Minkorrekt Folge 127 “Physiker wissen wer der Braco ist!”

Folge 127 vom 28.08.2018

Berlin und München sind schon ausverkauft! Falls ihr uns trotzdem noch bei unserer Tour besuchen wollt, dann gibt es hier noch Karten für die restlichen Termine.

Nicolas ist unter die Filmemacher gegangen und hat ein Video zum Leidenfrosteffekt gemacht. Außerdem steht jetzt das Programm für die Wissensnacht Ruhr! Falls ihr also in der Nähe seid, dann kommt uns gerne im Labor und im Hörsaal besuchen.

Nicolas hat sich in den letzten Wochen wieder mehr damit beschäftigt seine Zeit effektiver zu nutzen. Um die Dauer einzelner Aufgaben zu tracken verwendet er seit kurzem Timeular. Richtig überzeugt ist Nicolas seinem neuen Spielzeug aber noch nicht.

Reinhard hat in den letzten Wochen tatsächlich mal Sport getrieben und war mehrmals Bouldern und endlich wieder mit dem Fahrrad unterwegs. Auch Reinhard hat versucht seine Zeit effektiver zu tracken und ist dafür einem Rat eines Hörers gefolgt und hat sich eine Schachuhr zugelegt.

Abgesehen von der körperlichen Ertüchtigung hat Reinhard in den letzten Wochen noch mit einem weiteren Projekt begonnen…ein neuer Podcast! Mit unserem guten Freund Bastian Bielendorfer produziert Reinhard nun einmal wöchentlich den Laberpodcast “Alliteration am Arsch“. Falls ihr noch Platz in eurem Podcatcher habt, dann hört mal rein. Den Podcast gibts es wie üblich sowohl direkt als Feed als auch gestreamt bei Spotify.

Mit dem Chinagadget der letzten Woche haben wir DIE CHANCE für unser esoterisches Wasserimperium verpasst! Wir kannten ihn bis dato nicht, den DevaJal Wasserwirbler.

Thema 1:Wir brauchen mehr Null” – Habt ihr euch schonmal gefragt welche Blutgruppe ihr habt? Falls ja, dann geht mal Blut spenden und findet es herraus…und falls nein, dann geht trotzdem Blut spenden. Bisher ist leider nicht jedes Blut für jeden geeignet, doch das könnte sich bald ändern.

Thema 2:Was Feynman noch nicht wusste” – Ein Spaghetto bricht immer in mindestens drei Teile wenn man es an den Enden festhält und zerbricht. Schon Feynman hat das fasziniert und erst 2004 konnte man das Rätsel lösen warum das so ist. Diese Studie zeigt euch wie ihr trotzdem nur zwei Teile erhaltet.

Experiment der Woche: „Kondombrennglas“ – Wenn ihr auf einer einsamen Insel strandet, dann solltet ihr immer ein Kondom dabei haben! Zum Feuer machen natürlich…wie das geht könnt ihr hier sehen.

Musik:Werkstoffkundesong” schuld ist Florian

Zusatzmusik: Jerobeam Fenderson” schuld sind Steffi und Henry

Chinagadget der Woche: Perfect Smile mit der besten Homepage die wir seit langem gesehen haben.

Thema 3:Verfluchter Scheißsport” – Ihr wollt eure Leistung beim Sport steigern? Wie wäre es mit Fluchen und lautem Schimpfen? Laut dieser Studie soll das wirklich helfen.

Thema 4:Omelette nur bei Regenwetter“ – Spatzen legen unterschiedlich große Eier weil sie nicht wissen wie das Wetter wird. Klingt komisch, macht nach dieser Studie aber tatsächlich echt Sinn!

Bonusthema: “Plagiate bei Elsevier” – Tobias hat uns auf diese Perle hingewiesen. Hier findet ihr das original Paper und hier die dreiste Kopie. Natürlich hat Elsevier das Paper sofort offline genommen und sich entschuldigt…NICHT! Die ganze Geschichte findet ihr bei retractionwatch.com.

Amazonkauf der Woche: Cards against Humanity

Rausschmeißer: “Technikersong” schuld ist Florian

Vielen Dank für euere Spenden 🙂

(bei allen Links auf Amazon handelt es sich um Affiliate-Links)

Intro war “Caro Kaffee Werbung”

76 Gedanken zu „Minkorrekt Folge 127 “Physiker wissen wer der Braco ist!”

    • Genau. Volker Lechtenbrink machte das Original. Mit Kindern hat das ja nun nix zu tun. Die jungen Leute wissen das halt nicht mehr. 🙂

