Mi373 – „Nobelpreissonderfolge 2025“

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Inhalt
00:00:00 Intro
00:05:41 EDC Tasche
00:20:11 Ampelschaltung
00:25:59 Reini und Banken
00:36:09 Vlog Nicolas
00:36:52 Nobelpreis für Physik
01:02:08 Nobelpreis für Chemie
01:28:26 Medizin Nobelpreis
01:42:53 Literatur Nobelpreis
01:48:00 Friedensnobelpreis
01:56:09 Alfred-Nobel-Gedächtnispreis für Wirtschaftswissenschaften
02:09:36 Hausmeisterei
02:14:14 Outro
02:15:15 Audiokommentar Georg zu pubmed

EDC-Tasche: Nicolas hat u.a. für seinen Leatherman ein Zuhause gefunden!

Nicolas‘ VLOG: Nicolas nimmt uns in seinem VLOG in seinen Laboralltag an der Uni mit! Den VLOG auf YouTube findet ihr hier.

Podcast-Empfehlung: Reini war bei „Verbrechen von nebenan“ zu Gast! Die Folge 163 „Monsterjäger“ könnt ihr hier hören.

Physiknobelpreis: John Clarke, Michel H. Devoret, John M. Martinis – Für Experimente zur makroskopischen Quanteneffekten in elektrischen Schaltkreisen, einschließlich Quanten-Tunneling und Energiequantisierung.

Chemienobelpreis: Susumu Kitagawa, Richard Robson, Omar M. Yaghi – Für die Entwicklung von metal-organic frameworks (MOFs), porösen Kristallstrukturen aus Metallionen und organischen Liganden.

Medizinnobelpreis: Mary E. Brunkow, Fred Ramsdel, Shimon Sakaguchi – Für die Entdeckung der sogenannten peripheren Immuntoleranz und der Funktion regulatorischer T-Zellen, die verhindern, dass das Immunsystem körpereigenes Gewebe angreift.

Literaturnobelpreis: László Krasznahorkai – Für sein Gesamtwerk, das durch visionäre und komplexe Erzählstrukturen geprägt ist und existenzielle Fragen des menschlichen Daseins thematisiert.

Friedensnobelpreis: Maria Corina Machado – Für ihren Einsatz für demokratische Rechte in Venezuela und für friedliche politische Lösungen unter schwierigen Bedingungen.

Alfred-Nobel-Gedächtnispreis für Wirtschaftswissenschaften: Joel Mokyr, Philipp Aghion, Peter Howitt – Für ihre Forschung zur Rolle von Innovation und „creative destruction“ in wirtschaftlichem Wachstum.

Audiokommentar: Danke Georg für deinen Kommentar zu Pubmed!

Hausmeisterei:

eMpirie: Bei eMpirie werden am 18.12. um 16:00 Uhr die letzten Pakete gepackt. Der Shop bleibt offen, aber die Bestellungen werden erst wieder ab dem 05.01.2026 bearbeitet!

Der Stirlingmotor und Tippe Top sind wahrscheinlich nicht mehr vor Weihnachten da.

Outro: Intro aus Folge 103 – „Ducktales“

Wichtige Adressen:

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23 Gedanken zu „Mi373 – „Nobelpreissonderfolge 2025“

    • Ja genau das wollte ich auch schreiben.
      WaffG §42a

      Außerdem, egal wie groß das Messer ist, in einer Waffenverbotszone ist jegliches Messer verboten.

      Hier sieht man wie total sinnlos versucht wird Symptome zu bekämpfen, wo doch das Problem mit den Messern wo ganz anders liegt.

    • Hallo Reini,

      deinen Frust mit der Stadtverwaltung und der Bank kann ich gut nachvollziehen. Sie arbeiten nicht so, wie wir es im Physikstudium gelernt haben: Problem erkennen, Problem analysieren und Lösungsstrukturen entwickeln.
      Vielmehr geht es darum: Zuständigkeit prüfen, Nichtzuständigkeit feststellen, Problem beerdigen.
      Ich habe in vergleichbaren Fällen gelernt, die Hausleitungen haben offene Ohren für Probleme von Bürgerinnen und Bürgern bzw. von Kunden.
      Vielleicht schreibst deine Probleme mit der Ampel mal an den (Ober?)-Bürgermeister und mit der Bank an den Vorstand. Sie können und wollen oft helfen und sind meist dankbar, wenn man sie auf systemische Probleme hinweist, die sonst ja nicht behoben werden können.
      In diesem Sine noch einmal meinen Dank an deine Frau, die mein Anliegen bezüglich eures Shops super schnell, super kompetent und super freundlich beantwortet.
      Macht weiter so, ich freu mich, wenn ich bei euch im Shop etwas Neues entdecken kann.

