Minkorrekt Folge 80 „Ich kann dich sehen!1!!11!“

Folge vom 25.08.16

Das Intro war Spongebob Schwammkopf.

Nicolas hatte Urlaub und ordentlich Schritte in der „Minkorrekt-Challenge“ Fitbit Gruppe gemacht.

Wir nehmen das erste mal mit der neuen Version Ultraschall 2.2 Gropius und mittels Studiolink auf. Danke an alle, die das technisch möglich gemacht haben.

Nicolas war mal wieder auf der MS Wissenschaft mit Martin Rützler (@martinruetzler). Dieses Jahr geht es um „Meere und Ozeane“. Dabei wurde auch ein Podcast produziert.

Reinhard war viel im Kino…ja auch mit der ominösen Frau und auch ein wenig Urlaub gemacht. Jetzt ist er wieder bei seinem Arbeitgeber. Was er da so macht erfahrt ihr bald auf dem Twitteraccount @sekels_GmbH.

padlock_closedThema 1: „Gold für die Wikinger in der Dressur“ – Nicolas hat Pferdedressur geschaut (https://www.youtube.com/watch?v=QomCoG5nEMY ). Seit wann können Pferde eigentlich so albern laufen? Das klären Wissenschaftler auf Basis von Gen-Daten.

padlock_closedThema 2: „Nur wo Reibung ist da fallen keine Späne“ – Wo gerieben wird, da fallen irgendwann Späne. Problematisch wird dieser verschleiß durch Reibung vor allen bei Maschinen. Eine mögliche Lösung zur Vermeidung umweltschädlicher additive in Schmierölen bietet dieses Paper.

Experiment der Woche: “Die Brachistochrone” Der kürzeste Weg ist nicht immer der schnellste Weg. Herausgefunden hat das schon Bernoulli. Den Beweis (und Reinhard in Boxershorts) könnt ihr dank der ominösen Frau hier bestaunen. Hier nochmal aus der Vogelperspektive.

Musik: “Eureka! – The PDX Broadsides

Kein aktuelles Chinagadget der Woche, aber Reinhard beginnt mit der Verschickung. Gadget für etwas über 100 Euro haben angefangen den Besitzer zu wechseln!

padlock_openThema 3: „Klasse statt Masse“ – Wie können Fischweibchen () Einfluss darauf nehmen, welche Männchen ihre Eier befruchten?

padlock_closedThema 4: „Ich sach doch dat is Kunst“ – Reinhard zeigt uns, dass das Konsumieren von Trashfilmen eigentlich ein Hinweis auf eine kulturell vielseitig interessierte Person ist 😉

Amazon Kauf der Woche: ORIGINAL OstrichPillow ® Powernapping Kissen Straußen-Kissen Ostrich Pillow Reisekissen

Die WissensNacht Ruhr am 30. September hat jetzt das Programm auf der Webseite.

Rausschmeißervideo: „In da Lab” ZDoggMD

95 Gedanken zu „Minkorrekt Folge 80 „Ich kann dich sehen!1!!11!“

  1. Also ich kenne jetzt Studiolink nicht im Detail, aber so rein logisch ist es sinnvoll das nicht über WLAN laufen zu lassen.
    WLAN hat halt das Problem, dass die Datenpakete durchaus mal, durch kurzzeitige Störungen, nicht korrekt ankommen können. Im besten Falle werden die dann noch mal verschickt. Das dauert aber, und besonders Software die darauf basiert was in Echtzeit auszutauschen mag dann nicht mehr. Eine Software wie Studiolink braucht wahrscheinlich die Pakete möglichst schnell. Wenn da eines 100 Millisekunden später ankommt, dann nutzt das nichts mehr.

    Es gibt übrigens auch reine LTE Router für relativ wenig Geld zu kaufen. Bei Fritz!Boxen kann man sogar einen LTE Stick einfach dran hängen.
    Bei kabelbasierten Verbindungen ist das alles zuverlässiger. Da gibts fast keine Störungen, und im seltenen Fall eines Staus

    • Danke für Deine Einschätzung. Am Donnerstag versuchen wir es noch mal “von zu Hause” mit LAN Kabel. Vielleicht klappt es ja noch. Gemütlicher wäre es für mich! 😉

      /nw

  2. Super, schon wieder eine neue Folge!
    Liegt der langsame Download eigentlich an mir? Andere Podcasts (ähnlicher Länge) laden viel schneller…

    • Gerade in den ersten Stunden nach der Veröffentlichungen haben wir ziemlich Druck auf unseren Servern. Da kann es schon mal etwas langsamer gehen. Für Euch natürlich etwas blöd. Uns freut die Nachfrage! 😉

      /nw

  3. Beim Erstellen vom m4a File hats wohl ein Problem gegeben. Weder MPC-HC noch Foobar2000 nehmen das File an (“Unable to open item for playback (Unsupported format or corrupted file (array access out of range))”). Mit VLC gehts aber der ist ja bekannt dafür auch defekte Files zu öffnen.

