Minkorrekt Folge 124 “Elektrische Karafierpumpe”

Folge 124 vom 17.07.2018

Intro war “Pressekonferenz TicTacToe”

Angeblich kann man in Duisburg-Essen super Physik studieren…mein zumindest das Physikjournal.

Unsere lieben Freunde von omegaTau machen bald ihre 300. Folge und damit dann auch schon seit 10 Jahren Podcast! Infos zur Feier und zu Live-Folge gibt es hier.

Ihr erinnert euch an die härteren Strafen durch eine Zeitlupe? Das passiert wohl auch wenn es um mehr geht als nur eine gelbe oder rote Karte, zum Beispiel vor Gericht. Uns wurde dazu dieses Paper nahegelegt.

Auch wenn die WM jetzt vorbei ist und WIR nicht mehr Weltmeister sind könnt ihr euch ja vielleicht trotzdem für Fussball begeistern. Falls ja dann hört mal bei Collinas Erben rein.

Bevor wir endlich mit den wissenschaftlichen Themen dieser Sendung starten kommen wir nochmal kurz auf ein wenig Wissenschaft der letzten Sendung zurück und lernen noch was über schweres Wasser. Der Schmelzpunkt liegt schon bei 4°C!

Thema 1:Offen im Denken” – Nicolas erklärt uns wie sich Großraumbüros auf die Kommunikation auswirken. Es gibt weniger Gespräche, dafür aber mehr Emails und Textnachrichten. Wie sich das auf die Produktivität auswirkt? Hört selbst.

Thema 2:Super-Slow-Motion” – Reinhard erklärt uns wie es Wissenschaftler geschafft haben einem Molekül beim auseinander brechen zuzusehen. Den “spektakulären” Film dazu findet ihr hier.

Experiment der Woche: „Sonnencreme“ – Hier findet ihr das Foto zum Experiment.

Musik:M. Wiegner feat. Rudolf M. – Einfach Sein TI Skript” schuld ist Leonard

Chinagadget der Woche: Elektrische Karafierpumpe. Das wohl sinnloseste Gadget das wir je hatten. Das Video dazu findet ihr hier.

Thema 3:Fliegende Elektrospinnen” – Ihr hab noch Alpträume von den fliegenden Spinnen? Es wird noch besser! Die Spinnen haben ein Sinnesorgan um elektrische Felder wahrzunehmen und können dadurch noch effektiver in die Luft steigen.

Thema 4:Wir brauchen mehr Erdbeben“ – Man kann Erdbeben tatsächlich mittels bereits verlegter Glasfaser delektieren! Gut das wir hier nicht im Erdbebengebiet wohnen!

Amazonkauf der Woche: Einhorn Weinflaschenhalter

Rausschmeißer:Physik Rap” (das wohl schlimmste Lied, das wir je hatten)  schuld ist Florian

Vielen Dank für euere Spenden 🙂

(bei allen Links auf Amazon handelt es sich um Affiliate-Links)

83 Gedanken zu „Minkorrekt Folge 124 “Elektrische Karafierpumpe”

  1. Bitte behaltet es bei, die Kommentare zur Sendung zu Kommentieren in der Show. So kann man Fehler die Hörer finden oder weiterführende Gedanken besprechen und man lernt noch mehr in der Sendung.
    Und von mir aus am Anfang gerne weniger Privates Geplänkel. Anekdoten über Eisenbahnfahrten oder Hochzeiten gehören für mich nicht in den Podcast…

    und apropos Wasser: Hat es ein Gedächtnis oder ist das Esoterischer Humbug?

  2. Was passiert einmal im Quartal bei einem der größten 500 Unternehmen? Ganz einfach: Quartalsabschluss. Bei einem börsennotierten Unternehmen standard.

    • Ich hätte ja an einen Releasezyklus in der Softwareentwicklung gedacht. Das gibt es erwiesenermaßen auch heute noch in dieser verstaubten Frequenz.

  3. Tolle Sendung wieder, vielen Dank 🙂

    Zu Thema 2: Bei Roehrenmonitoren konnte ich aus dem Augenwinkel das 60Hz-Flimmern warnehmen 🙂
    60fps “fuehlt” sich einfach fluessiger an, weil mehr Zwischenphasen einer Bewegung in der selben Zeit dargestellt werden koennen. Ob ich es definitiv erkenne, koennte ich jetzt nicht beschwoeren.
    Wenn etwas auf 60fps ausgelegt ist und nur 40 liefert, sieht man natuerlich auch das Gegenteil: Ruckeln.

    Schoenen Urlaub, lieber Nicolas.