  1. Danke für die unterhaltsame und informative Folge zu den Nobelpreisen.
    Eine Anmerkung (vom Germanisten) zum Literaturpreis:
    Wer Interesse hat, die Preisträger*innen bzw. ihre Werke kennenzulernen, muss durchaus nicht deren gesamtes Oeuvre lesen. Seit ein paar Jahren lese ich immer ein Buch des*der Ausgezeichneten. Um einen Eindruck vom Stil zu bekommen reicht oft ein Werk, z.B. das erfolgreichste oder auch neueste. Häufig gibt es in der Berichterstattung über den Preis bereits Empfehlungen oder die örtliche Bücherei nimmt mir die Wahl durch ihr eingeschränktes Angebot ab, manchmal gibt es auch nur wenig in deutscher Übersetzung.

    Zu László Krasznahorkai:
    Unsere Stadtbücherei hatte nur „Herscht 07769“. Nachdem wir es nicht zu Ende lesen konnten bevor es zurück musste haben wir es gekauft (und noch immer nicht durch). Es gibt tatsächlich keine Punkte im ganzen Buch. Daran gewöhnt man sich jedoch schnell. Krasznahorkai setzt Kommata, wo andere einen Punkt setzen würden. Es sind keine Schachtelsätze, sodass es ganz gut lesbar ist. Es ist nicht Thomas Mann 🙂
    Ich würde es empfehlen. Es spielt in Deutschland, Angela Merkel kommt vor und jede Menge Überlegungen zur Physik.
    Schöne Weihnachten!

  2. Zu EDC: Immer schön, wenn Nikolas sich für etwas begeistert. Aber, wie fasse ich das in wohmeinde Worte?, wie genau bist du denn sonst zurecht gekommen? Viele von den beschriebenen Sachen habe ich in meinem normalen Rucksack für die Arbeit. Da ich in meinen letzten Jobs vielfach auf Dienstreise musste, habe ich meinen Reiserucksack mit Zahnbürste, Kamm, Duschgel, Stift, Fisherman’s Friend/Kaugummi und co immer gepackt. Dann muss man das nicht ständig vor und zurück räumen. Und das passe ich nur an, wenn es aufs Gewicht ankommt.
    Das ist auch meine Kritik an dieser Passage: Wenn du jeden Quatsch mitnimmst, nimm auch Zahnbürste, Zahnpasta, Kamm und Handcreme mit.

  3. Ich bin im Sommer auch in das EDC Rabbithole gefallen. Mittlerweile finde ich es hier aber sehr bequem, hab mein Set beisammen, das zu 80% auch regelmaessigen Einsatz findet.

    Pouch: Tactical Geek Block E
    Multitool: Leatherman Signal, aktuell noch mit den kompletten BitKit, aber das werde ich konsolidieren auf eine Platte
    ca. 5 meter eng aufgewickeltes Paracord.
    Rite in the rain notebook, mit Z-Grip Med Kugelschreiber
    Eine kleine Titanpinzette (wiegt effektiv nichts und passt immer dazwischen)
    Gear Aid Heroclip Small.
    Kleine Metalschachtel mit komprimierten Einmal-Handtüchern (Auch gut als Zunder) und Ibu Direkt
    ca. 5 Meter flach aufgewickeltes DuctTape (fertig gekauft, kann man auch selber machen)
    Elektrischer Stichheiler mit Lightning Anschluss.
    NiteCore NB Air 5Ah Akku Pack
    Rolling Square Incharge X 6-in-1 Kabel
    Kartenhuelle mit ein wenig Cash (Scheine und Münzen)
    Kartenhülle mit Pflastern, BurnAid Salbe und Zeckenkarte.
    NiteCore EDC23 Taschenlampe mit einem kleinen Tritiumanhänger dran. Letzteres hat sich beim Zelten sehr bewährt, auch wenn die Leuchtkraft durch die deutschen Regularien doch sehre reduziert ist.