  4. Das mit dem Schwarzen Loch scheint eine physikalische Analogie zu sein. So wie man im Ingenieursbereich zum Beispiel mechanische Systeme mit Elektronischen Systemen nachbildet, so bilden die gravitative Systeme mit Akustischen Systemen nach. Die Idee ist, dass die Gleichungen gleich sind, und somit das analog sein sollte.

    Bei der Entwicklung von Elektronenröhren macht man das übrigens ähnlich. Da baut man ein zweidimensionales Modell der Röhre aus einem Gummituch welches an den Stellen wo die Metallelemente sind, auf den entsprechenden Potentialen befestigt wird. Das elektrische Potential wird da in eine Höhe übersetzt. Getestet wird das dann mit kleinen Metallkügelchen die quasi die Elektronen darstellen sollen. Die bewegen sich auf der schiefen Ebene des Gummituchs so wie Elektronen im elektrischen Feld der Röhre.

    • Ich mag so Analogieexperimente. Man muss nur aufpassen, dass die Analogie auch noch greift. Wenn man aus einem quantenmechanischen Effekt ein klassisches Modell macht, könnten da schon wesentliche Bestandteile auf der Strecke bleiben.

      /nw

  5. Warum wird die Exomars-Mission nicht von Satelliten aus navigiert, so dass die atmosphärischen Störungen vermieden werden? Diese Idee von Reinhard scheitert an der Schwäche der Signale.

    Die ESA benutzt zur Verfolgung der Sonde drei Radioteleskope in Australien, Argentinien und Spanien mit einer Spiegel-Größe von 35 Metern. Auf der Erde wiegen allein die beweglichen Teile 600 Tonnen.

    http://www.esa.int/Our_Activities/Operations/Estrack/New_Norcia_-_DSA_1
    http://www.esa.int/Our_Activities/Operations/Estrack/Cebreros_-_DSA_2
    http://www.esa.int/Our_Activities/Operations/Estrack/Malarguee_-_DSA_3

    ——–
    Die lange Brennzeit bei der Kurskorrektur dürfte sich sehr einfach aus dem Verhältnis von Schub un Abflugmasse ergeben: 3 Tonnen Sonde werden von einem 424 N Triebwerk angeschoben. Vorteil ist die gute Dosierbarkeit.

    Darüber hinaus berichtet Gunter Oley in der “Augsburger Allgemeinen” in ihrer lesenswerten Raumfahrtrubrik über Probleme im Vorfeld der Bahnkorrektur:

    http://www.augsburger-allgemeine.de/community/blogs/40plus/

  6. Zum Thema Olympia Fussball:
    Soweit ich weiß spielt dort die U23-Mannschaft mit einer gewissen erlaubten Anzahl älterer Teilnehmer 2 oder 3 oder so, deswegen interessierts auch keine Sau

  7. Wenn ihr noch oefter die ominoese Frau erwaehnt, verlange ich irgendwann noch dass sie auch der Sendung beiwohnt 😉

    Schoene Folge wie immer, vielen Dank.

    Gruesse vom Matze

    • Tzzzz faellt mir jetzt auf, ein Link zu Amazon und es ist kein Ref-Link?
      Da entgeht euch was!

      Genug kommentiert, war wie schon gesagt eine tolle Folge.

      Gruss vom Matze

      • Das ist wirklich dumm von uns und wir wurden schon ein paar mal drauf aufmerksam gemacht. Da sieht man mal, dass wir keine Guten Selbstvermarkter sind. Wir machen das alles aus Spaß! 🙂

        /nw

  8. So, jetzt ist es soweit. Habe heute die Folge 79 gehört und damit zu euch aufgeholt (ja, ich habe wirklich alle Folgen durchgehört!)- Jetzt bin ich mal gespannt, wie lang so zwei Wochen ohne Minkorrekt sind… 🙂

  9. Erstmal ganz lieben Dank für die Erwähnung unserer Expedition auf das Schiff und für die sehr persönlichen Worte. Bin ein bisschen rot geworden 😉
    Zur Sendung allgemein: Ich bin sehr überrascht, dass sich die “Remote-Situation” so gar nicht auf die Stimmung ausgewirkt zu haben scheint. Ganz alleine in einer immer dunkler werdenden Uni zu sitzen, kann ein echter Stimmungskiller sein. War es aber nicht. Eine schwungvolle und witzige Sendung, die durch die Auftritte von Luke nur gewonnen hat. Also ich habe überhaupt nichts zu meckern, obwohl ich vorher sicher angenommen hatte, dass die Stimmung deutlich anders wäre. Gut gemacht! Und ich drücke alle Daumen, dass der Breitbandausbau in Gelsenkirchen voran kommt 😉

    • Danke Martin!

      Ja, Du warst einer der Bedenkenträger! Aber die dunkle Uni ist ja kein Ort der mir völlig fremd ist! 😉
      Hat wieder Spaß gemacht mit Dir auf “unserem” Schiff zu sein! Ich freue mich schon auf die nächste Runde!

