Minkorrekt Folge 92 „Klares Feindbild!“

Folge vom 07.03.17

Intro war Puss…..Paper-Werbung aus From Dusk Till Dawn!

Hardy hat uns einen Alexa-Skill programmiert. Wenn ihr so ein Ding euer eigen nennt könnt ihr Minkorrekt jetzt auch einfach per Sprachbefehl starten. Lasst Hardy am besten noch ne nette Bewertung da, er hat sich echt viel Mühe gegeben 🙂

Falls ihr die DDOS-Geschichte mal von der falschen Seite hören wollt dann könnt ihr das hier….vor allem der Schluss ist sehr hörenswert.

Thema 1: „7 auf einen Streich“ – Die Nasa hat 7 neue “erdähnliche” Planeten quasi in unserer Nachbarschaft gefunden. Gefunden wurden die sieben dank dem Trappist-Teleskop…..und natürlich dem belgischem Bier.

Thema 2: „Das Runde muss in das Runde“ – Hummeln können geistig mehr leisten alls gedacht! Nach ein wenig training reicht es für simpelsten Fussball.

Experiment der Woche: „Der Flaschenstrudel“ – Wenn ihr schon immer mal wissen wolltet wie ihr eine Wasserflasche am schnellsten leert oder Milch ohne spritzer aus einen Tetrapack bekommt, dann ist dieses Experiment genau das Richtige für euch. (Das Video wird noch nachgereicht)

Musik: „Climate Change Bop!“ von Steve und Thorsten

Chinagadget der Woche: „Say my name, say my name“ (ist nicht genau das gleiche aber ähnlich). Hier ist das Video zu dem aus der Sendung.

Thema 3: „Wie sieht Reinhard und Nicolas aus?” – Sagen unsere Namen etwas über unser Äußeres? Oder ist es vielleicht sogar anders herum?

Thema 4: „Pupsende Nanopartikel“ – Macht man Sachen nur klein genug ändern sich die Eigenschaften eines Materials massiv. Das hilft auch gegen den Klimawandel.

Unmotiviert zu laufen? Dann rennt doch mal durch unser Sonnensystem!

Amazon Kauf der Woche: “Anno Domini Wissenschaft und Forschung“.

Hättet ihr Lust auf ein großes Wissenschaftspodcast-Hörertreffen? Falls ja, dann last in dieser Umfrage mal eure Meinung da 🙂

Die nächste Folge verschiebt sich leider um eine Woche, da wir beruflich zu viel unterwegs sind.

Nicolas ist in Dresden und hätte Zeit für ein Bierchen. Mittwoch 22.3. ab 19:30 Uhr im Club11.

Rausschmeißervideo: “The “Java Life” Rap Music Video

(bei allen Amazonlinks handelt es sich um affiliate Links)

72 Gedanken zu „Minkorrekt Folge 92 „Klares Feindbild!“

  1. Boaty McBoatface wurde dann nach “Sir David Attenbourough” benannt. Der war Fernsehbiologe und auch mal Chef des Fernsehsenders BBC two.
    Man muss schon sagen, der ist auf der Insel schon sehr beliebt. So eine Art “Grzimek”, nur halt noch lebendig.

  2. Guten Morgen,

    ich stände für ein Getränk in Dresden am 22.03. zur Verfügung, hätte aber nichts dagegen, wenn sich noch jemand dazu findet, deiner besseren Unterhaltung halber. 😉

    Im Übrigen gehöre ich auch zu denjenigen, die eure Stimmen genau andersherum zugeordnet hätten.

    Viele Grüße
    Carsten

  3. Dominanz-Dingsbums, die Männer machen.
    Kann es sein, dass Nicolas sexistisch denkt? Wenn die Frau geschrieben hat, dass sie ihr Motorrad auch laut fährt. Hat sie auch geschrieben weswegen sie das macht?
    Das mit den Arschbomben im Schwimmbad machen doch nicht nur Männer. Kinder machen das auch gern und da sind doch auch Mädchen dabei. (Ist nicht so mein Ding.) Scheint wohl Spaß zu machen. Ich vermute eher, dass es Mädchen aberzogen wird und Jungs das egaler ist, dass andere Menschen es nicht so nett finden nassgespritzt zu werden. Und wenn man etwas gern macht und keinen Grund hat es sein zu lassen, wieso sollte man das dann als Erwachsener sein lassen?
    Ich glaube nicht, dass es ein Frauen/Männerding ist, ob man besonders rücksichtsvoll ist oder nicht, wenn es um Laufstärke und Wasserspritzer geht. Das ist doch eher Sozialisation.

