Mi181 – „Haare 18“

Nicolas berichtet vom wissenschaftlichen Publikations-Portal SciPost, das aufzeigt wie wissenschaftliche Publikation in Zukunft hoffentlich aussehen könnte.

Reinhard erzählt von dem schlimmsten Interview 2020 in dem ihr der wundervollen Maja Göpel zusehen könnt, wie man selbst im dreistesten Interview die Fassung behält. Hier findet ihr ihr Buch „Unsere Welt neu denken: Eine Einladung“ über dessen Cover so lange gesprochen werden musste.

Thema 1:Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Infrastruktur“ – Würden wir mehr Fahrrad fahren wenn es nur bessere Infrastruktur geben würde? …auch bei schlechtem Wetter? Die Antwort ist JA!

Thema 2:Wir werden alle sterben!“ – Massenaussterben sind häufiger als man denken könnte! Diese Studie hat gezeigt, dass das nicht nur für Meeresbewohner gilt sondern auch an Land und das auch noch mit einer verblüffenden Regelmäßigkeit.

Experiment der Woche: „Kerzenbläser“ –

Musik:Die Nerd-Hymne feat. Chewbacca” schuld ist von und mit freundlicher Genehmigung von Sven Bensmann. Wenn ihr für nächstes Jahr noch ein schönes Geschenk sucht, dann schaut doch mal bei Svens Terminen vorbei.

Da Weihnachten ja unmittelbar vor der Tür steht haben wir uns einen Gast gesucht der uns etwas Weihnachtliches erzählen kann. Tim Ruster von Astro-Comics TV erklärt uns was die große Konjunktion ist und was es mit dem Stern von Betlehem auf sich hat.

Thema 3:Reden mit Schwurblern“ – Wie sollten wir mit Schwabbeln und Klimaleugnern oder Corona-„Skeptikern“ reden? Der Schlüssel heißt Zweifel säen und Fragen stellen.

Thema 4:Ruf doch mal an“ – Gerade jetzt zur Weihnachtszeit leiden viele Menschen an Einsamkeit und das kann sogar messbare Sturkturänderungen in unserem Gehirn verursachen. Daher, wenn ihr jemanden kennt der eventuell über die Feiertage alleine ist, dann ruft doch mal an.

Schwurbel der Woche: St. Leonhardsquelle (vorgeschlagen von Jasmin)

Hausmeisterei: Der nächste Minkorrekt-Lifestream ist am Montag den 04.01.20 um 20:00 auf Twitch.

Unseren Discord wo über das Trikot diskutiert wird findet ihr hier.

Wenn ihr noch Weihnachtsgeschenke sucht, dann denkt doch mal über Tickets nach. Nicht speziell für uns, sondern generell 🙂 Falls ihr nicht wisst wofür, könnt ihr ja mal schauen was bei unserer Agentur www.hpr.de sonst noch so vertreten ist.

Als Alternative könnt ihr auch gerne in unserem Merchshop unter www.modisch-inkorrekt.de vorbeischauen. Solltet ihr da schon gut versorgt sein findet ihr bei Supergeek noch eine Menge anderer unterstützenswerter Künstler wie den Hoaxillas, Kritzlkomplex, Ruthe, AAA, Tod aber lustig und viele andere.

Tourtermine:

Auch unsere Veranstaltungen sind leider von der aktuellen Pandemie nicht verschont geblieben und aktuell sieht es so aus, dass dieses Jahr keine Shows stattfinden können. Wir hoffen, dass es zu des nächsten Jahres besser wird.

Tickets für die Veranstaltungen im nächsten Jahr findet ihr ebenfalls im Ticketshop:

Wissenschaft live!

Die ersten verschobenen Termine sind jetzt online

Wie die Abwicklung bei eventuell verschobenen Terminen genau abläuft, können wir euch zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen, da dies in der Hand der örtlichen Veranstalter liegt.