    Gruesse vom Matze

    • Bei einem stroboskop (oder gutem stroboskopblitz) kann man problemlos bis 100hz erkennen, dass es kein Konstantes Licht ist. Der Wechsel von schwarz auf weiß ist natürlich auch am besten zu erkennen – zeigt aber auch dass die maximale zeitliche Auflösung deutlich über 30 Bildern je Sekunde liegt. 25-30fps ist eher der Bereich ab dem das Gehirn die Information als flüssige Bewegung verarbeitet.

      Gruß und weiter so!!

    • Was bei der FPS-Betrachtung gerne außer Acht gelassen wird, ist die Interaktivität der Spiele. Spiele mit einer höheren Anzahl an FPS ermöglichen unmittelbareres Feedback auf dem Montior auf die Eingabe des Spielers. Deswegen kann ein Spieler den Unterschied zwischen 30 und 60 FPS tendenziell besser wahrnehmen als ein Zuschauer.

  4. Wikipedia: “Das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) wurde 1994 von der Bertelsmann Stiftung und der Hochschulrektorenkonferenz als gemeinnützige GmbH gegründet. ”

    Ich denke, dass beantwortet die Frage ob die objektiv sind. Die haben halt die Aufgabe ihr neokonservatives und neoliberales Gedankengut durchzudrücken.

    • Ich bin selbst extrem kritisch mit Studien die aus Kreisen wie der Bertelsmann Stiftung oder dem Institut der deutschen Wirtschaft stammen.
      Trotzdem solltest Du präzise sein in den Etiketten, die Du den Leuten aufklebst. Neokonservativismus ist im wesentlichen ein amerikanisches Phänomen und spielt in Deutschland keine wesentliche Rolle – Neoliberalismus dagegen um so mehr.

    • Wenn man CHE Boykott googlet, findet man, dass das ganze nicht unkritisiert bleibt, z.B.
      https://www.studis-online.de/Studieren/art-1932-che-hochschulranking-2016.php

      Ich selbst bin hin und her gerissen.
      Zum Einen habe ich damals das CHE genutzt, um die Auswahl an Unis zu minimieren (Bauing, aber auf keinen Fall Aachen). Dabei hat’s auch echt geholfen, auch wenn am Ende das Versprechen des CHE nicht zugetroffen hatte – damit hat Reinhard irgendwo also Recht mit seinem Einwand. Andrerseits glaube ich, dass jede Uni den Übergang Diplom-Bachelor-Master vergeigt hat. Ich kenne mindestens zwei Leute mit der gleichen Geschichte von der Uni Hannover. Jedenfalls, nach der CHE-Wahl waren aber zumindest Stadt und Leute super/mein Ding. Und als Fachschafti erkannte man schnell die Lücken, um das System für sich auszunutzen. Ich hatte nicht so sehr nach “beste Uni” (sonst wäre ich ja nach Aachen gegangen), sondern anderen Aspekten gesucht. Für den geübten Leser lässt sich so eine Statistik oder Ranking also durchaus nutzen. Und mir war klar, dass am Ende alles ganz anders kommen kann, als so ein Ranking behauptet (hatte ja meine Erfahrung mit der Super-Duper-Uni Aachen gemacht, die für nen Ersti nicht soo super duper ist, viel zu viele Leute, Massenabfertigung in meinem Fach).
      Auf der anderen Seite habe ich als Studentin dann das CHE-Ranking boykottiert (und bin entsprechend rechtgehend schockiert, dass der Link.oben 0% Boykott bei Bauings nennt). Ich kann mich nicht mehr an die ausschlaggebenden Gründe erinnern. Es wird was Neoliberales gewesen sein 😉

      Trotz meiner geteilten Meinung, ey, gut, dass es das CHE gibt! Habt ihr als Abiturient und Innen mal versucht einen Uni-Webauftritt zu verstehen? Selbst als bald fertige Studentin scheitere ich noch immer! Ein ausgebildeter Grafik-Designer oder Kommunikations-Weiser könnte das schnell beheben. Aber ne. Lieber neues Logo. Für viel Geld. Das CHE “übersetzt” ein wenig den Uni-Webauftritt in “für Normalos verständlich” und hat vielleicht deshalb schon eine Berechtigung.
      Mannomann hab ich viel sinnlose Zeit auf Uni-Websites verbracht ohne hinterher schlauer zu sein. Wenn mich etwas in die Arme des CHE getrieben hat, dann das!

  5. Für Patente ganz wichtig, immer 2 Patente anmelden. In potentiellen ungünstigen Gerichtsverfahren würde dann nur ein Patent für ungültig erklären, das zweite würde bestehen bleiben.

    Patentämter lehnen fast grundsätzlich immer den ersten Versuch der Anmeldung ab… aber mit einer genauen Liste der Punkte die man ändern muss. Ändert man diese Punkte, so geht das durch. Man muss natürlich die Form genau einhalten.