      /nw

  10. Etwas Background zu den Filmen im 4. Paper 🙂
    Bad Taste ist, genau wie Braindead, von Peter “Lord of the Rings” Jackson – das sollte zu Denken geben.

    Zu den Killertomaten gab es sogar eine TV-Zeichentrick-Serie – habe jetzt wegen euch die “Tomatoes, tomatoes” Titelmusik im Ohr.

    Plan 9 from Outer Space gilt als schlechtester Film aller Zeiten vom, posthum ernannten, schlechtesten Regisseur aller Zeiten, Ed Wood.
    Man sieht die Faeden, an denen die UFOs durchs Bild gezogen werden, der “Hauptdarsteller” wurde vor Beginn des Films erschossen und daher vorher von ihm aufgezeichnete Szenen ohne jeglichen Bezug verwendet, dazu ein “Double” gecastet das groesser ist und keinerlei Aehnlichkeit zum Verstorbenen aufweist…
    Ehre wem Ehre gebuehrt 😉

  11. Hättet ihr es nicht erwähnt, dass ihr nicht im selben Raum seid, wäre es wahrscheinlich gar nicht aufgefallen. Die kleineren Aussetzer zwischendrin stören überhaupt nicht, besonders wenn einer von euch dafür 400km fahren müsste.

    Der einzige Wermutstropfen ist wohl dabei, dass Nicolas keine Angst mehr haben muss, dass Reinhard sein heiliges Büro bei dem Experiment der Woche zerstört 😜

      • Da möchte ich mich auch anschließen, super Qualität. Wenn ihr es nicht erwähnt hättet, wäre es mir zwischendrin auf jeden Fall nicht aufgefallen; Studiolink scheint echt hammermäßig geringe Latenzen zu erzeugen. 😀

        • Vielen Dank Euch allen! Ja, Studiolink hat wirklich kaum Latenzen und die Sprachqualität ist so super, dass man wirklich glauben könnte Reinhard sitzt gleich neben mir.

          “In meinem Büro?!” muss ich aber auch noch irgendwie remote unterbringen. Ich lass mir was einfallen! 😉

          /nw

    • Auch ich fand die Qualität optimal, fast sogar besser als bisher. Bezüglich Verständlichkeit im Auto diesmal nix zu meckern. Der Dialog war flüssig, wie in einem Raum.
      Nachdem ich von den Startschwierigkeiten auf Twitter gelesen hatte, dachte ich das geht jetzt so:
      “Krcks… REINHARD? .. Hörst Du Mich? … grsch… zzzzz … JA, ICH KANN DICH HÖREN, hörst Du mich? .. schhhhh… bzzz… JA!!1! …”

      • Das wollen wir auf keinen Fall! Das muss so stabil sein, dass ihr demnächst überhaupt nicht mehr mitbekommt wenn wir remote aufnehmen. Wenn es Unterbrechungen geben sollte machen wir einen Doubleender. Aber so ist es für uns komfortabler und es hilft auch in den richtigen Dialog zu kommen.

        /nw

  12. Hallo Niklas,
    kleines Nitpicking: der Mann mit der Strahlung heißt Hawking. Stephen Hawking. Mit g, ohne s. Sam Hawkins war der bei Karl May, wenn ich mich nich irre.

    • Richtig. Personenbeschreibung:

      “Unter der wehmütig herabhängenden Krempe eines Filzhutes, dessen Alter, Farbe und Gestalt selbst dem stärksten Denker einiges Kopfzerbrechen verursacht haben würden, blickte unter einem Walde von verworrenen, schwarzen Barthaaren eine Nase hervor, welche von fast erschreckenden Dimensionen war und jeder beliebigen Sonnenuhr als Schattenwerfer hätte dienen können. Infolge dieses gewaltigen Bartwuchses waren außer dem so verschwenderisch ausgestatteten Riechorgane von den übrigen Gesichtsteilen nur die zwei kleinen, klugen Äuglein zu bemerken, welche mit einer außerordentlichen Beweglichkeit begabt zu sein schienen … Diese Oberpartie ruhte auf einem Körper, welcher bis auf die Knie herab unsichtbar blieb und in einem alten, bockledernen Jagdrocke stak, der augenscheinlich für eine bedeutend stärkere Person angefertigt worden war und dem kleinen Manne das Aussehen eines Kindes gab, welches sich zum Vergnügen einmal in den Schlafrock seines Großvaters gesteckt hat. Aus dieser mehr als zulänglichen Umhüllung guckten zwei dürre, sichelkrumme Beine hervor, welche in ausgefransten Leggins steckten, die so hochbetagt waren, daß sie das Männchen schon vor zwei Jahrzehnten ausgewachsen haben mußte, und die dabei einen umfassenden Blick auf ein Paar Indianerstiefel gestatteten, in denen zur Not der Besitzer in voller Person hätte Platz finden können.” (aus: Der Ölprinz)

    • Hallo Martin,
      vielen Dank für den Hinweis, ich versuche es mir zu merken. Das ist sonst peinlich für einen Physiker. 🙂