  1. Bezüglich der Schere im Kopf: das Problem sind unregulierte Machtstrukturen. Wie ihr schon gesagt habt ist man halt in der Regel abhängig – im Zweifel auch von Idioten. Das ist übrigens ein generelles Problem was Ungerechtigkeiten angeht.
    Bspw. bringt eine Frauenbeauftragte in den meisten Unis gar nichts. Entweder gibt es keine ernsthaften Probleme, die sich nicht eh durch ein offenes Gespräch lösen ließen oder die Frauenbeauftragte wird nicht hinzugezogen.
    Niemand, der nicht eh die Uni wechseln will, hetzt seinem Dozenten die Frauenbeauftragte auf den Hals – denn entweder kann ich den Dozenten einfach umgehen, dann wäre es aber keine gute Idee, Dreck aufzuwirbeln, denn der Korpsgeist der Dozenten ist stark. Oder man kann ihn nicht umgehen, dann geht man aber erst recht nicht auf Konfrontationskurs.

    Ansonsten stört mich Reinhards Argument: „[…] aber es ist halt das beste System, das wir haben.“ – denn das kann man in einer Monokultur immer sagen. „Folter ist schon kacke, aber ist halt das beste System das wir haben – wie will man denn sonst Infos von Terroristen bekommen.“
    Das ist ein Zirkelschluss: Es gibt nur ein System – deshalb ist es das beste, das wir haben – deshalb (von Reinhard impliziert) kann man halt nichts machen.

    Die Frage, die sich ein Praktiker denken müsste, wäre: „Kennen wir ein zumindest teilweise besseres System, das wir zumindest teilweise übernehmen können?“
    Und die Frage für den Theoretiker: „Können wir uns ein zumindest teilweise besseres System konstruieren, dass wir zumindest teilweise übernehmen können?“

    Und auf beide Antworten lautet die Frage definitiv ja. Aber wegen Leuten wie Nicolas, die sich dem System kompromisslos hingeben und Leuten wie Reinhard, die sich in festgefahrenen Denkmustern verlieren, wird nicht einmal experimentiert 😛

    Eine simple Verbesserung wäre bspw. ein öffentliches Peer-Review, wo die Forscher mit ihren Namen zum Pro und Kontra stehen müssten. Aber dafür müsste man auch Machtstrukturen durchbrechen – womit wir wieder beim Punkt oben wären.

  2. Anmerkung zu “wer nichts weiß, muß alles glauben”: Der Spruch geht eigentlich weiter mit “… das heißt aber nicht, daß der alles weiß, der niemandem glaubt.” 🙂

    • Die Doku habe ich nur kurz überflogen. Sie scheint mir aber sehr schlecht zu sein. Hier wird von einzelnen Missständen in einzelnen Ländern oder Firmen aufs Ganze geschlossen und viel schlimmer, eine ganze Menge suggeriert. Allein schon die Aussage, in den meisten europäischen Ländern sei das Blutspenden gegen Geld nicht erlaubt, lässt mir die Haare zu Berge stehen. In Deutschland ist es erlaubt und das ist gut so. Nur weil es auf ARTE läuft, ist es nicht gut oder richtig.

      Das DRK halte ich für alles andere als seriös. Es hat leider noch einen viel zu guten Ruf, denn Skandale gab es zur Genüge. Auch das DRK erwirtschaftet mit Blutspenden jährlich ca. eine halbe Milliarde Euro. Blut wird immer verkauft. In Deutschland gibt es einige Einrichtungen, wo man regelmäßig Vollblut oder Plasma “spenden” kann und dafür ca. 20 Euro erhält. Daran ist rein gar nichts zu kritisieren. Viel wichtiger ist, dass überhaupt Blut gespendet wird, denn gerade in Ferienzeiten und zu Grippewellen kann es zu Engpässen kommen. Es hindert einen auch niemand daran, das erhaltene Geld einem guten Zweck zuzuführen. Ich spende mein Blut sein ein paar Jahren regelmäßig und ärgere mich bzw. frage mich, warum ich das nicht früher schon getan habe. Damit habe ich sicher mehr für die Gesellschaft geleistet als durch meinen Wehrdienst. In Deutschland scheint es grundsätzlich ein Problem damit zu geben, soziale Dienste/Leistungen angemessen zu entlohnen. Würde ein Alten- oder Krankenpfleger gerecht bezahlt, gäbe es sofort Kritik, man würde sich am Leid oder der Not anderer bereichern und ähnliche Unterstellungen. Beim Vorstand bzw. Führungspersonal sind dagegen überzogene Gehälter nur selten ein Problem.

      Dass Blut durch Behandlung zu universal nutzbarem Blut wird, dachte ich, sei schon längst Standard. Da habe ich mich aber geirrt. Wobei Teile des Blutes wohl unabhängig von der Blutgruppe genutzt werden können. Bei Blutverlust ist es oft wichtiger das mangelnde Volumen durch zusätzliches Plasma auszugleichen als eine Transfusion von Vollblut.