    Patentanwälte haben eigentlich nur die Aufgabe so lange auf das Patentamt einzureden bis selbst triviale Dinge irgendwie durch gehen. Da niemand gerne mit Anwälten spricht, knicken die halt mal ein. Patentbeamte sprechen aber gerne mti normalen Leuten. Sprich wenn ihr da freundlich seit, dann helfen die euch sogar.

    • Hallo Nicolas,
      1998 durfte ich den ersten WM-Titel der Franzosen im Land erleben.
      Die Party war gut und lang 🙂 aber die Autos warten hinterher manchmal kaput 🙁 .
      Ich hoffe Du hast nur den ersten Teil erlebt!
      Gruss
      Radlertrinker

    • Und sobald die Patentanmeldung beim Amt eingeworfen ist, kann man das auch veröffentlichen (erst ab dem nächsten Tag!!). Das Anmelde- und Erteilungsverfahren etc. kann dann gut und gerne mehrere Jahre dauern, aber in der Zeit kann man schon drüber reden. Nach 18 Monaten werden die Anmeldungen eh vom Amt veröffentlicht… Und wenn ihr mit dem Patent eh nicht viel Geld verdienen könnt, ist die Gefahr dass Marktbegleiter das Verfahren/Erfindung nutzen auch nicht so groß. Zahlen müssten sie nach erfolgreicher Erteilung dann aber auch Rückwirkend.

  6. Fluor spricht man eher wie Flur aus, nicht wie Flor! Sorry für den Kommentar, aber als Chemiker bluten einem dabei die Ohren!
    Trotzdem super Podcast, macht weiter so! Schön, dass ihr euch auch so an fachfremde Wissenschaft ran traut.
    Grüße!

  7. Ich bin so erleichtert, dass die Sache mit dem ominösen Chlor noch aufgeklärt wurde. Dadurch wurde ich recht schnell wieder von meinen geistigen Schmerzen erlöst.

    Noch ein Kommentar zur Sicht des Chemikers. Natürlich interessiert man sich sehr dafür, wie eine Reaktion an einem einzelnen Molekül (oder zwischen verschiedenen Molekülen) abläuft. Nur so kann man verstehen, wie wahrscheinlich bestimmte Reaktionswege sind. Dadurch wiederum ist es möglich, die Produktverteilung zu verstehen, die sich ergibt, wenn sehr viele Teilchen reagieren. Dazu teilt man eine komplexe Reaktion in mehrere Zwischenschritte ein. Ganz so genau wie in dem Paper schaut man als Chemiker i.d.R. aber dann doch nicht hin. D.h. der Bruch einer Bindung wäre beispielsweise ein wichtiger (Zwischen)Schritt. Wie dieser Bindungsbruch ganz genau von statten geht interessiert einen aber eher nicht (und ist ja auch nur extrem aufwändig herauszufinden wie das Paper zeigt). Und mal ehrlich, das ist doch auch völlig irrelevant :-).

    Ansonsten bin ich gegen schlechte Jingles. Wie viel muss man nochmal spenden um das abzustellen?

    • “Und mal ehrlich, das ist doch auch völlig irrelevant [für Chemiker].”
      Hab den Satz mal vervollständigt :b
      Viele Effekte lassen sich erst aufgrund von Vorgängen auf dieser Größenordnung erklären. Ab da fängt dann die Arbeit der Physiker an,
      wie Reinhold ja bereits gesagt hat. Ich denke er als Festkörperphysiker ist davon ja auch betroffen, Stoffe im
      Angströmbereich zu untersuchen.

      • Ich würde mal sagen, dass ist der Punkt, wo sich die Arbeit von Chemikern und Physikern trifft und da wird es dann richtig spannend!

        • “Und mal ehrlich, das ist doch auch völlig irrelevant :-).”
          Dieser Satz war natürlich nicht ganz ernst gemeint. Ich gebe euch beiden recht.

    • Ich möchte den Kommentar von Mathias noch erweitern.
      Chemiker interessieren sich nicht nur dafür, wie eine Reaktion an einem einzelnen Molekül abläuft, sie haben sogar ein extrem gutes Verständnis dafür entwickelt, wie die Reaktionsmechanismen ablaufen (Reinhards Einleitung klang ja so, als hätte man bisher überhaupt keine Vorstellung gehabt, was bei den Chemikern im Reaktionskolben passiert.) Diese Erkenntnisse wurden im wesentlichen durch indirekte Methoden gewonnen (z.B. Reaktionskinetik, Produktverteilung bei konkurrierenden Reaktionswegen etc. aber auch aus NMR oder MS) stimmen aber mit der quantenmechanischen Beschreibung von der Bildung bzw. vom Bruch chemischer Bindungen extrem gut überein.

