Mi183 – „Fuß in der Schwurbeltür“

Das wichtigste zuerst….die Sportklamotten sind fertig designt! Es gibt Rad-Trikos un Laufshirts. Hier könnt ihr den ganzen Kram in den nächsten zwei Wochen (bis zum 14.2.) bestellen. Das ist ein Communityprojekt, wir verdienen da nichts dran. Der Preis ist recht hoch aber die Qualität soll auch entsprechend sein. Der Laden produziert auch Klamotten für Profiteams:

Minkorrekt Sportklamotten

und hier auf der Seite von Markus könnt ihr euch erstmal die Sachen angucken ohne euch zu registrieren.

Nicolas hat seinen CO2-Footprint im Gegensatz zum letzten Jahr verbessert. Wie es bei euch steht könnt ihr bei diesem CO2 Rechner selbst nochmal nachrechnen.

Wenn ihr generell ein paar Klimafakten braucht, dann schaut mal beim Scientist4Future-Wissenszentrum vorbei.

Reinhard war nochmal in Berlin um ein paar Clips für den TikTok Kanal Behind_the_Science aufzunehmen.

Außerdem ist Reinhard demnächst häufiger bei Twitch anzutreffen. Falls ihr mal zuschauen wollt findet ihr ihn hier. Den Minkorrekt Twitchkanal findet ihr hier.

Thema 1:Robert Kochs Smartwatch“ – Mit den Daten unserer Smartwatches könnte man Corona Ausbrüche wohl recht schnell erkennen. wenn ihr eure Daten spenden wollt gibt es dafür die passende App vom RKI im Apple-Store und im Play-Store.

Thema 2:Gerade du Brutus?!?“ – Schuld hat eine soziale Funktion und wird in Freundschaften anders gewichtet als gedacht. Die Doku über die Ermordung Cesars findet ihr hier.

Experiment der Woche:Mandarinentaucher“ – Eine Mandarine bewegt sich mit Ihrer Dichte in der Nähe von Wasser. Das führt dazu, dass eine Mandarine nur solange schwimmt bis man sie schält.

Musik:Vaccine wellerman von acapellascience” schuld sind viele.

Thema 3:Katzendrogen“ – Warum gehen Katzen so sehr ab wenn sie in die Nähe von Katzenminze kommen? Die Antwort ist Insektenschutz!

Thema 4:Shut up and give me your Money!“ – Eine neue Studie zeigt, dass mehr Geld doch glücklicher macht, es ist nur eine andere Art von Glück.

Schwurbel der Woche: Impfung energetisch neutralisieren. Das ist wohl ekelhafteste was wir hier bisher hatten.

Hausmeisterei: Der nächste Minkorrekt-Livestream ist am Montag den 01.02 um 20:00 Uhr auf Twitch.

Unseren Discord findet ihr hier.

Wenn ihr noch Geschenke sucht, dann denkt doch mal über Tickets nach. Nicht speziell für uns, sondern generell 🙂 Falls ihr nicht wisst wofür, könnt ihr ja mal schauen was bei unserer Agentur www.hpr.de sonst noch so vertreten ist.

Als Alternative könnt ihr auch gerne in unserem Merchshop unter www.modisch-inkorrekt.de vorbeischauen. Solltet ihr da schon gut versorgt sein findet ihr bei Supergeek noch eine Menge anderer unterstützenswerter Künstler wie den Hoaxillas, Kritzlkomplex, Ruthe, AAA, Tod aber lustig und viele andere.

Tourtermine:

Auch unsere Veranstaltungen sind leider von der aktuellen Pandemie nicht verschont geblieben und aktuell sieht es so aus, dass es frühestens im Herbst die ersten Auftritte gibt.

Tickets für die Veranstaltungen findet ihr ebenfalls im Ticketshop:

Wissenschaft live!

Die verschobenen Termine sind jetzt online

Wie die Abwicklung bei verschobenen Terminen genau abläuft, können wir euch zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen, da dies in der Hand der örtlichen Veranstalter liegt.

Rausschmeißer:Greenhouse Effect” schuld ist Nicolas.

Vielen Dank für eure Unterstützung! Support your Podcast! 🙂

(bei allen Links zu Amazon handelt es sich um Affiliate-Links)

Intro war: Vereidigung

65 Gedanken zu „Mi183 – „Fuß in der Schwurbeltür“

  1. Ohne die aktuelle Folge bisher gehört zu haben: Wurde die Datenspende App vom RKI zwischenzeitlich so überarbeitet, dass sie keine totale Katastrophe mehr ist? Im April letzten Jahres hat der CCC [1] gezeigt, dass die Tokens für den Cloudzugang auch nach der Deinstallation der App weiter gültig sind (iirc außer bei Apple), dass die Pseudonymisierung erst nach dem Sammeln der Daten erfolgt, usw. Das wurde auch mal recht ausführlich in LNP [2] besprochen.

    [1] https://www.ccc.de/de/updates/2020/abofalle-datenspende
    [2] https://logbuch-netzpolitik.de/lnp342-coronaappdiskussionsorgien

    • Danke für die Rückmeldung. Wir sagen in der Folge genau das: Weitergabe von Daten sehen wir kritisch, wir hätten gerne die Einschätzung des Clubs. Die lieferst Du jetzt! Perfekt!

      Nicolas

    • Noch eine kleine Anmerkung zur Verbreitung der Datenspende App:
      Die ist ja kurz vor der Corona Warn App rausgekommen, als in den Medien viel über Corona Apps berichtet wurde. Sehr viele Nutzer haben dann die Datenspende App installiert, im Glauben die Warn App installiert zu haben.

    • Hi zusammen, außerdem konnte man sich mit einem Google Account dort nicht anmelden. Es gab immer eine Fehlermeldung, dass die maximale Anzahl von Anmeldungen schon erreicht war, oder so ähnlich. Ich habe es nie wieder versucht…

    • „… was eine Grundschullehrerin verdient.“

      Ich finde das Wort verdienen in dem Kontext immer doof
      Ich würde stattdessen sagen, „… was eine Grundschullehrerin _bekommt_.“. Das ist ja gerade der Punkt: _verdienen_ (im Sinne von zustehen) würden sie (d.h würde ihnen) viel mehr. Wir sollten alle nicht mehr verdienen in dem Fall sagen. Das klingt so, als wäre das gerechtfertigt. Aber das ist es nicht.