      Heilpraktiker arbeiten übrigens an homöopathischem Blut. Dazu gibt man einen Tropfen Blut in Wasser und potenziert dieses dann. Derzeit wird noch nach Freiwilligen gesucht.

    • Wenn man schon die Blutgruppenmerkmale abknipsen kann dann wäre dann der nächste Schritt doch das man Schweineerythrozyten so umwandeln das sie nicht abgestoßen werden ….
      Oder man züchtet Tiere die Menschenerythrozyten produzieren ….

  3. Hallo ihr Spaghettimonster,

    Ich bin was Rechtschreibung und Grammatik angeht nur mittelmäßig begabt. Trotzdem muss ich jetzt zum Singular von Spaghetti klugscheißen.

    Wie allgemein bekannt sein sollte, gilt der Duden als (einzige?) anerkannte Referenz für die deutsche Sprache. Wenn ihr unter https://www.duden.de/rechtschreibung/Spaghetti nachschaut sind zwar unterschiedliche Varianten bei der Rechtschreibung möglich, aber der Singular ist klar als “Spaghetti” definiert. “Spaghetto” ist also falsch. Auf Italienisch mag der Singular zwar “Spaghetto” sein, das sollte man dann aber nicht in einen deutschen Satz mischen. Sonst könnte man ja auch sagen: “‘Auto’ ist nicht der richtige Singular von ‘Autos’. Das heißt ‘maccina’.” Das macht aber keiner.

    Beim “Espresso”, der vor einigen Folgen auch mal Thema war gibt es für den Plural aber laut Duden wohl beide Varianten “die Espressos” oder “die Espressi”.

    Viele Grüße,
    Albert

    • Sowas stört mich auch immer ein wenig. Es sagt ja auch niemand, er bestellt zwei Pizze, obwohl das der italienische Plural von Pizza ist.

    • Der Duden definiert nicht, der Duden beschreibt (wie man es von seriösen Sprachwissenschaftlern auch erwarten sollte). Wenn genug Leute fortan “Spaghetto” als Singular verwenden, wird das zukünftig auch so im Duden stehen. Falsch und richtig sind keine Kategorien, die auf Sprache anwendbar sind.

      • > Falsch und richtig sind keine Kategorien, die auf Sprache anwendbar sind.
        Meine ehemaligen Deutschlehrer und auch die aktuellen Deutschlehrer meiner Kinder vertreten da aber einen anderen Standpunkt.

        O.k. vielleicht kann man Rechtschreibung nicht 100%ig mit Sprache gleichsetzen. Aber für mich höhrt sich “Spaghetto” halt auch falsch an.

  4. Bzgl Timeular: Bräuchte man nicht nur ein NFC fähige Handy und eine Unterlage mit bspw. 8 verschiedenen NFC Tags? Je Aktivität würde man das Handy auf den entsprechend beschriftet Tag legen.
    Eine Software, welche die Verweildauer je Tag ausgibt, sollte nicht sooo schwer zu programmieren sein.
    Einzig Telefonate mit eben diesem Handy oder sportliche Aktivitäten könnten so nur schwer getrackt werden. (wobei Telefonierminuten eh im Handy getrackt werden..)

    • In der Tat gibt es etwas ähnliches, das ich einige Zeit benutzt habe. Die Android Software jiffy ist ein klassischer Arbeitszeit Tracker bei dem man Start und Stop für einzelne Aufgaben klicken kann. Dabei macht es das sehr elegant und ich suche eine ähnliche App für iOS und habe nichts so elegantes und einfaches gefunden, dass auch ohne online-Zwang auskommt.

      Jedenfalls unterstützt jiffy NFC-Tags (was soweit ich weiß eben nur unter Android und nicht Apple geht). Allerdings ein klein wenig anders als hier vorgeschlagen: je Aufgabe ein Tag und die erste Berührung startet die Aufgabe und die nächste (oder ein anderer Tag) stoppt sie wieder.
      Z.B. könnte man an der Bürotür einen “Pause” oder “Feierabend” Tag kleben. Zu Hause einen für “Homeoffice” und am “Fahrrad” einen für Sport.
      Man muss sich nur das beenden der Aufgaben angewöhnen.

      Und wenn man mal ohne die Tags tracken will geht es natürlich auch in der App.

  5. Moin moin,

    ich kann den Einwand mit den Peer Reviews nicht ganz nachvollziehen. Ich komme aus der Informatik und habe als WiMi diverse Reviews durchgeführt. Diese Aussage würde meinen Prof nicht in Schwierigkeiten bringen, ganz im Gegenteil. Das Reviewsystem sieht diese Rollen sogar vor und ich werde namentlich als Reviewer im Konferenzband genannt.