      Wo wir grad beim korrigieren von Namen sind: Ich heiße übrigens Nicolas! 😉

      /nw

  13. Kleine Anmerkung zum Thema Reibung: Habe eben aus dem wundervollen Buch “What If?: Serious Scientific Answers to Absurd Hypothetical Questions” (https://www.amazon.de/What-If-Scientific-Hypothetical-Questions/dp/1848549563/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1472195451&sr=8-1&keywords=what+if+serious+scientific+answers+to+absurd+hypothetical+questions) gelernt, dass Reibung beim Wiedereintritt von Raumfahrzeugen bei der Hitzeentwicklung eine untergeordnete Rolle spielt. Viel wichtiger ist die Tatsache, dass die Luft vor dem Raumfahrzeug enorm stark komprimiert wird. Und Gase, die komprimiert werden, erhitzen sich dabei.

      • Oh, dass ist sehr interessant und ich wußte das nicht! Gilt das nur für den unmittelbaren ersten Wiedereintritt in die Atmosphäre oder auch in “tieferen” Regionen nahe der Erdoberfläche wo die Atmosphäre immer dichter wird?

        Danke!

        /nw

        • Seit den 50er Jahren gilt die Kármán-Linie als Grenze zum Weltraum, das entspricht 100 km Höhe. Umgekehrt beginnt hier für ein landendes Raumschiff die Aerodynamik eine Rolle zu spielen.

          Nicolas Frage läßt sich schön anhand dieses Videos beantworten, das während eines Testfluges einer ORION-Kapsel aufgenommen wurde:
          https://www.youtube.com/watch?v=MtWzuZ6WZ8E
          Man sieht, wie sich ziemlich schnell ein Plasma bildet, dass aber schon nach 2 Minuten wieder verschwindet.

          Die Theorie dazu ist hier:
          https://www.quora.com/Why-does-a-spacecraft-heat-up-during-reentry

          Wie lange diese Phase dauert, ist abhängig von Eintrittswinkel und Geschwindigkeit. Apollo 13 sorgte für blau angelaufene Gesichter, weil die Plasma-erzeugte Funkstille wegen einer Winkelabweichung beim Wiedereintritt fast 1,5 Minuten länger als geplant dauerte.

          Erstaunlich ist, dass die vor dem Hitzeschild liegende Schockwelle zugleich als Hitzequelle (Kompression) als auch als isolierender Hitzeschutz dient, denn schon in den 50er Jahren hatten zwei NASA-Forscher diesen überraschenden Effekt gefunden: Je höher der Luftwiderstand eines Flugobjekts, desto geringer die Wärmebelastung des Raumschiffes. (siehe oben genannter Beitrag zur “Theorie”). Ein großer Teil des erhitzen Plasmas umfließt das Raumschiff und verteilt sich (genau das, was wir in diesem Video sehen!).

          Nicolas hat Recht, dass im niedrigeren Bereich der Flugkurve doch die Reibung an Bedeutung gewinnt. 70 % der Gasmoleküle unser gesamten Atmosphäre befinden sich unterhalb von 10 km Höhe. Eine Concorde wurde im Flug so heiß, dass sie 14 cm länger wurde und im Cockpit und Küche Dehnungsfugen sichtbar wurden.

  14. Moinsen,

    bzgl. des Bachelor-Studenten, der dem Prof. “seine” Idee für eine Arbeit erzählte, wäre mir bestimmt so etwas rausgerutscht wie: “Ist ja auch kein Wunder, dass die Idee gut ist, stammt ja auch von mir”.

    Vielleicht sollte Nicolas mal eine Liste von Ideen für Bachelor- oder Masterarbeiten im Sekretariat aushängen lassen, damit sich interessierte Studenten daran bedienen können.

    Außerdem ist es doch besser, wenn sich aus einer Liste bedient werden kann, die das Institut weiterbringt, z.B. durch passende Bachelorarbeiten zu Masterarbeiten oder passende Masterarbeitet, die Grundlagen für eine Doktorarbeit bilden.

    Insofern muss es nicht schlecht sein, wenn sich aus einer Ideensammlung bedient wird, es gehört sich allerdings auch, dass man dies auch erwähnt, wie “und auf die Idee zu meiner Arbeit brachte mich übrigens Herr Dr. Wöhrl”. Sich mit fremden Federn zu schmücken, bringt auf die Dauer auch nicht viel.

    Grüße
    Thomas

    • Klar, ich kann ja nicht alle Ideen selber umsetzen. Genau darum hat man ja Mitarbeiter und Studenten die WIRKLICH Arbeiten. Und wir alle wollen vor allem den Ruhm der Arbeitsgruppe mehren! 😉 Aber das zitieren gehört dann dazu!

