Mi228 – „Nobelpreis-Sonderfolge 2022“

Inhalt:

00:00:00 Intro
00:01:37 Begrüßung
00:03:19 Physik verhandelt nicht
00:16:20 Computermuseum Oldenburg
00:19:16 Beethoven Feng Shui
00:33:04 Nobelpreisposter
00:35:38 Kommentar
00:39:13 Unterstützer:innen
00:40:53 Themen
00:41:19 Physik-Nobelpreis 2022
01:23:38 Chemie-Nobelpreis 2022
01:53:54 Medizin-Nobelpreis 2022
02:18:29 Literaturnobelpreis 2022
02:25:32 Friedensnobelpreis 2022
02:31:42 Sonderpreis Wirtschaft
02:55:17 Schwurbel
03:12:40 Hausmeisterei

„Physik verhandelt nicht!“: Nicolas postet eine Postkarte auf Twitter – und was dann passierte, werdet ihr nicht glauben! Weitere schöne Postkarten-Motive von Guido Kühn findet ihr hier.

Unsere AUSVERKAUFTE Show in Oldenburg hält eine besondere Überraschung bereit: Das Computer-Museum (OCM) in direkter Nähe zur Eventlocation öffnet extra seine Türen für uns und die Besucher:innen unserer Show (und für alle anderen Minkorrekt-Fans, die in Oldenburg sind)! Um 14:00 machen sie auf, der Eintritt ist frei!

Reini war im Haus der Musik in Wien. Die Erkenntnis: Beethoven ist ein Westtyp und Feng Shui ist Wissenschaft (??). Das Museum ist sonst schön, aber der sehr unironische Text, dass Feng Shui eine Wissenschaft sei, war dann doch etwas schwierig …

Auch dieses Jahr gibt es wieder ein schönes Nobelpreis-Poster – die kann man noch nicht bestellen (Stand: 15.11.22), schaut am besten in den nächsten Tagen/Wochen noch mal rein. Solange könnt ihr euch aber noch mal die Poster der vergangenen Jahre ansehen:
Hier gibt’s die Poster auf Englisch
und hier auf Deutsch

Kommentar von Kolja zur Albtraum Applewatch: Sie unterbricht Albträume von Traumapatient:innen.

Danke an unsere neuen Unterstützer:innen!

Die Nobelpreise 2022:

Physik-Nobelpreis: Für Experimente mit verschränkten Photonen, Nachweise der Verletzung der Bellschen Ungleichungen und Pionierarbeit auf dem Gebiet der Quanteninformation.

Chemie-Nobelpreis: Für die Entwicklung der Click-Chemie und der bioorthogonalen Chemie. Das Besondere: K. Barry Sharpless gewinnt bereits zum zweiten Mal den Nobelpreis in Chemie (das erste Mal 2001). Carolyn R. Bertozzi ist die erste Person aus der LGBTQ-Szene, die den Nobelpreis gewinnt! Weitere Informationen und Erklärungen findet ihr hier:
in einem Artikel von Lars Fischer auf Spektrum
– auf dem YouTube-Kanal der Hirschhäuser Group; der Chemiearbeitsgruppe von Dr. Christoph Hirschhäuser an der Uni Duisburg-Essen
auf dem YouTube-Kanal von Periodic Videos

Medizin-Nobelpreis: Svante Pääbo für seine Entdeckungen über die Genome ausgestorbener Homininen und die menschliche Evolution.

Literatur-Nobelpreis: Für den Mut und die klinische Schärfe, mit der sie die Wurzeln, Entfremdungen und kollektiven Fesseln der persönlichen Erinnerung aufdeckt.

Friedensnobelpreis: Für die außerordentliche Bemühungen, Kriegsverbrechen, Menschenrechtsverletzungen und Machtmissbrauch zu dokumentieren. Gemeinsam demonstrieren sie die Bedeutung der Zivilgesellschaft für Frieden und Demokratie.

Sonderpreis Wirtschaft: Der Preis der Sveriges Riksbank für Wirtschaftswissenschaften zum Gedenken an Alfred Nobel 2022 wurde an Ben S. Bernanke, Douglas W. Diamond und Philip H. Dybvig „für die Erforschung von Banken und Finanzkrisen“ verliehen.

