Mi363 – „Pommes Punkte“

Minkorrekt Live: Wir sind mit „Das M!perium schlägt zurück“ auf Tour! Tickets bekommt ihr hier – möge die Wissenschaft mit euch sein!

DORTMUND UND DUISBURG LEIDER ABGESAGT! Aus bürokratischen Gründen müssen wir leider die beiden Termine ersatzlos absagen.

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Inhalt

00:00:00 Intro

00:11:22 Wunderland Kalkar

00:38:11 Kommentar von Rene zu gekrümmter Raumzeit

00:40:22 Thema 1: „Deep Lying“

01:16:23 Science Snack

01:21:43 Thema 2: „Pentagon auf Eis“

01:44:00 Schwurbel der Woche

01:51:52 Hausmeisterei

01:57:05 Outro

Thema 1 (Nicolas): „Deep Lying – Wer Aufgaben an KI delegiert, handelt häufiger unehrlich. Sprachmodelle wie GPT-4 folgen unethischen Anweisungen zudem öfter als Menschen; gängige Sicherheitsvorkehrungen greifen kaum.

Science Snack: „Menschengemachte Masse“ – Im Jahr 2020 hat die von Menschen geschaffene Masse (anthropogene Masse) erstmals die gesamte lebende Biomasse der Erde übertroffen!

Thema 2 (Reini):Pentagon auf Eis – Warum kippen Eisberge? Experimente zeigen: Beim Schmelzen verlieren sie ihr Gleichgewicht, kippen wiederholt. Aber nie komplett, sondern immer nur um ein Fünftel. So entstehen Kanten, bis am Ende ein Fünfeck übrig bleibt. Hier das Paper aus dem Jahr 2024.

Schwurbel der Woche:Business und Schwingung“ – Leider wieder ein Beispiel dafür, warum die seriöse Coachingszene einen schlechten Ruf hat.

Hausmeisterei: Wir sind auf Tour und einige Termine sind ausverkauft. Trotzdem lohnt es sich, da hin und wieder mal zu schauen, ob es nicht doch noch Tickets gibt. Manchmal werden einzelne Tickets doch noch kurzfristig frei.

Sternengeschichten Live: Unser Freund Florian Freistetter ist am 28.09. mit seinen Sternengeschichten in Leverkusen! Holt euch hier Tickets.

Minkorrekt live: Das sind unsere nächsten Termine:


DORTMUND UND DUISBURG LEIDER ABGESAGT! Aus bürokratischen Gründen müssen wir leider die beiden Termine ersatzlos absagen.

14.09.2025 Bielefeld – Vermutlich Ersatztermin im Januar, in der nächsten Folge gibt es Näheres!
20.09.2025 Freiburg – VERLEGT AUF DEN 16.11.2025!
04.10.2025 Lübeck (AUSVERKAUFT)
11.10.2025 Mainz am Rhein
12.10.2025 Mainz am Rhein
08.11.2025 Gießen
09.11.2025 Köln
15.11.2025 Fürth (AUSVERKAUFT!)
22.11.2025 Oldenburg (AUSVERKAUFT)
23.11.2025 Osnabrück

Outro: Intro aus Folge 92 „From Dusk til Dawn“

Wichtige Adressen:

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14 Gedanken zu „Mi363 – „Pommes Punkte“

  1. Unsere Uni hat mehrere Mensen an verschiedenen Standorten über die Stadt verteilt. Und die Qualität schwankt zwischen einzelnen Mensen. Ich weiß gar nicht, wie das möglich ist, da sie von derselben Hauptküche beliefert werden. Hinzu kommt, dass die Preise gleich bleiben, aber an machen Standorten die Portionen kleiner werden (gefühlt, natürlich schwer beweisbar). An einer Uni, an der ich vorher war, haben sie irgendwann die vegetarische Theke zur Pasta-Theke umgewidmet. Da gab es dann dieselben Gerichte für mehr Geld.

  2. 1000 Gigatonnen (Science Snack) – bei der Einheit rollen sich meine Fußnägel regelmäßig. (bei CO2 auch so verwendet)
    Für Megagramm und Megameter.als Einheit!
    Einfach dran gewöhnen…

  3. Hallo ihr Beiden,
    eine kleine Ergänzung aus der Praxis zu dem Thema „KI an der Hotline“.
    Ich arbeite als ITler bei einer Gruppe von Zeitungsverlagen und wir setzen seit ein paar Monaten im Kundenservice sehr erfolgreich einen Voicebot ein. Dieser ist dafür trainiert, Unterbrechungen und Beschwerden über eine fehlende Zeitung autonom abzuarbeiten.
    Eine Übergabe an einen Menschen ist jederzeit möglich.
    Das Problem, was wir im Kundenservice haben, ist, dass das Anrufaufkommen schwer abzuschätzen ist. Ist nichts los, langweilen sich die Mitarbeitenden, bei Störungen hängen Kunden, die eh schon unzufrieden sind, elend lange in der Warteschleife, was die Laune selten bessert.
    Gerade bei ungeplanten Störungen in der Zustellung (Krankheit des Zustellers, technischer Defekt am Fahrzeug, Eis oder Schnee), gibt es dutzende und hunderte von Anrufen. Hier hilft uns der Bot wirklich, diese einfachen Fälle abzuarbeiten. Die Kunden werden zu einem Großteil über die hinterlegte Telefonnummer erkannt.
    Für die anspruchsvollen Themen stehen die Mitarbeitenden dann mit ihrer HI zur Verfügung. 😉
    Viele Grüße
    Thomas

  4. Moin zusammen, kann es sein, dass das Paper „Shape evolution and capsize dynamics of melting ice“, das in „Physical Review Fluids“ veröffentlicht wurde, in der Unibibliothek der Uni Duisburg Essen als Nutzer einzusehen ist? Oder schränken die Nutzungsbedingungen der Bibliothek die wirtschaftliche Nutzung der Artikel ein? Und selbst wenn, wie steht es damit die Autor:innen direkt zu kontaktieren, um den Text zu erhalten?