    Früher hatte ich noch einen eigentlich ganz tollen Titan Klapp-„Göffel“ dabei. Aber der hat nie so wirklich seinen Einsatz gefunden. Alles andere da drin habe ich mindestens einmal in den letzten 6 Monaten benutzt, das meiste schon mehrmals, und einiges wie den Leatherman effektiv jede Woche mehrmals.

    Braucht man das? Sicher nicht, mir hilft es aber dabei die wichtigen Sachen beisammen zu halten. Zuhause hat der seinen Platz, und die Kinder freuen sich richtig wenn sie „Papa sein Werkzeug holen“. Für unterwegs ist die Tasche schnell in den Rucksack geworfen, da wir häufiger GeoCachen gehen, findet da auch viel des Inhaltes einen Einsatzzweck.

  4. Kontroverse Frage: sind die Rabbitholes nicht die Wohlstandsvariante des Gadgets der Woche? (/ironie).

    Die nächste Stufe des EDC ist übrigens eine Weste mit vielen Taschen, zu beobachten bei der Rentnergeneration.

    Schöne Adventszeit!

  5. Hallo 🙂
    Danke für die Folge!

    Ich will an der „EDC“-Stelle mal eine Handreichung anbringen. Für alle hier, mich selbst eingeschlossen. Etwas zum hinter-die-Ohren-schreiben:

    Wenn ihr in einen Konsumstrudel geratet – die in unserer Welt hinter jeder Ecke lauern – der Ereignishorizont voraus, haltet sogleich kurz inne, atmet einmal tief durch und wendet euer Antlitz ab von den tückischen Sirenen, die nach eurer Aufmerksamkeit trachten und mit frischem Dopaminschwall winken.
    Bemerkt ihr den Gedanken „Och jo, das könnte ja schon sehr praktisch sein!“, ist dieser Moment wahrlich größter Gefahr gekommen. Zündet die Bremstriebwerke, harte Kurskorrektur!
    Geld will ausgegeben werden.
    Wenn es so locker sitzt, dass ihr Attraktion empfindet bei Dingen, die ihr mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit maximal 1 mal benutzt, verschenkt das Geld sofort sicherheitshalber an den Typ am Bahnhof, der sich erniedrigt zu behaupten, er bräuchte es für ein Ticket.
    Gönnt euch den Luxus einen Ort zu recherchieren an den ihr euer Geld gerne geben wollt. An Menschen die es brauchen. Oder gründet eine gemeinsame Ökonomie, tretet bestehenden bei, oder verleiht zinsfrei Geld… tut etwas sinnvolles damit.
    Das damit verknüpfte wohlige Gefühl ist durchdringender und hält viel länger an, als alles was die Sirenen euch vorsingen.
    Es braucht nur das bewusste, kurze Innehalten in diesem sehr flüchtigen Moment, unmittelbar vor Überschreiten des Ereignishorizonts.

    Liebe Grüße!

  6. Ich hab an meinem EDC einen kleinen Karabiner der mir oft nützlich ist. Und einen Knirps Taschenschirm Ultra US.050 Slim Sturmfest 21cm den ich wirklich nicht mehr missen möchte. Ultrakompakt, Superleicht und in der Regen-Not sehr wohl ausreichend. Ein Brillenputztuch, ein Feuerzeug, zwei Bonbons, einen Kuli, eine Cellophantüte. Und einen Bollerwagen auf den ich mein EDC lade.

  7. Hi,
    Tactical Geldbeutel ist super 😀
    Ich habe seit geraumer Zeit auch einen Detlef. Da seid ihr mit verantwortlich 🤭 in einer Folge habt ihr mal beiläufig über Geocaching gesprochen und ich habe das wieder nach Jahren als schönes Hobby wieder entdeckt. Meine Partnerin war dann so weitsichtig mir eine Männer Handtasche zu schenken. Da sind nun kleine Gadgets drin wenn ich mal einen Cache auf meinen täglichen Touren mache. Kleiner Teleskop Magnet und Teleskop Spiegel. Taschenlampe mit Blaulicht. Es kam auch ein Notizblock und ein Schweizer Messer Dazu. Für Schlüssel und Geldbeutel hat sie auch Platz. Nun ist es mein Daily Driver.