Rausschmeißer:Virowar – Carry on (Manowar Corona Tribute by InfiNight)” schuld ist Nicolas

Vielen Dank für eure Unterstützung! Support your Podcast! 🙂

(bei allen Links zu Amazon handelt es sich um Affiliate-Links)

Intro war: Weihnachtsgedicht nach Fallersleben

41 Gedanken zu „Mi181 – „Haare 18“

  1. Mich stört an Weihnachten am meisten das meine Freunde keine Zeit haben weil sie Organisieren, „Zwangskonsum“ ausüben und bei ihrer Familie sind.

  2. Auch wenn das nichts an der Grundaussage von Thema 4 ändert: so viel ich weiß ist der Suizid Anstieg zu Weihnachten ein urban myth. Die höchste Rate ist zu Frühlingsanfang, also bitte dann besonders für die Freunde und sogar den komischen Onkel da sein.

  3. Schönes Interview zum Stern von Bethlehem! Besonders die Geschichte mit den empörten Planetariumsbesuchern 😉 Es ist ja wirklich erstaunlich, wie viele Gläubige tatsächlich gerade den Stern von Bethlehem als „Beweis“ für das was in der Bibel steht heranziehen möchten. Die treff ich auch immer wieder mal (und denk mir dann, dass man ja eigentlich gerade deswegen glaubt, weil man es *nicht* wissen kann. Wenns eh belegt ist, braucht man ja nicht mehr glauben…).

    Eine kurze Anmerkung hab ich als alter Besserwisser aber dann doch noch: Dreifachkonjunktionen zwischen Jupiter und Saturn gibt es zwar nicht mega-oft aber doch immer wieder (siehe zB „Triple Conjunctions of the Planets“, J.G. Porter, Journal of the British Astronomical Association, vol. 91, 567-575, http://adsabs.harvard.edu/full/1981JBAA…91..567P oder auch den Wikipedia-Artikel über Dreifachkonjunktionen).
    Und die Konjunktionserklärung zum Stern von Bethlehem ist zwar eine wunderbare Geschichte um Weihnachten und Astronomie zusammenzubringen. Aber 7vChr war die Konjunktion längst nicht so cool wie sie in diesem Jahr war. Damals standen Jupiter und Saturn ca 10 mal weiter auseinander als jetzt und waren für alle deutlich als 2 Planeten erkennbar und nicht als ein Stern (kann man mit „Stellarium“ super visualisieren; man muss nur aufpassen, dass das man da beim Jahr „-6“ einstellen muss). Wie Tim am Ende gesagt hat, ist es daher am wahrscheinlichsten, dass der Stern einfach nur ein Statussymbol für den Messias war um das junge Christentum ordentlich zu etablieren (andere Götter zur damaligen Zeit hatten ja auch entsprechende himmlische Symbole). Der Stern von Bethlehem war quasi der Mercedesstern der Antike 😉

    Ich wünsch euch frohe Feiertage! Bleibt gesund!

  4. Hey, kurz zu Thema 3: “Reden mit Schwurblern”
    Nach Fakten fragen ist eine gute Idee, leider gerät man ggf. in zwei Teufelskreise:

    1. Man fragt nach, wie das funktioniert und es kommt ein „weiß ich nicht, aber ich merke, dass es wirkt“ –> kein Interesse, kein Selbst-Hinterfragen -> subjektiv wahrgenommener Zweck heiligt die Mittel

    2. Man fragt bei 1. weiter nach oder stellt die Wirkung in Zweifel und dann kommt evtl. ein sogar teils nachvollziehbares Argument; Man nimmt auch Ibuprofen, wie das funktioniert weiß man auch nicht, aber es wirkt ja.
    –> Dass man da dann entgegnet, dass man aber nachlesen könnte, wie es funktioniert, weil eine WIRKUNG VORHANDEN IST, landet dann wieder an der Wand…

    Keine Macht den Schwurblern!
    Glück auf!
    Frohe Feiertage 😉

  5. Ich fand es ironisch, wie ihr erst das Interview mit Maja angesprochen habt – danach habe ich mir das Elend angesehen- und kurz darauf (beim Erklären der Fragen) sagtet, dass es keine dummen Fragen gibt