        • Ich möchte die Klugscheißerei abschließen, weil das entscheidende noch nicht genannt wurde:
          Laktat ensteht bei körperlicher Anstrengung im Muskelgewebe, wenn schnell Energie verbraucht wird, schneller als die Muskeln mit Sauerstoff versorgt werden können, können die Muskeln aus Glukose ohne Sauerstoff Energie produzieren, das geht deutlich schneller, ist aber auch deutlich ineffizienter als aerobe Energieerzeugung (also mit Sauerstoff).
          Über ein paar Zwischenschritte entsteht dabei Laktat (ist das Säurerestannion der Milchsäure, Laktose) als Abbauprodukt, anstatt von CO2 und H2O wie bei der Atmung.
          Das Laktat wird dann in der Leber wieder zu Glucose regeneriert und zu den Muskeln zurück transportiert.

          Das wird hauptsächlich bei Sprints gemacht, die Muskeln haben Glukosespeicher, aber auch bei längeren Anstrengungen, die leicht oberhalb von dem liegen was die Muskeln aerob dauerhaft leisten können reichert sich Laktat im Körper und den Muskeln an, und begrenzt so die Leistung.

          Das ist mein Restwissen aus der Grundvorlesung Biochemie, Sportler und Sportwissenschaftler brabbeln da noch andere Worte vor sich hin, wie die aerobe Schwelle, das ist die Leistung, die der Körper dauerhaft erbringen kann, ohne das sich Laktat anreichert, etc.

          In einem Satz: Laktat ist das, was wehtut, wenn du beim Training an deine Grenze gehst.

    • Moin,

      wenn auch spät, aber 2 Dinge hätte ich noch anzumerken:

      @ Reinhard:
      Wieso die Occulus Quest erst bei U100 in Betrieb nehmen, anstatt sie zur Erreichung des Zieles einzusetzen?

      Da ich echte Probleme hab, mit im Lockdown zum Sport zu motivieren, hab ich von meinem Freund die Quest bekommen. Warm-Up und echt hilfreich bei Schulter-Nacken-Verspannungen —> Beat-Saber. Kondition mit fit xr (boxen). Hilft auch gut gegen Frust mit Schwurblern. Auch wenn ich es immer noch nicht geschafft habe, Bilder auch die „Bälle“ zu programmieren.

      @ beide:
      Wer den Mist von Hr. Zirkel wirklich glaubt, hat es nicht anders verdient, als richtig Kohle dafür zu bezahlen. Aber eigentlich finde ich das auch eine prima Idee, impfverweigerer doch zum Impfen zu bringen. Man kann es danach ja „neutralisieren“… Vielleicht ethisch nicht ok, aber seine Kinder als Schutz gegen Wasserwerfer bei Demos in die erste Reihe zu stellen ist ethisch auch nicht ok…

      Liebe Grüße,

      Lizzy.

  2. Ich bin der Meinung, dass „Wasser, Wanne, Heureka“ ein wunderbarer Aufdruck für Schwimmbekleidung wäre.
    Darüber hinaus: Super Kleidungsdesign. Habe mir direkt einen Satz bestellt.
    Viele Grüße und macht weiter so!

  3. Hey Nicolas!
    Ich arbeite häufig auf und an Dächern… für Fußboden- und Wandanschlüße nutze ich/wir zb.
    https://www.illbruck.com/de_AT/produkt/ot300-folienkleber-nahtpaste-1/
    soll jetzt keine werbung für das Produkt sein, aber das Funktioniert. 😉
    Die Aussage das Dach war noch nie dicht nutzt leider nichts. Das Problem bei Dämmung ist das die Feuchtigkeit immer die „Schwachstelle“ nutzt (was du ja sicherlich besser als ich weißt) und um so „dichter“ du das Haus ansich machst umso größer wird die Gefahr von Schimmel!
    Also mach es so genau und Sorgfälltig wie es geht und dich dann nicht verrückt…
    Vielen Dank euch Beiden!
    Bis zu hoffentlich bald mal einer Liveshow

  4. Ja, hätte man Leute die krank sind in Quarantäne gesteckt, hätte man was erreichen können. Bei uns ist es aber leider so, dass viele Leute sich halt nicht isolieren können, zum Beispiel weil die in einem Haushalt mit anderen Leuten leben.

    Es gibt Länder die Hotelquarantäne machen. Sprich weißt der Staat Dir als Verdachtsfall ein Hotelzimmer zu und Dir wird jeden Tag Essen gebracht.

    Davon hätten wir als Bevölkerung was… und die Hotels.

    • Perfekte Idee, bitte mal die Politik damit einbeziehen, ich werde es versuchen, beim nächsten Tagesgespräch als Anrufer mal anzustoßen, manchmal wird’s erhört.

  5. Gleichzeitig ein Kommentar, dass „Terra X“ sauber arbeiten soll…. und ein Schwurbel der Woche:
    https://youtu.be/w-IndqOuOck?t=2034
    Das ist eine Ausgabe von „Terra X“ von 1986. Dort sieht man eine Organisation die „Grenzwissenschaften“ betreibt, wie sie irgendwelche positiven Eigenschaften von Pyramidenformen herbeifantasiert.

    Das wurde sogar indirekt von Joachim Bublath kritisiert. Er zeigte in seiner Knoff-Hoff-Show seine eigene Variante des Fleischexperiments in dem die einfach das Fleisch mit einem Laser durch eine Glaspyramide hindurch gebrutzelt haben.

  6. Ich möchte mich auch zum ersten Thema äußern, wegen der Datenschutz-Bedenken:

    Für die Forschung, die hier besprochen wurde sind entsprechende Datenspenden selbstverständlich notwendig. Aber wenn die Forschung ein gewisses Level erreicht hat könnte das Gerät (also die Smartwatch oder ein angeschlossenes Mobiltelefon, der heimische PC oder die eigene Card10) auch selbst machen, denn alles was es dafür bräuchte wäre ja erstmal den eigenen Vergleichswert und dann kann man den Körper beobachten, also wenn man den Ruhepuls, die Schlafdauer und was war noch? Die allgemeine Aktivität glaube ich. Also wenn man die Basis-Werte dafür hat, dann kann ein lokales Gerät auch auswerten, ob die Werte gerade üblich oder eher unüblich sind, man könnte auch ein scorring einfließen lassen (30 Minuten länger schlafen bedeutet nix, aber 30 Minuten länger schlafen UND höhere Herzfrequenz zusammen vielleicht doch).