    • Ich glaube nicht, dass ich sexistisch denke. Ich wollte lediglich erzählen, dass ich diese Verhaltensweisen vor allem bei Männern beobachte und das ich mir dieses mit Dominanzverhalten erklären könnte. Wo dieser Wunsch nach Dominanz nun herkommt, darüber wollte ich mir keine Meinung anmaßen. Deine Überlegung, dass es aberzogen wurde könnte ich mir gut vorstellen. Allerdings beobachte ich dieses dominante Verhalten eben nicht nur im Spaßbad sondern auch bei Motoradfahrern, Fußballfans und in Konferenzräumen. Männer sind (meiner subjektiven Meinung) die “lauteren”…

      Vermutlich muss ich da einfach wirklich mal ein Paper zu finden von Leuten die sich damit auskennen.

      /nw

      • Erzählst du uns dann von dem Paper?

        Wenn ich von mir bei solchem Verhalten ausgehe, dann würde ich deinen Beobachtungen zustimmen.
        Ich kenne nicht viele Frauen, aber ich treffe viele (eher junge) Frauen, die sich beschweren, wie wenig Stimmung und Lärm beim Fußballspiel war, dass sie ja die einzigen waren, die angefeuert hätten.

        Bei Konferenzräumen würde mich interessieren, ob es sich bei den Fächern unterscheidet. Bei den Physikern und Technikern sind Männer lauter, aber ist das auch bei Pädagogen so? Ich war mal bei einer kleinen Veranstaltung von Kommunikationswissenschaftlern, da fand ich die Frauen lärmender und dominanter.
        Bei den Bauingenieuren habe ich auch schon paar mal Frauen getroffen, die sehr laut wirkten. Vielleicht wirken sie in einer Bauingenieur-Gruppe gar nicht so?

        Sehr interessant. Ich bin mal gespannt, ob es dazu objektivere Beobachtungen gibt.

        • Ihr könnt ja beide mal diese Liste durchgehen:
          https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_cognitive_biases

          Danach wisst Ihr vielleicht, warum Ihr glaubt, war Ihr zu wissen glaubt.

          Nicolas hat sich eigentlich ziemlich diplomatisch über das Verhalten geäußert. Ich hätte dazu wesentlich drastische Worte, die ich aber für mich behalte, denn ein Teil meiner Gedanken könnte die Bevölkerung verunsichern.

  4. Trappist war ein einziges 60cm-Teleskop in Chile, jetzt sind es zwei Teleskope (ein zweites in Marokko zur Beobachtung in der nördlichen Hemisphäre). Bei so kleinen Sternen sorgt die Bedeckung durch einen erdgroßen Planeten für einen Helligkeitsabfall von etwa 1%, wofür auch ein kleines Teleskop reicht.

    Den besten Teil habt ihr verpasst. Das Teleskop wird von der belgischen Universität Liege betrieben und der Name ist ein Backronym – benannt wird es nach den Trappistenbieren von Belgien, die traditionell von den Trappisten-Mönchen gebraut wurden.

    Ich hatte dazu einen länglicheren Artikel mit diversen verlinkten Papern (u.a. zur UV- und Röntgenstrahlung des Sterns und deren Auswirkungen auf die mögliche Atmosphäre der Planeten) geschrieben. https://www.golem.de/news/trappist-1-der-zwerg-und-die-sieben-planeten-1702-126337.html

    • Danke für den interessanten Link. Vermutlich hast Du mittlerweile weitergehört und gemerkt, dass wir auch über das Bier gesprochen haben! 😉

      /nw

  5. Habe zum Abendbrot mal den Trick mit dem Umdrehen des Tetrapak probiert. Es muss ja nicht immer Milch für den Kaffee sein, geht auch mit Multivitaminsaft oder O-Saft. Für Cocktails ohne Milch 🙂

  6. Haut die NASA nicht für die Lügenpresse. Erdähnlich heißt bei Astronomen: Ungefähr erdgroß und -dicht. “Erdähnlich” ist ein Pressekontrukt. Das verhält sich ähnlich wie “Klimawandel” und Klimakatastrophe”. Letzteres ist ein soziales Kontrukt.