    Grüße von Andi (3 Fragezeichen Fan von der Show in Freiburg)
    Ich hoffe ihr hattet eine schöne Heimfahrt mit der Weihnachtsfolge😊

  8. Hallo Ihr beiden,

    dann will ich auch mal meinen Senf zum Thema EDC dazu geben (u. a. aus eigener Erfahrung):
    Ich bin da ziemlich bei Reini (wird der Inhalt jemals benutzt?) und das sogar bei „Verbrauchsdingen“ wie Feuchttüchern für saubere Hände (Brillenputztücher waren es in meinem Fall), denn da hat man vermutlich nur eine begrenzte Anzahl dabei. Und jedesmal, wenn eine mögliche Anwendung ansteht, fragt man sich, ob man gerade jetzt ein Tuch verbrauchen möchte oder ob nicht dringendere Momente folgen und man sie lieber dafür aufspart? Das tut man möglicherweise solange, bis solche Tücher vertrocknet und unbrauchbar sind. Bei Pflastern und 1 bis 2 Kopfschmerztabletten ist es ähnlich: brauche ich die bis zum nächsten Nachfüllen vielleicht irgendwann dringender?

    VG Jörg

  9. Moin,

    wie, Reini, für dich ist fast überfahren zu werden noch etwas Besonderes? Sei froh! Ich gehe auf meinem Arbeitsweg über mehrere Kreuzungen, und ich muss – und ich übertreibe nicht – mindestens bei jedem zweiten Hinweg* einmal anhalten, weil mir eine autofahrende Person beim Abbiegen den Vorrang nicht gewährt und mich über den Haufen fahren würde. ._.

    Und das liegt vermutlich auch nur daran, dass so wenige Autos dort lang fahren. Die Quote ist einfach erschreckend hoch. Ich versuche auch, mich nicht zu sehr aufzuregen, aber es ist wirklich hart, wenn du ständig darauf gestoßen wirst.

    *Beim Rückweg ist tageszeitbedingt quasi kein Verkehr mehr.

  10. Zum Chemienobelpreis: Den von Reini erwähnten „Science Stunt“ von Omar Yaghi, bei dem mit MOFs passiv Wasser aus relativ trockener Luft gewonnen werden konnte, hatte Nicolas tatsächlich in Folge 95 als Thema 1 („Luftmeer“) vorgestellt.

  11. Ja, das EDC Rabbithole 🙂

    Ich bin vermutlich zeitgleich mit Dir auch dort unterwegs. Mein aktuelles Set ist minimal, so dass es wirklich immer und überall am Mann ist:

    Gerber Dime (Multitool) Klein und kompakt, dafür begrenzt in der Funktionalität.
    Aber was es kann, macht es gut: Schere, Paketschneider, winziges Messer und das wichtigste: Ein ordentlicher(!) Flaschenöffner, der jedes Schweizer Messer erblassen lässt.

    Rovyvon A28: Eine kompakte Taschenlampe, fast etwas zu groß für den Schlüsselbund. Zusätzliches Seitenlicht z.B. als (wählbar blinkendes) Warnlicht am Ärmel für den Gassigang im Dunkeln). Clip mit Magnet zum befestigen, wenn man(n) beide Hände braucht 😉

    Streng genommen fehlen noch Duck-Tape, Kabelbinder, Kuli, Notizblock, Powerbank etc, aber im Moment vermeide ich noch den „Detlev“ und möchte erst ein paar Wochen im Alltag testen, wo es wrklich klemmt.

  12. Hallo liebes Minkorrekt-Team,
    auf die Nobelpreissonderfolge freue ich mich immer sehr, so auch auf die zum IG-Nobelpreis.

    Als Wirtschaftswissenschaftler möchte ich aber gerne etwas zu der Diskussion beitragen, ob es unendliches Wirtschaftswachstum geben kann. Wie Ihr bereits vermutet habt, ist unter Wirtschaftswachstum etwas anderes zu verstehen als das herkömmliche Wachstum (z.B. von einer Pflanze).

    Gemessen wird die Wirtschaftsleistung mit dem Bruttoinlandsprodukt (BIP). Betrachtet wird immer die Veränderung im Vergleich zum Vorjahr.
    Wenn das BIP im Folgejahr höher ausgefallen ist, wird das dann Wirtschaftswachstum genannt. Im gegenteiligen Fall wird dann davon gesprochen, dass die Wirtschaft geschrumpft ist.