      Wenn man “bisher nicht so genau hin geschaut” hat liegt einzig und allein daran, dass bisher die Methoden dazu fehlen – Ich finde das Paper und das Video extrem spannend, auch wenn es nix zeigt, was wir Chemiker nicht schon lange gewusst hätten 😉

      Das Paper ist übrigens auch nicht der erste Durchbruch in diese Richtung – 1999 gab es den Nobelpreis für Ahmed Zewail “for his studies of the transition states of chemical reactions using femtosecond spectroscopy”.
      https://www.nobelprize.org/nobel_prizes/chemistry/laureates/1999/

  8. Zum Thema Großraumbüros.
    Ich finde es herrlich wie Wissenschaftler versuchen soziales Miteinander außerhalb der Universitäten zu erklären. Ich spreche aus 18 Jahren Behördenerfahrung in drei unterschiedlichen Kommunen.
    Thema Nummer eins bei den Bürogesprächen ist das lästern und aufregen über die Führung (ja, es tut mir leit, aber ich glaube dazu zählst auch du Nicolas) und andere Kollegen. Da diese es in einem gemeinsamen Büro direkt oder indirekt (durch weitersagen mitbekommen würden, ebbt das hab und verlagert ich auf den Chat. Ich selber bin der Meinung, dass dieses Bürögespräch wichtig ist und sic bei vielen wie die von Reinhard erwähnte Simpsons-Pause positiv auswirkt.

  9. Macht mal bitte nicht so viele Sendungen in den nächsten Wochen. Ich habe euch erst vor ein paar Wochen entdeckt und komme nicht schnell genug hinterher. Nach meiner aktuellen Berechnung würde es 12 Jahre, 4 Monate und 3 Wochen dauern, bis ich zu eurem aktuellen Podcast aufgeschlossen habe. Könntet ihr bitte bis dahin aussetzen?

    Vielen Dank!

    Hoffentlich bleiben die Sendungen so, wie sie bisher sind. Eine richtig coole Mischung. Neben den wissenschaftlichen Themen mag ich auch die Berichte aus
    dem Uni-Umfeld. Meine Partnerin schlägt sich seit Jahren mit prekären Verträgen in ihrem Institut herum. Zum Glück bin ich als Softwareentwickler da etwas besser aufgestellt. So macht meine Frau die spannende Forschung (Stadtplanung, Mobilität) und ich den Brot-und Butterjob.

    PS: was mit bisher auffiel(akt. Folge 27 auf der Playlist): wenn ihr frühere Beiträge korrigiert, redet ihr immer von Errata: “wir haben hier noch ein Errata”. Errata ist die Mehrzahl von Erratum.

    • Sendepause? Veto!

      Dann musst Du mehr und öfter und länger hören 🙂

      Der schlimmste Moment für mich war, als ich alles aufgeholt hatte und dann auf die nächste Ausgabe warten musste.

      Grüße,
      Jones

      • Wie? Wenn ICH mir eine Sendepause wünsche, soll dieser Wunsch nicht erfüllt werden? Du Egoist!

        Leider gibts den Schwesternpodcast (so in den ersten Folgen tituliert) Konscience nicht mehr. Schade. Frauen in die MINT-Berufe!

  10. Ein kurzer Einwurf bezüglich Reinhards Äußerung in Thema 2, dass Chemiker nicht wirklich wissen was zwischen Edukt und Produkt passiert und dass das eher was für die Physik ist.
    Die klare Antwort drauf lautet jein. Zu allererst sind Reaktionsvorgänge nicht immer eine Black Box. Es gibt klar keine physikalisch exakte Lösung für größere Moleküle, allein schon wegen Merhkörperproblemen, aber es gibt Theoretische Chemiker (ja echt) die (zugegeben physikalische) Modelle nutzen um nicht nur die Struktur und Energien von Verbindungen, sondern auch die von Übergangszuständen anzunähern.
    Zudem ist man in der Organischen Chemie an Reaktionsmechanismen und Intermediaten interessiert, um das Verständnis vom Verhalten der Verbindungen zu vertiefen. Das ist wiederrum zum Optimieren der Reaktionsdurchführung wichtig, da bestimmte Reaktionsarten andere Bedingungen brauchen (siehe pericyclische und ionische Reaktionen). Viele Mechanismen sind auch bewiesen und die ermittelten Regeln können mit erfolg generalisierend angewandt werden.

    Natürlich ist vieles auch irrelevant und ab einem gewissen Detailgrad wird es zu kompliziert.

  11. Wenn man das Saugrohr der Dekantierpumpe nicht ganz bis zum Boden der Flasche ausfährt, bleibt der Weinstein auch da wo er ist. Dekantieren und Karaffieren in einem Gerät. Was braucht man mehr?