    Was hat NASA gesagt? “On Feb. 22, astronomers announced that the ultra-cool dwarf star, TRAPPIST-1, hosts a total of seven Earth-size planets that are likely rocky”. Völlig sauber.

    Am 8.3. hat die NASA nochmal Informationen nachgeschoben und die Veröffentlichung von Daten für Astronomen weltweit angekündigt.

    Bei Newton war ich in der Schule leider krank. Ich frage mich: Wenn ich die Masse des Sternes kenne und die Umlaufzeit der Planeten sowie in etwa den Durchmesser, läßt sich daraus nicht die Masse und damit die Größenordnung der Dichte (Gas oder Gestein) abschätzen?

    Ich finde, NASA hat den Mund nicht zu voll genommen, und als staatliche Agentur läuft man auch nicht “Fördergeldern” hinterher, bestenfalls Haushaltsmitteln.

    Schon die Astronauten von Apollo 15 fingen an, auf dem Mond herumzukaspern, weil zuhause die Einschaltquoten sanken.

    Ich finde an Eurem Podcast genau das klasse, was ihr bei der Nasa nicht kritisieren solltet: Für Wissenschaft zu begeistern. Die haben ein viel schwierigeres Publikum als ihr: 40% der Amerikaner halten die Schöpfungsgeschichte für wörtlich richtig.

    Und damit sind wir bei Trump, dem Punchingball aller guten Deutschen. Er ist nicht so sehr das Problem, sondern das Symptom eines Problems. Siehe oben.
    Ich gehe damit pragmatisch um: Viele Jahrzehnte sind die besten Wissenschaftler in die USA gepilgert. Holen wie sie zurück! Und wenn wissenschaftsignorant in den USA immer weniger geimpft wird, dann führt die EU eben eine Impfpasspflicht für Amerikaner ein. Als kleines Dankeschön für den biometrischen Pass, den man von uns verlangt.

    Amerikaner glauben an Wettbewerb und Eigeninitiative. Lassen wir sie ihre eigene Medizin schlucken. Das hilft mehr als Mahnwachen und Lichterketten bei Glühwein.

  7. Hi Jungs,

    habe nen Echo Dot und gleich den MInkorrekt Skill ausprobiert. Dummerweise setzt die Wiedergabe leider immer genau dann aus, wenn ihr im Podcast das Codewort “Alexa” benutzt, und Alexa die Folge stoppt und auf einen sinnvollen Input wartet. Der von euch dann natürlich nicht kommt … weil gestoppt … denn sonst verzapft ihr natürlich nur sinnvolles Zeugs. It’s true.
    Bitte also nicht so oft das A-Wort benutzen und vor allem nicht für z.B. “Alexa, kaufe das Darwin Award Quartett” missbrauchen. 😉

    Cheers,
    Diesel

  8. Jungs, wieder mal ein sehr schöner Podcast.
    Mein Physikstudium liegt zwar schon knapp 20 Jahre zurück, aber ich verstehe i.d.R. die Zusammenhänge noch. Auch wenn sie von euch manchmal – by desgin – methodisch inkorrekt sind 🙂
    Mit den pupsenden Nanopartikeln könntet Ihr doch wieder Methan gewinnen, um Diamanten zu wachsen!

    Hat Reinhard eigentlich das original ostrichpillow mitgenommen?

    Macht weiter so!
    Viele Grüße von der Ostsee.