  6. Zum Thema 3; da hab ich letzthin auf genau die Art und Weise einen kleinen Erfolg beim Thema Homöopathie erzielt. Nachdem ich immer wieder argumentiert hab und mir auch „der Kamm geschwollen ist“, wie Nicolas auch berichtete, hab ich mich darauf besonnen, daß Nicolas die Strategie „erklär doch mal“ im Kontext Klimawandel schonmal angesprochen hatte und dann hab ich mich zurückgelehnt.
    Beim Stichwort „energetische Ebene“ war dann Schluss weil mir die keiner erklären konnte. Zwar keine 100%ige Überzeugungsarbeit aber der Stein ist wohl ins Rollen gebracht 🙂 danke dafür.

    Interessant finde ich auch, dass viele Halbschwurbler sich in puncto Klimawandel sehr gerne auf die Wissenschaft berufen und dann bei Homöopathie usw davon gar nichts wissen wollen. Wenn man diese Grünesotheriker darauf anspricht ist meiner Erfahrung nach oft ganz schnell Schluss.

  7. Zu den Fahrrädern im ICE möchte ich noch gerne eine Sache ergänzen … ich habe letztes Jahr mein Fahrrad auch im ICE über eine längere Strecke transportiert. Da gab es auch drei Fahrradstellplätze im Zug, die man vorher buchen konnte. Sowas gibt es also auch hierzulande ☺️ Allerdings hatte die nicht jeder ICE. Und blöd ist es dann eben, wenn man aufgrund unpünktlicher Bahnen den ICE mit dem Fahrrad-Abteil verpasst! Auf jeden Fall ist es noch ausbaufähig.

    Ich würde mir übrigens auch bessere Mitnahmemöglichkeiten für Fahrräder im Bus wünschen. Da ich jeden Morgen eine Stunde lang im Bus zur Arbeit fahre, würde ich die Zeit gerne wenigstens zum Radfahren nutzen. Allerdings wohne ich in einer dieser Städte mit Hanglage, und ich möchte ja ungern schon verschwitzt auf Arbeit ankommen ?, deshalb würde ich gerne einen Teil der Strecke im Bus zurück legen. Leider ist im Bus kaum Platz für Fahrräder, und es gibt noch eine andere Person, die ihr Rad morgens im Bus transportiert, ein zweites würde da bestimmt nicht hinpassen. Aus diesem Grund habe ich die Überlegungen bisher noch nicht in die Tat umgesetzt. Mit Auto wäre ich wohl in 20 Minuten auf Arbeit ? … aber das höchste der Gefühle wäre für mich ein Roller, wenn überhaupt …

  8. Vielen Dank für’s Beantworten meiner Frage!! Ich habe sehr wenig Ahnung von Physik, und die Tatsache, dass das Gewicht des Satelliten keinen Unterschied macht, hat mich dann doch etwas geflasht. Und dass man beim Starten mit Raketen aufpassen müsste, dass man den Mond nicht aus der Bahn schubst! Dabei fiel mir etwas ein, das mein alter Mathelehrer mal mit einer Klasse ausgerechnet hat: Wenn alle Chinesen gleichzeitig hochspringen würden, könnten sie damit die Umlaufbahn der Erde verändern!

    Schöne Feiertage und liebe Grüße
    Julika

    • Hm, weiß ja nicht, was dein Mathelehrer damals genau ausgerechnet hat, aber die Erdumlaufbahn können auch gemeinsam hochspringende Chinesen nicht beeinflussen.
      Da du aber Interesse an solchen Fragestellungen hast (sehr gut!), würde ich das Buch „What if?“ von Randall Munroe (der mit den xkcd.com Comics) empfehlen. Gibts auch in Deutsch.

      Viele Grüße
      Marius

  9. Parallel zu der Rubrik Reden mit Schwurblern würde ich mir wünschen, dass auch besprochen wird, wie ich als nicht Experte mit Personen disktutiere (z.B. Klimawandel, Datenschutz). Dort fehlen mir oft die einfachen Antworten und von der Gegenseite kommt dann „Die Wissen doch eh schon alles“ oder so.

