Minkorrekt Folge 81 „WG-Erfahrungen“

Folge vom 13.09.16

Nicolas hat sich fileeeBox noch mal angesehen und hat wieder Post von Dr. Das.

Reinhard war in München im deutschen Museum und der Star Wars Ausstellung

Der kleine Philea-Lander wurde endlich gefunden!

Die simulierte Mars Mission HI-SEAS ist zu Ende gegangen. Mit dabei war auch Christiane Heinicke die über ihren Aufenthalt gebloggt hat.

padlock_openThema 1: „Wann ward das Licht?“ – Wann entstanden eigentlich die ersten Sterne?

padlock_closedThema 2: „You know nothing Leon Neil Cooper“ – Was Wissen wir eigentlich über Supraleitung?

Experiment der Woche: Ich sehe was was du nicht siehst! (additive und subtraktive Farbmischung) – (Bilder folgen in kürze).

Musik: “Scale of the Universe

Chinagadget der Woche: Handymicroskop (Bilder folgen in kürze)

padlock_openThema 3: „Schau her ich bin laut!“ – Weibchen stehen auf Männchen mit tiefen Stimmen und das hat eine Konsequenz auf die Evolution.

padlock_openThema 4: „It`s just one small step for...“ – Was hat Neil Armstrong denn nun gesagt?

Der sympathische kleine Verlag Elsevier hat mal ein Patent rausgehauen um sich gegen ihr veraltetes Geschäftsmodell zu schützen.

Amazon Kauf der Woche: “ Bussy Mix Schleck Drinks, 200er Pack (200 x 40 ml)

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WissensnachtRuhr am 30.9. an der Uni Duisburg.

Rausschmeißervideo: “Metric System Song For Kids

38 Gedanken zu „Minkorrekt Folge 81 „WG-Erfahrungen“

  1. Die Schöpfungsgeschichte ist mehrfach in der Bibel drin. Die gesuchte Passage war wohl 1.Mose 1:2.

    Und die Erde war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser.

    (so, weiterhören…)

    • Ich empfehle für Podcasts/33C3-Auftritte 😉 die deutlich dramatischere Version von Buber/Rosenzweig:

      Die Erde aber war Irrsal und Wirrsal.
      Finsternis über Urwirbels Antlitz.
      Braus Gottes schwingend über dem Antlitz der Wasser.
      Gott sprach: Licht werde! Licht ward. Gott sah das Licht: daß es gut ist.
      Gott schied zwischen dem Licht und der Finsternis.
      Gott rief dem Licht: Tag! und der Finsternis rief er: Nacht!
      Abend ward und Morgen ward: Ein Tag.

      N.B. “Irrsal und Wirrsal” oder “wüst und leer” ist die Verdeutschung des hebräischen תהו ובהו (“Tohuwabohu”). Am Anfang war also Tohuwabohu 🙂

  2. Wenn Nicolas sich doch noch dazu durchringt, in eine Mars-WG einzusteigen, dann gäbe es dafür noch ein paar Plätze:

    Die “Mars Desert Research Station” ist auch 2016/17 besetzt – in Utah. http://mdrs.marssociety.org/

    Wer es etwas kühler möchte, bitte schön: Die Flashline Mars Arctic Research Station (FMARS) besteht schon seit dem Jahr 2000.

    Anmeldungen bitte hier: http://members.marssociety.org/mdrs/MDRSApplicationForm2016-2017.docx

  3. Hahn, Meitner und Straßmann

    Moin Reinhard,
    das Experiment zur Kernspaltung im deutschen Museum ist von Otto Hahn, Lise Meitner und Fritz Straßmann. Lise Meitner war zum Zeitpunkt der Endeckung bereits nach Schweden migriert, stand aber im Briefkontakt mit den Anderen.
    Mehr dazu und ein Bild der Anlage sind in der Wikipedia zu finden.
    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Lise_Meitner
    Abgesehen davon haben mich bei meinem Besuch auch die sebstgebauten Wiederstände aus Glas fasziniert ( beschriftet mit 10^9 Ohm)

  4. Auch bei anderen Druckprodukten, kann man die CMYK-Punkte erkennen, da z.B. beim Offset-Druck die Flächen gerastert werden um den Farbauftrag zu regulieren.
    Schwierig wird es nur bei lasierenden Farben, da diese sich auf dem Papier mischen und Logos u.ä., da diese of mit vorab gemischten Sonderfarben gedruckt werden.