      /nw

  15. schnell abgekühlte Metalle

    Reinhard erwähnt Metalle/Legierungen, die durch Abschrecken besondere magnetische Eigenschaften haben.
    Bei der Methode handelt es sich hierbei zum Beispiel um Meltspinning [1].
    Die so enstanden metallischen Gläser [2] sind in Diebstalschutzetiketten weit verbreitet [3].
    Wer mit solchen Materialien spielen will muss also nur eines dieser Etiketten öffnen.
    Viel Spass!
    Radlertrinker

    PS: hier noch ein Film dazu [4]

    [1]: https://en.wikipedia.org/wiki/Melt_spinning
    [2]: https://de.wikipedia.org/wiki/Metallisches_Glas
    [3]: https://de.wikipedia.org/wiki/Warensicherungsetikett
    [4]: https://www.youtube.com/watch?v=L00HbH8Vla8

    • Hi Radeltrinker,
      danke für die Links 🙂 Genau das Zeug meinte ich. Die Bezeichnung “metallisches Glas” wird hauptsächlich von Metglas verwendet, ist aber das gleiche wie die amorphen Metalle die wir verkaufen. Die Diebstahlsicherungen werden z.B. fast ausschließlich von der VAC hergestellt, von der wir einer der großen Distributoren sind 😉

      Gruß Reinhard

    • Danke! An sich reicht mir die “schlechte” W-Lan Verbindung unterm Dach. Wenn eine Webseite mal ruckelt ist das egal. Bei der Aufnahme stört es halt nur. Aber demnächst wird ja eh alles besser. Die Löcher auf unserer Straße werden immer größer!

      /nw

  16. alles was eine 99,5% zuverlässige, dauerhafte internetverbindung braucht sollte man NIE über wlan laufen lassen.
    selbst bei schnellen spielen, die üblicherweise bei den anforderungen relativ genügsam sind und problemlos mit mittelmäßig hohen pings und moderaten paketverlusten zurechtkommen, ist wlan oft hakelig.

    • Oh, dieses fileee ist echt ganz interessant. Vielleicht muss ich in der nächsten Folge Reinhard dazu noch mal ausfragen! 😉

      /nw

  17. Moin!
    Geiles Intro 🙂
    Sollte ich mir Sorgen machen, wenn ich von den Trash-Filmen mehr als die Hälfte kenne? “Surf Nazis must die” ist wirklich grottig, aber sollte man mal gesehen haben @ Reinhard. Aber nicht mit der ominösen Frau. Ich glaube Frauen mögen es auch gar nicht wenn man sie als “ominös” vorstellt. Und “Eat the Rich” kann ich auch empfehlen, der ist auch alt und trashig.
    Ich wäre euch dankbar wenn die Folgen wieder kürzer werden würden, 3,5h ist doch schon hart.
    Danke für die Folge!

    Grüsse, Dennis

    • Wenn man die 3,5 Stunden bis zur nächsten Folge aufteilt, dann hat man gerade mal 15 Minuten/Tag! 🙁
      Da man die Folgen auch selber gut aufteilen kann und nach jeden Kapitel eigentlich ‘ne Pause machen könnte, sind 3,5 Stunden eigentlich vollkommen ok.
      Und aus meiner Sicht viel zu wenig, weil ich jeden Tag ca. 1 Stunde Arbeitsweg bewältigen muss und da sind 3,5 Stunden eigentlich nichts. 🙂

    • Sieht interessant aus. Im Moment arbeite ich noch mit einer akribisch gepflegten manuellen (!) Ordnerstruktur.

      Glück auf, Landratte!
      /nw

  18. Eine schöne Folge 🙂

    Ich nutze für meine Dokumente paperwork (https://github.com/jflesch/paperwork). Das war das einzige offene Programm, das meinen (privaten) Ansprüchen entsprach 🙂
    Es kann direkt vom Scanner und auch PDFs/Bilder von der Platte importieren, erkennt die Schrift und fügt selbstständig Schlagworte hinzu. Durch die Volltextsuche lässt sich alles schnell finden. Es bietet aber keine Unterstützung beim Finden des Originals wie fileee 😉

    Grüße!

  19. Scheiß Tag auf der Arbeit und danach ne Runde mimkorrekt gehört : Auf einmal gute Stimmung. Mensch ihr zwei, eure Sendung tut echt gut! 🙂 danke dafür!

  20. Kurze Anmerkung zum Tölt:
    Wenn in dem Artikel ‘Saga’ stand, dann ist das ein falscher Freund; Sagas bilden eine eigene Gattung, die mit Sagen, wie wir sie kennen nichts zu tun hat. Während Sagen ja eher mündlich überlieferte Geschichten sind, die jeder etwas anders erzählt, sind Sagas ausformulierte und aufgeschriebene “singuläre” Prosa-Texte. Leider konnte ich nicht herausfinden, um welche es ganz konkret geht.

    • Ah, bin grad unterwegs und kann auch nicht auf das Paper zugreifen. Das mach ich aber wenn ich zurück bin! Guter Hinweis!