Schwurbel der Woche:Grander Belebungsplatten“ – schmeißt den Kühlschrank auf den Wertstoffhof und den Pflanzendünger in den Müll. Um Lebensmittel und Pflanzen frischzuhalten, reicht eine Belebungsplatte mit Kupferrohren und Granderwasser drin. Studie natürlich nicht nötig.

In Folge 226 haben wir im Schwurbel der Woche vom Merus-Ring berichtet, der Wasser angeblich besser macht und so. Die behaupten, Viva con Agua als Kooperationspartner zu haben, was gar nicht stimmt. Reini hat Viva con Agua mal via Twitter informiert. Überraschung: Die wussten gar nicht, dass die mit Schwurbel kooperieren …

Hausmeisterei:
Durch ein PHP-Update war unsere Website down, vielleicht dauert es hier und da noch, bis die Seite wieder erreichbar ist (Stand 15.11.22, 11:30)

Wir brauchen ein neues Spendenkonto: welche Kriterien uns wichtig sind, erklären wir in der Folge! Vielleicht kennt ihr da ja wat Gutes …

In zwei Wochen gehen wir in den wöchentlichen Rhythmus: mal schauen, wie’s wird 🙂

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34 Gedanken zu „Mi228 – „Nobelpreis-Sonderfolge 2022“

    • Nein. Information geht nur mit Lichtgeschwindigkeit.
      Das Beispiel mit rotem und blauem Ball die man in entgegengesetzte Richtungen wirft, macht das anschaulich.
      Auf der einen Seite wird der rote sein auf der anderen der blaue. Man sieht das, in dem Moment in dem man guckt, aber der andere Ball kriegt dadurch keine neue Information.

      • @huborg, Für so eine Erkenntnis hätte es wohl keinen Nobelpreis gegeben. Bei 2 verschränkten Teilchen wird der Zustand des Teilchens B festgelegt, wenn man den Zustand des Teilchens A bestimmt. Das passiert sofort, auch wenn die Teilchen sehr weit voneinander weg sind. Das Beispiel mit dem roten und dem blauen Ball ist ja grade Einsteins Gedankenexperiment, um die Theorie der Verschränkung der Teilchen zu widerlegen. Zeilinger und Co haben eben gezeigt, dass die Theorie richtig ist. Es sind also beide Bâlle blau und rot zugleich, solange man nicht durch Nachschauen bei einem Ball die Farbe von beiden Bällen festlegt.

  1. Hallo Reini.
    Du kannst die Philosophie gar nicht mehr dissen.
    Precht hat da zu viel Vorsprung.

    P.S. Energiearbeiter:
    Bei uns sind das Elektriker und die Heizer auf der Dampflock.

  2. Wie wär’s, wenn ihr den Wirtschafts-Trostpreis in Zukunft einfach in der Kategorie „Schwurbel der Woche“ führt? Ich finde, das wäre der Seriösität des Preises (und weiter Teile der damit geehrten „Wissenschaft“) durchaus angemessen.

  3. Hi ihr beiden,

    mich hat die anfangs behandelte Frage nach der Beschäftigung mit Texten, die man überhaupt nicht (vollständig) gelesen hat, etwas nachdenklich gemacht. Erstmal hört sich das nach einer Selbstverständlichkeit an, dass man auch gelesen haben sollte, worüber man sich äußert. Allerdings beschäftigt ihr euch auch immer wieder mit unlauteren Methoden des Debattierens und dazu gehört nun mal auch, sein Gegenüber in einer Flut aus Textverweisen zu ertränken, um dessen Aufmerksamkeit zu mit dem kleinteiligen Durcharbeiten und Widerlegen hiervon zu binden, also Gish-Galopp im weitesten Sinne.

    Es ist nun einmal so, dass wenn man sich viel mit einem Thema beschäftigt, schon sehr früh ahnen kann, worauf ein Text hinausläuft. Ich finde es dann nicht verwerflich, in einer Debatte sich entsprechend zu äußern, also „Ich habe den Text zwar nicht gelesen, aber ich gehe davon aus, dass er auf Argument x hinausläuft und dem entgegne ich y.“ Ich finde es im Sinne der Debattenkultur nicht hilfreich, sich schon am ersten Satz aufzuhängen und krampfhaft darauf zu bestehen, dass ein Text komplett durchgearbeitet werden muss, selbst wenn der Inhalt korrekt antizipiert wurde. Insbesondere wenn es sich dabei um einen Podcast handelt, den man nicht eben mal schnell überfliegen kann.