  5. So komplett mechanische Computer zu bauen ist in so fern schwierig, da man mechanische Bewegungen nur schwierig verstärken kann.

    Da mit dem “weniger Strahlung” von Erdkabeln ist was dran. Erst mal leitet der Erdboden ja, somit hat man quasi kein elektrisches Feld, zum anderen hat man hier ja ein Dreileitersystem bei dem die Summe des Stromflusses immer 0 ist. Wenn die Leiter jetzt wie auf einem Masten weit auseinander sind, so muss man weiter weg gehen, damit sich die magnetischen Felder aufheben. Sind die Leiter näher aneinander, so heben sich die Felder nach kürzerer Zeit auf. Ich hab das bei einem früheren Arbeitgeber mal durchgerechnet, weil wir da messen wollten, wie viel Leistung durch eine Leitung durch geht. Das geht bei Erdkabeln wirklich deutlich schwieriger.

  6. Tach die Herren Physiker,
    zum Thema Rosetta und Lego.
    Berichte der ESA: http://www.esa.int/ger/ESA_in_your_country/Germany/Rosetta_goes_LEGO_R
    Bei LEGO, kann man abstimmen, welche Ideen in den Handel kommen sollen. Bei Rosetta and Philae haben sich nicht genug Interessenten gefunden:
    https://ideas.lego.com/projects/86436
    Ich bin der Meinung, es gab auch eine Bauanleitung. Finde diese aber nicht. Bim mir im Moment nicht sicher, ob ich ein Gedächtnisprobleme oder ein Suchproblem habe.
    Grüßen vom Niederhein
    Thomas

  7. Hallo methodisch Inkorrekte,

    dass es bei Euch oft rumpelt und stottert, wenn es um Astrophysik geht, finde ich ja noch charmant. Gleichwohl würde es nicht schaden, mal eine Vorlesung zu besuchen. Bochum hat auch ein sehr tolles Planetarium.
    Was mich ärgert ist die utilitaristische Sichtweise auf die Physik. Ist Physik wirklich nur sinnvoll, wenn etwas für die Industrie Verwertbares dabei herauskommt? Noch einen weiten Weg bis zur Weisheit der junge Padawan hat.

  8. Zum Thema Sine Wave Language:
    Das Wort Sign konnte ich bereits sofort erkennen, ich glaube wenn ich mir das Beispiel mit dem vorherigen Wissen häufiger angehört hätte, wäre ich vermutlich sogar auf den ganzen Satz gekommen.
    Selber habe ich quasi mal den gleichen Versuch in einem irischen Pub im ländlichen Irland gemacht. Da wurde ich von einem sehr betrunkenen Einheimischen am Pissoir angesprochen (passend zur australischen Sprache) und habe kein einziges Wort verstanden. Trotzdem wollte ich nicht unhöflich sein und habe einfach etwas unverständliches genuschelt, wovon ich meinte, dass es wohl die richtige Frequenz und Modulation treffen könnte. Darauf erntete ich nur ein zustimmendes Nicken…reichte wohl an Kommunikation für mein Gegenüber 😉

  9. Ein hübsches Experiment zum Chinagadget ist auch die Frage: Welchen Luftballon bekomme ich mit einem roten Laser kaputt? Den roten oder den grünen?
    Ich meine, das gab es sogar mal bei KnoffHoff.
    Hattet Ihr schonmal ein KnoffHoff-Intro?

