Mi358 – „Botschafter des Duschbiers“

Minkorrekt Live: Wir sind mit „Das M!perium schlägt zurück“ auf Tour! Tickets bekommt ihr hier – möge die Wissenschaft mit euch sein!

Spezialauftritt in Duisburg ausverkauft: Ihr könnt euch aber auf eine Warteliste für unsere Veranstaltung „Die Rückkehr von Minkorrekt“ eintragen lassen! https://pretix.eu/methodischinkorrekt/rueckkehr/

Alle Werbepartner findet ihr in diesem Linktree!

Inhalt

00:00:00 Intro

00:05:05 Transrapid Teststrecke

00:15:54 Wanderung Allgäu

00:27:06 Kräuterwanderung

00:36:59 Akkuwechsel Macbook

00:46:07 Thema 1: „Kalte Kernfusion 2.0“

01:13:27 Science Snack

01:20:04 Thema 2: „Haare auf den Zähnen“

01:37:57 Schwurbel der Woche

01:51:40 Hausmeisterei

01:52:56 Outro

Nicolas sendet nach seinem Urlaub wieder aus dem heimischen Studio und Reini war an der Teststrecke des Transrapids unterwegs!

Ende des Transrapids: Reini empfiehlt eine Doku (YouTube) darüber, wer Schuld am Ende des Zuges ist.

Stoiber on Drums: Passend zum Intro ein musikalischer Erguss auf YouTube von Jonny König.

Wandern im Allgäu: Nicolas war auf dem Rubihorn wandern und hat seine Eindrücke in einem Video gesammelt.

Thema 1 (Nicolas): Kalte Kernfusion 2.0“ – Vor 35 Jahren war sie ein Flop, jetzt bekommt die „kalte Kernfusion“ ein wissenschaftliches Comeback: Ein neuer Mini-Reaktor schafft bei Raumtemperatur tatsächlich echte Fusion – wenn auch nur mit Mini-Energieausbeute. Möglich macht’s ein cleverer Trick mit Deuterium und Elektrochemie.

Science Snack: „Eiffelturm von Florian“ – Unser Freund Florian Freistetter übernimmt diesmal den Science Snack und erzählt, was der Eiffelturm mit Raumfahrt zu tun hat! Florian ist übrigens mit seiner Tour Sternengeschichten unterwegs, Tickets lohnen sich!!

Thema 2 (Reini):Haare auf den Zähnen – Forschende haben eine Zahnpasta aus Schafswolle entwickelt, genauer gesagt: aus Keratin. Das Haarprotein kann beschädigten Zahnschmelz nachbilden, schützt vor Karies und macht schmerzempfindliche Zähne robuster. Wirkt bisher zumindest im Labor!

Schwurbel der Woche:Dentosophie“ – In der Dentosophie heißt es: Deine Zähne wissen, wie’s dir geht, und zwar psychisch. Rechte Zahnreihe männlich, linke Zahnreihe weiblich, und irgendwo dazwischen ein spirituelles „buccales Gleichgewicht“. Wissenschaftlich ist das Ganze wie immer null belastbar.

Hausmeisterei: Wir sind auf Tour und einige Termine sind ausverkauft. Trotzdem lohnt es sich, da hin und wieder mal zu schauen, ob es nicht doch noch Tickets gibt. Manchmal werden einzelne Tickets doch noch kurzfristig frei.

Minkorrekt live: Das sind unsere nächsten Termine:

14.09.2025 Bielefeld
20.09.2025 Freiburg
04.10.2025 Lübeck (AUSVERKAUFT)
11.10.2025 Mainz am Rhein
12.10.2025 Mainz am Rhein
08.11.2025 Gießen
09.11.2025 Köln
15.11.2025 Fürth (AUSVERKAUFT!)
22.11.2025 Oldenburg (AUSVERKAUFT)
23.11.2025 Osnabrück

TERMINE 2026
21.02.2026 Duisburg
22.02.2026 Dortmund

Outro: Intro aus Folge 87 „Eine Frage der Ehre“

Wichtige Adressen:

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35 Gedanken zu „Mi358 – „Botschafter des Duschbiers“

  1. Den Elefanten im Raum sprecht ihr leider nicht an: Das Schimpfen auf Touristen und das Schimpfen auf Migranten sind letztendlich zwei Ausprägungen desselben Phänomens: Xenophobie. Und die sollte man nicht schön reden und auch nicht relativieren.