    Das BIP ist ein wichtiger Indikator für Investitionsentscheidungen und daher sind die Entscheider/Anleger natürlich an einem Wachstum interessiert.

    Jetzt könnte man einwenden, dass das Wachstum dadurch begrenzt wird, da ja Rohstoffe, Nutzflächen etc, kurz gesagt, die nötigen Ressourcen endlich sind. Das ist korrekt aber hier gilt eines der wichtigsten Prinzipien in der Wirtschaft das da lautet: wenn ein Gut (also eine Ressource) knapp wird, steigt der Wert, d.h. es wird teurer und hier muss genau überlegt werden, wie dieses Gut dann eingesetzt wird, damit es den größten Nutzen stiftet. Das ist letztlich ein mathematisches Optimierungsproblem.

    Das BIP stellt aber nicht nur den Wert aller produzierten Güter (im Sinne von physischen Produkten) dar, sondern umfasst auch Dienstleistungen, für die so gut wie keine physischen Ressourcen notwendig sind. Selbst die, welche dann doch benötigt werden, könnten über Effizienzsteigerungen und Qualitätsverbesserungen weiter optimiert werden. Dienstleistungen machen immerhin knapp 70 % der Wirtschaftsleistung aus (siehe https://de.statista.com/statistik/daten/studie/255082/umfrage/struktur-des-bruttoinlandsprodukts-in-deutschland/).

    Hier könnten jetzt noch weiterer Argumente vorgebracht werden, so z.B. die Vorteile durch die Digitalisierung aber an dieser Stelle möchte ich es damit belassen.

    Wenn ich mit meinen Ausführungen auch nicht zur Klärung beitragen konnte, dann doch vielleicht zur allgemeinen Verwirrung 😉

    Macht weiter so, alles Gute und schöne, ruhige Weihnachtstage sowie einen guten Start ins Jahr 2026.

  13. Danke dass ihr diesen Wirtschaftspreis anstelle des Schwurbels hinten anstellt 😄 passt einfach zu gut.
    mir kam der Gedanke irgendwie bekannt vor und hab da noch nen kurzen Absatz zum Thema gefunden:
    „Der wirkliche Wert einer Ware ist aber nicht ihr individueller, sondern ihr gesellschaftlicher Wert, d. h. er wird nicht durch die Arbeitszeit gemessen, die sie im einzelnen Fall dem Produzenten tatsächlich kostet, sondern durch die gesellschaftlich zu ihrer Produktion erheischte Arbeitszeit.
    Verkauft also der Kapitalist, der das neue Verfahren anwendet, seine Ware zu ihrem gesellschaftlichen Wert von Is, so verkauft er sie 3d über ihrem individuellen Wert und realisiert so einen Extramehrwert von 3 d. Andrerseits stellt sich aber der zwölfstündige Arbeitstag jetzt für ihn in 24 Stück Ware dar statt früher in 12. Um also das Produkt eines Arbeitstags zu verkaufen, bedarf er doppelten Absatzes oder eines zweifach größeren Markts. Unter sonst gleichbleibenden Umständen erobern seine Waren nur größeren Marktraum durch Beschneidung ihrer Preise. Er wird sie daher über ihrem individuellen, aber unter ihrem gesellschaftlichen Wert verkaufen, sage zu 10 d das Stück. So schlägt er an jedem einzelnen Stück immer noch einen Extramehrwert von 1 d heraus. Diese Steigerung des Mehrwerts findet für ihn statt, ob oder ob nicht seine Ware dem Umkreis der notwendigen Lebensmittel angehört und daher bestimmend in den allgemeinen Wert der Arbeitskraft eingeht. Vom letztren Umstand abgesehn. existiert also für jeden einzelnen Kapitalisten das Motiv, die Ware durch erhöhte Produktivkraft der Arbeit zu ver-
    wohlfeilern. […] Andererseits aber verschwindet jener Extramehrwert, sobald die neue Produktionsweise sich verallgemeinert und damit die Differenz zwischen dem individuellen Wert der wohlfeiler produzierten Waren und ihrem gesellschaftlichen Wert verschwindet.“
    Karl Marx, 1859, Das Kapital, Die Produktion des relativen Mehrwerts 10. Kapitel. Bei meiner Anaconda-Ausgabe S306.ff

    und vielen Dank an die Wirtschaftsnobelpreisträger 2025 die das hoffentlich auch schon mal gelesen haben.

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