  9. Thema Gesichter und Namen: Nicolas, du behauptest dass ein Computer keinen “sozialen Bias”, also eine Abhängigkeit zwischen Alter der Testpersonen und deren Namen kennen würde. Gleichzeitig erwähnst du allerdings, dass die Frisur eines der entscheidensten Features ist, die jedoch meiner Ansicht nach extrem altersabhängig ist. Ein jüngerer Mann hat im Schnitt sicher eine deutlich dichtere Matte als ein älterer und heißt demnach vermutlich auch eher Kevin als Herbert. Bzw. auch ein Computer erkennt, dass ein Mann grauhaarig und faltig ist und demnach vermutlich nicht Justin heißt.

    • Justin wird aber auch irgendwann 50 sein, das würde ja bedeuten dass man Namen nur in bestimmten Altersklassen erkennen kann.
      Ich denke dass es vorrangig der Habitus ist an dem man den Namen zuordnet.
      Und das eigene soziale Umfeld bestimmt wahrscheinlich mit wie wir unsere Kinder nennen, wahrscheinlich sind wir also nicht so frei in der Entscheidung wie wir glauben.
      Menschen aus dem Proletariat nennen ihre Kinder halt eher jacqueline oder justin, Akademiker nennen ihre Kinder vielleicht eher Jonathan oder Antonia.
      Mich würde also interessieren ob wir Namen immer noch so zuverlässig zuordnen können wenn die Eltern gehen diese”Regeln” verstoßen haben.

    • Aus meiner Sicht korrektes vorgehen an der Stelle wäre, vier gleich alte, ähnliche Personen zu nehmen und für alle vier die gleichen vier Vornamen durchtesten zu lassen. Dann sieht man ob es in eine Richtung einen bias gibt (hätte jetzt vermutet dass sie es auch so im Paper machen, habs aber nicht gelesen …)

  10. Wurde eigentlich in dem “Namen Paper” mit einbezogen, dass Namen im allgemeinen sehr ungleichmäßig verteilt sind? Denn bei einer Auswahl zwischen “Christian”, “Esequiel” und “Pteumonemus”, kann man auch durch Raten überdurchschnittlich oft die richtige Antwort finden.

  11. Zur Namenstudie: Ich bezweifle ein wenig, dass man den Schluß ziehen kann, dass die Erwartungen anderer bezüglich des Namens tatsächlich das Aussehen beeinflußt. Meiner Meinung nach wird nämlich in der Studie vernachlässigt, dass Namen in verschiedenen sozialen Gruppen bzw Schichten nicht gleich verteilt sind. Ein “Kevin” kommt wahrscheinlich häufiger in sozial schwächeren Gruppierungen vor, als etwa ein “Heinz-Theodor”. Auch zwischen einer (bäuerlichen) Familie am Land und einer in der Stadt wird die Häufigkeit bestimmter Namen anders sein. Damit wird jemandem aber nicht nur ein abstrakter Name in die Wiege gelegt, sondern er spiegelt (statistisch gesehen) die soziale Zugehörigkeit zu einer Gruppe mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit wider. Das blendet die Studie jedoch weitgehend aus. somit bleiben Faktoren, die das Aussehen von klein auf beeinflussen und in verschiedenen Gruppen unterschiedlich sind (zB Frisur- und Bartmoden, Make-up, Ernährung, ökonomische Möglichkeiten für Zahn- oder Nasenkorrekturen, Kosmetikartikel, Körper- bzw Gesundheitsbewußtsein, Aufwachsen in derStadt/am Land, etc), unberücksichtigt. Meine Frage ist also: kann es sein, dass es nicht der Name selbst ist, der zu einer statistisch relevanten Häufung von tatsächlichen Namen-Aussehen-Übereinstimmungen mit stereotypen Namens-Bildern führt, sondern eher die höhere Wahrscheinlichkeit einen bestimmten Namen bekommen zu haben, je nachdem in welcher sozioökonomischen bzw -kulturellen Gruppe man aufgewachsen ist, was aber auch das Aussehen mitgeprägt hat?