    • Nein, dem kann ich nicht zustimmen.
      Dass Menschen an Touristenhotspots gegen overtourism protestieren, ist völlig in Ordnung und hat nichts mit Xenophobie zu tun. Es geht in der Regel nicht darum, dass einem die vielen Leute stören, sondern um viel tiefere Probleme, je nach Region kann das sein:
      – Naturzerstörung
      – Wassermangel
      – Wohnraum verknappt und verteuert
      – Verdrängung von Lokalen Anbietern durch Internationale Ketten

      Es gibt einen sehr interessanten Podcast vom Deutschlandfunk, der am Beispiel Dolomiten berichtet:
      https://www.deutschlandfunk.de/zwischen-bergidyll-und-bettenstopp-wie-viel-tourismus-vertraegt-suedtirol-100.html

      WEil das in diesem Podcast nicht vorkommt, durch das Bauen von Wellnesshotels mit Vollversorgung in Südtirol sterben dort auch kleine Restaurants / Hütten zunehmend aus.

      Gilt auch für Hotspots die durch die Kreuzfahrten heimgesucht werden. Ein Schiff spuckt 5.000 Leute aus, die überschwemmen die Stadt, kaufen ein bisschen Nippes, Essen und Trinken gibt es all inclusive dann wieder an Bord.

      Dubrovnik ist da ein sehr krasses Beispiel dafür.

      Nein, das hat mit Xenophobie rein gar nichts zu tun.

    • Ich glaube über die Brücke würde ich nicht gehen. Ich wohne selbst in einer landschaftlich reizvollen Gegend, die aber noch recht verhalten touristisch genutzt wird. Entsprechend hat man als Anwohner die schönen Ecken auch häufig für sich. So positiv Tourismus für die Region auch wäre, würde ich ungerne auf diese Ruhe verzichten. Ganz unabhängig davon, wer hier kommt. Xenophobie sehe ich da nicht als Grund.

      • Ich sehe das anders. Die Erde gehört allen. Nur weil man an Ort A geboren wurde/aufgewachsen ist/wohnt sehe ich nicht, wie sich daraus irgendwelche Ansprüche oder Anrechte ableiten würden, die für andere, auf die das nicht zutrifft, nicht gelten. Und da fängt für mich Xenophobie an. Übermäßiger Tourismus kann ein Problem sein, aber das löst man sicher nicht, in dem man Orte geheim hält oder Menschen davon abhält, dahin zu kommen. Letztendlich geht es dann eben doch darum, finde ich, dass man „unter sich“ bleiben will.

  2. Zum Thema Akkuwechsel:
    Die EU-Verordnung gibt es bereits: https://www.batteriegesetz.de/themen/die-neue-batterieverordnung-batt2-2023/

    Artikel 11 (Entfernbarkeit und Austauschbarkeit von Gerätebatterien und LV-Batterien) definiert jedoch auch Ausnahmen, z. B.: „Geräte, die speziell für den Betrieb in einer Umgebung ausgelegt sind, die regelmäßig Spritzwasser, Wasserströmen oder dem Eintauchen in Wasser ausgesetzt ist, und die abwaschbar oder abspülbar sein sollen.”

    Ratet mal, was iPhones seitdem sind. Richtig, wasserdicht: https://support.apple.com/de-de/108039

    • Und was nutzt der Akkuwechsel, wenn der Browser keine Updates mehr bekommt. Doch, durchaus Sicherheitsupdates (gibt es dazu auch schon eine Regelung), aber die dauernd neuen HTML/JS/CSS Funktionen werden nicht mehr unterstützt, was sich in subtildoofen Fehlen auf Webseiten bemerkbar macht.