      /nw

    • Was ich an der Untersuchung interessant fand war, daß genau zu der Zeit der vermuteten Entstehung des Tölt in York (damals Jorvik) ein zwar kurzlebiges aber recht bedeutendes Königreich der Wikinger existierte. Diese hatten die Stadt um das Jahr 865 erobert, und spätestens 955 wieder an die Engländer verloren. Unter ihrer Herrschaft ist York aber sowohl an Größe als auch Reichtum gemessen zur zweiten Stadt der britischen Inseln nach London aufgestiegen.

      Bisher vermutete man, daß die Wikinger töltende Pferde aus ihrer skandinavischen Heimat nach Island gebracht hatten. Daß die Vorfahren dieser Pferde von ihnen in England gezüchtet, oder vielleicht auch schon dort vorgefunden wurden, ist ein neuer Ansatz (und wie sich herausstellt, hatten skandinavische Pferde aus dieser Zeit das entsprechende Gen wohl nicht).

  21. Hallo,

    eine sehr schöne Folge. Und ich hätte nicht gemerkt, dass Ihr nicht im gleichen Raum wart. Scheint also toll zu klappen mit Eurer Verbindung!

    Und noch zu den schlechten Filmen kurz eben:

    Ja, “Angriff der Killertomaten” sollte man meiner Ansicht nach mal gesehen haben.

    Und mit Nicolas hatte ich schon mal kurz über “Cat. 8 – Wenn die Erde verglüht” getwittert. Der war einfach so unfassbar übel, dass ich zumindest ist der ersten Hälfte sehr viel Spaß hatte. Das lag aber sicher auch an der passenden Stimmung an dem besagten Abend.

    Ein paar Schmankerl aus dem Film:

    A: “Besorgen Sie sich Vorräte und Wasser! Der Sonnensturm wird schlimmer.”
    B: “Hör auf ihn, Jeffrey. Er ist Wissenschaftler.”
    A: “Klingt logisch.”
    ———–
    C: “80 Satelliten stürzen ab.”
    D: “Berechnen Sie, wohin.”
    C: “Es sind zu viele.”
    D: “Dann nur für die, die auf bewohnte Bereiche abstürzen.”

    • Haha! “Dann nur für die, die auf bewohnte Bereiche abstürzen.”

      Sehr gut! Hauptsache unserer persönliche Sonde stürzt nicht am Mars ab sondern legt eine sanfte Landung hin! 🙂

      /nw

  22. Die “Remote”-aufnahme hört sich gut an! Da können sich andere Podcasts ein Bespiel dran nehmen.
    Bei Problemen mit der Telekom fällt mir die Fernsehsendung “Wie Bitte?” ein, die früher auf RTL lief. https://de.wikipedia.org/wiki/Wie_bitte%3F!#Format
    Da gabs in jede Woche skurrieles über den Umgang der Telekom mit ihren Kunden zu berichten. Da hat sich seit ende der 90er Jahre also nicht viel getan.

  23. Auch ich hätte es nicht mitbekommen das ihr euch, anders als sonst, nicht im selben Raum aufhaltet, während der Aufnahme.
    An den Stellen an denen ihr selbst ein knacken wahrgenommen hattet, war auch bei mir so ein knacken wahrnehmbar, wobei ich anfangs dachte das dass von meinen Kopfhörern kommt.
    Die Audioqualität war also durchaus als hervorragend zu bezeichnen!
    Danke für die gute Unterhaltung!
    Gruß schupunkt

  24. Moin ihr 2,
    euer Podcast ist absolut Spitze!
    Die Qualität ist völlig in Ordnung. Vielleicht wollt ihr ja den Video Mitschnitt mit ausliefern?
    Gruß Knut

    • Wir denken da über etwas nach. Wir wollen nicht, dass die Audioqualität darunter leidet wenn wir dann plötzlich “schau mal hier” und “guck mal da” sagen weil wir uns auf das Videosignal verlassen.
      Aber es könnte sein, dass wir das demnächst mal ausprobieren um das Interesse daran ausloten zu können…

      /nw

  25. Wo Reinhard das Wort Gaußkanone erwähnt hatte ist mir wieder eine Frage eingefallen die ich schon fast vergessen hatte.
    Vielleicht könnt Ihr das ja mal in einer Folge beantworten.

    Ist es möglich mit einer Gaußkanone Material in den Orbit zu schicken?

    Ich weiß das man in den 1960 und 1990 Jahren schon mal versucht hat mit sehr großen Kanonen Material in den Orbit zu schießen. [1] [2]

    Leider reichte die Energie nichts aus um die Fluchtgeschwindigkeit (7900 m/s bzw 11,2km/s) zu erreichen. [3]
    Wäre das mit einer Gaußkanone möglich?

    Wäre es damit Möglich Material für eine Raumstation kostengünstig ins All zu bringen?
    SHARP [1] versucht ja so etwas jedoch mit Leichtgaskanone.

    Die restliche Höhe wurde dabei mit einer zusätzliche Raketenstufe erreicht.