    • Was beim Thema Datenschutz hilft (zumindest in Deutschland) ist dann die Nachfrage, dass der andere mir dann ja mal gerne seine Steuererklärung zeigen kann. In der Regel meinen die Leute dann doch ganz oft, dass sie was zu verbergen hätten.

      • Ich sage gerne: „Jeder der nix zu verbergen hat, möge bitte Vorhänge und Rollladen am Schlafzimmer entfernen und die Klotüre aushängen.“
        Hat schon machen zum Überdenken seiner Aussagen angeregt.

        Gutes Neues Jahr!

  10. Hallo, zu eurem zweiten Thema habe ich eine Frage: Mir hat jemand erzählt, dass die Dinosaurier gar nicht wirklich ausgestorben sind, sondern die heutigen Vögel sich aus ihnen entwickelt haben. Wisst ihr dazu was und könnt was dazu erzählen?
    MFG
    Maria

  11. Alle 27,5 mio Jahre kommt ein mit Mars-Technologie getarnter Asteriod aus dem Aeusseren Guertel auf die Erde. Grosse Frage, war vor 14,6 Millionen im Noerdlinger Ries der Letzte :D?
    c roschdestwom

  12. Hallo und schöne Weihnachten,
    eine kleine Anmerkung zur Sichtbarkeit von Nebeln im Kosmos. Der von Euch angesprochene Supernovaüberrest M1 ist sehr wohl auch dirket sichtbar. Da braucht man eigentlich nur ein Teleskop, eine dunkle Umgebung (ok, das ist für viele Menschen ein Problem) und die Position. Dann sieht man im Teleskop den Nebel schon recht deutlich.
    Die Farben kann man zwar nicht sehen, da unsere Augen nicht Lichtstark genug sind aber mit einer normalen Digitalkamera und längeren Belichtungszeiten, oder vielen Einzelbildern kann man auch ohne Filter bunte Bilder aufnehmen.
    Der Unterschied zum Auge liegt darin, dass unser Gehirn nicht Licht über Zeit integriert – also quasi nur eine Belichtungszeit kennt.
    Der Filtereinsatz in der Astrofotografie hat vor allem damit zu tun, dass man damit empfindlichere Sensoren nutzen kann, da die Farben auf dem Fotochip ja getrennt aufgezeichnet werden und so quasi Licht auf für diese Wellenlängen blinde Chipbereiche trifft, wenn man Farbchips einsetzt. Man nutzt also weniger des ankommenden Lichts. Diese Anmerkungen gelten aber nur für Hobbyastronomie. In der professionellen Astronomie, besonders der Weltraumastronomie, werden oft auch Wellenlängen außerhalb des sichtbaren Bereichs, z.B. Infrarot oder Röntgenstrahlung aufgenommen und dann mit „Falschfarbe“ ins „Bild“ gebastelt.
    Viele Grüße und macht weiter so!
    Joachim

  13. Hi, im Schwurbel der Woche wurde auch Emoto mit seinen Wasserkristall- bzw. Reisexperimenten angesprochen. Lars Dittrich (von maiLab) hatte mal das Reisexperiment sozusagen reproduziert und darüber gebloggt. Recht unterhaltsam, zumal es teils eine riesengroße Schweinerei mit verschimmeltem Reis in allen Farben gab!

    Hier mal Links dazu:
    https://youtu.be/3zOR4J-6zSE (Lars rief sogar auf, es ihm gleichzutun und das Experiment durchzuführen. Unter #LarsUndDerReis findet man Tweets dazu)
    https://lars-und-die-welt.de/?s=Emoto

    Dann hoffe ich, Ihr habt viel Freude mit den Abbildungen von verschimmeltem Reis und falls ihr nen Emoto-Experten braucht, Lars is maybe your man.

    Grüßis & guten Rutsch

    Jona

  14. Moin moin,
    bzgl. euren Shows und CO²-Neutralität:

    TL;DR: CO²-Neutral-Siegel auf den Show postern?!