  12. Ich habe als Student im Nebenjob in einem Kletterwald gearbeitet. Das einer dreimal gerettet werden musste habe ich damals nicht erlebt. Nach dem zweiten Mal hätte ich als Trainer vermutlich auch aktiv versucht so jemanden von den schweren Parkouren abzuraten
    Wir haben aber auch oft versucht ängstliche Menschen zum Weitermachen zu motivieren. War dann halt immer Abwägungssache wann man reingeht um die Kunden abzuseilen.
    Am schwierigsten waren Junggesellinnenabschiede (flirten ständig mit dem Trainer statt auf die Sicherheitsbelehrung zu achten) und Lehrer (ermahnen ihre Schüler ruhig zu sein, passen aber selbst nicht auf).
    Die meisten Anlagen haben auch ein Codewort für das Abseilen/Retten um andere Kunden nicht zu beunruhigen. Bei uns war das “Schmetterling”. (z.B.: Wir haben einen Schmetterling im grünen Parkour)

  13. Ich glaube ihr versteht die interne Dynamik von Firmen nicht. Es geht da meistens nicht darum, irgendwas zu erledigen, dafür sind Firmen meist gar nicht geeignet, es geht darum Metriken wie Arbeitszeiten zu erfüllen.

    Niemand will was erledigen, denn wenn was fertig ist, kommt die Leere. Deshalb versucht man Dinge möglichst lange hin zu ziehen, denn wenn man an was arbeitet, wird einem nicht gekündigt.

  14. Es gibt Versuche Handys als Erdbebensensren zu nutzen. Im Skeptics Guide to the Universe haben sie vor ein oder zwei Jahren darüber geredet. Die App dazu ist, glaube ich, als “earthquake network – realtime alerts” zu finden.
    Zum Karaffieren: eigentlich kennen wir das Wort alle, schließlich füllen wir den Wein in eine Karaffe.

  15. Ich war beim Erdbeben von Roermont 1992 live dabei, d.h. ich saß im Saarland nachts am Computer und hatte plötzlich das Gefühl, dass jemand an der Rückenlehne meines Sitzes wackelt. Erst dachte ich an den Schlafmangel, aber als draussen überall Hunde bellten und Lichter angingen wusste ich, dass ich mir das nicht eingebildet habe.

    • Oh ja, an das kann ich mich auch noch erinnern. Ich war gerade in Aachen meine Großeltern besuchen. Wurde allerdings aus dem Schlaf gerissen, mit 15 hatten meine Eltern noch was dagegen, wenn ich um drei Uhr Nachts programmiert hätte. 😉

      • Ohja, stimmt! Bin auch ein Überlebender des großen Bebens von ’92 🙂 Wir wohnten damals im 5. Stock in Aachen und ich wurde nachts wach, weil es sich anfühlte, als wenn ein Sattelzug direkt am Schlafzimmer vorbeifuhr. Als angehender Familienvater und Jungwissenschaftler der RWTH hab ich natürlich in der Nacht geschlafen….
        Ein älterer Hörer 😉

  16. Zum Thema schweres Wasser sind mir auch noch ein paar Fragen gekommen:

    1. Ihr erwähnt H2O und die schwere Version D2O. Kann es theoretisch und praktisch auch DOH oder TOH geben? Also “halbschweres” Wasser? oder muss es immer dasselbe Isotop von Wasserstoff sein?
    2. Gibt es auch eine schwere Variante mit einem Sauerstoff-Isotop? Also sowas wie H2Oi (anders kann ich das nicht schreiben, ihr wisst schon was ich meine) oder vielleicht sogar D2Oi (heftig-schweres Wasser) oder T2Oi (heftig-überschweres Wasser)?

    • Zur Frage 1:

      Die gemischten Isotopomere (das sind Moleküle mit gleicher Struktur, die sich nur auf Grund der Isotope in der Summenformel unterscheiden) sind sogar wahrscheinlicher. Es liegt ein Gleichgewicht vor.
      H2O + D2O 2 HOD
      Da idR H2O im Überschuss vorliegt, verschiebt sich das Gleichgewicht nach rechts.
      Das gleiche gilt für die Tritium-Isotopomere. Tritium ist aber radioaktiv und zerfällt mit einer Halbwertszeit von ca. 12 Jahren zu 3He. Es ist eine interessante Frage, was dann an dieser Stelle chemisch weiter passiert – Das Helium als Edelgas “ist raus” aber aus dem Rest bildet sich ev. Wasserstoff-Peroxid?

      Zur Frage 2:
      Es gibt drei stabile Sauerstoff-Isotope: 16O, 17O und 18O. 16O kommt am häufigsten vor, aber alle drei sind stabil. D2O und H2(18O) sind (soweit für Chemiker relevant 😉 gleich schwer. Das schwerste denkbare wenn auch instabile Wassermolekül T2(18O) ist 33% schwerer als das “normale” H2O.

      • Na sowas, jetzt hat es da meine schöne Reaktionsgleichung verhunzt…
        Das Gleichgeweicht besteht zwischen H2O und D2O auf der einen Seite und 2 HOD auf der anderen Seite.