    Zu Magneten gibt es auch viele gute Experimente
    z.B. https://www.youtube.com/watch?v=0lihUU2tEsg
    https://www.youtube.com/watch?v=RKyGDWeblQw

    [1] https://de.wikipedia.org/wiki/High_Altitude_Research_Project
    [2] https://de.wikipedia.org/wiki/Gerald_Bull
    [3] https://de.wikipedia.org/wiki/Fluchtgeschwindigkeit_(Raumfahrt)

  26. Hallo ihr Zwei 🙂

    Mal eine Frage an Nicolas:
    Trägst du die Fitbit Uhr eigentlich auch beim klettern?
    Und falls ja, stört es etwas oder merkst du es gar nicht?
    Und vor allem: Bringt einem das überhaupt was?^^

    Danke im Voraus und viele Grüße,
    Chriss

  27. @Rheinhard
    seit heute gibt es die Serie “Ash vs. Evil Dead” auf Amazon Prime.
    Das werde ich mir gleich rein ziehen.
    “Hail to the king, baby” (Bruce Campbell)

  28. Wieso fehlt bei den “Worst Movies Ever” eigentlich immer der Deutsche Film? Damit kann man doch eigentlich ganze Horrokabinette bestücken!

  29. Hi, muss auch sagen, dass ich erst sehr skeptisch war, was Sendungsqualität und Zusammenspiel der Charaktere :o) angeht, als ich davon gehört habe, dass ihr die Sendung örtlich getrennt voneinander aufnehmt.
    Im Nachhinein bin jedoch auch ich vom Gegenteil überzeugt, es war sehr gut. Ich hatte auch Angst, dass die Experimente oder das China Gadget unter den Tisch fallen müssen, aber ich finde jetzt doch: top gelöst.
    Weiter so, meine Einkäufe über Amazon affiliate sind euch weiterhin gewiss 😀
    Zuletzt eine Dekupiersäge 😉
    Gruß, Martin

  30. Gut, dass ihr es übers Netz hinbekommt 🙂
    Ich fand den Anfang der Sendung sehr anstrengend, weil ihr (auch noch beim ersten Paper) aus dem Gelaber nicht recht rausgekommen seid. Trotzdem gut

  31. Hallo,

    mal wieder eine super Sendung. Hätte noch was zum Thema Dokumentenmanagement. Denke mal Software wurde genügend vorgestellt, ich selbst nutze OneNote, dort kann man nach belieben seine Dokumente sortieren. Volltextsuche gibt es auch.

    Das wiederfinden von Dokumenten muss kein Feature einer App sein. Die Lösung mit den Farben scheint mir zu ungenau zu sein. Genauer ist es wenn man den Prozess ändert. Dazu braucht man lediglich ein Paginierstempel(Stempelt eine Zahl und inkrementiert automatisch um 1). Und nachdem das Dokument die Nummer erhalten hat wird es eingescannt, so sieht man in dem PDF-Dokument auch direkt wo das Original gelagert ist. So ist man also frei von Softwarelösungen und muss nurnoch schauen wie die Dokumente auf dem Rechner organisiert werden.

  32. Ich wollte noch mal erwähnen das ich seit 2-3 Folgen von den Kapitelmarken Gebrauch mache und nach 10 min zum ersten Thema springe.
    Das Vorgeplänkel ist mir teilweise doch etwas zu lang.
    Aber Ok, dafür gibt es ja die Kapitelmarken.
    Vielleicht wäre es eine Überlegung das noch ein mal zu splitten.

    Vielleicht
    -Neues aus dem (privaten)Leben (Urlaub, Katze, Frauen, Sport, …)
    -Neues aus der Forschung/Beruf (Fachliche Dinge, Events)

    Ist sicher nicht leicht das zu trennen.

    • So unterschiedlich ist der Geschmack: Ich liebe das Vorgeplänkel 😉

      Aber gegen eine Trennung hätte ich nichts. Hauptsache es bleibt irgendwie drin.

  33. Hallo,

    als Molekularbiologin musste ich gleich Mal wegen des Gens DMRT3 nachgucken.
    In den Pferderassen mit mehr Gangarten liegt eine Mutation vor, die das Protein, das aus dem Gen produziert wird, vorzeitig beendet. Um euch nicht vollzulabern: das Gen beeinflusst die “Verlegung” von Rückenmarksneuronen in der Embryonalentwicklung (http://www.nature.com/nature/journal/v488/n7413/full/nature11399.html). Besser gesagt, Interneuronen, also Neuronen die im Normalfall Signale integrieren und verrechnen, sind im Rückenmark verändert. Pferde (und auch Mäuse) mit dieser Mutation sind also wirklich “anders verschaltet”, so dass die rechts-links-Koordination verändert ist. Mutanten-Pferde können so genannte Passgangarten besser koordinieren. Wikipedia sagt mir, das dies Gangarten sind, bei denen beide Füße einer Seite synchron sind, z.B. rechts vorn und rechts hinterer Fuß treten gleichzeitig auf. Und darüber wäre Carsten Sostmeier nicht amüsiert, da solch ein Passgang zur Abwertung im Dressursport führt.
    Danke für euren Podcast! Es ist immer ein Volksfest, euch zuzuhören.