  10. O ja, ” A small word for men, but a giant challenge for Minkorrekt” – Greenwich Mean Time. Dabei stellt das Ausspracheproblem eine “self-inflected wound” dar, denn die NASA hat zu keinem Zeitpunkt die GMT verwendet. In der externen Kommunikation wurde die Ostküstenzeit (am Startort) verwendet, ansonsten die “Mission Time”, die mit der Sekunde des Startes beginnt und einfach durchgezählt wird. Die GMT war zum Zeitpunkt der Mondlandung bereits seit 9 Jahren als Weltzeit außer Dienst gestellt und durch die UTC (Universal Time Coordinated) ersetzt.

    Armstrong betrat den Mond also um 09:56:15 pm Eastern Standard Time oder 109:24:15 Mission Time.

    Das ist 3.56 Uhr und 20 Sekunden GOZ (Gelsenkirchener Ortszeit).
    http://www.lpi.usra.edu/lunar/missions/apollo/apollo_11/overview/
    ———–

    Der von Reinhard vorgeführte Effekt, der von Nicolas richtig schön als Mustererkennung erklärt wurde, ist als Pareidolie bekannt. Hier der (englische) Wikipedia link, weil der deutsche Text nicht so gut ist: https://en.wikipedia.org/wiki/Pareidolia

    Und – Überraschung ! – natürlich gibt es Scharlatane, die damit Geld machen, seit vielen Jahren schon:

    http://reversespeech.com/

    Man lässt Aufnahmen von Sprache rückwärts laufen und schließt aus dem, was Pareidolie in Kopf erzeugt, was wirklich gemeint war. Vorwärts: “Hallo, Schnucki!” – rückwärts: “dusselige Kuh”.

    Andere entdecken geheime Botschaften in rückwärts abgespielten Schallplatten.

    Led Zeppelin, Stairway to Heaven:
    „Oh here’s to my sweet Satan. The one whose little path would make me sad, whose power is Satan. He will give those with him 666. There was a little toolshed where he made us suffer, sad Satan.“

    Madonna, Hung Up:
    Love Good Night – Your Suicide in der Textzeile „Time goes by, so slowly“

    Queen, Another One Bites the Dust:
    „Start to smoke marijuana“ und „Decide to smoke marijuana“ beziehungsweise „It’s fun to smoke marijuana“.

    mehr hier:
    https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%BCckw%C3%A4rtsbotschaft#Vermeintliche_R.C3.BCckw.C3.A4rtsbotschaften

    Also, wenn ihr beim nächsten mal Stimmen hört, wenn der Plattenspieler rückwärts läuft, habt ihr nichts Schlechtes geraucht, das gehört so.

    Evolutionsmäßg waren die im Vorteil, die im Blätterwald den Säbelzahntiger erkannt haben. Falsch-positive Wahrnehmungen führten lediglich zu unnötigen Fluchten. Falsch-negative Ergebnisse dagegen dünnten den Genpool nachhaltig aus.

  11. Hallo!
    Es konnte auch sein, dass von Jabbas Latexkörper nichts mehr übrig ist. Ich hatte mal den Steinbeißer aus “Die unendliche Geschichte” in München in der Bavaria gesehen. Dort wurde gesagt, dass das Latex sich mit der Zeit auflöst und die Figur irgendwann nicht mehr existieren wird.