    Das finde ich aus mehreren Gründen ganz in Ordnung:
    Erst mal bekam mein Prof – und auch andere Profs die ich kenne und mit denen ich zusammengearbeteitet habe – regelmäßig mehr als 10 Review Paper pro Konferenz zugeteilt. Bei der ohnehin knappen Zeit die man für die Reviews hat und die der Prof dafür erübrigen könnte, würden die Reviews entsprechend kurz und knapp ausfallen. Andere Profs handhaben das anders und man liest dann “The paper is well structured” und so einen Blödsinn.

    Die Zeit bringt mich zum zweiten Punkt: Die Profs die ich kenne verbringen den größten Teil ihrer Zeit damit, Forschung zu organisieren. Also WiMis betreuen, ggf. Institutsleitung, Chair auf Konferenzen oder bei Journalen sein, generell Forschungspolitik betreiben usw.
    Mal ganz davon ab, dass kaum Zeit für die Reviews bleibt, die tatsächlichen tiefen Fachexperten sind hier meistens die WiMis. Die Profs haben große Themenkomplexe unter sich und haben einen (sehr) guten Überblick aber aktuelles Tiefenwissen ist da eigentlich nicht mehr möglich.

    Ein Prof hat das mal mit einem Krankenhaus verglichen: Von wem wollt ihr lieber den Blinddarm rausgenommen bekommen, vom “Experten” dem Chefarzt, der alle sechs Monate mal im OP steht und den Laden verwaltet oder vom Chirurgischen Assistenzarzt der die OP allein heute schon drei mal gemacht hat.

  6. Zu der Zahnprothese. Zuerst habe ich bei dem Thema geschmunzelt, dann habe ich mir die Website angeschaut und laut losgelacht … doch dann ist mir das Lachen echt im Halse stecken geblieben, denn so etwas kann nur da funktionieren, wo die zahnärztliche Versorgung eben nicht für jeden da ist und Menschen hier auf solche Lösungen zurückgreifen müssen.

  7. Danke für Euren Podcast. Er erleichtert meinen täglichen Arbeitsweg im Auto deutlich.

    Das Kondom-Brennglas haben quasi meine Schwiegereltern versehentlich auch gebaut (zumindest glaube ich das): sie haben ein Trampolin mit einer durchsichtigen Plane abgedeckt. Als wir das Trampolin dann verwendet wollten, ist mir aufgefallen, dass das Sprungtuch auf gut 20-30cm Länge länglich komplett geschmolzen war. In der Plane, welche leicht durchhing, hatte sich Wasser gesammelt. Das hat scheinbar schon gereicht – dabei war die Plane nicht einmal besonders sauber.

  8. Wenn etwas ein universelles Feature memschlicher Sprache ist, ist dies übrigens nicht äquivalent dazu, dass es in nicht-menschlichen Sprachen nicht vorkommt. Womöglich fluchen Affen also. Man könnte ja das Experiment mit Affen wiederholen mit einem nicht-brüllenden Affen als Referenzwert 😉

  9. Zum Thema Prothesen in Alu oder Hautfarbe.
    Meine Freundin trägt seit ihrer Geburt eine Unterarmprothese. Diese trägt sie lieber in Hautfarbe, da sie tatsächlich fast nie erkannt wird. Einige Freunde habe die Prothese erst nach Wochen entdeckt.
    Der Grund für die Hautfarbe ist also die Sehnsucht nach Normalität. Auch wenn ich die sich bewegende Prothese mit durchsichtigen Handschuh oder die schwarze aus dem 3D-Drucker cooler finde.

    • EDIT:
      Ich habe meine Freundin auch um Ihre Meinung gebeten:

      “Es stimmt nicht, dass Haut doof aussieht, weil man es nicht nachmachen kann. Mittlerweile kann man die originale Hautfarbe sogar kopieren [sogar inklusive der Haare].

      [Meine Freundin hat seit einigen Jahren eine Prothese bei der sie jeden Finger unabhängig steuern kann: http://www.touchbionics.com/%5D
      Sicherlich ist die Weiterentwicklung ein wesentlicher Aspekt, um sich wohler zu fühlen und selbstbewusster zu sein. Aber vor allem nutzt man moderne Prothesen, weil man mehr kann [z.B. etwas mit der Prothese halten], sicherer ist und es gesellschaftlich kein Tabu ist.

      Ich finde den Begriff Cyborg eher fraglich. Es sind verdammt nochmal Hilfsmittel, die zwar cool sein können aber kein Behinderter würde freiwillig behindert sein, nur um eine Prothese zu tragen. Daher ist das ein scheiß Hype.”

  10. Im Tal zu wohnen ist für Laufen und Radfahren besser als auf’m Berg. Hast du dich übernommen geht’s halt bergab zurück nach Hause. Andersrum kommt dann erst die Qual (Aufgeben ist natürlich keine Option). Meint jemand, der gerade wieder mit dem Laufen angefangen hat und nun genau das lernt … 😉

  11. Zu Physik-Nobelpreisträger Dr. Richard Feynman gibt es den Film:
    Challenger – Ein Mann kämpft für die Wahrheit
    Läuft derzeit in den dritten Programmen.