    Ich glaube dass es viele Künster gibt, die ähnlich denken (besonders Satire/Kabbarett).
    Ich würde gern nur noch zu Shows gehen, die „CO²-Neutral sind“ ..
    .. ABER – blah blah – Ablasshandel – blah ..
    Es geht mir um das Symbol, das Symbol, dass Künster „nachhaltig sein wollen“.

    Ich weiß, „steile These“ während Künster aktuell am langen Arm verhungern .. .. ..

    Egal, es ging um die Idee 😉

    LG und weiter so 🙂

  15. Zum Thema 2: Ihr habt Euch ja gefragt, ob sich in der Politik tatsächlich jemand mit den existenziellen Risiken der Menschheit befasst… so richtig weiß ich das auch nicht, aber es gibt zumindest Wissenschaftler, die das tun. Empfehlen kann ich hierzu ganz dringend das Buch „The Precipice“ von Toby Ord (Senior Research Fellow in Philosophy at Oxford University). Er befasst sich mit der Risikobewertung von existenziellen Risiken für die gesamte Menschheit. Ein spannendes wie auch wegweisendes Gebiet aus meiner Sicht. Drauf gekommen bin ich übrigens dank einer Podcast Folge von Omega Tau (#350 Existential Risk). Einfach mal reinhören, danach wollt Ihr auf jeden Fall auch das Buch lesen! Erstaunt und erschreckt hat mich übrigens, dass Asteroiden keine nennenswerte Bedrohung im kommenden Jahrhundert darstellen… AGI und durch den Menschen verursachte Pandemien aber sehr wohl. Über die dunkle Materie im Bereich der zentralen Galaxieebene hat Toby Ord allerdings nichts geschrieben 😉 Es bleibt aber dabei… Wir werden alle sterben!

    Ansonsten wünsche ich Euch einen hoffentlich ruhigen Jahresausklang und für 2021 vor allem Gesundheit. Ich hoffe, wir sehen uns dann in Fürth gegen Ende des Jahres… aber erstmal müssen wir die Pandemie rumkriegen. Alles Gute und macht genau so weiter 🙂

    Hier noch die Links:
    https://theprecipice.com/
    http://omegataupodcast.net/350-existential-risk/

  16. Zum Thema 4: Ich kann hier nur anekdotische – eigene – Evidenz beisteuern. Schon als Kind habe ich gegrübelt und mich einsam gefühlt, obwohl ich viel in Gemeinschaft war. Das ist bis heute nicht anders. Ich frage mich, ob hier Ursache/Wirkung verkehrt werden – zumindest teilweise. Vielleicht verstärken sich hier Effekte gegenseitig.
    Diese Paper, die irgendwelche Effekte in Daten entdecken und sich dann in munterer Spekulation über die Ursachen ergehen, erscheinen mir häufig in dem zweiten Teil eher schwach.
    Unabhängig davon ist der Apell Kontakt mit anderen aufzunehmen in jedem Fall zu begrüßen. Danke dafür!

  17. Hallo ihr beiden!

    Hatten auch gerade an Weihnachten wieder das Thema Corona und Verschwörung, denn meine Schwägerin kennt eine die hat mit 2 verschiedenen Leuten geredet deren Angehörige vor kurzem gestorben sind und bei denen war wer der hat ihnen Geld gegeben wenn sie sagen, Corona war die Todesursache!!!!

    Auf die Frage wer denn da Geld geboten hat kam nur, „da hab ich nicht genauer nachgefragt“ und auf die Aussage, dass es bei einer Autopsie ziehmlich egal ist was ein lieber Angehöriger den meint was die Todesursache ist kam auch nur ein „ja ich weis es auch nicht genau aber die hat das schon von 2 Leuten gehört“

    Das Problem ist nur, dass meine innere Ruhe schon beim zweiten Satz verschwunden ist und ich mich fast nicht unter Kontrolle habe da nicht lauthals aufzulachen oder dergleichen, das tut schon sehr weh.

    Ich freue mich ja sooooooooo, der nächste live stream kommt an meinem Geburtstag das wird ein tolles Abendprogramm.