    Damit kann man den Benutzer erstmal warnen: „Hey, du verhältst dich ungewöhnlich, wenn du kannst geh doch heute einfach mal nicht unter Menschen“.

    Was auf diese Weise natürlich nicht geht ist es größere Bevölkerungsgruppen zu beobachten, dafür müsste man sie schon irgendwo sammeln und das bringt dann Anonymisierungs-Schwierigkeiten mit sich, die kann man stemmen, macht aber Arbeit.
    Immerhin könnte man nachdem das Gerät lokal ausgewertet hat die Meldung auf einen einzigen Wert reduzieren: Abweichung von Normal oder nicht?

    • Volle Zustimmung 🙂

      Die Daten müsssen einmalig (großfläxhig, anonym) erhoben werden.
      Danach wird eine Modell errechnet und wenn dieses Modell bei deinen Daten eine Korrelation erkenn, dann wirst du gewarnt.

      Warnung geht dann nur lokal für einzelne Personen.

      Je nach Wille KÖNNTE ein Opt-In zur Datenspende nach einer (Covid-)Erkrankung das System verbessern.
      Unschärfen sind dabei ungeprüfte Benutzung der Smartwatch (vllt. hat einer die Nur am Fuß :-P) und verschiedene Smartwatch-Modelle (Parameter werden anders erfasst etc.)
      Letzteres könnte bei einer Spende aber mit berücksichtigt werden.

      LG 🙂

  7. Hallo Ihr beiden,

    ich würde gerne einen Song für den twitch-Livestream vorschlagen.
    Steffi hat einen kleinen Kanal auf YouTube und macht tolle Clips gegen gesundheitsgefährdenden Schwurbel.

    Hier ist ihr Antischwurbelsong:
    https://www.youtube.com/watch?v=sMsnhpmrq60

    Da wir das auch schon in einem anderen Stream geschaut haben (Ignorama von Skepticpunk), denke ich Steffi hat keine urheberrechtlichen Probleme damit.

    Würde mich für Steffi freuen, wenn sie dadurch etwas mehr Aufmerksamkeit bekommt.

    Liebe Grüße Iszolde

  8. Zum CO-2-Footprint der Tour: Wenn ihr eine Aufführung spielt, sitzen da 200-400 Menschen, die sich das angucken. Sollte da nicht das CO2 aus eurer Anreise durch 200 geteilt und auf die Anwesenden verteilt werden? Berücksichtigt der CO2-Rechner sowas eventuell im Bereich „sonstiger Konsum“?

  9. Hallo Nicolas,
    in dem Part zum CO2-Fußabdruck hast Du erwähnt, dass deine Reduktion zum Teil auf die Reduktion von Fleisch zurückzuführen ist. Das ist zwar richtig, mMn allerdings etwas zu kurz gedacht.
    Betrachtet man den von dir verwendeten CO2-Rechner, so hast Du durch eine fleischreduzierte Kost 0,09t gegenüber einer „normalen“ Mischkost gespart. Im Vergleich: Würdest Du dich komplett Pflanzenbasiert ernähren, würdest Du laut dem Rechner weitere 0.59t CO2 sparen. Viele Studien geben auch größere Einsparungen an.
    Ich würde das Thema Essen als Optimierungsproblem betrachten, bei dem das Optimum offensichtlich eine komplett Pflanzliche Ernährung ist.
    Natürlich ist mir bewusst, dass nicht jeder von heute auf morgen vegan leben kann und will. Dennoch würde ich mir aus wissenschaftlicher Sicht wünschen, dass das Optimum in diesem Kontext klarer bennant wird. Zumal wissenschaftlich gesehen keine Nachteile für die Gesundheit und Leistungsfähigkeit entstehen, eher das Gegenteil.
    Liebe Grüße
    Levin

    PS:
    Einfach mal ein paar Tage probieren! 🙂
    Die Tiere werden es dir danken:)

    https://www.nature.com/articles/s41893-020-00603-4

  10. Hallo ihr beiden,

    Ich möchte mich zum Thema „Dachsanierung“ äußern und dir Nicolas etwas die Angst nehmen.
    Ich selbst bin gelernter Zimmermann und studiere Bauinginieurswesen mit Schwerpunkt Holzbau.

    Zuerst nochmal ein paar Begrifflichkeiten:

    In deinem Fall sprechen wir (hoffentlich) von einer Dampfbremse, keiner Dampfsperre.
    Da sind Dachdecker und Zimmerleute sich oftmals ein wenig uneinig.
    Bis zu einem sd-Wert von 100 sprechen die Zimmerleute von Dampfbremse, alles größer sd 100 ist dann eine Dampfsperre.

    Meines Wissens nach sprechen die Dachdecker (und die Wikipedia) ab sd >1500 von Dampfsperren.

    Der sd-Wert wird dir als Physiker wahrscheinlich ein Begriff sein, aber der vollständigkeit halber nur nochmal kurz angerissen:
    Der sd-Wert beschreibt die wasserdampfdiffusionsäquivalente Luftschichtdicke, also je größer der Wert, desto höher der Widerstand am Bauteil gegenüber Wasserdampfdiffusion.

    Nun zu deinem Bau:
    Sicher, je präziser du arbeitest, desto besser wird dein Ergebnis, aber schau vorher mal auf deine Dampfbremse und lies den sd Wert ab. Je höher dieser Wert ist, desto mehr Widerstand bietet deine Dampfbremse, also skaliert die Fehleranfälligkeit mit dem Wert.
    Seitendiffusion und co. sind also nur dann ein riesen Problem, wenn du eine sehr dichte Folie hast.

    Dieser Aufbau verfolgt ja mehrere Ziele:

    1) Von innen nach außen einen abnehmenden Diffusionswiderstand zu haben, um so sicherzustellen, dass die Menge an Wasserdampf die in deine Konstruktion hinein diffundiert auch garantiert durch die Lüftungsschicht über der Unterspannbahn unter deinen Ziegeln abgelüftet werden kann. So kommt es zu keiner stehenden Feuchtigkeit in deiner Konstruktion.