  34. Ein par Anmerkungen zum Ranging und Quasaren.

    – QUASAR steht für „QUAsi-StellAr Radio source“. Es sind keine Neutronensterne, sondern der Kern einer aktiven Galaxie. Innen drin gibt’s ein schwarzes Loch – das was so hell leuchtet ist die umgebende Materiescheibe.

    – Wichtig ist auch, dass QUASARe nicht nur im optischen Spektrum hell leuchten, sondern auch im Radiospektrum. Nur deshalb kann man sie mit den gleichen Antennen, mit denen man ExoMars anpeilt, vermessen. Da es beim Ranging darum geht den Zustand der Atmosphäre und den Einfluss auf Radiostrahlung am Ort der (Ranging)Antenne zu bestimmen nutzen Beobachtungen im optisch Bereich und/oder von anderen Orten gar nichts.

    – Wie das Ganze im optischen Spektrum bei großen Teleskopen funktioniert wurde in einem Vortrag (https://media.ccc.de/v/32c3-7162-shooting_lasers_into_space_for_science) auf dem 32c3 sehr schön erklärt.

    Gruß,
    Wonko

  35. Hallo,
    nachdem ihr (wohl eher Reinhard) in der Sendung angekündigt habt, nächstes Mal über Magnete bzw. besondere magnetische Materialien zu sprechen, möchte ich nochmal ein interessantes Video in den Ring schmeißen, was mich ziemlich beeindruckt hat:
    Mind-Blowing Magic Magnets (https://www.youtube.com/watch?v=IANBoybVApQ)
    Ist das neu für euch? Vielleicht gibt’s dazu ja auch Paper, welche die Grundlage dazu gebildet haben?
    Übrigens sind nicht nur diese Magnete Mind-Blowing, sondern auch eure Podcasts 😉

    • Hi Sportbag,
      ich werd in nächster Zeit tatsächlich häufiger was zu Magneten erzählen bzw. erklären, dann aber weniger im Podcast sondern eher auf dem Youtubechannels meines neuen Arbeitgebers (der ist noch im Aufbau….dauert also leider noch ein wenig)

      /rr

  36. Ihr hattet vor einiger Zeit mal die LaTeX Plattform “Overleaf” empfohlen.
    Für meine nächste Abgabe wollte ich mal eurer Empfehlung mal folgen und von Word+Citavi auf Overleaf umsteigen aber mir fehlt komplett eine Quellenverwaltung, die der von Citavi ähnlich ist.
    Ich kann zwar meine Quellen als .bib hochladen aber insgesamt fehlen mir viele Features.
    Übersehe ich da etwas oder gibt es diese Funktionen wirklich nicht?

    • Hi Tobi,
      Overleaf selbst bietet sowas tatsächlich leider nicht. Ist bei Latex auch nicht üblich…..soweit ich weiß. Ich benutze dafür meist einfach Bibdesk oder Mendeley. Im Grunde spricht aber nix dagegen, dass du für die Verwaltung deiner Quellen weiterhin Citavi nutzt (also quasi Overleaf+Citavi). Welche Features fehlen dir denn genau?

      /RR

  37. Erst einmal ein herzliches Dankeschön für Eure Podcasts. Ich bin mit Hören immer etwas hinterher, somit jetzt erst der verspätete Kommentar. Eurer Experiment der Woche kenne ich aus den Technischen Sammlungen hier in Dresden. Im Erlebnisland Mathematik ist dieses aufgebaut (http://www.tsd.de/de/mm/ausstellungen/erlebnisland-mathematik/). Da Ihr solche Experimentierausstellungen ja mögt, könnt Ihr ggf. einen Besuch für nächstes Jahr einplanen, wenn Ihr sowieso in der Nähe seid.

    Ansonsten gibt es auch in diesem Jahr wieder Physik im Advent (http://www.physik-im-advent.de/). Auf diesen Spaß für Jung und Alt könnt Ihr ja im Podcast noch hinweisen 🙂

    Nochmals Danke für Eure regelmäßige Unterhaltung.

  38. Und noch ein verspäteter Kommentar (ich bin bald durchs Backlog der Sendungen durch) zu den Islandpferden bzw. dem Tölt:#
    Island ist im 9. Jahrhundert in mehreren Wellen so ab 850 überwiegend von Norwegen her besiedelt worden. Diese Wikinger sind auf der britischen Insel auf Raubzug gewesen (daher gibt es auch entsprechende genetische Spuren der damals mitgenommenen Frauen im isländischen Erbgut heute) und eben die Pferde. Die sind relativ isoliert aus einer kleinen Gründungspopulation gezüchtet worden, von daher ist es nicht verwunderlich, das sich diese Mutation hier erhalten hat. Später (ab dem 10. Jhd) war es dann verboten, Pferde von ausserhalb auf die Insel zu bringen. Da die Pferde für die Besiedlung des Landes extrem wichtig waren, sind sie auch gut gepflegt und gezüchtet worden.

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