Minkorrekt Folge 23 „Hier sollte ein Sendungstitel stehen“

 

*Einer der Podcaster möchte an dieser Stelle festhalten, dass der andere mal wieder maßlos übertreibt! 😉 *

Eine Sendung die Reinhard vorbereiten musste. Aus Gründen. Daher kommt sie auch nur sehr ramponiert daher: Hier fehlt ein Sendungstitel, dort ein Intro… Der Leidenschaft für die Wissenschaft tut das aber keinen Abbruch. Ganz im Gegenteil!

Wir bekommen zunächst ein Geschenk mit versteckter Werbebotschaft untergejubelt. Schämt Euch! Da wir aber billig sind, spielen wir da trotzdem gerne mit. Insbesondere weil http://www.nullgrat.de auch wirklich tollen Nerd-Schmuck hat! Schaut Euch das mal an.

Reinhard beantwortet eine Zuschauerfrage: Kann man Gold machen? Die Antwort lautet „ja“! Allerdings mit etwas anderen Mitteln als es die alten Alchimisten versucht haben.

„Previously on stem cell research…“ – Unsere Stammzellen-Soap mit extra viel Intrigen: Es gab eine Pressekonferenz mit interessanten Untertönen. Werden aus Freunden jetzt Feinde?

Auf vielfachem Wunsch ist es wieder da! Reinhard hat sowohl Kosten als auch Mühen gescheut und hat einige China-Gadgets für Euch und uns bestellt. Heute geht es los mit einem Antigravitationskreisel (oder so) für 10 Euro. Hier findet ihr das Video dazu.

Thema 1: „Gravitationswellen vom Anbeginn der Zeit“ – An diesem Thema kam man in den letzten zwei Wochen nicht vorbei: Gravitationswellen die uns näheren Aufschluss über den Beginn unseres Universums liefern. Nicolas schwärmt wie ein Teenager auf einem Justin Bieber Konzert. Er ist und bleibt ein Physik-Groupie! Reinhard bleibt kritisch und auf dem Teppich.

Wer zu diesem Thema noch etwas mehr lesen und hören möchte sei Florian Freistetter wärmstens ans Herz gelegt!

Thema 2: „I can’t hear you!“ – Reinhard erklärt ein Verfahren wie er sich demnächst akustisch unsichtbar machen möchte. Anwendung dafür? U-Boote verstecken. Oder heimlich Videos im Büro gucken. Erste Ergebnisse sehen vielversprechend aus.

Experiment der Woche: „Shaken Soda Syndrom“ – Das Experiment in Kürze: Reinhard zwingt Nicolas eine Limo-Dose in seinem Büro zu öffnen. Der Haken? Eine Dose wurde vorher mehrere Minuten geschüttelt. Kann Nicolas allein mit der Kraft seines Geistes die Richtige auswählen? Muss sein Büro renoviert werden? Gibt es eine andere Möglichkeit (Video) als pures Glück?

Musikvideo: „The Universe Expanding“ – Monty Python / The Meaning of Life

Thema 3: „Diamanten aus der Hölle“ – Auch wenn die Verhältnisse in unserem Labor höllisch ausbeuterisch sind, diesmal geht es nicht um unsere eigenen Diamanten sondern um Diamanten aus der Erde mit einer wissenschaftlichen Überraschung.

Thema 4: „BRAINS!!“ – Bei dem Titel ist klar worum es geht: Pflanzen! Nicht klar? Hört Euch Reinhards Parforceritt durch die Popkultur an, welcher schließlich bei Pflanzen endet.

Zum Abschluss: Frauen oder Männer, wem sind Rangunterschiede im beruflichen Umfeld wichtiger? Eine Studie kommt zu einem überraschenden Ergebnis.

Rausschmeißer: „What is gravity?“ – Tom Glazer & Dottie Evans aus den tiefen 50er/60ern. Mit extra viel Schallplattenknistern.