    Am Ende des Tages kommt es wohl darauf an, dass alle in guter Absicht an einer Diskussion teilnehmen. Das schien hier wohl nicht der Fall, sondern jemand wollte einfach nur Stunk machen. Ich finde es aber dennoch wichtig, sich Gedanken zu machen, welchen Anspruch man an Debattenkultur hat und diesen dann konsequent an sich und andere anwendet. Wenn mir jemand lange Texte hinknallt um meine Aufmerksamkeit zu binden und damit Widerspruch zu verhindern, von denen ich aber genau weiß, worauf sie hinaus laufen, will ich eine Möglichkeit haben, damit pragmatisch umzugehen. Aber diese muss ich anderen dann natürlich genauso einräumen.

    Soweit meine Gedanken.

  4. Zum Thema Banken:
    Die Auswahl an Banken, die nicht „böse“ sind, scheint weiterhin sehr klein zu sein. Eine kleine Übersicht findet man bei Utopia. Wenn man nach dem kleinsten Übel sucht, könnten vielleicht UmweltBank und EthikBank funktionieren. Zumindest auf den ersten Blick habe ich dort weder Anthroposophie, noch Religion oder die Solarisbank ausmachen können. Die Gebühren für Kontoführungs und Buchungen erscheinen mit darüber hinaus sehr fair. Selbst 1-Euro-Beträge sind da zumindest kein finanzielles Desaster.
    https://utopia.de/bestenlisten/die-besten-gruenen-banken/

    • @huborg, Für so eine Erkenntnis hätte es wohl keinen Nobelpreis gegeben. Bei 2 verschränkten Teilchen wird der Zustand des Teilchens B festgelegt, wenn man den Zustand des Teilchens A bestimmt. Das passiert sofort, auch wenn die Teilchen sehr weit voneinander weg sind. Das Beispiel mit dem roten und dem blauen Ball ist ja grade Einsteins Gedankenexperiment, um die Theorie der Verschränkung der Teilchen zu widerlegen. Zeilinger und Co haben eben gezeigt, dass die Theorie richtig ist. Es sind also beide Bâlle blau und rot zugleich, solange man nicht durch Nachschauen bei einem Ball die Farbe von beiden Bällen festlegt.

  5. Anwalt-Interview für Schwurbel:

    Das schreit doch nach einem Crossover mit der Rechtsbelehrung? 🙂 (Podcast von Markus Richter und Thomas Schwenke.)

  6. Ich habe bei der Quantenverschränkung etwas Grundlegendes nicht verstanden.

    Bisher klingen alle Phänomene und Experimente für mich so, als wären sie genauso mit Quantenpärchen zu erklären, die einfach eine Eigenschaft gemeinsam haben.
    Wie kommt man auf die Idee, diese Eigenschaft würde erst im Moment der Messung festgelegt?
    Den Zustand vor der Messung kann man ja nicht messen…
    Kann die gemeinsame Eigenschaft nicht im Moment der „Verschränkung“ entstehen?

  7. Hallo ihr beiden, bin vorhin auf diesen Spiegelartikel gestoßen.. und weil ihr ja schon einige Male über Pflanzen, Wachstum und CO2-Speicherung und O2-Produktion gesprochen habt und auch schon Zuhause Versuche/Messungen gemacht habt, musste ich an euch denken:
    https://www.spiegel.de/ausland/klimaschutz-wie-schottland-nach-fast-1000-jahren-wieder-aufforstet-a-74093d85-bc08-4430-8517-cfc3f8d60d70

    Besonders interessant finde ich den Abschnitt über Dave Scott und sein „Hochregallager“ mit Pflanzen in Dundee: In jedem Fach können Licht, Temperatur und Feuchtigkeit einzeln gesteuert werden, Pflanzen werden durch einen Tag/Nacht-Wechsel alle paar Sekunden „gestresst“ und wachsen deshalb deutlich schneller. Nach 90 Tagen wird offenbar ein Entwicklungsstand erreicht, der sonst 1,5Jahre benötigt… irgendwie faszinierend 🙂

  8. Moin,

    Könnt ihr die Unterstützung nicht auf einem paypal-account sammeln und alle paar Mondzyklen auf ein „richtiges“ Konto überweisen?
    Das sollte bei Zahlung „Freunde& Bekannte“ zumindest die Reibungsverluste reduzieren.