      10 Jahre altes iPad, das sonst einwandfrei funktioniert.

  3. Tolle Folge.
    Ich bin so um 1992 mit der Schulklasse mal im Transrapid gewesen aber leider sind wir nicht damit gefahren.
    In Shanghai bin ich schon häufiger mit dem Maglev, so nennen sie den Transrapid hier, zum Pudonger Flughafen gefahren. Früher wurde man noch mit 431 km/h befördert aber die Geschwindigkeit wurde nach und nach reduziert. Zuerst wurde zu bestimmten Uhrzeiten wegen Lärmschutz die Geschwindigkeit auf 300 km/h gedrosselt und seit ein paar Jahren fährt der Maglev die ganze Zeit nur noch 300 km/h. Wie Reini sagte, ist die Auslastung nicht sehr hoch und der Abfahrtsbahnhof liegt außerhalb vom Zentrum, so dass man erst dorthin fahren muss.
    Es gab mal den Plan den Maglev zwischen den Shanghaier Flughäfen Pudong und Hongqiao verkehren zu lassen aber da gab es Proteste in der Bevölkerung. Die meisten Leute hatten Angst vor Magnetismus und Elektrosmog.
    Falls ihr den Maglev mal selbst erleben wollt, so kostet eine einfache Fahrt 6 Euro und dauert ca. 9 Minuten. Ist nett aber die normalen Hochgeschwindigkeitszüge in China rasen mit 350 km/h durch die Gegend.
    Fun fact: während der Zugfahrt kann man sich per QR Code und App sein Essen an einen Zwischenhalt liefern lassen und dann McDonald’s und Co am Platz genießen. Das wäre doch mal was für die DB…

  4. Zum Thema Schwurbelgradient und der Frage argumentiv widerlegen oder nicht möchte ich noch einen Aspekt einwerfen, den ihr selbst schon öfter vor allem beim Thema Homöopathie eingebracht habt: Waren denn bei der Wanderung Kinder dabei, abgesehen von Marie, die schon wissenschaftlich gefestigt ist? Denn dann wäre es durchaus noch ein Antrieb mehr, die Veranstaltung zu „stören“. Wenn es „nur“ 20 Erwachsene waren, die schwurbelaffin sind, sehe ich es auch so, dass man es um des lieben Friedens Willen, gut sein lassen kann. Wenn aber Kinder und Jugendliche dabei sind, die man dem Unsinn vielleicht noch argumentativ entziehen kann, wäre es das vielleicht doch wert, der „Unruhestifter“ der Veranstaltung zu sein.

  5. Schwurbeldiskussion in einer Runde: wieso ist eigentlich der rationale Mensch der Arsch und nicht der Depp, der den Stuss erzählt?

    Weil es gesellschaftsfähig ist, zu sagen: „in Mathe war ich auch immer schlecht.“

    • An die musste ich auch sofort denken!
      Eine der spannendsten Podcast-Folgen, die ich in den letzten Jahren gehört habe. Sie macht einfach Lust zu träumen und endlich mal wieder utopisch zu sein.
      Kein Problem hier und da, sondern einfach nur darüber nachdenken, wo der Mensch irgendwann mal sein könnte!

    • Da gibt es gerade kleinere Schwierigkeiten beim Ticketshop, wir haben unseren Booker informiert und die kümmern sich. Sollte also in den nächsten Tagen wieder gehen

  6. Juhuuuuu, das erste Dentale Thema!
    Als Hörer der ersten Stunde und Zahnarzt bin ich begeistert, dass nun das erste mal ein dentales Paper dran ist.
    Die Schmelzregeneration bzw. Versiegelung von kariösen Initialläsionen im Zahnschmelz ist ein relativ alter Hut und wird klinisch als „Infiltration“ schon länger eingesetzt. Hydroxylapatit wächst hier allerdings nicht, sondern der geschädigte Schmelz wird mit Compositen/Compomeren aufgefüllt und versiegelt. Die Festigkeit ist völlig ausreichend. Im oralen Milieu Hydroxylapatit anzuzüchten halte ich in absehbarer Zeit für ausgeschlossen. Die ortsansässigen Mikroorganismen würden sich mit Freude auf das Proteingerüst stürzen und sich dort häuslich einrichten. Dass das in vitro klappt, ist nachvollziehbar, in vivo eher nicht.
    Also, Schmelzläsionen (Initialläsionen) lassen sich schon heute sehr gut und erfolgreich therapieren. Auch allein durch gründliche Zahnpflege lässt sich das Fortschreiten solcher Läsionen stoppen. Denn Karies braucht Mikroorganismen, Substart (Kohlenhydrate) und ZEIT! Wenn also 2x am Tag alles an Belägen weggebürstet wird (auch und vor allem aus den Zwischenräumen! Mit Hilfe von Zahnseide und/oder Interdentalbürstchen), schreitet die Initialläsion nicht weiter fort und kann allein durch den Speichel und etwas Fluor aus der Zahnpasta stabilisiert werden. Also wehe irgendjemand hört auf sich die Zähne zu putzen! Das größere Problem ist, wenn die Karies durch die wenigen Millimeter Schmelz hindurch im Dentin landet. Das geschieht unbemerkt und ist nur vom Zahnarzt/Zahnärztin erkennbar. Dort geht es schneller vorwärts (weil „weicher“ als Schmelz) und ist allein durch Pflege nicht beherrschbar.
    Dentosophie ist natürlich Quark und ist mir Gott sei Dank auch noch nicht begegnet. Das Spiegeln der Zähne auf bestimmte Organe wird von Patienten manchmal angesprochen, wobei ich dann sanft widerspreche und erzähle, dass es keine Belege für diese Annahme gibt. Von Kolleg*innen habe ich das aber noch nie gehört. Aber schwarze Schafe gibt es überall

