Minkorrekt Folge 3 „Musikalisch fragwürdig“

Folge 3 unseres wissenschaftlichen Qualitätspodcasts fängt zunächst etwas fahrig an: Wir verlieren uns etwas in Erinnerungen an Computerspiele unserer Jugend – ausgelöst von den Irrfahrten des Reinhard R. auf der Klaviatur.  Reinhard spielte sehr viel Tetris (Red Army Choir) und Super Mario während Nicolas kurz nach dem Krieg vor allem mit Giana Sisters, Maniac Mansion und The Bard’s Tale vorlieb nehmen musste. Man hatte ja damals noch nichts anderes…

Endlich wissenschaftlich wird es dann mit einem Torso zum selberbasteln. Ihr braucht eine Schere, Klebe und sehr viel Geduld!

Thema 1: „Wie ich lernte die Bombe zu lieben“ – Das positive an Atombombentest und der Nachweis, dass wir im Laufe unseres Lebens doch Gehirnzellen bilden. Hier findet ihr noch den Trailer von Dr. Seltsam.

Thema 2: „Neues vom ollen Jupp: Home sweet habitable Home“ – Schaut Euch die  tolle NASA Webseite an, von der Reinhard so geschwärmt hat oder lest die dazugehörige Veröffentlichung.

Das Experiment der Woche: Ihr wollt Euren Barista beeindrucken oder demnächst die Leute in der Schlange bei Starbucks zur Weißglut bringen? Klugscheißen mit dem Cappuccino-Effekt!. Tatsächlich wissenschaftlich bearbeitet in einem Artikel von 1982 (Frank Crawford: The hot chocolate effect. In: American Journal of Physics. 50, Nr. 5, May 1982, S. 398-404).

Musik: „Meet the elements“. „They might be giants“ ist eine tolle Band, auch wenn Nicolas auf die schnelle nicht die komplette Discographie zur Hand hatte. Das Album „Here comes Science“ sollte man sich aber auf jeden Fall ansehen.

Thema 3: „Kometen, Alkohol und der Ursprung des Lebens“ – Für Reinhard irgendwie zu wenig Sex aber doch ein interessanter Artikel über den Beginn des Lebens auf der Erde. Hinweis an alle Kreationisten unter Euch: Vielleicht überspringt ihr dieses Kapitel lieber.

Thema 4: „Zukunftstrom ist grün“ – Lasst Euch nichts anderes erzählen: Nicht gelb, nicht rot, sondern grün!

Video: Die Drone die durch Gedankenkraft gesteuert wird!

Schlussvideo: Tom Lehrer bring uns die Elemente bei!

10 Gedanken zu „Minkorrekt Folge 3 „Musikalisch fragwürdig“

  1. Hallo, wollte nur kurz nen Kommentar da lassen. Ich finde euren Podcast bisher sehr unterhaltsam . Bin selbst leider nicht so fit was die Naturwissenschaft angeht, aber ich finds trotzdem immer wieder interessant welche neuen Entdeckungen/Erkenntnisse gemacht werden. Macht weiter so !

    • Vielen Dank Jens,
      genau darum geht es uns ja. Die Faszination für die Naturwissenschaften zu vermitteln – egal wie stark der jeweilige Background ist! Gerade deshalb freut und Dein Kommentar besonders!

      Gruß
      Nicolas

    • Vielen Dank für das Lob und für die Informationen zur Teflonpfanne! Das kam gerade noch rechtzeitig um beim Frühstücksrührei vorsichtig zu sein.

      In der nächsten Folge lassen wir dann die Pfanne im Schrank und benutzen beim Experiment der Woche eine Mikrowelle!

      Inkorrekten Gruß,
      Nicolas

    • Mit diesem Artikel auf gesundheitlicheaufklaerung.de wäre ich sehr vorsichtig – dies gehört wohl zum Umfeld des Kopp-Verlages, der einen sehr zweifelhaften Ruf hat, siehe https://www.psiram.com/ge/index.php/Kopp_Verlag (Esoterik, Pseudowissenschaft).

      Ich weiß, der Kommentar ist schon Jahre alt, aber ich habe den Podcast erst neulich entdeckt und höre jetzt die alten Folgen nach.

  2. Super Podcast, Jungs!
    Habe selber vor vielen Monden ein Geophysik-Studium abgeschlossen, aber nach der Promotion nicht lange als Wissenschaftler praktiziert. Ich habe somit schon lange kein Update aus der realen Forschung erhalten – und da kommt Ihr mir gerade recht.