  12. Lieber Hr. Dr. und noch immer nicht ganz Hr. Dr.,
    zum lauten Motorrad-Geheule kann ich nur sagen, dass es sogar Leute gibt die den Klang ihres Motorrades total individualisieren wollen und selber eine Abgasanlage konzeptionieren, konstruieren, berechnen, bauen und dann auch noch montieren und die Leute in der Umgebung nerven!
    Ich finde ja, dass das die aller Letzten sind!!!
    Nur weil sie irgend welche popeligen Ingenieure sind lasse ich so etwas nicht gelten. Und auch wenn sie der Meinung sind so etwas zu tun nur mit der Begründung: “Ja weil ich es eben kann!” so ist das kein Argument für mich.

    Meine Frage deswegen:
    Was kann man gegen solche Leute tun?
    Und,
    Wie kann man diesen Leuten deren Macho-Allüren austreiben?

    Nevertheless wollte ich noch anfragen wann wir endlich die lange versprochene Gitarren-Einlage von Hrn. nocht nicht ganz Hr. Dr. zu hören bekommen?

  13. Zu Alexa…

    Ich fand es extrem geil, das ihr Alexa mit eingebaut habt in die Sendung.
    Wäre es vielleicht möglich das auch in Zukunft einzubauen? Ich meine das ihr zum Beispiel Fakten erfragt wie “Alexa, wer ist Reinhard?” oder “Alexa, spiele Musik von unserem Podcast”.

    Ich finde das das nochmals alles etwas mehr auflockern könnte, wenn eine Weibliche Stimme klugscheißt und ihr das vielleicht noch ergänzen könnt.

  14. Da ich die Alexa-Sprachausgabe noch nicht gehört hatte und wohl “zu viele” Podcasts höre, dachte ich bei Alexa erst kurz an die Hoaxmistress [https://www.hoaxilla.com/team/hoaxmistress/]. 😀 So gut klingt die Maschinensprache aber noch nicht.

  15. Guten Morgen Minkorrekt!

    Ich hab ja gestern Abend schon mal auf Twitter gefragt ob Licht eigentlich beschleunigen muss oder ob es sich einfach immer instantan mit höchst möglicher Geschwindigkeit ausbreitet sobald man es erzeugt.
    Über Nacht ist das “Experiment” noch etwas komplexer geworden.
    Angenommen in einem Schwimmbad herrscht Vakuum. Ich sitze mit einer Taschenlampe auf dem Grund des Schwimmbeckens und schalte sie ein. Der Lichtstrahl bewegt sich jetzt erst mal durchs Wasser. Also langsamer als im Vakuum.
    Wenn er jetzt das Wasser verlässt, wird er dann wieder schneller? Beschleunigt er dann auf höchst mögliche Lichtgeschwindigkeit?
    Falls ja, wenn etwas langsam ist und dann schneller wird, muss doch in irgend einer Form Energie zugefügt oder umgewandelt werden.
    Wo würde die dann herkommen?
    Weil ich jetzt schon dabei bin mich mit blöden Fragen und Unwissenheit zu blamieren. Wäre es möglich Licht soweit zu verlangsamen das man ihm quasi bei der Ausbreitung zusehen kann oder sagt dann der Herr Heisenberg “Nö ist doof jetzt wir werden mal unscharf”?
    Vielleicht habt ihr ja mal Lust auf das Ein oder Anderen einzugehen.
    Falls es zu großer Unsinn ist bitte einfach ignorieren.

    Ansonsten möchte ich mich noch für die vielen Stunden guter Unterhaltung bedanken. Es vergeht ungelogen kein Tag an dem ich euch nicht im Ohr habe. Sei es auch nur für ein paar Minuten im Bus oder so. Ich hab immer die
    aktuellste und ca. 8 bis 15 alte Folgen dabei. Das hat bisher nur Hoaxilla geschafft und durch die kenne ich euch. Um genau zu sein, mit dem MethXILLA-Silvesterspecial wurde ich infiziert. Man merkt euch einfach den Spaß und die
    Leidenschaft an. Das macht gute Laune beim hören.

    Nun möchte ich euch noch alles gute für die Zukunft wünschen.
    Hört bitte niemals auf zu Senden.
    Viele Grüße aus Schwerte!