    2) Verhindern, dass von außen nach innen Wasserdampf in deine Konstruktion diffundiert (wobei dies bei feuchtevariablen Dampfbremsen nicht gegeben ist, da sich das Szenario „außen kalt – innen warm“ langsam auch in unseren Gefilden ändert/umdreht)

    3) Sicherstellen, dass die Feuchtigkeit trotzdem durch die Konstruktion diffundieren kann (wenn auch gerichtet)

    Also da hat man etwas Spielraum, auch wenn ich dich nicht zu unsauberem arbeiten verleiten möchte.
    Bei Punkt 1) hat man meistens schon viel Freiheit, da oftmals deutlich mehr abgelüftet werden kann, als angenommen.

    Streng genommen müsstest du wie bei Dampfsperren auch jede Tackernadel abkleben, wenn du homogene Diffusionsverhältnisse haben möchtest, aber da du wahrscheinlich kein niedrig oder Nullenergiehaus hast, musst du auch den Rest deiner Bausubstanz mit einbeziehen.
    Wenn du nicht alle Wände in Holzrahmenbauweise oder vergleichbarem ausführst hast du durch die variierende Putzschichtdicke, unregelmäßigkeiten im Mauerwerk und durch geometrische oder materialbedingte Wärmebrücken ohnehin Schwankungen in der Konstruktion. die sich auf die Feuchteverhältnisse und Temperatur auswirken.

    Also mach dich ran, arbeite sorgfältig und im Zweifel lieber mit etwas mehr Klebeband und Kleber, auch wenn eine Rolle/Kartusche mehr drauf geht.
    Nimm dir Zeit die Konstruktion vorher anzuschauen und versuch so viel glatte Fläche wie möglich zu erzeugen, dass macht das Ganze einfacher.

    Ansonsten frag gerne nach 🙂

    Mit den besten Grüßen,
    RoO7

  11. Die Corona Datenspende App des RKI war meines Erachtens vor allem deshalb so erfolgreich da sie genau da raus kam als die Diskussion darüber losging das wir eine Corona Warn App brauchen… Mich würde mal interessieren wie viele die App immer noch nutzen.

  12. Sportklamotten? Echt jetzt? War das wirklich nötig? Nach pausenloser Werbung für Veranstaltungskarten und ’normalem‘ Merchandise jetzt auch noch Sportklamotten? Wann gibt es denn Minkorrekt Kosmetik und Waschmittelbaukästen? Bitte bitte last es mit diesem Nebenkram mal wieder gut sein.

    • Lieber Marc,
      Die Sportklammotten sind aus der community rund um die zwift gruppe entstanden. Was genau stört dich an dem was diese Hörerinnen gemacht haben? Du musst zu keinen Shows gehen, du musst nichts kaufen und du musst uns nichtmal unterstützen und keine werbung hören. Du bekommst seit jahren alle zwei wochen mehrere Stunden kostenlosen content den wir in unserer Freizeit aus Spass produzieren. Wenn du von all den Sachen um den Podcast nichts hören willst, dann hör es nicht :*

      Lieben Gruß
      Reinhard

      Ps: Kapitelmarken…it sparkles a lot and works like magic!

      • 1-Personen-Meinung aus dem Publikum:

        Auf diesen Kommentar derart gelassen und sachlich zu reagieren wäre mir wohl nicht gegeben gewesen.

        Insofern wohl gut, dass dies nicht meine Aufgabe war.

  13. Ich wollte dann auch noahcmal zum Thema 1 was einwerfen. Erstmal hat das Roland Koch Institut (Grüße an die Wochendämmerung!) bisher nur gezeigt, dass sie die zweite Welle in der zweiten Welle gesehen haben, aber eben nichts dazu, ob sie mit dem Datentrog auch Vorhersagen machen könnten. Dann, wenn Vorhersagen möglich wären, solche ‚Spenden‘ verpflichtend machen, würde ich aus zwei Gründen kritisch sehen: 1: Nicht jeder hat ein Datensammelgerät. Wie die Maskenpflicht-Verschärfung gerade gezeigt hat, ist den Regierenden völlig egal, was deren Pflichten kosten, aber trotzdem. 2.: Pflichten, die angeblich begrenzt eingeführt wurden, wurden in der Vergangenheit nur unzureichend wieder abgestellt. So hat die Regierung gerade kürzlich die eigentlich mit 11.9. begründeten Überwachungsrechte unbegrenzt lange gelten lassen. Auch da sind Untersuchungen zu deren Wirksamkeit mir nicht bekannt.

    Ein besseres Beispiel als die Vorratsdatenspeicherung ist übrigens die Rechnerverwanzung („Online-Durchsuchung“ und „Quellen-Telekommunikationsüberwachung“), die mal eingeführt wurden für „ganzschwere Verbrechen“ und zuletzt ausgeweitet wurden für praktisch alles, wo die Polizei mal was wissen will. Inklusive Einbruchsrecht für die Polizei, wenn die Wanzen sonst nicht so einfach installiert werden könnten. Ich rechne immer noch mit der Forderung nach einem Raubrecht, wenn auch tragbare Informationstechnische Systeme verwanzt werden sollen, die deren Nutzer aus der Wohnung immer mitnehmen. Nein, überwachungsrechte werden nicht wieder zurückgenommen. Deswegen finde ich die Idee nach eienr Forderung der „Datenspende“-Pflicht nicht gut.

  14. Hallo ihr zwei,
    ich möchte einen kleinen Kommentar zum vierten Thema „Geld und Glück“ aus dem Nähkästchen erzählen.
    Aus persönlicher Dummheit hab ich mich in eine Situation gefahren, die dafür sorgte dass ich trotz gute bezahltem Vollzeitjob ich immer knapp bei Kasse war. Ich war durchgehend unglücklich weil ich viel gearbeitet hab aber bereits am 1. des Monats wieder so hart in den roten Zahlen stand dass es mir wirklich nicht gut ging.
    Nun Zeiten ändern sich undd man beißt sich so durch. Heute gehen immernoch absurde Zahlen von meinem Konto weg aber nicht mehr so schlimm wie früher. Ich kann wieder Täglich an den Briefkasten gehen, auch anfangs des Monats und problemlos alle Rechnungen öffnen und begleichen.
    Mein persönliches Glück kann ich daran ablesen dass ich Leben kann, mir fast alles leisten kann was ich möchte (oh, ich kauf mir nicht jede Woche nen Tesla…) und komme damit klar. Ich hab weniger sorgen, weniger körperliche Reaktionen auf den Stress (Magen, Haut, schlechter Schlaf, Gereiztheit) und komme klar.
    Aber ganz ehrlich, mehr brauch ich auch nicht. Mehr verdienen? Ich hab meine Gehaltserhöhung auf unsere hart schuftende Auszubildende umlegen lassen.
    Obwohl ich weiterhin Schulden begleiche und weniger als die 60k aus der Studie verdiene will ich nur aufzeigen, dass das bestreiten der täglichen Kosten plus ein Taschengeld zum Leben sehr gut ausreichen kann.
    Was ich mit Millionen auf dem Konto machen würde? Ganz ehrlich, jedem Podcast monatlich 100€ in den Hut werfen und den lokalen Sportverein fördern. Ich brauch keinen Sportwagen vor der Tür.