  12. Aloha,

    zum Thema “Zeittracker”: ich nutze, um die Zeiten für die unterschiedlichen Projekte auf der Arbeit zu erfassen einfach eine App – und zwar “ATracker” (http://www.wonderapps.se/atracker/). Die gibt’s für iOS und Andoid. Man kann sich dort diverse “Aufgaben” erstellen, die man dann jeweils einfach antippt um den Timer zu starten. Zu jeder Aufgabe gibt es dann natürlich auch schöne Auswertungen und Übersichten und Berichte, die sich auch exportieren lassen (csv).

  13. Zu deinem Video, Nicolas:

    Ich finde es schon ziemlich geil, gerade der Einstieg ist dir sehr gelungen! Du hast das wackeln ja schon angesprochen, vielleicht würde hier ein Drehteller helfen, ihr habt doch bestimmt so was im Labor. Das Alu Teil drauf, Kamera auf das Stativ und langsam drehen.

    Worauf du dabei auch noch achten kannst wären die Reflexionen von deinem grünen Handschuh. Vielleicht weiße nehmen?

    Bei so Makro Aufnahmen wäre auch ein weißer Untergrund oft hilfreich (ein Stapel Kopierpapier). Wobei die roten Kacheln vom Labortisch hier top wirken, echte Wissenschaft eben!!

    Allgemein gilt “it’s all about the lighting”, also möglichst immer diffuses Tageslicht. Langfristig hilft euch ein Dauerlicht mit softbox, die gibt es auch als China Gadget auf eBay 😉 ich freue mich auf mehr Videos!!

  14. Moin,

    Zeit ist relativ, ihr beweist Einstein mit jeder Folge aufs neue! 4 Stunden fühlen sich wie 30 Minuten an. So lässt sich der Hausputz relativ beschleunigen 🙂

  15. Ich bin enttäuscht, wie schwach Reinhard flucht. Ich hatte
    “ELSEVIER! ELSEVIER! ELSEVIER! ELSEVIER! ELSEVIER! ELSEVIER!” erwartet.

      • Ich biete magnetische Wasserfilter /-enthärter
        1200€ für Ein- und Zweifamilienhäuser
        1700€ für größere Häuser mit 6-8 Wohneinheiten:

        https://www.ebay.de/itm/AQUA-Correct-AC-MFH6-Kalkwandler-Permanentmagnet-ohne-Chemie-ohne-Strom-Umwelt/222440671804

        – Keine Chemie! Kein Strom! Keine Folgekosten für Sie
        – Physikalisch und umweltfreundlich durch Permanentmagneten!
        – Reduktion der Oberflächenspannung des Wassers und dadurch Reduzierung von Waschmitteln um bis zu 50% möglich (das macht von vorne bis hinten keinen Sinn)
        – Wartungsarm (das sicherlich!)
        – Keine Stromkosten, kein Energieverbrauch, Langlebige Technik auf Jahrzehnte
        – und weitere unhaltbare, fantastisch klingende Versprechungen!

        Wem das noch zu minderwertig ist, kann einen
        “Wasserenthärter, Kalkschutz, Ionentauscher für Kalt- Warm- und Heizungswasser”
        kaufen.
        https://www.ebay.de/itm/Wasserentharter-Kalkschutz-Ionentauscher-fur-Kalt-Warm-und-Heizungswasser/272762157696

        Dieses magische Gerät funktioniert
        “auf der Basis der permanent-magnetischen Felderzeugung. Das heißt, die Ionenstruktur der Moleküle wird so verändert, daß der Kalk seine Fähigkeit der Haftung verliert. Dies kann mit einer Oberflächenspannungsmessung oder einer PH-Wert Messung überprüft werden.”

        Mir ist neu, dass ein pH-Meter Oberflächenspannung messen kann, aber was weiß ich als Chemiker schon…

        “weitere Vorteile sind:
        weiches Wasser verbessert die Schönheit ihrer Haare,
        weiches Wasser verbessert das Wachstum ihrer Pflanzen,
        verbesserte Verwertung im menschlichen Organismus
        […]
        keine Kosten für Putzmittel.

        Die 1500€ sind in Nullkommanichts wieder eingespart!

        Bin auf diese Kuriositäten gekommen, als ich eigentlich nach Wasserenthärungsanlagen auf Basis von Ionentauscherharz gesucht hatte.