  17. Dass es keine Studien zu Großraumbüros gibt, hat mich erst überrascht, dann aber doch nicht. Das wird genauso gewesen sein, dass irgendein Berater das irgendwem aufgeschwatzt hat “Weil das die Japaner so machen” und dann wollten es plötzlich alles haben 🙂
    Als jemand, der im Großraumbüro arbeitet kann ich das Ergebnis der Studie und Eure Schlussfolgerungen nur teilweise bestätigen. Unser Anwendungsfall ist eine aktuelle Redaktion für Fernsehen und Hörfunk. Da ist es ungemein praktisch, sich auf kurzem Weg mit KollegInnen auszutauschen. Aber die verschwinden natürlich auch sehr gerne unter Kopfhörern. Was aber auch damit zu tun hat, dass sie dann gerade Beiträge schneiden.
    Es gibt bei aber auch räumlich getrennte kleinere Büros. Und da habe ich interessanterweise die Erfahrung gemacht, dass ich dort tatsächlich länger drin stehe und mit den Leuten rede, wenn ich rüberlaufe. Hat vermutlich damit zu tun, dass ich den Weg extra gegangen bin und es sich ja lohnen soll, grade wenn ich Treppen gelaufen bin und extra in ein anderes Stockwerk. Dann hängt man schnell noch ein Gespräch mit dran.
    In der Großraum-Redaktion sind die Gespräche in der Regel prakmatischer. Du hast eine konkrete Frage und brauchst ne kurze knackige Antwort. Wenn die Gespräche länger werden, geht man zusammen raus oder umme Ecke, damit die anderen weiterarbeiten können.
    Und es gibt für mich übrigens nix Unangenehmeres als Kollegen, die am Schreibtisch Müsli essen, lieber Nicolas! 🙂
    Soweit meine empirischen Eindrücke aus dem Großraum und guckt mehr “Babylon 5”! #superschwellig

    • In einigen Branchen (so wohl auch in dem von dir angesprochenen journalistischen Bereich) mag ein Großraumbüro sicherlich positive Aspekte haben.
      In dem Geschäftsfeld, in dem ich tätig bin (Software/Finanzdienstleistungen), habe ich leider noch nicht eine positive Erfahrung mit Großraumbüros machen können und empfinde selbst “Gruppenbüros” von 3-6 Mitarbeitern oftmals als eine Zumutung.
      Der oft erwähnte spontane Austausche mag im ersten Moment gut klingen, führt aber in der Praxis permanent dazu, dass man in der aktuellen Tätigkeit unterbrochen wird. Man hat sich gerade mühsam in eine Thematik reingedacht, hat z.B. diverse Dokumente und Websiten offen und beginnt irgendetwas zusammenzutragen und kaum hat man sich gefunden, kommt ein Kollege mit einem “super dringenden Thema”. Einige Minuten später – “ok, wo war ich?!” – darf man quasi von vorne beginnen. In der Konsequenz versuchen alle mit möglichst großen Kopfhörern und einem maximal angestrengten Gesichtsausdruck spontane Fragen proaktiv abzuwehren.

  18. Zum Thema Großraumbüros möchte ich doch auch etwas loswerden. Selbstverständlich ist der Lärmpegel dort höher, besonders, wenn telefoniert wird. Wir kennen alle diesen einen Kollegen, der sich beim Telefonieren “die Seele aus dem Leib” brüllt…
    Dann ist natürlich auch nicht zu unterschätzen, dass die Mitarbeiter im Großraumbürot schneller krank werden können.https://www.handelsblatt.com/unternehmen/management/studie-grossraumbueros-machen-die-mitarbeiter-haeufig-krank-seite-2/3471880-2.html?ticket=ST-3524874-dstG5wCzTBvIdEGvw6Bf-ap1
    Und dann hat Reinhard es ja schon angedeutet, dass alle im Großraumbüro immer irgendwie beschäftigt wirken müssen. Oft ist es so, dass die Vorgesetzten ein eigenes Büro haben und die Untergebenen im Großraumbüro sitzen. und natürlich viel leichter zu beobachten sind. Da entsteht natürlich auch Druck, wenn der Vorgesetzte mit dem einzelnen Mitarbeiter nicht so angenehme Gespräche führt…
    Rückblickend auf meine eigene Erfahrung in Großraumbüros, kann ich nur dringend davon abraten!

  19. Also den unterschied zwischen 25 und 50 Bildwechseln pro Sekunde merkt man schon noch relativ deutlich. Das ist im Prinzip der Unterschied zwischen Film und Video. Deshalb betrieben manche Fernsehproduktionen auf Video früher den Aufwand um das dann auf 25 Bilder zu reduzieren. Im Kino hat man da übrigens 48 Bildwechseln pro Sekunde wenn man “High Frame Rate” verwendet.