    Also macht weiter so.

  15. Sehr schön das mit den Sportklammotten!

    Ich bin zwar nur Radpendler, aber gute Sportklamotten sind dabei Gold wert, vor allem weil sie bei längeren Strecken nicht so schnell kaputt gehen wie Jeans und normale Klammotten und ich brauche mehr davon als ich im Moment habe.

    Konkurieren kann ich aber nicht mit den ernsten Radsportlern, darum bin ich nicht in der Strava-Gruppe.

    Kann mir einer den Unterschied zwischen „Jersey SS Prof Bodyfit“ und „Jersey SS Prof Bodyfit Smooth“ erklären? Was ist dabei Smoother?
    Und gibt es auch trägerlose gepolsterte Radshorts für Männer, bzw. passt mir wohl die Frauenhose?

    Ansonsten vielen Dank für den Podcast!
    Ich bin fast taub, und dank Fortentwicklungen im Berreich der Hörgeräte kann ich seit grob einem Jahr Podcasts hören, und ihr wart meine Einstiegsdroge.
    Ihr macht meinen Arbeitsweg und kurze Pausen vergnüglicher.

  16. Zu Thema Nummer 4: ich habe mich gefragt, ob es auch noch andere Gründe für die Korrelation zwischen hohem Einkommen und empfundenem Glück gibt. Falls es sich dabei doch nicht um eine Korrelation, sondern um eine Kausalität handeln sollte, dann klärt mich bitte auf. Erstens denke ich, dass nicht nur das Geld einen Einfluss auf das Glück und ggf. auch die psychische Gesundheit hat, sondern umgekehrt auch die psychische Gesundheit auch auf das Einkommen. Bei mir ist es z.b. so, dass ich aufgrund einer Grunderkrankung nicht Vollzeit arbeiten kann. Aus diesem Grund verdiene ich natürlich auch weniger Geld. Hinzu kommt, dass eine psychische Erkrankung einen Einfluss auf die Ausbildung nehmen kann. Wer z.b. unter einer Depression leidet, wird es schwerer haben, einen höheren Abschluss zu erreichen, für den ja auch ein höherer Energieinvestition notwendig ist. Demzufolge ist es mit einer Depression ebenfalls schwieriger ein hohes Einkommen zu erzielen. Und dass Menschen mit Depressionen oder anderen psychischen Erkrankungen auf der Glücks-Skala vergleichsweise niedrige Werte erreichen, liegt, denke ich, auf der Hand.

    Zweitens kann ich mir vorstellen, dass natürlich Menschen in höheren Positionen mehr Geld verdienen. Durch ihre Position erhalten Sie gleichzeitig auch mehr Anerkennung, umgekehrt ist es häufig so, dass der Stress in der Hierarchie nach unten weitergegeben wird. Mit einer niedrigeren Position erfährt man also tendenziell häufiger Ablehnung und seltener Ankerkennung, als in einer leitenden Position. Auch das wirkt sich sicher auf das Glücksgefühl aus – und hat mit dem Geld erstmal nichts zu tun.

    Drittens habe ich mich auch gefragt, anhand welcher Gefühlszustände das angebliche Glück abgefragt wurde. Ich kann mich daran erinnern, dass ihr erwähnt habt, dass Menschen mit höherem Einkommen häufiger stolz empfinden. Umgekehrt kann ich mir vorstellen, dass Menschen mit geringerem Einkommen stressfreier leben. Sie tragen weniger Verantwortung und müssen unter Umständen nicht so viele Stunden schuften wie es ein Firmeninhaber muss. Wenn aber Werte wie Entspannung gar nicht abgefragt wurden, Werte wie Stolz hingegen schon, dann hat das natürlich auch einen Einfluss auf die Aussagekraft der Studie.

    Mich würde dazu eure Meinung mal sehr interessieren, vielleicht habe ich in eurem Resümee auch einfach etwas überhört.

    ich wünsche euch ein schönes Wochenende,

    viele Grüße von Maria

    • Kannich nur bestätigen, war mal Betriebsleiter, aber als (nur) Stellvertreter LEBTE es sich besser, auch mit’n paar Mark weniger

  17. Moin, Themenwunsch – Nicolas wird das bestimmt begrüßen ..

    .. an mir ist ein Artikel ‚vorbeigeflogen‘ *höhöhö* 🙂
    ( https://www.dailymail.co.uk/sciencetech/article-9202081/Female-physicist-invents-new-fusion-rocket-humans-Mars.html )
    Natürlich reißerischer Titel 😉

    Das dazugehörige Paper findet ihr Open Access hier:
    ( https://arxiv.org/abs/2011.04192 )

    Ich hab da zu wenig Ahnung von, aber falls ihr da mal nen Blick drauf werfen könnt/wollt – das wäre nice 😀

    LG

  18. Hallo Nicolas, hallo Reinhard,
    da ich mich vor einiger Zeit auch mit der Reduktion meines CO2-Fußabdruckes und dadurch auch mit Bauphysik und Haustechnik auseinander gesetzt habe, hier ein kurzer Erfahrungsbericht.

    Zur Befestigung der Dampfbremse: Du machst dir sicherlich mehr Gedanken und arbeitest sorgfältiger als fast jeder Handwerker, von daher wird es schon ausreichend gut. Da die Dämmung ja schon eingebaut ist, kommt der nächste Tipp wohl zu spät. Ich würde beim Dämmen von Dächern möglichst auf Zelluloseeinblasdämmung setzen, da sie sehr viele Vorteile gegenüber Mineralwolle hat. Die Masse und Wärmekapazität ist größer, daher bietet sie einen besseren Hitze- und Schallschutz. Durch das Einblasen gibt es keine die Dämmung unterbrechenden Hohlräume. Ungeziefer fühlen sich in Zellulose nicht wohl. Der Energiebedarf zur Herstellung von Zellulose ist gering, das ist aufbereitetes Zeitungspapier. Bei Entsorgung kann sie thermisch verwertet werden und die Rückstände können als Dünger genutzt werden.