    Grüße Euch bis 4.1.2021
    Zegone

    • Zeigt einen mMn völlig unterberücksichtigten Aspekt:
      Den meisten Menschen scheint überhaupt nicht klar, wie die einfachsten Prozesse in unserer Gesellschaft (z.B. Feststellung der Todesursache) ablaufen. (Einfach hier im Sinne von lang etabliert.)
      Da schämt man sich dann nicht, zu behaupten, man könne die Angehörigen bestechen, um eine Todesursache anzugeben.

  18. Hi ihr beiden,
    zum Thema 1 ne kurze Anmerkung, bzw. ein m.M. recht gutes Konzept aus DRESDEN! 😉 – hier können wir als Inhaber einer Abo-Monatskarte im ÖPNV täglich die von der DVB bereitgestellten Mietfahrräder für 30min kostenfrei nutzen.
    Dazu nimmt der Ausbau der Fahrradwege auch immer mehr Gestalt an.

    Danke für den Podcast und den Livestream!
    Ich warte ganz gespannt und geduldig auf die nächste Live-Show in DD.

    Grüße…

  19. Erstmal ein gutes Neues Jahr.

    Zum Thema 1: Hier im Großraum München hat man es als Fahrradpendler extrem schlecht. Ich wohn im Brucker Land (westlich von München). Ich könnte überhaupt nicht sicher im Winter mitn Fahrrad zur nächsten S-Bahnstation fahren, das die Radwege (sofern einer vorhanden ist) frühestens gegen Mittag, meistens eher am Nachmittag geräumt oder gestreut werden. Somit müsste ich auf einer Landstraße zum Bahnhof fahren. Das ist wiederum lebensgefährlich, weil die wenigsten Autofahrer den Seitenabstand richtig einschätzen können. Und natürlich wird dann so knapp vor mir wieder eingeschert, dass ich den ganzen Matsch abbekomme. Also bleibt mir im Winter nur das Auto um zum Bahnhof zu kommen. Ist zwar für eine Strecke von 5 km extrem beschissen, aber dafür komm ich lebend an.

    Und ein Abteil in dem nur Fahrradfahrer rein dürfen, wäre für die S-Bahnen sinnvoll. Dann könnte man zur jeder Tageszeit sein Radl mitnehmen.

    Für eine mögliche Liveshow hätte ich eine Anregung. Vielleicht könnt ihr den ein oder anderen Termin nach Augsburg (Schwabenlandhalle) oder Fürstenfeldbruck (Veranstalltungsforum Fürstenfeld) einbauen.

    Viel Glück und viel Gesundheit
    Grüße
    Sproggy

  20. Moin ihr beiden,
    da ich nicht weiß wie ich euch sonst kontaktieren kann, wollte ich einen kurzen Vorschlag für den Schwurbel der Woche machen nämlich die Seite „Qi Blanco“, auf welche ich durch diverse YouTube-Werbung aufmerksam gemacht wurden bin.

    Mfg. Kai

  21. Zu euren Experiment: Der Bernoulli-Effekt hat eine Anwendung, wo man ihn vermutlich nicht unbedingt erwartet. Und zwar bei der Feuerwehr. Dort gibt es seit einigen Jahren sogenannte Hohlstrahlrohre, das sind Strahlrohre, die in der Lage sind, einen kegelförmigen, hohlen Wasserstrahl zu liefern. Und im Inneren dieses hohlen Wasserstrahls tritt tatsächlich ein Unterdruck auf.
    Man kann das nutzen, um bei einem Gasaustritt und brennender Gasflamme die Flamme zu kontrollieren. Ein Video dazu wie man das nutzt findet man hier: https://youtu.be/dQ274zsjr68

    Noch zwei Gedanken zur Zwischenbemerkung „Das ganze Universum ist ein gigantisches schwarzes Loch“. Wenn das so wäre, wäre ja irgendwo in diesem Universum die Singularität. Wir haben doch inzwischen eine detaillierte Vermessung der kosmischen Hintergrundstrahlung – müsste dort nicht die Singularität als schwarzer Punkt mit drumherum ganz viel rotverschobener Hintergrundstrahlung erkennbar sein? Und da sich in einem schwarzen Loch noch nicht einmal das Licht heraus entfernt, gilt das doch sicher noch viel mehr für Materie? Müsste die Singularität aufgrund ihrer massiven gravitativen Kraft dann nicht an der Bewegungsrichtung der Galaxien erkennbar sein?