  12. Eine etwas leichter einleuchtende Erklärung dazu, weshalb die Fehlstellen bzw. Phononen die Cooper Paare nicht stören:

    Elektrischer Widerstand bedeutet im Allgemeinen Wechselwirkung der Elektronen mit Gitteratomen/Phononen, also Energieübertrag. (Daher ja auch die Erwärmung von eleltrischen Leiterm). Wie Reinhardt jabschon gesagt hat, sind Cooper Paare im Gegensatz zu Elektronen Bosonen, die nicht mehr der Pauli Statistik genügen. Sie befinden sich also alle im Grundzustand. Das heißt aber im Umkehrschluss, dass sie keine Energie mehr abgeben können, denn tiefer als Grundzustand geht nicht. Sie könnem also nur Wechselwirken, wenn sie Energie aufnehmen. Aber das ist nur dann möglich, wenn der Energieübertrag groß genug ist, beide Elektronen eines Paars auf ein höheres Energieniveau zu heben. Andernfalls bliebe ein einzelnes Elektron im schon voll besetzten Grundzustand, was verboten wäre, da es ja wieder der Pauli Statistik genügt. Aucj in dieser Richtung ist also die Wechselwirkung eingeschränkt.

  13. Zum Thema Dokumente scannen und Einsortieren für Steuer usw. habe ich hier einen Tipp:

    Ich habe einen Fujitsu Scansnap Dokumentenscanner (S1300i) und nutze ihn in Kombination mit der Software Paperless auf dem Mac.

    1. Die gescannten Dokumente werden via OCR Volltext durchsuchbar in PDF umgewandelt.
    2. Man kann die Dokumente taggen (z. B. “2016” “Steuer” “Rechnung” “lebenswichtig”)
    3. Ablegen in Kiste muss man noch selbst machen auch das Finden in der Kiste wird leider nicht abgenommen. Wenn ich eines brauche suche ich es in der Software und drucke es aus, weil meistens eine Kopie reicht. Original bleibt bei mir.

    Die Kombination hat den immensen Vorteil, dass man auch mal größere Stapel an Dokumenten per Knopfdruck scannen kann (bis zu 20 Blätter im Einzug hab ich schonmal gemacht) und der Scanner zudem in einem Zug Vorder- und Rückseite scannt.
    Das ist erstmal eine kostspieligere Anschaffung als eine App und eine Pappbox allerdings muss man kein Abo abschließen und ist Herr über die Daten (die man dann deutlich günstiger verschlüsselt in der Cloud sichern kann). Man kanns aber von der Steuer absetzen.

    Ich bin jetzt noch fauler geworden und mach nur noch 1x im Quartal die Arbeit die angefallenen Dokumente durch den Scanner zu jagen und dann in eine Kiste zu legen. Es ist je nach Menge und Aufwand den man beim Taggen und Kategorisieren macht zwischen 15 Minuten und 1 Stunde.

  14. Lieber Hr. Remmscheid,
    Sie haben in Folge 3 des sehr durchschnittlichen Podcasts minkorrekt einmal angekündigt, dass wenn es den Podcast in 3 Jahren noch geben sollte Sie uns einmal die Tetris-Melodie auf einem Klavier vorspielen wollen!

    Da diese 3 Jahre nun ins Land gezogen sind würde ich Sie bitten Ihre Ankündigung endlich einzulösen. Und kommen Sie mir bitte nicht mit so billigen Ausreden wie “Ich muss ja noch eine Doktorarbeit abschließen!” denn dann müsste ich Ihnen leider Antworten, dass das einige was seid der EU-Erwiterung billerger geworden ist sind Ihre Ausreden! 🙂

    MfG
    Gustav Gans

  15. Hallo erstmal!

    Bei dem Titel des 3. Themas mußte ich auch sofort an Motorräder denken. Tatsächlich kann (oder vielmehr konnte, ich bin da schon länger nicht mehr dran beteiligt) so ein Balzverhalten durchaus funktionieren, aber das ist nur ein Grund warum Motorradfahrer den Motor aufdrehen. Viele mögen auch einfach den Klang des Motors und der ist in engen Gassen oder Tunneln halt besonders kernig…
    Also in Abwandlung der bekannten Frage:
    Wenn ein Motorradfahrer durch einen Tunnel fährt und keiner hört zu, gibt er dann trotzdem Gas?

    Ja, tut er;-)

    Gruß,
    Marc

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