    Zum CO2-Fußabdruck: Ich habe gerade ein >100 Jahre altes Haus in großen Teilen durch Eigenleistung saniert. Die Massnahme mit dem besten Verhältnis von Kosten zu CO-Einsparungen war die Wärmepumpe. Ursprünglich wurden die 150m² mit einem Niedertemperaturkessel und jährlich 3000l Heizöl beheizt, also rund 8t CO2, jetzt bin ich bei nur noch 0,5t.

    Nach dem Einbau 3-fach verglaster Fenster, Innendämmung mit 10cm Multipor und Dämmung der obersten Geschossdecke mit 30cm Zellulose hat sich der Ölverbrauch und damit auch der CO2-Ausstoss auf 4t halbiert. Das Material hierfür inklusive Einbau der Fenster durch eine Fachfirma kosteten 30000€.

    Geheizt wird jetzt mit einer selbst installierten Sole-WP, die ihre Energie aus einem 100m langen, in 1,5m Tiefe im Garten verlegten Ringgrabenkollektor bezieht (https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de). Der RGK besteht aus drei 300m langen, in Schlaufen gelegten PE-Rohren mit 32mm Aussendurchmesser und einer geschätzten Lebensdauer von >100 Jahren. Der Stromverbrauch beträgt <2000kWh pro Jahr, also weniger als 1t CO2. Durch den immer CO2-ärmeren Strommix sinkt dieser Wert automatisch jedes Jahr. Die Kosten für die WP inlusive Heizflächen und Kollektor betrugen 15000€. Weil es eine Förderung vom BAFA in Höhe von 6500€ gab, habe ich davon 8500€ selber getragen.
    Der Strom der WP kommt teils von der 10kW PV, letztes Jahr habe ich nur 53% des WP-Stromes aus dem Netz ziehen müssen. Das bedeutet dann nur noch einen CO2-Ausstoss von 0,5t durch den Strombezug von extern. Die hohe Abdeckung erreiche ich durch Warmwasserbereitung am Mittag und eine Erhöhung der Vorlauftemperatur am Tag und Absenkung in der Nacht, dadurch wird automatisch viel Energie im Estrich (Fußbodenheizung) und in den Wänden (Wandheizung) eingelagert. Die Stromkosten der WP senke ich zusätzlich durch einen Stromtarif mit Kopplung an die stündlichen Börsenpreise (https://www.awattar.de/). Bei niedrigen Börsenpreisen und damit auch hoher EE-Erzeugung heizt die WP mehr, bei hohen Preisen und damit wenig EE-Angebot wird die Leistung reduziert. Das ergibt dann monatliche Heizkosten in Höhe von 18€.

    Wer keinen Kollektor im Garten verlegen kann oder will, kann auch die günstigsten Luft-Wasser-Monoblock-WP von Panasonic, z.B. die WH-MDC05J3E5 mit 5kW für 3000€ einsetzen. Diese haben mit die besten Werte am Markt, die Modelle für höhere Heizlasten kosten etwas mehr. Damit lässt sich ein Haus mit einem Gasverbrauch von ~15000kWh mit halbem CO2-Ausstoss beheizen, eine PV verbessert das Ergebnis noch weiter.

    Der Einbau von WP hat mehrere Vorteile für den Nutzer und das Klima. Es wird auf absehbare Zeit nicht ausreichend CO2 neutrales Gas/Öl zum Heizen geben, es gibt schliesslich genug Bereiche, die Gas nicht durch Strom ersetzen können. Durch den vermehrten Einsatz von WP muss die Gas- und Ölinfrastruktur von immer weniger Nutzern gezahlt werden, es wird also zusätzlich zur CO2-Abgabe immer teurer. Durch den erhöhten Stromverbrauch werden die Netze besser ausgenutzt, die Netzkosten können zukünftig also sinken oder weniger stark steigen. Mit PV kann man einfach selber den Energieträger für seine Heizung produzieren.

    Zur Frage von Reinhard, wie gut denn sein Wasserturm gedämmt ist: 1m Ziegelwand hat etwa einen U-Wert von 0,8W/m²K, das entspricht der Dämmwirkung von etwa 4cm Styropor. 4cm Styropor auf seinen Wänden würden die Wärmeverluste durch die Wände demnach halbieren. Nach EnEV muss eine Wand mindestens einen U-Wert von 0,24W/m²K aufweisen, das würde man mit etwa 10cm Styropor/Mineralwolle erreichen, für Passivhausstandard wären rund 20cm erforderlich. Zur Planung meiner Dämmung habe ich den U-Wert-Rechner auf https://www.ubakus.de verwendet.
    Eine Innendämmung würde ich in dem Fall aber nicht uneingeschränkt empfehlen, weil man damit die große thermische Trägheit der Wände aussperrt. Eine Aussendämmung muss von allen Miteigentümern beschlossen werden und diese wird vermutlich durch die Rundung des Turmes recht teuer.

    Lieben Gruß
    Lars

  19. Von der Arbeit aus hatten wir letztes Jahr eine virtuelle Tour durchs Guggenheim-Museum in New York. Eine Mitarbeiterin hat uns über zoom verschiedene Bilder aus der Ausstellung gezeigt und einiges dazu erzählt. War sehr spannend und gut gemacht!

  20. Hallo Reinhard und Nicolas
    ich habe eine Nachfrage zum vierten Thema, weil ihr mehrfach Musk und die erste und die zweite Million erwähnt habt. Wie hoch gingen denn die Einkommen bei der Umfrage? So viele Einkommensmillionäre gibts doch wahrscheinlich gar nicht, so dass es da vielleicht schon ne Grenze gibt, ab der man nicht mehr glücklicher ist inklusive der verschiedenen Gefühle.