    Alles Gute und danke für viele spannende Podcaststunden

  22. Hallo Ihr zwei,

    zu den Helligkeit von Dioden habe ich noch eine Ergänzung. Denn die unterschiedlich große Bandlücke ist nur ein Teil der Erklärung. Denn entsprechend der Bandlücke gehen erst die blauen, dann die grünen und dann die roten LED aus. Nicolas hatte das auch richtig angemerkt, war etwas verwundert und hat dann gemutmaßt, dass die grünen besonders effizient sind.
    Was aus meiner Sicht passiert, ist dass tatsächlich erst blau, grün und dann rot ausgehen. Nur sehen wir das nicht, da unsere Augen auf grünes Licht optimiert sind (strahlt die Sonne am meisten aus und in der Natur gibt es jede Menge Kram in der Farbe). Wir sehen grün wesentlich besser als rot, daher gehe ich davon aus, dass die grünen zwar vorher ausgehen, man das mit dem Auge aber nicht feststellt.

    • Ich hätte auch noch eine (natürlich nicht ganz ernst gemeinte 🙂 ) Antwort auf die Frage, warum die LED unterschiedlich lange leuchten:
      Dann hat man eine billige Lichterkette gekauft. Wenn die LED nämlich mit einer Stromquelle (am besten ein Schaltregler) betrieben werden, dann leuchten sie alle gleich lang, egal welche Farbe sie haben.

      Viele Grüße
      Frank

  23. Hab noch was unfassbares für den Schwurbel der Woche:
    Bitte bei YouTube nach Cornelius von/van Lessen suchen.
    Unfassbar: da sitzt eine Schlafmütze um Friesenhemd, wedelt mit seiner Hand rum und heilt uns energetisch von Corona, Reptiloiden, Tinnitus, Rückenschmerzen, Schwüre und Geschwüre, …

    Ich gebe zu, Ich bin nicht selbst darüber gestolpert, sondern im Jahresrückblick von Kalkofes Mattscheibe 2020 hat sich Kalkofe schon köstlich amüsiert.

    Viel Vergnügen

  24. Zu Thema 2: Zyklisches Massensterben… Von wegen kosmisches Ereignis! Wer Mass Effect gespielt hat kennt die Wahrheit: Das sind die Reaper, die zyklisch die Zivilisation abernten! Nur Commander Shepard kann uns davor bewahren 😉

  25. Danke für das Thema zur Einsamkeit, das mich direkt angesprochen hat. Mir geht es trotz Familie oft so. Ich bin sehr häufig am Grübeln oder eben über soziale Situationen Nachdenken. Euer Podcast begleitet mich beim Spaziergang und auch abends „Runterfahren“ und hilft mir gerade über den Lockdown (der notwendig ist, aber Einsamkeit verstärkt). Also einfach ein Dankeschön für die Auswahl des Themas.

    Viele Grüße

    Katja

  26. Hallo Zusammen,
    nur mal um den Impactfactor zu relativieren: In der Analytischen Chemie (also kein kleines Feld) hat das höchst gerangte Journal eine 5-6 (und kostet im OA ~3000€). Also ich weiß schon was ich als nächstes vorschlage wenn ich wieder was einzureichen habe…

  27. Ich halte Maya Göpel auch für eine tolle Wissenschaftlerin. Allerdings irritierte mich ihre Aussage im Interview mit Thilo Jung, dass sie ihre Tochter auf eine Waldorfschule schicken möchte. Jung fragte leider auch nicht nach. Für mich steht das schon sehr im Widerspruch zum wissenschaftlich rationalem Denken. Keine Ahnung, ob sie bei den Grünen ist, aber die sind ja auch bei allem was den Klimawandel angeht pro evidenzbasierte Wissenschaft und bei Homöopathie und Anthroposophie ganz anders drauf.