    Je nach Ausgabemedium gibts bestimmte Probleme. Bei Röhrenmonitoren, die ja jedes Bild (normalerweise) nur einmal darstellen, flimmert das Bild bei zu geringen Bildraten. Deshalb verwendet man da ja schon seit Anfang an 50 Bildwechsel pro Sekunde. (Zwar in 2 Halbbildern, aber das ist im Prinzip nur eine leicht verlustbehaftete Kompression)

    Bei LCD-Bildschirmen hat man ein anderes Problem. Die zeigen das Bild die ganze Zeit an. Wenn man also ein Objekt auf dem Bildschirm mit den Augen verfolgt, so wird durch die stehenden Bilder das Bild auf der Netzhaut verwischt. Sprich man versucht das Objekt immer an einem bestimmten Punkt auf der Netzhaut zu halten, da jedoch der Bildschirm stehende Bilder anzeigt, verwischt das sich bewegende Auge die stehenden Bilder vom Objekt. Deshalb versuchen Fernsehgeräte Zwischenbilder zu errechnen. (Andere Methoden sind die Hintergrundbeleuchtung für jedes Bild kurz aufblitzen zu lassen)

  20. Ich muß hier mal eine Lanze für die Mail brechen. Die Mail ist deutlich besser als ihr Ruf. Das liegt hauptsächlich daran, daß die meisten das völlig falsch benutzen:

    1) TOFU-Posting: Diese Unart ALLES während eines Mailwechsels immer weiter mit hin und her zu schleifen macht mich wahnsinnig. Das wird immer gerne mit “damit alle komplett im Bilde sind” verargumentiert. Was für ein Unsinn. Ich durfte mich letztens erst wieder durch so ein 10km lange Mail druchackern. Durch die Art, wie diese Full-Quotes angehängt sind, haben Mail-Clients keine Chance die Ebenen so einzufärben, daß man schnell erfassen kann wie die Struktur ist. Dann liegt es in der Natur der Sache, daß dadurch ewig viel redundanter Text zu überlesen ist. Das ist schon furchtbar, wenn das die Konversation von nur zwei Personen ist. So richtig geil wird es dann, wenn die von mehr als zweien ist.

    Wenn ich jemanden in eine Konversation einbeziehen will, dann kann ich auch einfach alle Mails markieren und sie an die betreffende Person redirecten. Dann bekommt diese die Mails, als wäre sie von Anfang an Teil der Konversation gewesen. Dann könnte der Mail-Client die Gesprächsstruktur auch wunderschön als Baum (Treads) darstellen. DAMIT kann man dann auch arbeiten und man ist sehr schnell im Bilde wer wann was zu wem kommuniziert hat.

    Des weiteren hat TOFU die unangenehme Eigenschaft, daß der Leser erstmal herausfinden darf, welche der Antwortteile sich auf welchen Aspekt des zitierten Textes beziehen. Und wenn man dann das noch mit dem zuvor geschriebenen kombiniert, dann denkt man schon mal schnell darüber nach, ob der Freitod nicht vielleicht eine adäquate Alternative sein kann.

    Ich beforzuge das Inline-Quoting, wo man einfach nur die Stellen zitiert, auf die man sich konkret beziehen möchte:

    —–8 Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit. Quid autem
    > habent admirationis, cum prope accesseris?

    Bla fasel…

    > Non enim, si omnia non sequebatur, idcirco non erat ortus illinc.

    Argl. Hassdkrmpf

    > Nihil acciderat ei, quod nollet, nisi quod anulum, quo delectabatur,
    > in mari abiecerat.

    Ok.


    Viele Grüße
    Horst

    —–8<—–

    Da kann der Client die Zietatebenen schön einfärben und alles ist übersichtlich. Und wenn ich den genaueren Kontext nochmal nachlesen möchte, scheue ich mir halt entsprechende Mails zuvor an. Dafür kann so ein Client einem das schön als Struktur anzeigen.

    Das ist Stand der Technik seit locker 20 Jahren. Es gibt Hipster-Buden, die sich einen Abmühen etwas in Chat-Clients zu bauen, was die Mail schon immer konnte: Struktur. Nur müssen es die User und auch die Clients richtig nutzen.

    2) Viele sind zu faul, wenn sie eine neue Mail an jemanden schreiben wollen, um die Mailadresse einzutippen (die eh per Autocomplete erscheinen würde) und replyen einfach euf eine ältere bestehende Mail und schreiben den Betreff um. Schöne Scheiße das. Der naive Absender, der sein Threading deaktiviert hat, bemerkt nicht, was er damit anrichtet – ICH als Empfänger hingegen bekomme diese Mail in einen bestehenden Baum eingehängt. Ich kann mich besser an Zeitliche Zusammenhänge als an Stichwörter erinnern. Solche Mails sind dann extrem schwer wieder auffindbar.