    Sascha

  16. Hi,
    Ihr habt euch ja bei der letzten Sendung gefragt, ob ihr mehr Blödsinn und weniger über handfeste Wissenschaft redet. Ich habe mal versucht, dem nachzugehen und die Länge der regelmäßig vorkommenden Themen geplottet. Das Ergebnis findet ihr hier:
    https://www.nerd-department.de/mk/
    Viele Grüße
    hamiltonian

    • Hey! Das ist ja super! Ich stehe ja auf so Statistiken.

      Interessant wie die Gesamtlänge einem Grenzwert entgegenstrebt. Aber auch interessant wie der Blödsinn an Anteil gewonnen hat. In den letzten Wochen sicher auch durch die Reise von Reinhard. Das wird bestimmt wieder etwas weniger. Aber eine tolle Darstellung, vielen Dank. Das steckt viel Interpretationsspielraum drin.

      /nw

      • Freut mich, wenn es gefällt. Als kleiner Hinweis vielleicht noch folgendes: Die Datenpunkte beschreiben nicht die Länge der ganzen Folge, sondern nur die Länge der wiederkehrenden Teile, die auch in der Legende stehen. Die waren nämlich leicht aus der Webseite zu bekommen, die anderen hätte ich noch unter “Sonstiges” oder so zusammenfassen können, dazu fehlte mir aber die Zeit (und die Lust).
        Viele Grüße

  17. Wie immer eine schöne Folge, daher erst mal Danke dafür.

    Ob das Bayer-Kreuz aber tatsächlich als größte Leuchtreklame der Welt gelten kann darf bezweifelt werden. 1.712 LED-Lampen auf gut 2.000 m²? Der Sky screen in Suzhou hat 2.471.040 LEDs auf 16.000 m² (500 m × 32 m) und der nur an Platz 10 gelistete Sky screen in Xi’an bietet 29.130.752 Pixel auf 3.026,4 m². Ersteres ist wohl auch eine reine LED-Konstruktion, während der zweitgenannte aus zusammengeschalteten Großdisplays die über 22 DVI Anschlüsse mit 30 fps angesteuert werden besteht. Auch wenn es bei den Größenangaben je nach Quelle erhebliche Schwankungen gibt und auf den Displays nicht nur Werbung sondern auch Unterhaltung gezeigt wird, kann man die Aussage bezüglich des Bayer-Kreuzes meiner Meinung nach nicht halten.

    Gebäudegroße Videowerbung wie 1982 in Ridley Scotts Blade Runner zu sehen, ist inzwischen Realität.

    https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_largest_video_screens

    • Danke, das konnte ich mir auch irgendwie nicht vorstellen! Vermutlich gibt es eine völlig abstruse Definition von “Leuchtreklame” die Displays ausschließt! 😉

      /nw

      • Es ist ganz einfach und steht auf der Seite von Bayer selbst:
        https://www.bayer.de/de/das-bayer-kreuz.aspx

        Zitat: ”1933 leuchtete das erste Bayer-Kreuz zum ersten Mal. Es hatte einen Durchmesser von 72 Metern und war damit die „größte Lichtreklame der Welt“, wie die Bergische Post damals jubelte.”

        Das ist also schon paar Weltkriege her und das aktuelle Kreuz ist auch nur noch 51 m weit.

  18. Erzählt da der Herr Remfnord doch ganz selbstverständlich, dass er sein Buch in Word tippt … WTF!? Sachma, Reinhard, Du bist Physiker, erzählst alle zehn Minuten was von Open Access, wirst von der Hackerszene gefeiert, und dann nimmste ausgerechnet solchen proprietären Scheiss und nicht LaTeX?

    Wenn Du auf der FrOSCon oder der Open Rhein Ruhr am Dante-Stand vorbeikommst, reden wir da mal drüber, ok? Kriegst auch was zu trinken. 😉

    Und über Bilderfummelei mit Adobe-Kram reden wir dann auch noch mal.

    Aber sonst … schöner Podcast, sehr lehrreich und unterhaltsam, perfekt für Hausarbeit, Hundespaziergang, whatever. Dankeschön dafür!

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