  28. Zu Thema 3: „Reden mit Schwurblern“

    Hallo Minkorrekt,

    danke für dieses wundervolle Thema, genau dieses Thema ist für mich der Hauptgrund, Minkorrekt anzuhören. Ich sammle diese Techniken seit vielen Jahren und habe viele hunderte Kniffe in einer Liste, teils eigene Ideen, teils auf Grundlage verschiedener Fachlektüre.

    Mein Dozent für Entwicklungspsychologie, der Psychologe ist, hat schon vor einigen Jahren gesagt, zuerst müsse man Menschen in Zweifel versetzen, dann könne man sie überzeugen. Die Sache mit „inducing feelings of ignorance“ könnte genau das Puzzleteil sein, was ich lange gesucht habe: wie genau man das am besten anstellt, den andern in Zweifel zu versetzen. Vielen dank, ich werde das Paper von Ethan Meyers ganz oben auf meiner Zu-Lesen-Liste platzieren und angehen, sobald ich mit ein paar Wiederholungen fertig bin!

    Was ich noch hinzufügen möchte ist der umfangreiche Aspekt dessen, die Welt des Schwurblers zu kennen, oder besser gesagt, die Welt des Menschen, der eine andere Meinung hat; denn ein Stempel wie „Schwurbler“ bringt mich selbst in ein dafür ungeeignetes Mind Set. Ich sollte u. a. in Erfahrung bringen:

    Was sind Argumente für seine These?
    Was sind seine Gründe, seine These zu glauben?

    Das sind zwei verschiedene Dinge! Und dann Empathie zeigen und viel zuhören. Richtig zuhören: nicht zuhören, um zu antworten, sondern zuhören, um wohlwollend seine Sicht versuchen zu verstehen. Zuhören nimmt auch den Wind aus den Segeln und macht offen für Fragen. Nach der Grundlage suchen, wo man sich noch einig ist und von den Einigkeiten aufbauend die Uneinigkeiten angehen.

    Wenn du einen Menschen überzeugen möchtest, geh nicht durch die Welt und suche nach verschiedenstem Geschwurbel, sondern nimm dir ein Thema an und fuchse dich in die Perspektive desjenigen, der eine andere Meinung hat, kenne seine Welt und was ihn als Mensch bewegt. Dann weißt du auch besser, wie du mit diesem Menschen reden musst, damit er es nicht persönlich nimmt, und vor allem, um in ihm etwas zu bewegen. Wenn sich jemand des Corona-Themas annimmt, könnte er sich z. B. einmal eine Sitzung des Corona-Ausschusses ansehen, z. B. https://hooktube.com/watch?v=TLCTfRG5c34, dort werden verschiedene Corona-Kritiker angehört, meist aus Medizin oder aus dem Rechtswesen. Dort unterhalten sie sich auch untereinander und es lässt sich beobachten, wie sie mit Meinungsverschiedenheiten umgehen.

  29. Hier nochmal was zu Reinibärs Frage ob ich denn mein Fahrrad im ICE mitnehmen will: JA VERDAMMTE SCHEISSE. Ich will das, viele wollen das.

    Es ist die einzige Möglichkeit ökologisch und schnell von A->B mit Fahrrad zu kommen. Die Alternativen sind Auto (mieten) oder Fliegen.

    Auto hat den Nachteil, dass die Karre dann irgendwo sinnlos rumsteht und ich halt fahren muss. Letzteres ist nach einer Woche in den Bergen nicht so toll.

    Flieger ginge natürlich auch, aber dann nur mit Radkoffer/-Tasche die auch irgendwo untergebracht werden muss.

    Noch bescheidener werden die Nachteile wenn man Nach Punkt A anreist, mit dem Fahrrad nach Punkt B fährt und von dort nach Hause möchte.

    Also pro ICE-Radmitnahme. Außerdem kann man im Zug 2-3-4 Bier trinken 😉

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