    • Ich vermute das es da Probleme mit dem Finanzamt geben könnte oder der Aufwand zu groß wäre um es fürs Finanzamt nachvollziehbar zu machen.

  9. Nochmal zum Thema Banken:
    Vielleicht kann ich da eine weitere Sichtweise einbringen. Zur Einordnung, ich bin Kunde der GLS Bank aber finde Anthroposophie ziemlich lächerlich und will damit nichts zu tun haben.
    Ihr habt die GLS Bank kritisiert für ihre anthroposophische Philosophie im Hintergrund und zieht stattdessen konventionelle Banken wie die Deutsche Bank in Betracht. Was ist deren dahinterliegende Philosophie? Rücksichtslos und ungeachtet allen menschlichen und tierischen Leids Geld verdienen? Dort steckt auch eine Philosophie dahinter, die ich in Anbetracht all der Schwurbel-Allergie die ich selbst habe, wesentlich schlimmer finde als Anthroposophen.
    Insofern wählt man nicht zwischen Pest und Cholera sondern zwischen Ebola und einem leichten Schnupfen in meinen Augen, wenn man Deutsche Bank gegen GLS abwägt.

    Nur noch am Rande: Bin seit 10 Jahren Kunde bei der GLS und hab noch in meinem Einzigen Schreiben oder einer EMA jemand anthroposophisches Gedankengut oder sonstigen Schwurbel rauslesen können in der Praxis.

  10. Zum Thema Banken:

    Ich habe keine eigenen Erfahrungen damit, aber „bunq“ sieht wie ein Fintech mit ziemlich stabiler Historie aus und hat soweit ich weiß eine eigene Banklizenz in NL, also keine Solarisbank im Hintergrund. Beim Savings-Business-Konto scheinen die auch nichtmal Transaktionsgebühren zu nehmen. Eventuell einen Blick wert.

  11. Kann jemand erklären, woher die Einschränkung kommt, dass erst eine Beobachtung oder Messung den Zustand des Quanten-Objekts festlegt? Hat man das experimentell nachgewiesen? Gibt es dafür eine mathematische Entsprechung, wobei es mir schwer fällt, das vorzustellen?

    Was genau ist eine Messung bzw. Beobachtung? Wie ist das definiert? Oder geht es hier nur darum, dass Zustände auf der Quantenebene in die makroskopische Welt gezerrt werden? Die damit zusammenhängende Frage wäre dann: Was ist eine Beobachtung?

    Muss man vernunftbegabt sein? Kann das auch ein Alien? Eine Katze? Eine Ameise? Ein Bärtierchen? Reicht es, einen Fotoresistor daneben zu stellen? Muss der Resistor an Strom angeschlossen werden? Müssen die Werte des Resistors in einen Computer geladen werden? Müssen die Werte des Resistors von einem Menschen ausgewertet werden? Oder muss der „Quant“ nur theoretisch beobachtbar sein, sollte sich also nicht in einem geschlossenen System befinden?

    • Hi Andre,
      ja man hat das tatsächlich experimentell nachgewiesen, ein Klassiker wäre dabei zum Beispiel das Doppelspalt Experiment…es gibt aber auch noch viele andere in denen diese komisch erschienene Charakteristik der Natur deutlich zu messen ist. Die mathematische Entsprechung die das ganze beschreibt ist die Schrödingergleichung die als Lösung die Wahrscheinlichkeitsverteilung der Erwartungswerte des Systems wiedergibt. Eine Beobachtung ist hierbei eine tatsächlich als eine Messung zu verstehen und kann auch einfach von einer Maschine oder dem Design des Experiments vorgenommen werden. Wird eine Messung vorgenommen bzw. ein Teilchen durch eine Messung in einen bestimmten Zustand gezwungen (z.b. durch eine Blende, eine Polarisationsfilter oder was auch immer) verschwinden die sonst beobachtbaren Quanteneffekte. Auch hier ist das Doppelspaltexperiment ein sehr gutes Beispielexperiment an dem dieses Prinzip beobachtbar ist. Als Einstieg wäre hier der Wikipediaartikel zum Doppelspaltexperiment ganz gut oder wenn es etwas ausführlicher sein soll kann ich dir die Feynmanvorlesungen sehr ans Herz legen….die sind auch ohne 4 Semester Mathe ganz gut nachvollziehbar. Hier dürfte das entsprechende Kapitel sein: https://www.feynmanlectures.caltech.edu/III_01.html