    Ich könnte noch locker 10 Punkte bringen, was "die Leute" alles falsch machen. Und weitere 10, wie viele Mail-Clients die Nutzer regelrecht darin unterstützen. Dabei geht es auch anders. Mein Client würde mich z.B. bei Punkt 2) darauf aufmerksam machen und mich fragen, ob ich wirklich den Betreff ändern möchte (z.B. weil dieser Gesprächsfaden abdriftet und man das mit dem Betreff signalisieren möchte) oder die Mail doch lieber als neue Mail abschicken möchte. Dann entfernt der Client die Referenz auf die "beantwortete" Mail.

    Sorry, aber ich höre über die Zeit ständig wie scheiße doch die Mail ist, aber sie wird in der Hauptsache falsch benutzt und meist auch mit schlechten Clients. Das musste einfach mal raus. 🙂

    Lang lebe die Mail.

  21. Das China Gadget ist wie Ihr – kann nicht nach Österreich geliefert werden. 🙂

    (Also zumindest von dem Händler, den Ihr verlinkt.)

  22. Hypothese zum Experiment: Wenn Du das Experiment machst, wird der blaue Anteil der Lampe von der reflektierenden Sonnencreme auch stärker zurück geworfen und das ist der helle Punkt den Du siehst – wie Du richtig erwähnt hast, können wir ja weder UV noch IR sehen. Dort wo das UV Licht (und möglicherweise ein Teil vom blauen Licht) in IR umgewandelt wird, schlucken die Dunkelonen einfach alles – solange Du mit dem Auge darauf schaust. Und viel mehr als UV und Blau wird die Lampe nicht liefern, oder?

    Nimmst Du jetzt aber Deine Handykamera, um ein Foto zu machen, fürchten sich die Dunkelonen – nein, Spaß, die sind oft im IR empfindlich (ich nehme meines immer, um zu testen ob eine Fernbedienung nicht funktioniert oder das Gerät sonst einen Schaden hat- einfach mal mit dem Handy auf die IR-Diode drauf halten). Für Dein Handy leuchtet der Fleck, den Du dunkel siehst, möglicherweise einfach im IR. Daher sieht man dort dann weniger Unterschied.

    Wie gesagt, nur ein Erklärungsversuch – ist ja nicht so, als hätte ich das studiert. 😉

  23. Zum Thema Jingles:

    vielleicht solltet Ihr erst mal welche verwenden…?
    Meine “gefühlte” Statistik sagt, es gab im Schnitt 2,2 Jingles pro Sendung, seit Nicolas angedroht hat, welche abzuspielen.

    Hat jemand mehr gezählt?

  24. Zu der Erdbebendetektion:
    Ihr hattet ja die Idee von Smartphones, so etwas ähnliches habe ich vor kurzem hier gelesen: https://ieeexplore.ieee.org/document/8326771/

    Geht darum die Resonanzfrequenzen von Brücken zu bestimmen, aus accelerometerdaten von Handys die drüber fahren, anstelle von sonst dedizierten, teueren Messgeräten.
    Die Frequenz ist laut Paper sehr aussagekräftig über den Zustand der Brücke, das ist aber nicht so mein Gebiet.

  25. Zu dieser ganzen Journal und Veröffentlichkeitsproblematik: Irgendwie frage ich mich warum die ganzen Unis und Forschungslabore nicht sagen: Wir machen unser eigenes Veröfentlichungswesen mit Black Jack und Nutten. Die paar Paper hätten sicher auch auf dem einen oder anderen Uniserver Platz, so viele GB können das nicht sein. Redundante Speicherung auf verschiedenen Uniservern (Spiegel), Bewertung und Review über ein Online System. In solch ein Online System könnte man auch verschiedene Metriken (und das scheint wohl das Hauptproblem zu sein) einfließen lassen: Wer bewertet das (irgendein Punkt- Reputationssystem), wie bewertet er das (Vielleicht wahlweise anonymo oder namentliche Bewertungen) usw.. Ich wundere mich eigentlich das es so etwas eigentlich noch nicht gibt. Entschuldigt meine Rechtschreibung etc. ich bin schon etwas betrunken.

  26. Zum Thema China-Gadget:
    Ich nehme an, das Teil sieht aus wie ein Apfel, weil damit Apfelmost bzw. Cider „belüftet“ werden soll. Beim angewandten Prokrastinieren bin ich vor längerem auf ein Video über „Asturian Cider Pouring“ gestossen. Bei dem wird in künstlerischer Weise der Cidre an der Glaskante „gebrochen“.

    Grüsse
    Norbert
    P.S. Mich würde der tiefere „Sinn“ des Verfahrens interessieren

  27. Danke für eure wunderbaren Podcasts, besonders dieser hier hat mich auf einem turbulenten Flug davor bewahrt, panisch durch den Flieger zu laufen. Freuen uns auf München. 🙂

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