    Ich frage mich, ob der angesprochene extraterrestrische Ursprung des Lebens nicht ein Wunschdenken gemäß des in einem früheren Podcast erwähnten Fruchfliegensyndroms ist. So alt wie das Universum ist, sollte es doch recht gut mit organischen Molekülen durchmischt sein (was mir natürlich nur mein persönliches, methodisch vollkommen inkorrektes Gefühl sagt). Eine Notwendigkeit für den Ursprung des Lebens “irgendwo da draußen” sollte es somit gar nicht geben. Und außerdem: Wie kommen denn die Aliens aus dieser Nummer wieder raus? Was sollen die denn beim Bier an der Theke sagen, wo deren Leben entstanden ist? Alles hausgemacht? Damit können die nicht punkten…

    Ich finde Reinhards Klaviespiel übrigens, ehm, mutig. Ginge es, dass er pro Podcast nur ein oder zwei Mal “oder so’n Scheiss'” sagt?

    Freue mich auf die weiteren Sendungen. Ihr seid definitiv meine neue Perle des Internets 🙂

    Gruß,
    Thomas

  3. Vielen Dank für die Aufklärung über den Cappuccino-Effekt. Ich hatte tatsächlich schon häufiger in der Küche gestanden und darüber nachgedacht, warum ich die Tonhöhenänderung in der Tasse wohl höre.
    Darf ich Euch noch eine Küchenfrage stellen, die mich immer wieder mal beschäftigt? Also: Angenommen man holt vom Lieblingsitaliener aus dem anderen Stadtteil zwei Portionen Nudeln. Dann sind die ja meist in so Aluschalen mit aufgekrempeltem Alu-Pappe-Deckel eingepackt. Und diese Schalen stehen dann beide übereinander in so einer dünnen Plastiktüte. Weiter sei angenommen in beiden Schalen sei die identische Nudelspezialität (Menge, Konsistenz etc.) und beide haben bei Beginn des Heimwegs die gleiche Ausgangstemperatur. Wenn man nach – sagen wir – 15 Minuten dann zuhause ankommt, welche Schale ist dann diejenige mit der höheren Rest-Temperatur?
    Meine Gedanken dazu: Die Schale oben könnte es sein, da sie von unten durch die andere Nudelportion nachgewärmt wird. Andererseits kann sie nach oben aber auch sehr gut Wärme abgeben, weil der Papp-Alu-Deckel nicht sonderlich gut isoliert. Die untere wird vermutlich nach oben hin nicht so viel verlieren, weil die andere Portion als zusätzlicher dicker Deckel auf ihr drauf sitzt. Also könnte auch die untere die wärmere sein, weil sie einfach besser isoliert ist. Dafür wird sie aber nicht nachgeheizt von unten. Da ist ja nichts außer der Flattertüte. Der Wärmeverlust zu den Seiten hin dürfte für beide Portionen wohl in etwa gleich sein. Also, wenn ich gerne die heißere der beiden Portionen essen möchte, nehme ich dann lieber die obere oder die untere der beiden Aluschalen mit aufs Sofa? Wahrscheinlich ist die Antwort für gebildete Physiker wie Euch ganz simpel. Aber ich kann mich einfach nie richtig entscheiden.
    Herzlichen Dank !! Oder “grazie di cuore” !!

  4. 8bit for the WIN
    Also nur mal so obwohl Folge alt und so, aber ich höre halt gerne von vorn 😉
    Die Sachen von Mizukis last Chance kann man sehr gut zum hören.
    und dann kann man schön immer mal dort reinhören http://chipmusic.org/ empfehle derzeit klamm … gefällt mir immer besser zum Beispiel “dragonfire” sehr gelungen.
    Und wenn ihr über Giana Sisters schon den Schönen Einspieler habt.
    Die Playlist nach dem Tetris-Einspieler lässt vermuten, dass diese Version gefallen könnte 😉
    https://www.youtube.com/watch?v=XKkmyMKbPKE

    Ich weiß zwar nicht ob das hier noch wer sieht aber ich wollte es zumindest
    weitergegeben haben.
    HAVE A NICE DAY

  5. Moin,

    die m.E. schönste Version der Tetris ist von Scooter “Whistling Dave”.

    Grüße
    Thomas

    BTW: auf diesen Podcast wurde ich durch eine Silvesterspecial mit den Hoaxillas aufmerksam. Weiter so!

  6. Endlich hat mein Leben wieder einen Sinn! 😉 Denn ich habe mich schon ewig gefragt, warum das mit dem Umrühren in der Tasse so ist. Ich freue mich schon auf den nächsten Klugscheißer-Moment.

    Ansonsten: Super Podcast, weiter so!!

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