  21. Hi ihr beiden.
    Zu euren Fussbodenheizungen, googelt mal nach „Hydraulischen Abgleich“. Da erfahrt ihr, wie ihr eure Heizung durchaus noch um einiges noch optimieren könnt, so das ihr eine noch geringere Vorlauftemperatur benötigt. Vor allem bei Reini wird das ziemlich sicher zutreffen, da ja in einem seiner Räume der Rücklauf vollständig zugedreht war. Da passen die Durchflussverhältnisse ziemlich sicher nicht.
    Nach einem sehr guten Hydraulischen Abgleich kann man sich normalerweise die Einzelraumregelung komplett sparen. Die einzelnen Thermostate verbrauchen insgesamt nicht unerheblich Strom, was normal in den normalen Stromkosten untergeht. Jeder meiner Thermostate braucht z.b permanent 7 Watt, was sich bei einem Strompreis von 0,3€ im Jahr auf gut 18€ aufaddiert. Wenn man nicht auf die Einzelraumregelung verzichten möchte, sollte man die Thermostate dann wenigstens ausserhalb der Heizperiode Stromlos machen. Das halbiert die Stromkosten schon mal.
    So langweilig ist eine Fussbodenheizung also nicht. Wie man sieht, kann man daraus sogar eine Wissenschaft machen 😉

    LG Frank

  22. Zum Thema Tastaturen:
    Auch hier gibt es wissenschaftliche, in dem Fall arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse, die die Orientierung erleichtern. Hierfür möchte ich mal ein Plädoyer halten. Die Deutsche gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) hat sie in einer Information handlich zusammengefasst: https://publikationen.dguv.de/widgets/pdf/download/article/409
    Insbesondere wird darin empfohlen, helle Tastaturen mit dunklen Zeichen zu nutzen (siehe S. 47 unten), das wissen nur sehr wenige. Für Nicolas als Sicherheitsbeauftragten ist das doch wichtiges Wissen. 😉

    Ich persönlich habe mir kürzlich auch eine schöne mechanische Tastatur geleistet und bin sehr happy damit. Bei vielen aktuellen Tastaturen habe ich den Eindruck, dass hier grundlegende Funktionalitäten dem Design geopfert werden. Mich erinnert das an diese unmöglichen spiegelnden Displays bei Laptops, die ja auch eine ergonomische Katastrophe waren.

    Das Thema CO2 habt Ihr ja bei der Frage um die LEDs schon angeschnitten: Meine Tastatur ist ein wiederaufbereitetes gebrauchtes Modell für den professionellen Einsatz von einem Qualitäts-Hersteller. Kostenpunkt: 3,87€ plus Versand.

  23. Super Sendung! Ich interessiere mich derzeit wie Nicolas für mechnasche Tastaturen. Wo gibts die von euch beschriebenen zu Kaufen? Für einen Link wäre ich euch dankbar!

    Gruß Alex

  24. Wenn man will, kann man dem RKI auch noch auf anderem Weg Daten spenden, manuell, ganz ohne Fitnesstracker und Smartphone: Bei Grippeweb.

    Wenn man sich anmeldet und seine „Basisdaten“ angibt bekommt man jede Woche eine Erinnerungsemail und kann diese Frage beantworten:
    „Hatten Sie in der Woche vom […] eine NEU aufgetretene Atemwegserkrankung (zum Beispiel neu aufgetretenen Husten, Schnupfen, Halsschmerzen, mit oder ohne Fieber)?“
    Wenn man ja beantwortet kommen dann noch ein paar Rückfragen, welche Symptome man hatte und wann es angefangen hat.

    Ich finde es im Moment sehr interessant zu sehen, wie sehr sich der Lockdown auf die Anzahl an „Erkältungen“ in der Bevölkerung auswirkt: https://grippeweb.rki.de/Results.aspx

  25. Kurz am Rande zum Thema Wissenschaftskommunikation:

    Ich bin über dieses Video gestolpert worden und habe – nachdem ich mir das gerade zu meiner eigenen Überraschung komplett von vorne bis hinten mit Freude angeschaut habe – den Verdacht, das könnte uch gefallen und evtl sogar zu einer lobenden Erwähnung führen. Stand jetzt 804 Aufrufe* finde ich dafür nämlich viel zu wenig.

    *und davon sind auch noch einige aus der von mir verantworteten schmierigen Webpräsenz, auf der mich ein Gast darauf aufmerksam machte.

    • Metin Tolan kennen wir von dem ein oder anderen Vortrag sogar persönlich 🙂 Er kommt ja auch aus dem Pott und seine Vorlesungen sind toll!

  26. Hallo Zusammen, ein Professor meiner Uni hat letztens in Nature einer „Revolution“ des 3D-Drucks publiziert. Da ich allerdings aus einem anderen Fachbereich komme und absolut null Ahnung habe, wie das Verfahren funktioniert, bzw. ob es wirklich so revolutionär ist, wollte ich euch mal fragen, ob ihr das Paper in einem der folgenden Podcasts vorstellen könntet. Vielleicht auch interessant für Nicolas und seine Lust am 3D-Druck. 😉 Danke im Voraus und vielen Dank für den Podcast

    Link zum Paper: https://www.nature.com/articles/s41586-020-3029-7

  27. Disclaimer: Ironie-lastig 🙂
    —————————————-

    Jungs, es gibt ne neue Hürde …
    ( https://science.apa.at/power-search/8008996133716778814 )
    … Minkorrekt sollte hier mMn auch genannt werden 🙂

    Man will ja auf den richtigen Listen stehen 😀
    Ich meine, alle 2 Wochen nen Schwurbel ausgraben, an ein Millionenpublikum (:-P) verteilen sowie ne ganze Tournee durch Deutschland …
    … Wo hängt denn bitte deren Hürde 😉

    Ich fänd es ja stark, wenn sich nun Leute bei denen (Österreichische Ärztegesellschaft für Homöopathie) melden und (auch) den Preis verlangen.
    Bzw. nach den objektiven, nachweisbaren, belegbaren Kriterien fragen um den Preis zu gewinnen.
    Puste für den ‚Preis 2021‘ habt ihr ja (dank Reini’s fleißigem Lauftraining :D)

    Fazit: Es würde mich freuen, wenn Minkorrekt hier öffentlichkeitswirksam mit dabei stehen würde 🙂

    LG und weiter so

  28. Ihr habt in der Sendung die These aufgestellt, das eine Niedertemperaturheizung Energie sparen würde. Mir ist nicht klar, warum das so sein sollte.
    Wie viel Energie ich benötige, um einen Raum auf eine gewünschte Temperatur zu heizen, hängt nur vom Energieverlust durch die Hülle ab. Dabei ist es doch egal, ob ich dazu die Heizung kurz sehr heiß mache, oder lange eher kühl.
    Befindet sich der Wärmeerzeuger innerhalb der thermischen Hülle, treten auch keine Bereitstellungs- oder Verteilverluste auf.
    Wenn ich also jetzt nicht gerade eine Wärmepumpe verwende, um mein Heizungswasser zu erwärmen, ist doch die Vorlauftemperatur völlig egal.
    Oder habe ich hier etwas übersehen?

