstrand großgewordener Hamburger Jung natürlich, habe ihn mir aber bislang, wie weiter oben schon beschrieben wurde, eher damit erklärt, dass der Vortrieb des Schiffes natürlich auf ein Medium wie Wasser größere Auswirkungen haben muss als auf einen festen Untergrund und dass deshalb dem Schiff ein nach hinten gedrückter “Berg” von Wasser folgt, dem naturgemäß ein Tal vorangehen muss.

    Nichts desto weniger: Immer schön weiter machen, Daumen hoch!

  23. Zum Thema “Reich mir Deine Hand” sei noch auf folgendes Paper hingewiesen :

    http://dl.acm.org/citation.cfm?id=2046771

    Es geht darum, dass ein Smartphone neben bzw. In der Nähe einer Computertastur liegt und mittels der Sensoren des Smartphones, die die Vibrationen erfassen, die beim Tippen auf der Computertastur entstehen, die Eingabe rekonstruiert werden kann. Das dürfte eine größere “Zielgruppe” sein als bei Fitness-Tracker-am-Arm-Trägern.

  24. Moin,
    Strava zum Tracken ist schon echt praktisch, komoot zum planen und navigieren ist für mich auch die erste Wahl. Das Bike mount Case von Topeak hab ich auch.
    Es gibt fürs Fahrrad Dynamos, die Strom für USB Geräte bereitstellen, aber das wäre wohl in erster Linie für lange Touren interessant und am Rennrad etwas fehl am Platz.
    Im übrigen wieder mal eine spannende Folge, hat gut gefallen.

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