      Lieben Gruß
      Reini

  12. Svante Pääbo ist auch aus der LGBTQ-Szene! Über den habe ich auch schon gelesen, er sei der erste offen queere Nobelpreisträger, freue mich, dass es da noch mehr gibt! Und schön, dass ihr das erwähnt habt 🙂

  13. Zu fragwürdigen Wirtschafts“nobelpreis“trägern kann man noch Gunnar Myrdal nennen. Gemeinsam mit seiner Frau war der ein großer Verfechter der Eugenik (Zwangssterilisation von Frauen und so weiter).

  14. Zum Thema Banken: mindestens seit 9 Monaten halte ich Waffenexporte in Krisengebiete nicht mehr perse für verwerflich. Ich denke, ihr auch nicht, wenn es zum Beispiel der Verteidigung eines Landes vor einem Agressor dient. Desweiteren denke ich auch, dass die Bundeswehr in die Lage versetzt werden soll, Deutschland und Verbündete zu beschützen. Dazu sind nun mal leider auch Waffen nötig und irgendwer muss die Waffen ja herstellen (und zwar hoffentlich bessere als potenzielle Angreifer) und dafür auch Kredite geben. Also, ich unterstütze Euch auch, wenn ihr bei einer “bösen” Bank seid, am besten bei einer Bank, wo der größte Teil bei Euch ankommt.

  15. Ich bin privat zur EthikBank gegangen. Die GLS Bank viel aufgrund der nach wie vor engen Verwebung mit der anthroposophischen Szene auch bei mir durchs Raster. Da könnte man auch zu Kirchenbanken gehen, wenn man weltanschaulich schmerzfrei ist und einem die Institutionen im Hintergrund nicht stören, also nein. Bleiben nach https://www.fairfinanceguide.de/ noch die Triodos und die EthikBank. Letztere ist eine Zweigniederlassung der Volksbank Eisenberg eG, einer kleineren Genossenschaftsbank in Thüringen. Dort hat man ein recht wissenschaftlich orientiertes Ethikverständnis würde ich sagen, also klar faktenorientiert und alles was die so kommunizieren konnte ich bisher voll mitgehen. Nicht billig, aber fair und technisch gesehen steht die genossenschaftliche Finanzgruppe dahinter.

  16. Ich möchte euch gern mal an dieser Stelle darauf hinweisen, dass der Betreiber von eurem Merch-Shop Supergeek, Marius Laabs, einer der Typen ist, der bis heute offenbar kein Problem mit seiner Rolle in dem Online-Mobbing-Skandal um den „Drachenlord“ hatte. In der vor einigen Tagen erschinenen, ersten Folge des Podcasts „Cui Bono: Wer hat Angst vorm Drachenlord“ von Studio Bummens wird er von den Journalisten zu dem Thema interviewt und zeigt wenig Sensibilität als ehemaliger Betreiber des Imageboards Lachschon, auf der sich nach Darstellung im Podcast das Phänomen zuerst ausgebreitet hat. Er hat sich offenbar jahrelang geweigert, Beleidigungen gegen Rainer Winkler zu löschen.
    Im laufe des Interviews stellte sich heraus, dass der Herr Laabs auch weiterhin sein WiFi unter der ESSID „Drachenlord“ betreibt. Zeugt ebenfalls von wenig Reue.

    Ich finde, wer sich (aus gutem Grunde!) über die Webshops von Schwurblern beömmeln kann, muss auch über sowas sprechen. Ein Minkorrekt-Shop, der von einem (ehemals) passionierten Online-Mobber betrieben wird, das finde ich mindestens genauso unseriös.

    Ansonsten kann ich nur sagen, dass ich immer wieder gern euren Podcast einschalte – seit der 32c3-Show. Weiter so!

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