  5. Zur Unterhaltung über die Mensa: Im Gegensatz zu Reini bin ich an die RUB gegangen, als die Mensa relativ neu wieder auf war. Und im Gegensatz zu Duisburg/Essen war dort die Nudeltheke nicht „heute gönne ich mir was“ sondern „heute gibt es sonst nichts tolles, also werden es wohl wieder Nudeln“.

  6. Hallo ihr,

    schöne Folge ^^
    Kurz zum Thema KI – sicher ein weites Feld mit Pros und Cons, ob jetzt LLM oder generative KI.

    Mir hat’s letztlich geholfen neue Musik zu finden. Ich höre nicht so den Standard – und Spotify schlägt einem immer das Selbe vor – oder schubst einen in den Mainstream (Sorry, ich mag WIRKLICH keine elektronische Musik, Spotify ^^)

    Daher hab ich in ein LLM einfach mal meine Lieblingsgenres und eine Auswahl von Bands geworfen und hab gebeten mir 10 neue Bands, gerne in anderen Richtungen, zu empfehlen. Das hat erstaunlich gut funktioniert.

    Inkorrekte Grüße
    Torge

  7. Zu den unmoralischen Investmentfonds würde ich aber mal einwerfen, dass Rheinmetall im Jahre 2025 vielleicht nicht mehr als unmoralisches Unternehmen gelten sollte. Momentan gehen die Waffen an einen Staat der sich gegen einen genozidalen Angriffskrieg verteidigt und in dem der Agressor erst kürzlich eine „Menschensafari“ mit Drohen veranstaltet hat (Ich überlasse euch mal zu googlen, was das ist, es gibt ausreichen gute Berichte dazu, dass ich die Details nicht unbedingt hier nennen muss). Drohnenabwehr hat auch ihre moralischen Vorteile, mehr möchte ich dazu nicht sagen.

  8. Der CIA-Cheatcode aus dem Schwurbel der Woche („Entfessele die Geheimnisse der CIA: […] Verwandle Schmerz in Kraft mit bewährten CIA-Methoden“) kling gefährlich nach Folter.

  9. Hä? Man erfährt sozial negative Konsequenzen, wenn man eigennützig handelt und ggf. mogelt und bescheißt? Seit wann das denn? Die erfolgreichsten, wohlhabendsten und von vielen angesehendsten Menschen sind doch gerade solche. Und ich glaube nicht, dass jetzt die Anonymität unbedingt der Faktor ist, der uns so unmoralisch sein lässt, es ist einfach der Kapitalismus. Was wollen wir? Wachstum! Wieviel? Unbegrenzt! Wie lange? Für immer! Auf wessen kosten? Mir doch egal!

    Und der vierte Test im Paper kommt mir irgendwie vor wie selection bias, kann das sein? Indem man eine Skala wählt, wo sozusagen der Nullpunkt auf einem Ende der Achse liegt, haben sich viele sicher gedacht „Naja, dann nehme ich einfach irgendeine Auswahl in der Mitte, wird schon recht neutral sein.“, statt die Auswahl am Ende der Skala mit „sei bitte ehrlich“.

  10. „KI an der Hotline“ – also da hatte ich jüngst eine extrem schlechte Erfahrung. Das ganze war geradezu eine Parodie, das hätte man genauso als Sketch in irgendeiner Show sehen können. Ich wollte meine Bankkarte entsperren lassen und die KI hat felsenfest darauf bestanden, dass ich sie sperren lassen wollte. Ich habe immer wieder gehört „Sie sagten..“ und habe am Ende regelrecht in den Hörer gebrüllt dass ich das NICHT gesagt habe und endlich mit einem Menschen sprechen möchte. Schöne neue Welt.

  11. Das Wunderland Kalkar ist zwar ein schöner Freizeitpark, aber die hosten auch AfD Veranstaltungen und sind taub für Kritik. Deswegen eventuell nicht mehr unterstützen.

  12. Zu Reinis Beitrag zu Jobs, deren Sinn sich nicht direkt erschließt. Für die gibt es sogar einen eigenen Namen: Bullshit Jobs (https://de.wikipedia.org/wiki/Bullshit_Jobs?wprov=sfla1). Nicht zu verwechseln mit „Shit Jobs“ wie Reinigungskraft. Im Gegensatz zu den BSJ sind die auch ziemlich schlecht bezahlt. Ein Beispiel für einen BSJ sind beispielsweise Unternehmensanwälte. Die existieren auch nur deshalb, um ein Gegengewicht zu den anderen Unternehmensanwälten bilden zu können.

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