    • Während des Studiums sind ein Physiker, ein Wirtschaftsmathematiker und ein E-Techniker gelangweilt in der Wohnheimküche gesessen und haben Shopping TV gesehen. Wasserwirbler, Orgonstrahler etc.
      Nach etwa einer Kiste Bier und ein paar Kurzen kam man zum Schluß: Das ist alles stümperhafter Mist (Der E-Techniker natürlich) und hat am Küchentisch den Promille trotzend einen Orgonwasserwirbler konstruiert, ein passendes Paper verfasst und eine Webseite geplant. .com wir werden Millionäre!
      Am nächsten Morgen kam es dann: Das blöde Gewissen.
      20 Jahre später: Mann könnte den jetzt doch mit Blockchain kombinieren? Überschüssige Orgonstrahlung und Wassergedächtnis transferieren oder in der Blockchain speichern. Das würde ganz neue Käuferschichten erschließen.
      Argh… Da ist es wieder: Dieses blöde Gewissen.
      Noch eine Kiste Bier (gebraut mit Wirbelwasser und orgonbestrahlt) und eine Stunde oder zwei unter dem Hochleistungsorgonstrahler stellt das Gewissen vielleicht passend ein?

  16. Zwei Anmerkungen:
    – Es gibt eine Online Version des Cards Against Humanity das man Remote zusammen spielen kann: https://azala.info/static/index.html
    – Das RhThema mit dem Fluchen erinnert mich an den bekannten Powerscream bei Sportlern. Schaut man zum Beispiel Videos von Adam Ondra (dem vielleicht besten Kletterer der Welt) oder auch Hammerwerfern so lassen diese ja gerne bei hohen Belastungen Mal einen Schrei raus.

  17. Hi, ich wollte mir gerade das Spaghetti Problem angucken. Mein Problem ist, dass die Spaghetti immer nur in zwei Teile zerbrechen. Also Vorführeffekt natürlich etwas doof. 🙁 Ich habe Eiernudeln genommen. Braucht man andere?

      • Kann mich dem nur anschließen. Vor allem wenn man die Spaghetti nah der Bruchstelle hält, ist es überhaupt kein Problem diese in zwei Teile zu brechen. Lediglich wenn man sie schwungvoll bricht, zersplittern sie. Bei mir gibts allerdings ausschließlich Vollkornnudeln aus Hartweizen. Die sättigen besser und länger Außerdem haben sie mehr Geschmack. Vielleicht sind die ja schon ab Werk verdrillt. 😉

        Übrigens ist das Brechen der Spaghetti vor dem Kochen in Italien laut meinen Quellen keineswegs ein Sakrileg. Allein die Annahme es wäre so, scheint mir schon sehr typisch deutsch. Die einzelne Person mag das natürlich anders sehen.

          • Danke für den Hinweis! Aber wenn ich die Spaghetti nicht sehr schwungvoll breche, dann zerbricht sie sauber in zwei Teile. Das klappt auch mit den deutlich steigern Hälften. Erst mit Schwung fliegt ein kleines Mittelstück weg.

        • Kann ich bestätigen. Ich hab voller Überheblichkeit meine Frau gebeten, das spagettho in zwei Teile zu zerbrechen (Hartweizen ohne Bio). Sie nimmt die Enden und bricht das Ding in zwei Teile und guckt mich an als ob ich bescheuert bin… Reproduzierbar. Wir haben dann natürlich rumexperimentiert und wenn man bei der Biegung noch drückt funktioniert es wirklich sehr gut mit der Zweiteilung.
          Schatzi 1 Feynman 0

          • Ich habe ungefähr 20 Nudeln getestet und wirklich ganz an den Enden angefasst. Sogar nur die Fingerflächen angelegt. Alle sind sauber in der Mitte gebrochen.

  18. Hallo Nicolas,
    deine Erfahrung mit dem vermeintlichen Eigenplagiat, scheint mir ein Paradebeispiel für Kritik mit angezogener Handbremse zu sein. Erstens ist der Sinn einer Plagiatprüfung nicht, die Übernahme einzelner Formulierungen eigener Arbeiten aufzuspüren. Zweitens scheint diese Software oder das Verfahren überhaupt nicht zu funktionieren. Denn wenn eine Umformulierung derselben Aussage dazu führt, dass es nicht mehr als Plagiat erkannt wird, wie sollen dann echte Plagiate erkannt werden? Für mich ist das eine bürokratische Posse, die völlig am Sinn der ursprünglichen Aufgabe vorbeigeht und ein schönes Beispiel für Technikgläubigkeit, von der wir in Zeiten von vermeintlicher KI, Internet-of-Things und autonomen Gedöns immer häufiger erleben werden.

    • Ist halt das Äquivalent zum Virenscanner für Mails, die pauschal ZIP-Anhänge als Angriff werten und durch Umbenennen der Datei in diesisteinezip.zop umgangen werden können.

    • Oh, danke für den Hinweis! Da hat was bei der automatischen Veröffentlichung nicht funktioniert. Habs jetzt per Hand gemacht und die Folge sollte im laufe des Tages auf Spotify auftauchen.