    • Danke Martin für die Infos. Ich habe mich leider mit dem Thema auch schon auseinandersetzen müssen, weil meine Kinder beide unter MIH (Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation – Schmelzbildungsstörung für die nicht-Zahnärzte unter den Lesern) leiden. Gefühlt gibt es alle paar Jahre eine neue Studie zum Thema Zahnschmelz erneuern und es ist immer „in ein paar Jahren“ marktreif. Außer regelmäßig Zähne putzen und Elmex Gelee scheint es aber bisher nichts zu geben – oder hast Du da mehr Erkenntnisse?

  7. Heyho,
    Reini lässt sich zu der Aussage verleiten, dass Elektromotoren ausentwickelt seien. Es gibt sicherlich wenig Optimierungspotenzial für den Wirkungsgrad von Axialmotoren, der typischen Bauform. Das hat auch mit EU-Vorschriften zu Wirkungsgraden zu tun. Fur bestimmte Motoren darf ab 2021 nur noch die Effizienzklasse IE3 verkauft werden.
    Bezüglich der Bauform gibt es aber noch Optimierungsmöglichkeiten, indem auf das Radikalmotorkonzept umgestellt wird. Die jeweiligen Pole sind dann nicht entlang der Drehachse angeordnet, sondern auf Scheiben. Es können mehrere Scheiben verwendet werden. Durch den größeren Hebelarm kann mehr Moment übertragen werden, sodass für die gleiche Leistung weniger Volumen benötigt wird. Der Wikipediaartikel dazu heißt „Scheibenläufermotor“. Diese Motoren tauchen oft in Pressemitteilungen zu elektrischen Sportwagen auf, wo dies Bauform prominent verwendet wird. Mal sehen, in diese Bauform eine weite Verbreitung findet.

  8. Die Mavis Zahnpasten sind zwar lecker, aber Obacht: die mir bekannten Sorten enthalten kein Fluor; die Schutzwirkung ist also suboptimal. Zumindest die Ergänzung mit einem anderen Produkt ist empfehlenswert.

  9. Zum Thema Transrapid:
    Ich habe damals an einer der letzten >400 km/h-Fahrten in Shanghai teilgenommen.Schon anfang der 2010er war auch in Shanghai der Transeapid auf dem absteigenden Ast. Der fährt nämlich vom Flughafen zum Messegelände und eben nicht nach Shanghai. Der ganze Spaß war eigentlich nur für die Weltausstellung gedacht.

    Die Chinesen bauen seit Jahren Schnellzüge auf herkömmlichen Schienen, die auch über 400 km/h fahren. Eine Magnetschwebebahn ist zwar technisch interessant, aber wirtschaftlich meisten kompletter Blödsinn.

    Mit so einem Beitrag darf natürlich auch die lengendäre Simpsons-Folge „Marge vs. the Monorail“ nicht unerwähnt bleiben.

  10. Etwas spät, aber ich komme gerade beim Hören nicht hinterher. Evtl. hat sich ja auch schon jemand dazu geäußert.
    Ich kann leider das Bashen der Heilpraktiker-Prüfung am Ende dieser Folge nicht so stehen lassen. Falls es sich nicht im Wesentlichen geändert hat, soll in dieser Prüfung ausgeschlossen werden, dass eine Zitat „Gefahr für die Volksgesundheit“ besteht. Dabei wird sicher gestellt, dass sichere Kenntnisse der menschlichen Anatomie vorhanden sind und welche Krankheiten und Behandlungen in ärztliche Hände gehören. Ist dem so, wird eine Zulassung als Heilpraktiker/in ausgestellt.
    Gerne stelle ich Literatur zur Prüfungsvorbereitung zur Verfügung.
    Das heißt natürlich nicht, dass alle Heilpraktiker und Heilpraktikerinnen völlig Schwurbelfrei unterwegs sind.

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