  29. Hallo ihr zwei. Mal wieder ne sehr geile Folge!!
    Hab einen kleinen Aufklärungsauftrag für euch:
    Ihr habt über die 360° Tour in Leipzig gesprochen und VR Touren in Museen. 360° Videos sind etwas ganz anderes als eine VR Erfahrung. Ich muss leider immer wieder feststellen, dass sehr viele den Unterschied nicht kennen bzw. denken das es das selbe ist. Allein der Arbeitsaufwand bzw die benötigte Technik unterscheidet sich (sowohl in Aufnahme wie auch Wiedergabe) extrem.
    Liebe Grüße und macht weiter so!!

  30. Hallo zusammen,

    … und insbesondere an Nicolas, der ja gerade saniert ein Thema aus meiner Blase: Wäre ein „Balkonkraftwerk“, um den CO2-Fußabdruck zu reduzieren eine zusätzliche Option?
    Dabei schalten man ein Solarpanel (z.B. ein gebrauchtes Panel zu 300W peek) an einen Microwechselrichter und speist den Strom direkt ins Wohnungsnetz ein, den man dann direkt verbraucht und nicht vom Versorger/über den Zähler bezieht. Das Panel hängt man z.B. außen an den Balkon (sofern Vermieter und ggf. Behörde der Optik wegen nix dagegen haben) oder auf ein Vordach/Garage. Das muss man vorher dem Stromversorger mitteilen, der dann ggf. noch den Zähler tauschen muss (das Gehabe der Versorger ist leider manchmal „ärgerlich“, aber ablehnen können die das erstmal nicht und der Aufwand hält sich in Grenzen). Ich denke gerade jetzt, da viele im Homeoffice sitzen und tatsächlich viel mehr Strom tagsüber (also zu „Solarzeiten“) verbraucht wird, wird das immer mehr auch finanziell attraktiv anstatt nur eine „Öko-Nerd-Spielerei“. (Wir haben seit Ende September 2020 600W peek auf der Garage (flach, Südseite, Pfalz) und brutto über den Winter etwa 70kWh erzeugt und davon denke ich 90% selbst verbrauchen können.)

    Gruß,
    Nico

  31. Hey ihr zwei,
    weil Ihr ja in letzter Zeit immer wieder auf das Thema „digitale Lehre“ eingegangen seid, möchte ich dazu mal meinen Senf los werden:

    Als Student an einer Hochschule kann ich allen nur den Rat geben: Sucht euch Leute mit denen Ihr zurecht kommt, und mit denen Ihr lernen könnt. Skype, Discord oder WhatsApp Anrufe sind eine super Sache um trotz der verzwickten Lage gemeinsam weiter zu kommen. Pusht euch gegenseitig beim Lernen ABER haltet euch auch davon ab zu viel zu tun, wenn es sein muss. Spätestens, wenn es auf Klausuren und andere Arbeiten zu geht sind solche Lerngruppen, aus meiner Erfahrung, mehr wert als jemals zuvor!

    Liebe Grüße
    Lukas

  32. Moin!
    Zwei kurze Feedbacks zum Podcast.
    1. ich habe kurz vor knapp noch bei dem coolen Radtrikot zugeschlagen und freue mich schon, es diesen Sommer auf den Touren ausfahren zu können!
    2. ich habe mir die Schwurbel-Seite zur „Impf-Neutralisierung“ angesehen und war entsetzt. Mein Kollegin fährt leider auch einen üblen „Esoterik“-Trip, Stichwort „Böse Pharma-Lobby“, Wasserfilter, Steine, Seelenreinigung etc.pp.
    Der habe ich die Beschreibung des Impf-Schwurblers vorgelesen. Ihre Reaktion: „Das ist ja total unseriös!“ Ich dachte nur „JAAAAAAAA!!!!“ Dann wurde es jedoch noch schlimmer. „Der Typ bringt ja alle ehrlichen (!!!) Schamanen und Heiler in Misskredit….! Der nimmt ja viel zu viel Geld, andere bieten das (und die anderen „Dienste“) viel günstiger an.“ Da fiel mir so gar nichts mehr ein, die Frau ist total verloren…. Da kann man leider gar nicht mehr argumentieren.

    Liebe Grüße
    Thorsten
    P.S: Eure Podcasts sind leider etwas zu lang, um sie auf meine Trainingsläufe mitzunehmen, deshalb hinke ich total hinterher… 😉

  33. Hallo,
    da ich mit Seite durchsuchen und google nicht zum Ergebnis kam:
    Habe ich mich verhört oder gibt es ein slack-channel?
    Wie finde ich den?

    Glück Auf
    Achim

  34. Etwas spät, aber da es zur Katzenminze noch keine Ergänzung gab: Mich hat neulich ganz unverhofft unsere Katze angefallen und mir wie eine Verrückte in die Finger geknibbelt. Das macht sie sonst nie. Lag aber nicht an Katzenminze, sondern an (Knollen-)Sellerie, den ich gerade geschnitten hatte. Schräg, ich war verwirr, aber auf YouTube habe ich dann diverse Videos von Katzen entdeckt, die auf Sellerie genauso abgehen wie auf Katzenminze. Ist beides, bei unserer Katze zumindest, aber tagesformabhängig. Ja, wir haben experimentiert – aber es ist keine Katze dabei zu Schaden gekommen.

  35. Bei den Schwurblern frage ich mich ja manchmal, ob das nicht ein Mensch ist, der wissenschaftlich-kritisch denkt und das einfach nur ausnutzt…

    Die Versuchung ist da ja immer groß.

    Und ich glaube, ich würde sowas auch genau SO machen, wie dieser Schwurbel: Der Typ bringt Schwurbler unter Umständen dazu, sich impfen zulassen!

    Finde ich garnicht soooooo dumm.

Schreibe einen Kommentar zu Koile Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.