  19. Toller Podcast, das mit den Spagetti ist echt interessant, leider haben zur hause grad keine 🙁

    Zum Elsevier Thema: In welchen Zeitraum wirft so ein Veröffentlichtes paper eigentlich am meisten geld ab … hm und dann kann man es erst nach 1 Jahr aus dem Netzt nehmen?

    Zum Thema “Selbstplagiat” aus wissenschaftlicher Sicht ist das IMO kein Problem, eigen Textpassagen zu Übernehmen. Aber aus Urheberrechtlicher Sicht … wenn du Verlag A ein Exklusives Nutzungsrecht für Paper A einräumst, dann kann Verlag B Probleme mit den Urheberrecht bekommen., wenn er Paper B veröffentlicht, das in ganze Passagen aus Paper A enthält, selbst wenn der Autor der gleich ist.

    Was mich zum Ausgang des Kommentars zurückbringt, ich kenne mich mit rechte für Textform nicht so gut aus, aber begeht Elsevier nicht ein Urheberrechtsverletzung? mit allen Konsequenzen, Möglichkeit der Abmahnung, Zahlung von Lizenzgebühren und Entschädigung.

    Frag ist jetzt nur welche Rechte an den Verlag abgetreten wurden, ob der Verlag oder der Autor den Verstoß einklagen kann. Es ist übrigens Unerheblichkeit das das Paper nicht von Elsevier ist. Den Urheberrechtsverstoß hat Elsevier begangen, nach deutschen recht müssten sie erst mal zahlen. So könnten sich die kosten nur von den “Autoren” zurückholen.

    Ich weiß nicht inwieweit unter wissenschaftlich Verlage üblich ist abzumahnen, wenn man Paper oder teile daraus veröffentlicht.

  20. Zum Thema Bouldern: Ich klettere/bouldere schon seit einigen Jahren und finde es echt einen super Sport, der sehr viel beanpsrucht, pysisch wie psychisch. Ich finde es auch toll, dass du (Reinhard) dich da rantraust und weiter machen willst, es lohnt sich 🙂

    P.S. Wie waäre es mit einem Hörertreffen in einer Boulderhalle? 😉

  21. Zu den Peer Reviews: Ist es in euren Wissenschaften wirklich so, dass der Professor der Experte ist? Bei uns sind definitiv die Doktoranden die, die wirklich tief in der Materie stecken und der Professor eher als Meta-Reviewer geeignet – schlicht weil die Themengebiete so breitgefächert sind. Nur wer das related work auch wirklich mal reimplementiert/reproduziert hat, hat ein Gefühl dafür was funktioniert/stimmt oder eben nicht. Aber vielleicht ist das außerhalb der Informatik ja anders…

    Insofern ist bei uns das Problem wirklich das System Peer Review, nicht die Reviewer (von Studenten die Reviews machen hab ich aber auch noch nie was gehört…). Zum Glück weicht langsam ein Teil der Informatik (vor allem der Maschine Learning Teil) auf freie Publikation und dokumentierte Reproduzierbarkeit aus.

  22. Fluchen hilft auch bei der Diss! Wenn man z.B. in einen zwei Jahre alten Quelltext schaut und sich fragt wo diese drecks Formel da wohl her kommt. Ich hab sogar ein Kontrollexperiment, da ich neulich jemanden ins Büro bekommen habe und nicht mehr ständig vor mich hinpöbelnd kann.

    • Auch im Umgang mit Computern ist das toll. Und vielleicht ist das bei Admins anders; aber meiner Erfahrung nach ist bei mir im Büro das kollektive Fluchen nochmal erheblich produktivitäts- und kreativitätssteigernd….

  23. Ich hab mich wieder mal kaputtgelacht bei der fluchbelasteten hantelübung von Reinhard! Macht bitte weiter mit dieser Art Humor!
    Ich habe aber auch eine Bitte. Ich habe auf einer populärwissenschaftlichen Seite irgendwo gelesen, dass es eine interessante Veröffentlichung in „nature chemistry“ gibt. Dort geht es um ein Speichersystem, welches gleichzeitig molekularen Wasserstoff UND elektrische Ladung speichern kann. Das soll die aktuellen Probleme bei elektrischen Fahrzeugen lösen können. Ihr sprecht ja oft vom STROM-Speicher, richtig wäre aber Ladungsspeicher, denn Strom kann nur fließen, wenn vorher eine Ladungstrennung bzw. Speicherung stattfindet. Aber genug der Klugscheißerei: Bitte berichtet doch mal über dieses Paper. Ich hatte das in der Eile nicht richtig verstanden. Vielen Dank und Gruß.
    Thomas