14 Gedanken zu „Minkorrekt Folge 23 „Hier sollte ein Sendungstitel stehen“

  1. Ach, alles bewegt sich im All von uns weg?? Und wieso rammt die Andromedagalaxie in gut 4 Milliarden Jahren dann unsere heimische Milchstraße?

    Macht weiter so mit diesem tollen Podcast.

    Heinrich

  2. So, da uns ihr uns Jungs vom Open Science Radio um Behebung des Publishing-Problem gebeten habt (eigentlich ein Fall für OpenAccess-Man!): Ist alles schon fertig – oder fast zumindest. Naja, in Ansätzen. Bezüglich der Offenlegung des Peer-Review-Prozesses ist F1000Research (http://f1000research.com/) ein gutes Vorbild. Und ansonsten ist der Stammzelle-Nature-Paper-Fall natürlich mal wieder ein schöner Beleg dass eigentlich alles gesammelten Daten und Aufzeichnungen (u.a. auch das Laborjournal) einer Studie spätestens mit der Veröffentlichung des Manuskriptes öffentlich zugänglich gemacht werden müssten. Technisch alles kein Ding … leider eine Frage der Kultur. Aber – Work in progress. 🙂

    Und danke für die unvorbereitete Sendung 🙂 Habt ihr locker aus dem Ärmel geschüttelt.

  3. Na holla, Euer Ruf ist erhört, wenngleich das Problem ein vielschichtiges ist. Aber wir versuchen das mal in der nächsten Folge aufs Korn zu nehmen.

    Cheers,
    Matthias vom Open Science Radio

    P.S.: wie immer eine wunderbare Folge!

  4. Ich hätte noch eine kleine Korrektur zum 3. Thema.
    Für einen Laien, habt ihr das grundsätzlich super erklärt, allerdings sind mir dazu ein paar Sachen aufgefallen, die ich gerne richtigstellen möchte:
    1. Mineralnamen können unterschiedlicher Natur sein.
    Die schon lange bekannten Minerale (durch den bergbau bekannt) haben oft Eigenschaftsbezogene Namen. Zum beispiel wird der Calcit (das Mineral das den Kalkstein aufbaut) auch als Kalkspat bezeichnet. Das Spat bezieht sich hier darauf, dass die Kristalle durch Druck relativ leicht in allen 3 Kristallebenen getilt werden können.
    Jüngere Entdeckungen sind dagegen oft nach Ihren Entdeckern benannt. Die hier genannte Ringwoodite, nämlich nach einem Herrn Ringwood.
    2. Eine Einheitszelle Olivin (Die kleinste Kristallographische Einheit) besteht aus einem Si=4 Tetraeder und natürlich nicht aus beliebig vielen Kationen, sondern die Ladungen der Kationen müssen sich mit den Ladungen des Si=4 Tetraeder ausgleichen, hier also +4 für die kationen. Welche Kationen dann in diese Einheitszelle passen ist Strukturabhängig, da es hier um die Kationenradien geht. Bei Olivin sind das dann 2 Kationen mit 2-fach positiver Ladung, wie z.b. Mg2+ oder Fe2+ … (https://de.wikipedia.org/wiki/Olivingruppe)
    Die Einheitszelle muss also immer elktrisch neutral sein.
    Viele Gesteinbildenen Mineralien sind Silikate (Minerale die aus SiO4 Tetraede5rn aufgebaut sind. Diese können aber auch im Gegensatz wie bei Olivin miteinander verbunden sein). (https://de.wikipedia.org/wiki/Silicate)
    3. Zuletzt möchte ich Reinhards Frage, nach der Genauigkeit der Alter von gesteinen und Mineralien beantworten.
    Enthalten die Minerale radioaktive Spurenelemnte wie z.B. Uran, so lässt sich über die sogennenate Uran-Blei-Datierung relativ genau deren Alter bestimmen.
    (https://de.wikipedia.org/wiki/Geochronologie)

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