  24. Vorab… ich freue mich auf und über jede eurer Sendungen und würde euch sehr gern auch unterstützen 🙂
    Allerdings bin ich eine vorrangig homöopathisch arbeitende Heilpraktikerin und weiß garnicht, ob ihr mein Geld überhaupt annehmen würdet? Ihr könnt es natürlich jederzeit zurück überweisen 😉
    Euer Homöopathie-Bashing amüsiert mich immer wieder und ich kann es gut aushalten, ohne mich getroffen zu fühlen… nicht jeder Naturheilkundler ist wissenschafts- oder fortschrittsfeindlich und ein großer Teil kommt, wie ich, aus der Schulmedizin und Neugier und der Wissensdurst haben mich letztendlich zur Homöopathie geführt, die ich vorher genauso abgelehnt habe wir ihr “Placebos, Tropfen im Bodensee, Scharlatanerie, …, …,”
    Ich will euch nicht belehren und schon garnicht bekehren – nur daran erinnern, das vielleicht nicht alle über einen Kamm zu scheren sind.
    Macht weiter – ihr seid großartig

  25. Danke, dass ihr die Realitäten des Review Systems ansprecht, wenn auch mit der Schere im Kopf. Als Doktorand in der Chemie erlebe ich es regelmäßig, dass Aufgaben, die der Prof. erledigen sollte, auf seine Mitarbeiter abgewälzt werden. Da bekommt man eine halbe Stelle, macht einen Arsch voll Lehre, versucht hin und wieder mal etwas Forschung für die eigene Diss zu betreiben und soll sich dann auch noch an Anträgen, Reviews und Gutachten für Abschlussarbeiten (!) beteiligen. Natürlich alles ohne Namensnennung, da das rechtlich eine Katastrophe ist. Optionen etwas zu ändern: keine. Man ist dem Prof. ausgeliefert. Falls man denn irgendwann mal vielleicht promovieren möchte kuscht man.
    Bei den meisten ehemaligen Mitarbeitern hat auch die Zeit hier nicht gereicht, um während des natürlich befristeten Arbeitsvertrages zu promovieren. Das wird dann nach Ende des Vertrages in der Freizeit versucht nachzuholen. Dürfte Reinhard bekannt vorkommen, nach meiner Wahrnehmung ist das die Regel. Highlight war die Aussage eines anderen Profs. auf einer Tagung, dass man mit einer 40 Stunden Woche ja nicht meinen müsste promovieren zu können. Bei 20 bezahlten Stunden.
    Gespräche mit dem Prof. etwas an der Situation zu ändern scheitern. Man wird darauf vertröstet, dass es ja irgendwie voran ginge mit der Forschung und man auf einem guten Weg sei. Ich kann nur jedem empfehlen sich vorher sehr gut zu überlegen, ob man dieses ungewisse Unterfangen Promotion anfangen möchte. Nicht, dass man hinterher ein paar Jahre investiert hat und die Wahl hat abzubrechen (und alle Publikationen und geopferte Freizeit waren umsonst) oder auf unbestimmte Zeit weiter mitzuspielen.

  26. Hallöchen ich bräuchte mal ein wenig Hilfe.
    Ich versuche hier zum ich weiss nicht wie vielten Mal eine RSS Feed reader zum Laufen zu kriegen. Könnte mir mal einer von euch sagen, was ihr nutzt und wie man das zum Laufen kriegt.
    Meine Anforderungen an das Ding: Es soll mir eine Mail schicken, oder Pop-Up-Nachricht auf den Handy anzeigen. Immer wenn es eine neu Folge raus ist.

      • Danke für den Tipp.
        AntennaPod scheint gut zu funktionieren. (Das war ca., das sechte Programm, dass ich ausprobiert habe und das erste, das funktioniert.)

        PS: Das mit dem Eiswasser und dem Fluchen haben die Mythbuster mal gemacht.

    • Falls du iPhones etc. benutzt, mit iOS 12 funktioniert das endlich im integrierten Podcatcher – kommt irgendwann (Mitte) diesen Monat^^

  27. Ich hoffe Ihr hattet trotzdem einen schönen Abteilungsausflug, aber Nicolas bewies Hellsichtigkeit mit seiner Skepsis bei “Cards Against Humanity”. Ist er doch nicht jemand, der seine Pointen von Karten ablesen muss. Hier gibt es mehr Skepsis/Polemik: https://www.shutupandsitdown.com/review-cards-against-humanity/

    Während es alles andere als selbstverständlich ist, dass Spielefirmen ihre Karten zum Download und Creative-Common-Lizenz anbieten, ist es für Spielregeln inzwischen üblich, auf Boardgamegeek sind so gut wie alle (für angemeldete Mitglieder) herunterladbar. Wenn ein Spiel über Kickstarter Unterstützung sucht, gibt es in der Regel genug zum Runterladen, dass man ausdrucken, zusammenbasteln und probespielen kann.

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